RSV Rotation Greiz e.V.

RSV Rotation Greiz e.V. Gegründet 1931 ist der
RSV Rotation Greiz ein professioneller Sportverein in der Bundesliga, Oberliga und Jugendbereich in Deutschland

••• Saisoneröffnung in der Greizer Ringerhalle •••Der Auswärtssieg der Greizer Ringer im ersten Bundesligakampf der Sais...
10/09/2026

••• Saisoneröffnung in der Greizer Ringerhalle •••

Der Auswärtssieg der Greizer Ringer im ersten Bundesligakampf der Saison n Urloffen hat im Ringerdeutschland für Aufsehen gesorgt.

Nach dem 17:6 Erfolg in Südbaden reist nun ein Gegner aus Oberschwaben an. Schon in der Bundesligasaison 2023 traf der RSV Rotation Greiz auf die KG Baienfurt/Ravensburg. Nach dem Sieg in Greiz unterlagen die Vogtländer ca. 30 Kilometer entfernt vom Bodensee 15 :16.

Seitdem hat sich vieles verändert. Beide Teams stiegen in die 2.Bundesliga ab, kämpfen aber nun wieder in der neustrukturierten Eliteliga. Beim ersten Saisonkampf in Baienfurt kamen die Saarländer von Hüttigweiler gehörig unter die Räder. Die Gastgeber siegten 22:5 und reisen nun sehr selbstbewusst nach dreijähriger Pause wieder einmal nach Greiz.

Von den Greizer Kämpfern in Baienfurt von 2023 stehen nur noch Lucas Kahnt und Nikolay Grahmez im Team. Doch auch das Gästeteam hat sich sehr verändert. Bereits in den Vorjahren kamen mit den Moldawiern Daniel Cataraga (gegen Hüttigweiler in der 86 kg -Klasse) und in der 97 kg-Klasse
und Radu Lefter zwei europäische Spitzenringer in den Süden Deutschlands.

Cataraga war früher U23-Weltmeister und Lefter in diesem Jahr Fünfter bei der EM und bringt Bundesligaerfahrung aus Witten mit.

Markus Bohmeier, der 1. Vorstand und sportliche Leiter von Baienfurt sieht seine Mannschaft nicht als Außenseiter im Greizer Hexenkessel: „Nach dem Ausscheiden von Victor Ciobanu durch eine Sperre des internationalen Verbandes und dem Wegfall der Punktewertung mussten wir uns - obwohl wir uns als Ausbildungsverein sehen - gezielt verstärken um in der neustrukturierten Bundesliga konkurrenzfähig zu bleiben.

Es ist ein Wahnsinn wie einige Vereine aufrüsten. Auch wir haben fünf Neuzugängen im Team.“ Drei davon standen in der Vorwoche auf der Matte. Den nachhaltigsten Eindruck hinterließen die beiden leichtesten Sportler. Im Auftaktkampf dürfte der Armenier Norik Harutyanyan antreten.

Der Armenier ist der jüngere Bruder des bei Köllerbach aktiven Europameisters Arsen Harutyanyan. Der Georgier Raschad Orujevi kämpft in Gewichtsklasse 66 kg. In dieser Woche trainiert er in Urloffen mit Sakit Guliyev, dem Gegner unseres Murad Mammadov.

Der dritte eingesetzte Neuzugang Fernando Mahmoud (75 kg/f) war im Vorjahr in Werdau in der Regionalliga aktiv. Er stammt aus Berlin, trainiert in Heidelberg und ist Medaillengewinner bei der U 20.

In Greiz haben sich nicht nur die Sportler auf den ersten Heimkampf vorbereitet, das Ziel heißt: Heimsieg.

Trainer Tino Hempel wird auf der Grundlage der erfolgreichen Mannschaft von Urloffen ein kampfstarkes Team auf die Waage bringen.

RSV-Präsident Thomas Fähndrich bedankt sich bei den vielen fleißigen Helfern, die in der Saisonvorbereitung hervorragende Arbeit geleistet haben: „Die Kämpfe in Greiz werden wieder zu einem sportlichen Höhepunkt in der Region werden, der wieder viele Sportinteressierte anzieht.

Auch weiter entfernt lebende Ringkampfanhänger haben ihr Kommen angesagt. Falls ein neuer Bundesliga-Saisonrekord aufgestellt werden sollte, tippe ich auf die Halle in Aubachtal.

Unsere beiden Teams treffen auf sehr starke Gegner. Auch in der Oberliga, in der es ab 17:30 Uhr gegen den unglaublich starken Regionalligaabsteiger RV Eichenkranz Lugau geht, treffen unsere Ringer auf erfahrene Gegner, die schon viele schwierige Situationen überstanden haben.“

Der Hauptkampf gegen die KG Baienfurt/Ravensburg wird 19:30 Uhr angepfiffen. Bereits ab 19:00 Uhr startet die offizielle Saisoneröffnung mit Ehrungen und Vorstellung der Mannschaften. Die Kapazität der Halle ist begrenzt.

Zeitiges Kommen sichert gute Plätze.

Das gegenüberliegende Parkhaus kann leider nicht genutzt werden. Speisen und Getränke stehen auch in dieser Saison in der gewohnten Qualität reichlich zur Verfügung. Der RSV Rotation Greiz wünscht allen Besuchern einen erlebnisreichen Kampfabend.

Bericht: Erhard Schmelzer
Foto: KG Baienfurt-Ravensburg-Vogt Ringen


Im Bild zu sehen:
Der Georgier Rashad Orujevi, hier im roten Trikot in der letzten Woche bei seinem 19:2 Sieg gegen den Saatländer Gleb Titov wird in Greiz im dritten Kampf im blauen Gäsettrikot starten.

••• Knapper Greizer Sieg in Taucha mit schwerer Aufgabe für Maximilian Böttger •••Nach dem Sieg beim Vorjahresmeister KF...
08/09/2026

••• Knapper Greizer Sieg in Taucha mit schwerer Aufgabe für Maximilian Böttger •••

Nach dem Sieg beim Vorjahresmeister KFC Leipzig schien eigentlich ein weiterer Erfolg beim deutlich schwächeren AC 1990 Taucha nicht das ganz große Problem für die zweite Ringermannschaft des RSV Rotation Greiz zu sein. Doch das änderte sich schnell. Nicht nur Routinier Sebastian Wendel fiel aus, auch Joel Wrensch erkrankte.

Am Freitag 14:30 Uhr informierte Iunus Gaisuev, der ursprünglich für die Gewichtsklasse 80 kg (Freistil) vorgesehen war, den für die Mannschaftsaufstellung Verantwortlichen Maximilian Böttger von seinem krankheitsbedingten Ausfall. Nun war guter Rat teuer bei der Gewichtsklasse bis 80 kg. Zwar stehen noch einige Sportler in Greiz auf der Starterliste, doch keiner von ihnen dürfte eine Chance haben gegen den erwarteten Widersacher in Taucha sechs Minuten durchzuhalten. Die einzige machbare Lösung wäre der Einsatz von Maximilian Böttger selbst. Doch dieser wog zum Zeitpunkt des Telefonates genau 84,4 kg. Am Sonnabend 18:45 Uhr müsste er 80,0 kg oder weniger auf die Waage bringen. Dazu war noch rund 28 Stunden Zeit. Am Freitag stand von 16 bis 18 Uhr das Kindertraining auf dem Plan. Bei der viel zu kleinen Nachwuchstrainergruppe ist montags und freitags Maximilian Böttger als Hauptverantwortlicher in Aktion. Dick angezogen wurde sich da so viel wie möglich selbst bewegt. Dann das Männertraining bis 20 Uhr mit anschließender Bewegung auf dem Hometrainer. Ohne Essen und sehr wenig Trinken. Am Sonnabendvormittag noch ein Lauf. 15 Uhr Abfahrt nach Taucha, dort Probewiegen und das letzte Gewicht durch Laufen auf der Matte abbauen.

18:45 Uhr das offizielle Wiegen. Die Waage zeigt 79,9 kg. Wasser kann so sehr erfrischend sein! Die Mannschaft ist auf allen zehn Positionen besetzt. Rund 35 Minuten später wird der erste Kampf angepfiffen.
Robert Hessel, Jugendwart und Vorstandsmitglied beim RSV, der bereits am Vormittag die sehr, sehr kleine Kinderdelegation beim Turnier in Jena betreute und dann nach Taucha eilte um wie üblich die zweite Mannschaft zu unterstützen, lobte den Zusammenhalt der Truppe: „Jeder hat taktisch das Beste für die Mannschaft aus sich herausgeholt.“

Das begann schon bei Hassan Bersanukaev (57 kg/f), der anfangs führte und dann geschickt defensiv kämpfend Maisam Zafar nur einen 5:2 Sieg zuließ.

Lucas Gansi (130 kg/g) holte sich den Mannschaftspunkt durch einen 4:2 Sieg über den deutlich schwereren Christoph Schinke.

Leider konnte Silas Warmuth (61 kg/g) seine 3:1 Führung gegen Leon Haufe nicht verteidigen und gab beim 3:3 einen Punkt ab.

Der erstmals eingesetzte Alexander Bahn (98 kg/f) bezwang den durch seine unorthodoxen Würfe den gefährlichen Martin Schneider 5:1.

Ein weiterer Punkt ging auf das Konto von Pascal Hessel (66 kg/f), der den Vierten der U17-Meisterschaft Nick Brederlow 5:3 bezwang.

Gunnar Frisch (86 kg/g), vom bayerischen Rehau nach Greiz gewechselt, führte bald 6:0 und 8:2 gegen Roman Chernov, dann unterlief ihm allerdings ein Fehler, der zu einer Schulterniederlage führte.

Dustin Nürnberger (71 kg/g) ließ gegen den allerdings im freien Stil stärkeren Julian Clemens nur einen 5:1 Sieg zu.

Jetzt schlug die Stunde von Maximilian Böttger (80 kg/f), der sich mit dieser Stilart nicht so recht anfreunden kann. Sein Gegner, Paul Würker, kommt aus Potsdam, hat für Artern in der Regionalliga gekämpft und sich mit der Ringkampfart Grappling beschäftigt. Dort wurde er deutscher Meister und sogar Weltmeister. Der Kampf stand zu diesem Zeitpunkt 9:4. Dabei muss wann wissen, dass die beiden letzten Kämpfer aus Greiz als haushohe Favoriten galten und die 8 Punkte schon eingeplant wurden.

Wollte Greiz die Matte siegreich verlassen, durfte Maximilian Böttger maximal zwei Punkte abgeben. Nochmal mussten die Zähne zusammengebissen werden. Und das Vorhaben gelang. Durch seine 1:4 Niederlage kam Taucha auf elf Punkte, Greiz hatte 4 Punkte.

Im Endspurt kamen die Gäste durch zwei schnelle Siege von Fabian Wächter (75 kg/f) und Joel Wrensch (75 kg/g) auf 12 Punkte und konnte so doch noch den Mannschaftssieg in Taucha feiern und führt nun zusammen mit Lugau die Tabelle an.

Maßgeblichen Anteil daran hat Maximilian Böttger, der mit 5 Jahren bei Andreas Mattern mit dem Ringen begann. Heute ist er 23 Jahre alt, hat Immobilienwirtschaft studiert und ist in Greiz in der Immobilienverwaltung tätig. Sein größter sportlicher Erfolg waren zwei Silbermedaillen bei den Mitteldeutschen Meisterschaften, er wurde aber auch in der 2.Bundesliga eingesetzt und kam dabei auch zum Sieg. Maximilian Böttger ist beim RSV Rotation Greiz nicht wegzudenken.

Bericht: Erhard Schmelzer
Fotos: Konstanze Warmuth
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••• Greizer Ringer mit Auftakt nach Maß in Urloffen •••ASV Urloffen vs. RSV Rotation Greiz 6:17Der Saisonauftakt in der ...
06/09/2026

••• Greizer Ringer mit Auftakt nach Maß in Urloffen •••

ASV Urloffen vs. RSV Rotation Greiz 6:17

Der Saisonauftakt in der Bundesliga der Ringer 2026/27 ist Geschichte. Für die Greizer hätte es nicht besser laufen können. Im südbadischen Urloffen gelang ein überraschend klarer Erfolg bei einem Team, das sich berechtigte Aussichten macht, die Endrunde zu erreichen. Trainer Tino Hempel war hocherfreut: „Mit diesem Erfolg hat Greiz ein Zeichen gesetzt. ‚Mann des Tages‘ war Lucas Kahnt, der mit seinem unnachahmlichen Kampfgeist Sekunden vor Schluss noch den dritten Mannschaftspunkt geholt hat. Mit diesem Team könnte das eine hervorragende Saison werden. Zum Heimauftakt nächste Woche werden die Zuschauer strömen.“

Die Greizer zeigten eine starke Mannschaftsleistung. Ihnen gelangen sechs Einzelerfolge und drei Niederlagen waren so knapp, dass die Sieger nur jeweils einen Punkt erkämpften. Man muss nicht viel Phantasie haben um zum Schluss zu kommen: Greiz hat in der Saison 2026 die stärkste Mannschaft aller Zeiten, da werden noch einige Siege möglich sein.

Die Kämpfe im Einzelnen:

Razvan Kovacs (61 kg/f) traf in einem offensiven Freistilkampf mit zahlreichen Beinangriffen auf Daniel Kiefer, der vor drei Jahren Dritter der Junioren-EM war und eingangs 4:2 führte. Der Greizer drehte den Kampf, wurde aber auf dem Weg zum dritten Mannschaftspunkt gekontert und siegte am Ende 12:6 (Mannschaftsstand aus Greizer Sicht: 2:0)

Erstmals kämpfte Ilja Klasner (130 kg/g) im Greizer Trikot. Auch sein Gegner, der Aserbaidschaner Arif Niftullayev, immerhin auch schon einmal WM-Dritter, kämpfte erstmals in der Bundesliga. Der Greizer Neuzugang erhielt in beiden Runden jeweils wegen Passivität Verwarnungen. Sein Gegner traute sich wohl keine zählerbringende Aktion am Boden zu und entschied sich überraschend für das Weiterkämpfen im Stand. Eine technische Wertung gelang beiden nicht. Endergebnis 0:2. Ein guter Einstand für Ilja Klasner. (Mannschaftsstand: 2:1)

Zwei Aserbaidschaner trafen im nächsten Kampf aufeinander. Der Greizer Neuzugang Murad Mammadov (66 kg/g) traf auf den in der Vorsaison ungeschlagenen Sakit Guliyev. Der Hallensprecher kündigten den Vergleich als Kampf der Nummer Eins gegen die Nummer Zwei des erdölreichen kleinen Landes an, in dem der Volkssport Ringkampf großzügig unterstütz wird. Der Kampf hielt dann auch, was er versprochen hatte. Am Ende ging der Siegpunkt an die Gastgeber nachdem dessen Vertreter in der ersten Runde im Bodenkampf eine attraktive Viererwertung gelang. Der Greizer kam im zweiten Abschnitt auf. Im Bodenkampf gelangen ihm aber nur zwei Zähler. Endstand 5:3 für den Urloffener. (2:2)

In der zweitschwersten Gewichtsklasse setzte der Greizer Trainer Lucas Kahnt (98 kg/f) ein. Der zweifache deutsche Meister konnte auf Grund einer Verletzung im Vorjahr keinen einzigen Kampf bestreiten. Nach einem kürzlich in Japan bestrittenen Trainingslager belegte er in der Vorwoche bei einem stark besetzten internationalen Turnier in Polen Platz drei. Die erste Wertung ging zwar an Andrej Schwarzkopf, doch je länger der Kampf dauerte, desto mehr nahm der Greizer das Heft des Handelns in die Hand. Eine halbe Minute vor Schluss war gegen den abbauenden Gegner der zweite Mannschaftspunkt sicher. Als in den letzten zehn Sekunden der in Urloffen Aufgewachsene noch einmal zu Boden gebracht und gerollt wurde, war beim 10:1 Sieg der dritte Mannschaftspunkt für Greiz gesichert (5:2)

Moritz Langer (71 kg/f) und der U20 Meister von 2025 Justin Federer lieferten sich einen Kampf auf Augenhöhe. Der Greizer punktete mit Beinangriffen, sein Gegner kam durch Konter aber immer wieder in Reichweite. So blieb der letzte Kampf vor der Pause bis zum Schluss spannend. Kurz vor Schluss sicherte sich der Sportstudent in Leipzig den 9:6 Sieg. (7:2)

Bei den Gastgebern hatten die Greizer den Neuzugang Vizemeister Vincent Scherer erwartet. Für Greiz kämpfte erstmals der Aserbaidschaner Tunjay Vazirzade (86 kg/g). Gegen Raphael Langenecker galt er als klarer Favorit, geriet aber nach einer Minute nach einem missglückten Angriff 0:2 in Rückstand. Danach ging aber die aserbaidschanische Post ab, der Greizer sammelte Punkt auf Punkt und hatte bereits kurz nach der Pause den zum Abbruch nötigen Vorsprung von 18:2 herausgearbeitet. (11:2)

Cengiz Arslan (75 kg/g) traf auf den Georgier Mika Korshia. Es entwickelte sich ein völlig ausgeglichener Kampf bei dem sich die Gegner fast vollständig neutralisierten. Technische Wertungen fielen nicht. Der sehr aufmerksame saarländische Kampfrichter Georg Goczol schickte den Greizer in jeder Runde einmal in den Bodenkampf, auch da gab es keinen Zähler. 20 Sekunden vor Schluss dann doch plötzlich die Chance zum Sieg für den Greizer, als der Georgier auch in die Bodenposition musste. Aber auch diese blieb ungenutzt. 2:0 Sieg für die Gastgeber. (11:3)

Maximilian Kahnt (80 kg/f) traf auf den 25-jährigen mehrfachen Nachwuchsmeister Joshua Knosp. Der Greizer hatte in der Vorwoche seine Diplomarbeit an de TU Dresden verteidigt und bereits seine erste Arbeitswoche in einem dortigen Ingenieurbüro hinter sich. „Durch den Stress in den letzten Wochen hatte ich schon ein paar Kilo verloren, so war die Ausgangsbasis um die 80 kg-Klasse zu erreichen etwas günstiger“, kommentierte er mit einem Augenzwinkern. Auf der Matte musste er allerdings den Urloffener das Heft des Handelns überlassen. Am Ende hatte dieser 8 Punkte gesammelt. (6:11)

Nicolay Grahmez (75 kg/f) musste sich mit dem erfahrenen 33-jährigen Stefan Käppeler auseinandersetzen, der Deutschland auch schon bei kontinentalen Titelkämpfen vertrat. Der sehr konzentriert ringende Greizer führte bereits zur Pause 6:0, brachte seinen Gegner mehrmals zu Boden und siegte am Ende eindeutig mit 11:0. (6:11)

Als der Mannschaftskampf schon entschieden war, feierte der Moldawier Alexandru Solovei (80 kg/g) sein Debüt für Greiz. Sein Gegner Domenik Chelo war gegen den WM-Dritten des Vorjahres klar unterlegen. Mit einem Schulterschwung beginnend und begünstig durch zwei angeordnete Bodenlagen, siegte der Greizer mit 12:0 Punkten.

Damit stand der Greizer 17:6 Erfolg fest.
Der erste Auswärtskampf der Saison wurde von den zirka 30 mitgereisten Fans gebührend gefeiert. Der erste Härtetest der Saison ist bestanden. Die Gastgeber, die sich von der Aufstellung der Greizer überrascht zeigten, waren enttäuscht. Trainer Michael Schneider konstatierte: „Uns fehlten nicht nur der georgische Spitzenringer Anri Putkaridze und Vincent Scherer, mehrere unserer Leistungsträger kamen gerade aus Verletzungen zurück und konnten noch nicht in Spitzenform sein. Immerhin haben wir fünf Aktive eingesetzt, die das Ringen in unserem Verein gelernt haben.“

Bereits am nächsten Wochenende geht es in Greiz mit dem Kampf gegen die KG Baienfurt-Ravensburg weiter. Die Württemberger sind sehr stark und haben zu Hause die Saarländer aus Hüttigweiler 22:5 überfahren. Ein spannender Kampf steht bevor.

Der Rekordbesuch in der Bundesliga wurde mit 500 Besuchern beim Spitzenkampf Weingarten gegen Hösbach (13:5) festgestellt. Dieser Bestwert dürfte nicht lange bestehen bleiben.

Zeitiges Kommen sichert nicht nur gute Plätze in der Ringerhalle sondern auch wettkampfhallennahe Parkplätze.

Bereits um 17:30 Uhr trifft die zweite Mannschaft auf die wohl stärkste Mannschaft der Staffel, den Ringerverein Ehrenkranz Lugau.
Bericht: Erhard Schmelzer
Fotos: Anna Theurich
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"Scheine für Vereine" Ab 07.09.26 wieder für unseren Verein sammeln Für alle die uns unterstützen wollen - einfach beim ...
06/09/2026

"Scheine für Vereine"

Ab 07.09.26 wieder für unseren Verein sammeln

Für alle die uns unterstützen wollen - einfach beim nächsten REWE - Nahkauf - Toom - Einkauf je 15,-€ Einkaufswert Scheine kassieren und anschließend online unserem Verein zuordnen. Ihr könnt sie auch gern unseren Mitgliedern direkt zukommen lassen 😉

Am Ende können wir uns von den gesammelten Scheinen Prämien aussuchen. Einige wurden ins Auge gefasst und wir sind gespannt, ob wir sie mit eurer Hilfe erreichen 🙌🏻

••• Der RSV Rotation Greiz ist mit einem überzeugenden 6:17 Auswärtssieg beim ASV Urloffen in die neue Saison der DRB BI...
05/09/2026

••• Der RSV Rotation Greiz ist mit einem überzeugenden 6:17 Auswärtssieg beim ASV Urloffen in die neue Saison der DRB BIRTAT Bundesliga gestartet •••

Nach dem ersten Kampftag steht der RSV auf dem fünften Tabellenplatz.

Der Kampfabend zeigte, dass unser Team auch in der höchsten deutschen Liga bestehen kann. Damit nehmen wir beim Saisonauftakt nicht nur die beiden Mannschaftspunkte mit, sondern verschaffen uns zugleich eine gute Ausgangsposition für den weiteren Saisonverlauf.

Bereits vor dem Duell der beiden Aufsteiger war die Begegnung als offene Aufgabe eingeschätzt worden, wir konnten uns jedoch heute belohnen und freuen uns kommende Woche auf den ersten Heimkampf im Greizer Hexenkessel der Bundesliga Saison 2026/27. 🖤🤍🖤

Ein ausführlicher Bericht folgt in Kürze.

Bericht: Dirk Jung
Foto: Anna Theurich
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••• Nach Sieg beim Vorjahresmeister in Leipzig reist die zweite Mannschaft nach Taucha ••• Die Ringerhallen von Leipzig ...
04/09/2026

••• Nach Sieg beim Vorjahresmeister in Leipzig reist die zweite Mannschaft nach Taucha •••

Die Ringerhallen von Leipzig und Taucha liegen nur etwas mehr als 10 Kilometer von einander entfernt.

Nach dem 19:12 Sieg der zweiten Greizer Ringermannschaft am letzten Wochenende geht es nun noch ein paar Kilometer weiter zum Ligakonkurrenten AC 1990 Taucha. Der Tauchaer Verein wurde 1990 neu gegründet, in Wirklichkeit ist er schon 100 Jahre alt. Am 24. Oktober wird zünftig gefeiert.

Die Tauchaer gehören zu den traditionsreichen ostdeutschen Mannschaften. In der Saison 1972/73 verpassten die damalige TSG Traktor Taucha die Meisterschaft in der Oberliga im freien Ringkampf im letzten Kampf gegen Wismut Aue hauchdünn. Mehr als ein Jahrzehnt nach der Wende kämpfte der langjährige Zweitbundesligist bis 2012 in einer Kampfgemeinschaft mit dem KFC Leipzig sogar in der Bundesliga.

Auch mit Greiz gab es Verbindungen. Zur zweimaligen Greizer DDR-Mannschaftsmeister Rotation Anfang der 50-ziger Jahre gehörte auch der aus Taucha nach Greiz gewechselte Federgewichtler Gerhard Lohr, der in Greiz als Lehrer tätig war und auch zweimal DDR-Einzelmeister wurde.
In den letzten Jahren hatte sich der AC Taucha sportlich konsolidiert, sprach in der Oberliga Sachsen wieder ein gewichtiges Wort mit. 2024 wurde Greiz vom dritten Platz verdrängt. Doch damals erfolgreiche Ringer wie Tim Krasnikij, Robert Krause, Oleg Bartel und Hannes Thiesler sind heute in der Bundesliga oder in der Regionalliga aktiv und überzeugen auch dort.

Die Abgänge haben Löcher gerissen, beide Saisonkämpfe gingen verloren. Die Greizer reisen nach dem Sieg beim Vorjahresmeister als klarer Favorit nach Taucha. Doch Vorsicht ist geboten, vor allem für die ersten beiden siegreichen Kämpfer von der Vorwoche. Hassan Bersanukaev (57 kg/f) kam zwar zum 18:8 Erfolg, falls der Tauchaer Leon Haufe allerdings in der leichtesten Gewichtsklasse antreten würde, wäre ein Greizer Erfolg eine Überraschung.

Auch Lucas Gansi (130 kg/g), der gegen Henrik Zechendorf überraschend erst in letzter Sekunde den zweiten Mannschaftspunkt sicherte, muss sich gegen den sieggewohnten Fels Christoph Schinke enorm steigern um zu bestehen.

Silas Warmuth (61 kg/g) unterlag gegen den aus Aue zu den Messestädtern gekommenen Spezialisten und zweifachem Nachwuchsmeister Gleb Fink bereits vor der Pause mit technischer Unterlegenheit.

Der langjährige Bundesligaringer Sebastian Wendel (98kg/f), der sich nun wieder gezielt auf die Saison vorbereitet hat, konnte Jan Richtsteig sicher mit 10:0 bezwingen.

Pascal Hessel (66 kg/f), der bis 30 Sekunden vor Schluss gegen den starken Benno Kirsch ein Remis hielt, wurde vom ebenfalls hervorragend kämpfenden Niklas Nimtz (71 kg/g) zum „Kämpfer des Tages“ ernannt, obwohl er dann doch noch sechs Punkte abgab.

In Taucha wartet ein weiterer starker Gegner auf Pascal Hessel, der Hallenser Julian Klemens. Auch Niklas Nimtz selbst bezwang Tove Sell bereits nach vier Minuten 19:4.

Interessant auch das Duell zwischen dem tschechischen Routinier Ludek Konvicny gegen Maximilian Böttger (86 kg/g). Dem Leipziger gelangen beim 7:0 Sieg nur Punktgewinne im angeordneten Bodenkampf.

Überraschend benötigte Iunus Gaisuev (80 kg/f) im tschetschenischen Duell gegen den jüngeren und deutlich schwächeren der Dzeghestaev-Brüder, Ali, die volle Kampfzeit um 16:0 zu gewinnen.

Einen hervorragenden Kampf zeigte Fabian Wächter (75 kg/f), der den sehr starken Afghanen Noorullah Mirzad in allen Belangen beherrschte und 12:0 bezwang.

Als der Kampf schon für Greiz entschieden war, musste Joey Wrensch (75 kg/g) gegen den Ukrainer Ivan Benda eine Schulterniederlage hinnehmen.

Bericht: Erhard Schmelzer
Fotos: Anna Theurich
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••• Sportlergeburtstag •••Heute möchten wir unserem Sportler Niklas Nimtz recht herzlich zum 22. Geburtstag gratulieren...
04/09/2026

••• Sportlergeburtstag •••
Heute möchten wir unserem Sportler Niklas Nimtz recht herzlich zum 22. Geburtstag gratulieren. Wir wünschen Dir alles erdenklich Gute, viel Gesundheit und große sportliche Erfolge mit dem RSV Rotation Greiz. Happy Birthday, Niklas …

••• Beim Bundesligaauftakt in Urloffen gibt es keinen Favoriten •••Am Sonnabend starten die Greizer Ringer als Aufsteige...
03/09/2026

••• Beim Bundesligaauftakt in Urloffen gibt es keinen Favoriten •••

Am Sonnabend starten die Greizer Ringer als Aufsteiger in die neue Erstligasaison.

In der Vorrunde stehen je sechs Heim- und Auswärtskämpfe auf dem Programm. Der erste Auswärtskampf wird in Urloffen ausgetragen. Die Greizer werden dann eine Anreise von mehr als 500 Kilometern auf der Autobahn hinter sich haben. Die Gemeinde Appenweier-Urloffen liegt in Südbaden, in der Nähe des Rheins.

Der ASV Urloffen gehört zu den Traditionsteams der Bundesliga. Bekanntester Sportler des Vereins war Welt- und Europameister Martin Knosp, der in den 80-ziger Jahren auch Olympiasilber erkämpfte.

Im Vorjahr belegten die Südbadener ohne Verlustpunkt in der 2.Bundesliga Süd den ersten Platz. Nun soll in der obersten Liga mit einigen hochkarätigen Zugängen die Endrunde erreicht werden, trotz der Regelveränderungen, die der Ringerbund eingeführt hat.

„Man hat ohne Not das Punktesystem abgeschafft, dass das Niveau der Mannschaften reguliert hat. Das ist ein Rückschritt für die Liga und wird schon kurzfristig zu einer Klassengesellschaft führen, da die wenigen betuchten Vereine nun absolute Weltspitzenathleten verpflichten können,“ kritisiert der langjährige Trainer Michael Schneider, der als Mitglied im Bundesligaausschuss die Entwicklung hautnah erlebt hat.

„Auch wir werden in dieser Saison mit den vier möglichen ausländischen Ringern starten.“

Die Greizer erwarten auf jeden Fall drei Neuzugänge im Team der Gastgeber. Der deutsche Vizemeister Vincent Scherer (86 kg/g) kam vom Titelfavoriten Kleinostheim, da er dort nur noch zweite Wahl war. Der Georgier Anri Putkaradze (80 kg/g) wurde im Vorjahr Welt- und Europameister bei den Junioren. Offen scheint die Besetzung der schwersten Gewichtsklasse (130 kg/g).

Falls der Litauer Mindaugas Venckaitis auf Grund seiner WM-Vorbereitung nicht zur Verfügung steht, dürfte mit dem Aserbaidschaner Arif Niftullayev ein weiterer hochdekorierter Ringer seine Visitenkarte in Urloffen abgeben.

Die Männermannschaften von Greiz und Urloffen haben noch nie gegeneinander gekämpft. In der Endrunde der Covidsaison 2021/22 wurde diese Paarung zwar ausgelost, doch die Südbadener verzichteten damals auf einen Start. Die Jugendmannschaften beider Vereine besuchten sich aber in den letzten Jahren. Dabei hatten die Südbadener, die 2023 zu Hause deutscher Mannschaftsmeister wurden und ein Jahr später in Greiz den dritten Platz belegten, die Nase vorn.

Wie wird es am Sonnabend ausgehen? 💥Vier Sportler aus dem eigenen Nachwuchs bei jedem Kampf 💥
„Der Kampf ist völlig offen.

Kleinigkeiten und die Tagesform werden den Ausschlag geben. Wir wollen auf jeden Fall die ersten Punkte holen“, blickt Michael Schneider optimistisch voraus. „Wir stützen uns wieder auf unsere erfolgreiche Jugendarbeit und werden in jedem Kampf vier Sportler einsetzen, die im eigenen Verein ausgebildet wurden.“

Der Kampf wird um 19:30 Uhr vom erfahrenen saarländischen Kampfrichter Georg Goczol angepfiffen.

Der Livestream auf YouTube ist kostenlos.

Bericht: Erhard Schmelzer

••• Sportlergeburtstag •••Heute möchten wir unserem Sportler Paul Müller herzlichst zum 19. Geburtstag gratulieren. Wir ...
03/09/2026

••• Sportlergeburtstag •••
Heute möchten wir unserem Sportler Paul Müller herzlichst zum 19. Geburtstag gratulieren. Wir wünschen Dir alles erdenklich Gute, viel Gesundheit und weiterhin große sportliche Erfolge. Happy Birthday, Paul ....

- FASZINATION RINGEN -

••• starke Unterstützung für den RSV •••In  der kommenden Saison kann sich der RSV Rotation Greiz e.V. auf die weitere  ...
02/09/2026

••• starke Unterstützung für den RSV •••

In der kommenden Saison kann sich der RSV Rotation Greiz e.V. auf die weitere Unterstützung seines Sponsors Z+W Auto-Service GmbH & Co. KG in Weißendorf verlassen.

Das Autohaus stellt dem Verein während der gesamten Saison ein Fahrzeug zur Verfügung und leistet damit eine wertvolle Unterstützung für die Vereinsarbeit und die organisatorischen Aufgaben rund um den Sportbetrieb.

Vereinsvorsitzender Thomas Fähndrich bedankt sich bei Herrn Berthold Winkelmann für die großzügige Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen.

„Wir freuen uns sehr über diese starke Partnerschaft und wissen die Unterstützung sehr zu schätzen.“

Der RSV Rotation Greiz bedankt sich herzlich und freut sich auf eine erfolgreiche gemeinsame Saison.🖤🤍🖤

Adresse

An Der Eisbahn 10
Greiz
07973

Öffnungszeiten

Dienstag 14:00 - 17:00
Donnerstag 14:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 12:00

Telefon

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