MSSP Sportphoto

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22/04/2024

Er brachte seine Gegner der Eisbären Berlin schier zur Verzweiflung, hielt (bis auf das im zweiten Drittel egalisierte 0:1) alles, was auf seinen Kasten kam. Nicht ohne Grund wurde Kristers Gudlevskis, Goalie der Fischtown Pinguins Bremerhaven, zum besten Keeper der Saison gewählt. Mit seinen Paraden sorgte er letztendlich auch für einen neuen Rekord des längsten Finalspiels in der DEL-Geschichte. Und war dann zugleich trauriger Held, als ihm in der 98. Minute (zweite Overtime) ein Berliner Schuss von der blauen Linie ins Netz rutschte. Damit führen die Eisbären gerade mal mit 2:1 im „best of seven“-Modus.

Hat alles noch nichts zu bedeuten. Bereits am heutigen Dienstag steigt Spiel 4 in der Hauptstadt, gefolgt vom erneuten Aufeinandertreffen an der See in Bremerhaven am Freitagabend. Dann wie man mehr. Als mit fünf Punkten Vorsprung Tabellenerster der Abschlusstabelle darf man auch Deutscher Meister werden.

Foto: michael schwartz - dpa

Photos from MSSP Sportphoto's post 11/08/2022

Tschüß Uwe

In Kindestagen holte sich der Kicker auf Kopfsteinpflaster den Rohschliff und Basis für seine beeindruckende Karriere, in deren Blüte er zur Leitfigur, Vorbild und Kapitän wurde. In 587 Pflichtspielen für den HSV erzielte er 507 Tore. Was für eine Quote. Uwe Seeler war aber viel mehr.
Ein Herzmensch, ein liebevoller und humoriger Star zum Anfassen, stets ohne Allüren und im Kern Instinktfußballer par excellence. Keiner vermochte so aus jeder Lage das Tor zu treffen, wie ‚Uns Uwe‘.
Dem Ehrenspielführer deutschen Fußball-Nationalmannschaft und Ehrenbürger der Freien und Hansestadt Hamburg gehörte noch einmal die große Bühne – in seinem Wohnzimmer Volksparkstadion, aus dem er auch mit einem Koffer randvoll Geld nicht zu locken war. Die Welt nahm Abschied von dem ganz großen Menschen
Seine Verbundenheit, Treue und Liebe zur Heimat bei Familie, Stadt und Verein machte ihn schon vor langer Zeit zum Liebling der Massen. RUHE IN FRIEDEN, UWE.

Photos from MSSP Sportphoto's post 01/08/2022

Arbeiten in einer Lieblingsstadt, was dort dann auch an dem hohen Marzipanaufkommen begründet liegt. Die Regionalligaspieler des VfB Lübeck dürften sich „am Sonntag danach“ auch so manch‘ Stückchen gegönnt haben. Vorher, eben am Sonnabend, wurde satt gefeiert, nachdem man den Zweitligisten FC Hansa Rostock in einem denkwürdigen Fight aus dem DFB-Pokal werfen konnte. Verdient, im doppelten Sinne.

Rostocks Trainer Jens Härtel wollte man die Skepsis schon vor dem Anpfiff ablesen. Die Jubelarie seines Gegenüber Lukas Pfeiffer war Sinnbild der Lübecker Glücksgefühle. Deren Abwehr hielt den teils doch recht simplen Angriffsversuchen der Hansa-Offensive locker stand, um dann einmal selbst richtig hinzulangen. Erst fackelten die Lübecker Fans ein grünes Feuerwerk ab, bevor der Schuss zum 1:0-Sieg folgte. Am Ende zeigte sich - mal wieder möchte man meinen – die unschöne Fr**ze des Fußballs. Teils über den Zaun kletternd, aber auch durch ein offenes Tor gelangend (wie auch immer das geöffnet wurde) stürmten Gäste-Anhänger auf den Platz an der Lohmühle, konnten erst durch Hansa-Kapitän John Verhoek und Mitspieler beruhigt und Dank der schnell eingreifenden Polizei in den Block zurückgedrängt werden.

Als ob das nicht schon peinlich genug für den Verein von der Ostsee war, setzte deren Pressesprecherin noch einen drauf. Erst wurden Fotografenkollegen angehalten, nicht auf die ihren Unmut äußernden Fans zu halten, um dann noch „zum Besten“ zu geben, dass man als Sportjournalist doch selbst Schuld hätte, wenn man sich vor Rostocker Fans setzt. Da hat wohl jemand die schon länger zurückliegende Wendezeit verschlafen, wie man im Kollegenkreis hörte - lach. Werte Frau S., es sollte allgemein bekannt sein, dass die Zeiten, in denen man den Pionierknoten noch richtig stramm zog, lange vorbei sind. Dem Autoren geht so etwas ja eher unterm Sitzhocker vorbei, zumal man mit den blau gekleideten Fanvertretern schon im Vorwege ein gutes Gespräch fand. „Fotogeräte packen wir nicht an“, war zu hören. Die Zusage wurde eingehalten.

Photos from MSSP Sportphoto's post 22/05/2022

Pokalfinale, wir hatten ein Pokalfinale … Viele meiner Kollegen waren bei der großen Ausgabe in Berlin zwischen Freiburg und Leipzig dabei, während man selbst mit großer Vorfreude beim Finaltag der Amateure seine Altonaer Jungs im Hamburger Endspiel begleitete - und feste beide Daumen drückte. Es ist aber auch ein Kreuz. Eben sehr traurig, dass es gegen die Kicker von der gleichnamigen Kirche um die Ecke nicht reichen sollte. Nach bravourösem Kampf verlor Altona 93 das Endspiel um den Hamburger Fußballpokal gegen den Erzrivalen FC Teutonia 05 Ottensen mit 1:2. Da darf man dann auch etwas parteiisch sei, wenn der Herzensverein den Kürzeren zieht.

Es gehört sich so: Glückwunsch an das Team von der Kreuzkirche, die den Sieg auch ihrem Keeper zu verdanken haben.

Bleiben noch zwei Gedanken. Zum einen wünscht man dem in Berlin notärztlich versorgt werdendem Fotografenkollegen alles erdenklich Gute. Komm‘ ganz schnell wieder auf die Beine!

Zum anderen fragt man sich, wie sich nach der Coronazeit das Thema Feuerwerke und Bengalos in den Stadien weiterentwickelt. Für den hiesigen Geschmack eskaliert es gerade. Es wird gezündelt, wie noch nie zuvor. Und wenn sich dann Medien sogar noch begeistert zeigen, welch‘ „Feuerwerk von den Fans abgebrannt wurde“ (RTL über die „heiße Unterstützung“ der Eintracht-Anhänger in der EuroLeague), muss ich niemand wundern, wenn immer mehr Fans das Abbrennen ihrer Pyros für salonfähig erachten.

Foto: MSSP

16/05/2022

*Abschied am Millerntor*

Nach dem 2:0-Sieg der Brown Boys im letzten Ligaspiel gegen Fortuna Düsseldorf hieß es Abschied nehmen. Neben Torwarttrainer Mathias Hain liefen auch einige Spieler letztmalig für die Kieztruppe auf, darunter Christopher Buchtmann (vorn) und Mannschaftskapitaen Philipp Ziereis. Hoch sollen sie leben.

Wenige Kilometer weiter soll dieses Glücksgefühl noch kommen. Beim Ligadritten HSV freut man sich auf die Relegation; zwei schöne Aufstiegsspiele gegen die Hertha aus Berlin.

Foto: MSSP

18/04/2022

Sie haben sich warm gemacht für das Halbfinale im DFB-Pokal. Das 3:0 im Ligaspiel gegen den KSC erfreute den HSV und seine Fans. Jetzt wollen alle nach Berlin, was für die Rothosen ein hartes Stück Arbeit werden wird am heutigen Abend.
Fotos: MSSP

Photos from MSSP Sportphoto's post 03/03/2022

„Daniel Heuer Fernandes“ hallte es lange durch den Hamburger Volkspark. Schon in den 120 Minuten vor dem entscheidenden Elfmeterschießen wehrte der HSV-Keeper eine Großchance nach der anderen des Karlsruher Sportclubs ab. Beim Shootout vom Punkt hielt er dann gleich zwei Elfer und wurde zum gefeierten Pokalheld des Abends ... "genug" Bierbecher flogen auch wieder, was jetzt absolute Ironie darstellt.
Fotos: MSSP

14/02/2022

Das ist mal ein Urschrei wert. Sonny Kittel (hier vor Teamkollege Robert Glatzel) wurde mit seinen beiden Toren zum 2:0-Sieg gegen Heidenheim zum besten HSV-Zweitligatorschützen aller Zeiten, während Keeper Daniel Heuer Fernandes erneut zu Null halten konnte.
Fotos: MSSP

Photos from MSSP Sportphoto's post 19/01/2022

Kleine Sensation am Hamburger Millerntor. Favorit Borussia Dortmund kegelt sich mit einem Eigentor durch Axel Witsel selbst aus dem DFB-Pokal, unterliegt dem FC St. Pauli in deren "Freudenhaus der Liga" mit 1:2.
Fotos: MSSP

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