20/09/2026
+++ SG Aar-Einrich verliert trotz 22 Torschüssen mit 0:4 +++
SG Aar-Einrich 0:4 (0:1) SG Reitzenhain II
Tore:
0:1 Ivo Mandic 13‘
0:2 Moritz Lenz 53‘
0:3 Steffen Wangard 70‘
0:4 Eigentor 82‘
Aufstellung: Diehl, Möhler, I. Ponjavic (C), Nesselberger, Flach, J. Hertel, Fejzulov, Schuldheis, Spahn, Weidner, Popp
Bank: M. Lehna(ETW), Hallaschka, Kilinc, Rauthe, Z. Ponjavic, Fiedler,
Es gibt Niederlagen, bei denen man nach Abpfiff weiß, dass der Gegner einfach besser war. Und dann gibt es Spiele wie dieses. Gegen die SG Reitzenhain II war die SG Aar-Einrich über weite Strecken absolut auf Augenhöhe und hatte über 90 Minuten zahlreiche Möglichkeiten.
In der 13. Minute gingen die Gäste aus Reitzenhain in Führung. Eine lange Flanke segelte über alle hinweg, am langen Pfosten stand ein Reitzenhainer völlig frei und köpfte den Ball ins Tor. Danach war die SG Aar-Einrich am Drücker. Jascha Hertel setzte eine Ecke direkt an die Latte. Wenig später leitete Schuldheis einen starken Konter ein, Danny Popp lief alleine durch und setzte den Ball an den Außenpfosten. Kurz vor der Halbzeit gab es die nächste große Möglichkeit. Nach einer starken Flanke kam die SG Aar-Einrich zum Volley, der Abschluss flog allerdings über den Kasten.
Auch nach der Pause ging es direkt weiter. In der 46. Minute hatte Jascha Hertel die Riesenchance zum Ausgleich. Die halbe Bank war bereits aufgesprungen, doch der Ball ging hauchdünn am langen Pfosten vorbei.
Und dann kam es, wie es im Fußball so oft kommt: Wenn du vorne deine Chancen nicht machst, bekommst du sie hinten.
Moritz Lenz lief alleine auf unser Tor zu, verlädt Torhüter Diehl und erhöht auf 2:0.
In der 56. Minute gab es noch einmal die große Chance zurückzukommen. Zdravko Ponjavic holte einen Elfmeter heraus. Jascha Hertel übernahm die Verantwortung, konnte den Strafstoß jedoch nicht im Tor unterbringen.
Anschließend fiel das 3:0 für die Gäste. Das 4:0 folgte nach einer Ecke durch ein Eigentor.
Am Ende stehen 22 Torschüsse der SG Aar-Einrich zu Buche. Dazu mehrere Aluminiumtreffer, ein verschossener Elfmeter und zahlreiche weitere gute Möglichkeiten.
Genau deshalb ist die Enttäuschung nach Abpfiff besonders groß. Gegen einen Gegner, der über weite Strecken auf Augenhöhe war, verliert man am Ende 0:4 und damit deutlich höher, als es der Spielverlauf eigentlich hergegeben hat.
Ein Spiel, das man definitiv nicht verlieren musste und schon gar nicht in dieser Höhe.
Kopf hoch, Jungs. Weiter geht’s!
Nächstes Spiel:
Freitag, 25.09.26 um 19:00Uhr in Niederneisen
TuS Niederneisen -:- SG Aar-Einrich