21/09/2026
💡Kennst Du das? Endlich Feierabend, Sofa, Ruhe... oder du nimmst dir eine Pause um in Ruhe zu sein und nach 5 Minuten wird’s in Dir unruhig. Also schnell noch das Handy, die Nachrichten, ein bisschen Grübeln. Und plötzlich hat sogar der Streit von vor drei Wochen wieder Platz. 🙈
Ich nenne das gern meine innere Dramasucht. Und die ist kein Charakterfehler. Die ist eine Botschaft deines Nervensystems.
Denn es liebt nicht das, was gesund ist. Es liebt das, was vertraut ist. Wenn Du lange im Dauerlauf warst (Job, Familie, Verantwortung, Perfektionismus...), dann ist Anspannung Dein Zuhause geworden. Ruhe ist da erstmal fremdes Terrain. Und Fremdes meldet Dein System gern als: „Achtung, hier stimmt was nicht.“
Dazu kommt: Sobald Du langsamer wirst, wird spürbar, was vorher vom Tempo übertönt wurde. Das Kribbeln. Das Gedankenkarussell. Das Herzklopfen. Das ist keine Störung der Ruhe. Das ist Dein Körper, der endlich Platz hat, sich zu zeigen.
Wenn Du also Ruhe suchst und Unruhe findest, machst Du nichts falsch. Dein Nervensystem lernt gerade etwas Neues. Und Neues braucht Wiederholung, Zeit und ganz viel Freundlichkeit. 🤍
Eine kleine Einladung für heute: Bleib 60 Sekunden länger in der Unruhe sitzen als sonst. Eine Hand aufs Herz oder auf den Bauch, tiefer atmen, ein bisschen länger aus- als einatmen. Nichts wegmachen. Nur da sein.
Und jetzt Du: Wo gönnst Du Dir gerade Drama, obwohl eigentlich Ruhe dran wäre? Schreib’s mir gern in die Kommentare.