25/08/2026
Supercomputer tippt die Fußball-Bundesliga und sagt das für den HSV hervor: Steckt der HSV in höchster Abstiegsgefahr?
Hamburg: Wie vor jeder Saison tippt der Supercomputer die Fußball-Bundesliga. Inwieweit dies eine tatsächliche Prognose darstellt, darf jeder für sich selbst bewerten.
Doch was sagt der Supercomputer für die Hanseaten voraus? Wird der HSV im zweiten Jahr der Fußball-Bundesliga wieder in die 2. Liga absteigen?
Tatsächlich sagt der Supercomputer voraus, dass der Hamburger SV am Ende der Bundesligasaison 2026/2027 auf Platz 13 landen wird. Eine Abstiegsgefahr von 20,13 % hat demnach der HSV vom Supercomputer erhalten. Zudem wird der HSV mit 9,07 % in der Relegation landen. Höhere Wahrscheinlichkeiten haben Schalke 04 mit 10,34 %, der 1. FC Köln mit 10,30 % und Elversberg mit 10,24 %.
Doch welche Vereine werden am Ende der Saison laut dem Supercomputer absteigen? Der HSV ist es nicht, der wird nach Berechnungen des Supercomputers auf Platz 13 landen. Dahinter folgen werden: Werder Bremen (20,24 %), 1. FC Köln (21,85 %), Elversberg (22,86 %), Paderborn (23,24 %) und Schalke als Tabellenletzter mit einer Abstiegswahrscheinlichkeit von 24,47 %.
Bereits in der vergangenen Saison tippte der Supercomputer den Hamburger SV auf den 13. Tabellenplatz und sollte dabei recht behalten. Die Hanseaten wurden am Ende mit 38 Punkten hinter Union Berlin (39) und Gladbach (38) Dreizehnter.
Wenn es also nach dem Supercomputer ginge, dann würde der HSV auch in der kommenden Saison einen sicheren Klassenerhalt feiern dürfen, den alle beim HSV sicherlich schon vor der Saison unterschreiben würden.
25/08/2026
Kommt der nächste Spieler vom deutschen Rekordmeister zum HSV? Er könnte eine Lücke füllen.
Hamburg: Der Hamburger SV will vor Ende des Transferfensters noch mal auf dem Transfermarkt zuschlagen und könnte dabei ausgerechnet beim FC Bayern München tätig werden. Offenbar soll ein Bayern-Star kurz vor dem Abgang stehen und könnte ausgerechnet beim HSV die passende Lücke füllen.
Er soll die Münchner in diesem Sommer am besten verlassen. Das gaben die Verantwortlichen des FC Bayern dem Spieler bekannt. Beim FC Bayern spielt der Rechtsverteidiger Sacha Boey definitiv keine Rolle mehr. Der 25-jährige französische Rechtsverteidiger Sacha Boey steht auf dem klaren Abstellgleis des deutschen Rekordmeisters. Beim Hamburger SV sucht man händeringend noch nach einem neuen Rechtsverteidiger, der dem Gambier Bakery Jatta auf der rechten Schiene Konkurrenz bieten könnte.
Die Münchner sollen offenbar daran interessiert sein, den Franzosen zu verkaufen. Sollte sich allerdings kein abnehmender Verein für den Rechtsverteidiger finden, wären die Münchner auch zu einem Leihgeschäft bereit. Der FC Bayern verlangt für Boey eine Ablösesumme in Höhe von 15 Millionen Euro. Zu teuer für den HSV. Allerdings könnte man bei einem Leihgeschäft zuschlagen. Derzeit gibt es noch keinen Verein, der bereit ist, die geforderten 15 Millionen Euro für Boey zu bezahlen. Es gibt hin und wieder Gerüchte aus der Türkei von Boeys Ex-Verein Galatasaray Istanbul oder Fenerbahçe Istanbul, allerdings hat sich dabei noch nichts Ernstes ergeben.
Sollte Bayern München keinen Abnehmer für den 15-Millionen-Mann finden, dann würde der HSV offenbar in die Offensive gehen und den Rechtsverteidiger verpflichten wollen. Noch hat Boey beim Rekordmeister einen Vertrag bis Sommer 2028. Beim HSV könnte Boey Spielpraxis sammeln und dürfte sogar vor HSV-Spieler Bakery Jatta gesetzt sein. Für welche Lösung sich die Münchner entscheiden, wird sich bis zum Deadline-Day zeigen.
25/08/2026
Albert Gronbæk erzielte am gestrigen Abend einen Doppelpack beim 3:0-Erfolg beim SC Verl und brachte den HSV somit auf Siegerkurs. Das sagt der Däne jetzt selbst zu seiner Leistung:
„Ich glaube, ich habe mein Selbstvertrauen zurückgewonnen. Ich bin wieder der alte Albert. Ich bin meinen Mitspielern, aber auch dem Trainerteam und dem Verein unglaublich dankbar, weil ich einfach jeden einzelnen Tag hier genieße. Ich liebe es, in Hamburg zu sein, ich liebe es, in Hamburg zu bleiben, und ich bin einfach sehr glücklich.“
25/08/2026
16-Jähriger begeistert weiterhin und bricht Rekord von HSV-Legende Uwe Seeler
Hamburg: Er spielte sich in der Sommerpause in den kompletten Fokus und begeisterte sogar bei seinem Pflichtspieldebüt für den HSV. Er bricht sogar einen Rekord von einer absoluten HSV-Legende und überzeugt erneut auf allen Ebenen.
Wenn man ihn beim HSV spielen sieht, dann meist nur noch mit offenem Mund, so sehr begeistert ein gerade einmal 16-Jähriger beim Hamburger SV. Auch bei seinem Pflichtspieldebüt feierte Louis Lemke einen perfekten Einstand und bricht sogar als jüngster Torschütze des Hamburger SV einen Rekord einer absoluten HSV‑Legende, Uwe Seeler.
Merlin Polzin entschied sich in diesem Sommer, einige Nachwuchsspieler in die Profimannschaft zu berufen, damit sie den Ablauf kennenlernen und verinnerlichen können. So blickte man auch gespannt auf die Startelf beim ersten Pflichtspiel der neuen Saison und konnte stets überrascht schauen. Shafiq Nandja stand ebenfalls wie Louis Lemke in der ersten Elf. Der in Hamburg geborene Innenverteidiger war ebenfalls in dieser Sommervorbereitung eine Überraschung. Für den kurzfristig ausgefallenen Jordan Torunarigha, der aufgrund einer Prellung das erste Pflichtspiel für die Hanseaten aussetzen musste, wurde Nandja eingesetzt und dieser machte seine Sache neben Bornauw ziemlich gut.
Der zweite gebürtige Hamburger, der gestern in der Startelf Platz gefunden hatte, war keine Überraschung mehr. Louis Lemke debütierte für den HSV und bekam sogar bei seinem Debüt die Note 1. Baujahr 2009 und jetzt schon gefühlt eine feste Größe bei den Profis. Bei seinem Debüt lieferte Lemke zum zwischenzeitlichen 0:2 von Albert Grønbæk einen Assist und beim 0:3 sogar ein Tor beim ungefährdeten 0:3‑Erfolg in Verl dazu.
Nicht nur, dass Lemke mit 16 Jahren, 10 Monaten und 16 Tagen der jüngste Profidebütant gewesen ist, war er auch gleichzeitig der jüngste Torschütze in einem Pflichtspiel und löste damit einst die große HSV‑Legende ab. Es war ein Abend, den Louis Lemke lange in Erinnerung behalten wird. Sein Trainer Merlin Polzin schwärmte ebenfalls von ihm und sagte: „Er machte definitiv Werbung in eigener Sache. Wenn er sich an unseren Fahrplan halten wird, dann wird es für ihn eine sehr gute Saison. Wir werden schauen, was er nun in dieser Trainingswoche anbietet, und vielleicht ist er ja dann sogar eine Option für das Spiel am Samstagabend.“
Worte, die für den 16-Jährigen sicher eine Bestätigung für die in den letzten Spielen gezeigten Leistungen sind. Aktuell ist Louis Lemke das Ausnahmetalent in den Reihen des Hamburger SV und liefert von Spiel zu Spiel Argumente für sich. Vielleicht wird er sogar für das am Samstagabend im Signal-Iduna-Park bei Borussia Dortmund stattfindende Topspiel der Fußball-Bundesliga eine Option sein.
25/08/2026
3:0 beim SC Verl, zweite Pokalrunde erreicht, Feierabend. Man könnte den Abend damit eigentlich relativ schnell abhaken. Bundesligist schlägt Drittligist, alles so, wie es sein sollte. Nur ganz so einfach war es dann doch nicht.
Der HSV brauchte nämlich ziemlich lange, um überhaupt in dieses Spiel zu kommen. Verl war mutig, presste hoch und hatte in der ersten halben Stunde mehr vom Spiel. Der HSV wirkte dagegen teilweise etwas pomadig und fand kaum Lösungen. Tangvik musste gegen Leipold eingreifen, Clausen setzte einen Ball knapp vorbei und die erste wirklich gefährliche Hamburger Aktion gab es erst kurz vor der Pause durch Adeline.
Man muss sich da auch nichts schönreden. So eine Anfangsphase wird man sich am kommenden Wochenende in Dortmund eher nicht erlauben können. Verl konnte daraus kein Kapital schlagen. Dortmund dürfte da eine etwas andere Hausnummer sein. Trotzdem sind genau solche Pokalspiele und gerade die erste Runde so eine Sache. Als Bundesligist kannst du eigentlich nur verlieren. Gewinnst du, war es selbstverständlich. Tust du dich schwer, wird es peinlich. Und gerade der HSV hat in den vergangenen Jahren oft genug gezeigt, wie man aus einer vermeintlichen Pflichtaufgabe einen ziemlich langen und unangenehmen Abend machen kann.
Diesmal passierte das nicht.
Nach knapp 40 Minuten wurde der HSV endlich zwingender und plötzlich ging alles ziemlich schnell. Erst scheiterte Adeline noch an Schlieck, dann nutzte Grønbæk einen Fehler im Verler Aufbau, kombinierte mit Daka und erzielte in der 41. Minute das 1:0. Nach der Pause brauchte der HSV gerade einmal eine Minute. Grønbæk nahm auf links Fahrt auf, tunnelte seinen Gegenspieler und traf zum 2:0. Vier Minuten später eroberte Remberg tief in der Verler Hälfte den Ball und bediente Louis Lemke. Der 16-Jährige blieb ziemlich cool und schob ins lange Eck ein.
Innerhalb von neun Minuten rund um die Halbzeit hatte der HSV aus einem bis dahin durchaus schwierigen Pokalabend ein 3:0 gemacht. Und das ist dann eben auch eine Qualität. Für Grønbæk hätte das erste Pflichtspiel nach seiner festen Verpflichtung kaum besser laufen können. Zwei Tore, drei Punkte gibt es im Pokal zwar nicht, aber die nächste Runde schon. Viel mehr muss man dazu nach einem Spiel auch noch gar nicht erzählen.
Die schönste Geschichte des Abends gehört ohnehin einem anderen.
Louis Lemke war bei seinem Treffer gerade einmal 16 Jahre, zehn Monate und 17 Tage alt und ist damit der jüngste Torschütze der HSV Geschichte. Das allein ist schon eine ziemlich nette Geschichte. Interessanter finde ich allerdings etwas anderes.
Lemke stand von Anfang an auf dem Platz. Merlin Polzin hat den Jungen also nicht irgendwann beim Stand von 3:0 eingewechselt, damit er ein bisschen Pokalluft schnuppern darf. Er hat ihm in einem Pflichtspiel von Beginn an vertraut. Und Lemke hat genau das gemacht, was er schon während der Vorbereitung gemacht hat. Er spielte einfach Fußball.
Natürlich reden wir über einen 16-Jährigen. Natürlich reden wir bisher über Vorbereitung und ein Pokalspiel gegen einen Drittligisten. Niemand muss jetzt anfangen, den nächsten großen HSV Star auszurufen. Genauso wenig müssen wir aber ständig so tun, als müsse man einen Spieler wegen seines Alters vorsichtshalber kleinreden.
Wer mit 16 in der Vorbereitung überzeugt, im ersten Pflichtspiel in der Startelf steht und dort auch noch trifft, ist eine sportliche Alternative. Auch für Dortmund. Gerade weil Miro Muheim nach der WM noch nicht wieder richtig in Tritt gekommen ist, darf Polzin darüber zumindest nachdenken.
Und Lemke ist nicht die einzige Geschichte in dieser Richtung. Tangvik bekam im Pokal das Tor und zeigte gerade in der schwierigen Anfangsphase, dass diese Entscheidung durchaus berechtigt war. Nandja stand ebenfalls in der Startelf. Otto Stange kam später ins Spiel und hatte sogar noch die Möglichkeit zum 4:0. Kurz vor Schluss feierte der 18-jährige Bissi-Mouelle sein Pflichtspieldebüt.
Man spricht im Fußball bei so etwas gerne von „Jugend forscht“. Beim HSV passt dieser Spruch momentan irgendwie nicht. Denn dafür wirkt das, was die jungen Spieler auf den Platz bringen, teilweise schon erstaunlich erwachsen. Und vor allem wirkt ihr Einsatz nicht wie ein Experiment. Polzin vertraut diesen Spielern offenbar nicht, obwohl sie jung sind. Er vertraut ihnen, weil er glaubt, dass sie gut genug sind.
Das ist ein Unterschied!
Vielleicht ist genau das momentan auch das Interessanteste an diesem HSV. Da werden Entscheidungen getroffen, bei denen man den Eindruck hat, dass die Verantwortlichen wissen, warum sie sie treffen. Das bedeutet nicht, dass plötzlich alles funktioniert. Die ersten 35 oder 40 Minuten in Verl haben ziemlich deutlich gezeigt, dass noch genügend Arbeit vorhanden ist. Aber ich habe nach wie vor ein deutlich besseres Gefühl als vor einem Jahr. Die Mannschaft wirkt weiter, der Kader nimmt immer mehr Form an und auch bei den personellen Entscheidungen ist inzwischen eine Linie zu erkennen.
Und am Ende gehört zur Wahrheit eben auch das Ergebnis. Der HSV hat eine dieser unangenehmen Pflichtaufgaben, mit denen er sich in der Vergangenheit gerne mal fürchterlich schwergetan hat, mit 3:0 erledigt. Nicht über 120 Minuten, nicht mit einem blauen Auge und auch nicht mit irgendeinem Pokaldrama.
Es waren keine überragenden 90 Minuten. Es war auch kein Gradmesser für das, was am Samstag in Dortmund wartet. Aber es war ein 3:0, die zweite Runde und ein 16-Jähriger, der nebenbei noch ein kleines Stück HSV Geschichte geschrieben hat.
Damit kann man einen Montagabend durchaus verbringen.
25/08/2026
Offiziell: HSV verpflichtet Bulldozer – Terem Moffi soll die neue Nummer 9 werden
Hamburg: Am gestrigen Montagmorgen verkündete der Hamburger SV den Transfer von Terem Moffi, der sich bereits seit mehreren Tagen angekündigt hatte. Nun ist es also offiziell: Der HSV verpflichtet, seinen neuen Bulldozer, der die neue Nummer 9 im Hamburger Sturm werden soll.
Was Terem Moffi definitiv mitbringt, ist ein stabiler Körper, der dem Körperbau von ManCity-Stürmer Erling Haaland ähnelt. Zudem besitzt der Nigerianer reichlich Tempo und kann sich bewegen. Genau dieses Stürmerprofil hatte dem Hamburger SV noch gefehlt. Jetzt hat der HSV seinen neuen Bulldozer, der im Strafraum der Gegner für höchste Gefahr sorgen soll und die neue Nummer 9 im Offensivspiel der Hanseaten werden soll.
Als Terem Moffi seinem Vater vom Interesse des Norddeutschen Vereins berichtete, wusste der Vater bereits, um welchen Verein es sich dabei handelt: natürlich um den Hamburger SV, erklärte Moffi bei seiner Ankunft. Terem Moffi erhält beim HSV die Trikotnummer 9 – vor ihm trugen nur zwei HSV-Legenden mit Horst Hrubesch und Uwe Seeler und Robert Glatzel diese Nummer.
Rund 2 Millionen Euro bezahlte der Hamburger SV für diesen Transfer und erhofft sich, dass Terem Moffi beim HSV einschlagen wird. Gegen Borussia Dortmund soll der Stürmer aber bereits eine ernsthafte Option sein. Ob für die Startelf oder als Einwechselkandidat, ist aktuell noch offen.
Claus Costa präsentierte den Transfer von Terem Moffi wie folgt:
„Wir freuen uns sehr, dass uns die Verpflichtung von Terem gelungen ist. Terem ist ein Stürmer, der aufgrund seiner Physis, seiner Entschlossenheit und seiner Spielweise schwer zu kontrollieren ist. Er ist in der Lage, die Tiefe zu attackieren, hat eine enorme Präsenz im Strafraum und bringt die nötige Qualität mit dem Rücken zum Tor mit. Wir sind überzeugt, dass Terem unserem Spiel zusätzliche Durchschlagskraft und unserem Kader damit zusätzliche Variabilität verleihen wird.“
Man darf gespannt sein, wie sich die neue Nummer 9 beim HSV machen wird.
24/08/2026
Hamburgs Cheftrainer Merlin Polzin nach dem Pokalerfolg in Verl:
„Unser klares Ziel war der Einzug in die nächste Runde des DFB-Pokals. Wer erwartet hat, dass das heute ein einfaches Spiel für uns wird, hat sich nicht gut auf unser Spiel vorbereitet. Verl hat uns alles abverlangt, und wir haben am Ende dagegenhalten können und unser Ziel erreicht.“
Polzin über Louis Lemke: „Es freut mich wirklich sehr für ihn, dass er heute wieder eine gute Leistung zeigen konnte. Wenn er sich weiter an unseren Plan hält, auf seine Familie und auf die Kabine hört, dann wird es eine sehr gute Saison für ihn werden. Heute hat er auf jeden Fall Werbung in eigener Sache gemacht und könnte für Samstag natürlich eine Option sein. Es kommt jetzt darauf an, was er in der Trainingswoche anbieten kann, aber er hat heute definitiv Werbung in eigener Sache betrieben.“
24/08/2026
Fazit nach dem Pokalspiel in Verl:
Nach den ersten 25 Minuten hätte der Sportclub aus Verl bereits mit 1:0 – 2:0 in Führung gehen können. Es war nicht wirklich berauschend, was der HSV am Anfang angeboten hatte.
Doch dann zog der HSV das Tempo an und ging direkt mit der ersten Chance des Spiels durch den Torschützen Albert Grønbæk mit 1:0 in Führung. 41 Minuten hat es gedauert, bis der HSV in Führung gegangen ist. Wenn man im Internet geschaut hat, was so die Kommentare hergeben, dann wird man sehr wahrscheinlich direkt absteigen … Gott sei Dank sind es nicht alle, die so denken.
Der Pokal hat seine eigenen Gesetze und natürlich tut man sich in solch einem Spiel etwas schwerer. Auch Merlin Polzin hat dies erkannt und seiner Mannschaft in der Kabine erstmal Luft gemacht.
Der HSV kam frischer, griffiger und aggressiver, mit mehr Tempo, aus der Kabine. Nur 40 Sekunden nach Wiederanpfiff sorgte Gronbæk mit seinem Doppelpack für eine zwei Tore Führung. Der Treffer wurde von der linken Seite durch den 16‑jährigen Louis Lemke vorbereitet. Dieser konnte sich dann in der 50. Minute selbst mit einem Treffer zum 0:3 belohnen. Danach verflachte die Partie. Der HSV kam noch zu einigen Chancen, doch verpasste mehrmals die 0:4‑Führung.
Am Ende steht der dann doch deutliche 3:0‑Erfolg in Verl, auch wenn sich der HSV anfangs ordentlich schwergetan hatte. Vor allem die jungen Spieler Nandja und Lemke hatten erneut gezeigt, warum sie bei Merlin Polzin in der Sommerpause immer wieder eine Chance bekommen hatten. Auch Neuzugang Sebastiaan Bornauw zeigte direkt, was man von ihm erwarten kann, und ließ nichts anbrennen.
Am Ende steht ein hart erkämpfter 3:0‑Erfolg des HSV beim SC Verl und der Einzug in die 2. Runde des DFB‑Pokals. Auch wenn nicht alles Gold war, was geglänzt hat, kann man nun mit einem guten Gefühl nach Dortmund am Samstagabend (18:30 Uhr) zum Topspiel beim BVB fahren.
24/08/2026
Mr. Man of the Match! 😎🇩🇰