Equito concentio

Equito concentio

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Gesundheitsorientiertes Pferdetraining im Einklang mit Körper und Seele des Pferdes. APM-Therapie f

08/05/2019

Ich las einen Artikel zum Thema "nein sagen". Nicht, dass das Pferd "nein" sagen darf. Sondern, dass der Mensch dem Pferd auch durch einen Klaps oder durch das Ende eines Seils oder das Werfen eines Seils oder das Erheben der Stimme "nein" sagen dürfe. Wer souverän ist und sich seiner sicher, hat nicht nötig, die Stimme zu erheben. Wer sich hinterfragt und die Reaktion hinterfragt, warum das Pferd so reagiert, hat nicht nötig die Stimme zu erheben. Wer weiß, was beim Pferd passiert, seelisch und körperlich, sieht, wie wichtig es ist, dass das Pferd "nein" sagen darf. Sogar muss! Sonst werden es Befehlslemminge. Motivation und Ermöglichen dessen, was man vom Pferd erfragt. Und Hinterfragen des Sinnes, dessen, was man dem Pferd abverlangt. Hat es körperlich oder seelischen Nutzen für das Pferd. Oder will man einfach nur seinen Willen durchsetzen. Wir sind dem Pferd nicht überlegen. Außer durch lächerliche Hilfsmittel. Damit geben wir immer und ausschließlich nur unser Unvermögen Preis.

08/12/2018

Ich freu mich auf morgen 😍 ich darf bei und für Sibylle Wiemer auf dem Stand sein 😍 Equimondi Halle 26 😍 ich bin für Fragen da über den Einsatz der Franklinprodukte, über die Idee von Sibylles toller Trainerausbildung und natürlich auch über meine Arbeit. Ich freu mich auf konstruktive und schöne Gespräche 😍😍😍

Photos from Equito concentio's post 01/11/2018

Bärchi 😍 das obere Bild der Collage ist von letzter Woche. Das Untere ist fast genau ein halbes Jahr alt (die anderen sind mit seiner Freundin😍). Der Knackpo nimmt Form an 💪 Er ist ein Sonnenpferd. Wind und Regen verunsichern ihn. Trotzdem gibt er beim Training alles, kämpft gegen seine Ängste. Angst, Wut, Freude, Vertrauen, was ein Durcheinander. Aber er macht es so toll. Er traut sich, immer wieder zu vertrauen. Und sich zu freuen, wenn er merkt, dass er es toll macht und wir das sehen und uns so mit ihm und für ihn freuen 😍 dass das vermeintlich Kleine gar nicht klein ist, sondern ganz groß. Er vertraut dem Lob und freut sich über das Lob. Gerade, weil er bei dem Wetter ganz viel davon braucht, bekommt er es erst recht. Verdient! Und auch das glaubt er uns 😍 was mir machen? Gehen. Gemeinsam. Mit seinen Menschen. Anhalten. Zeit nehmen. Zum Freuen! Erst freuen, dann weitergehen. Wir sind schließlich nicht auf der Flucht. Schnell laufen heißt nicht, schnell weiterkommen 😉 er kann schon mehr. Koordinationsübungen, Schultern wenden, Po wenden. Das erste Schulterherein war schon "zufällig" da. Wenn's passt, bauen wir das ein. Wenn nicht, auch schön. Er vergisst es ja nicht bis zum nächsten mal. Wenn es ihn stresst, macht es keinen Spaß. Ohne Spaß arbeiten wir nicht. Er kann viel mehr, als er selbst glaubt. Irgendwann glaubt er es (uns) auch. Und dann wird er noch viel mehr Spaß haben 😍😍😍

Photos from Equito concentio's post 26/09/2018

Wie schnell so ein erschüttertes Seelenleben wieder durcheinander geraten kann. Seitdem Bärchi mit seiner Lebensgefährtin zusammengezogen ist, ist es eine große Herausforderung für ihn, sich in dem größeren Platzangebot zu orientieren und die "freilaufenden" Menschen in seiner Wohnung auszuhalten. Menschen, die einfach nur da sein wollen, kann er einfach nicht einschätzen. Training ist super, jetzt kann er toll die Schultern ansteuern und nun schafft er auch die Hinterhand gezielter zu bewegen. Das Aufhören ist schwer. Weil er beim Training weiß, was der Mensch möchte. Aber danach ist der Mensch für ihn nicht kalkulierbar. Bärchi rechnet mit dem Schlimmsten und ging bei der letzten Einheit zum ersten mal richtig auf Angriff. Aus Unsicherheit. NICHT, weil er böse ist. Ich musste ihn leider auf Abstand halten. Aber er hat sich dann doch getraut, mir zuzuhören. Und nach einer Minipause hat er nochmal meeegatoll und mit Freude mitgemacht 😍😍😍 ich bin so stolz auf Bärchi. Und er hat einmal mehr gelernt, dass ihm niemand böse ist und wir ihn so liebhaben, wie er ist. Er kennt und hat keine Individualdistanz. Nun üben wir da sein. Einfach nur da zu sein, ohne konkretes Ziel, einfach nur bei ihm sein wollen, um ihn zu bewundern und in seiner Nähe sein zu wollen. Und ohne, dass er eine Aufgabe erfüllen muss, um liebgehabt zu werden. Tschacka 😍

Photos from Equito concentio's post 14/09/2018

Ich liebe meinen Beruf 😍 es ist toll, wenn Pferd und Mensch Dinge lernen, die sie nicht für möglich hielten, Lektionen, Entspanntheit, Freude, Behandlungen, Übungen zur Koordination und Gymnastik. Aber vorallem sind es diese Gesichter 😍😍😍😍 die mir das Herz aufgehen lassen 😍

Photos from Equito concentio's post 04/06/2018

Ich platze vor Stolz 😍😍😍 Bärchi, so ein tolles Pferd 😍😍😍 heute war ein wenig Hufbearbeitung möglich (alles auf einmal ist noch zuviel) 😍😍😍 und Koordinationsübungen 😍😍😍 wie die Bilder zeigen (ein Teil vorher, einer nachher, man achte auf Strahl und Eckstrebe), sollte ihm das schon gut tun 😍 Und die Wurmkur haben wir auch geschafft. Zwei Portionen (wegen des Gewichts reicht eine nicht), komplett frei gegeben, ohne Halfter, ohne Festhalten. Warum? WEIL ER ES K A N N 😍😍😍😍 Mit Ausprobieren, was ihm am meisten hilft, wie er mitentscheiden kann, rausfinden kann, dass gar nichts los ist. Und er macht sooo toll mit 😍😍😍😍 hab ich schon gesagt, wie stolz ich bin????? 😍😍😍😍😍

27/05/2018

Das kann ich zu 100% unterschreiben.

... für diesen Satz wurde ich in einem Pferdeforum einmal fast »gesteinigt«, es entwickelte sich ein Sh*tstorm, der mir den Atem verschlug. In vielen »Lehren«, die mit Pferden zu tun haben, ist das immer noch ein No-Go. Das Pferd muss unsere Grenzen beachten. Immer. Aber das Pferd hat kein Recht Grenzen zu setzen. Tut es dies, gilt es als widersätzlich.

Was steckt dahinter? Eine merkwürdige Sicht auf das, was Grenzen sein sollen. Viele Menschen glauben immer noch, wenn sie ein Pferd sehen, das viele Grenzen setzt, dass dieses Pferd dominant ist und sie dominieren will. Dabei könnte dieses Pferd vielleicht auch einfach viel sensibler sein, und mehr Achtsamkeit benötigen. Vielleicht setzt es starke Grenzen, weil ihm sonst keiner zuhört, bei seinem Bedürfnis nach Raum? Und Achtsamkeit?

Bevor ich bei Linda mehr über die Grenzen und Grenzsetzungen von Pferden gelernt habe, hatte mir schon eine Stute gezeigt, dass ihre Grenzsetzungen mit der Ignoranz der Menschen zu tun hatte, die einfach nicht beachteten, was sie als Pferd brauchte: nämlich ein präziseres Zuhören als andere. Es bedurfte nur eines einzigen Augenblicks um das herauszufinden – und ihr Leben zu verändern. Ja – so dramatisch war das für sie wirklich. Ich unterstellte ihr nicht Widersätzlichkeit als sie die Ohren anlegte, sondern ich blieb einfach kurz stehen und wartete einen Augenblick ab, wich aber nicht zurück. Ich liess ihr Zeit. In dem Moment leuchtete im Auge der Stute ein Glanz auf. Kurz darauf gingen die Ohren nach vorne und sie wollte wissen, wer ich bin. Wir wurden Freunde.

Foto: Andreas Schmidt

Photos from Equito concentio's post 21/05/2018

Bärchi kann jetzt vorne schon ganz toll Hufe geben. Hinten üben wir noch fleißig. Mit Gewichtsverlagerung nach vorn klappt es schon ganz gut. Ein bisschen mit Möhrchen gemogelt 😉 aber hat Spaß und macht toll mit. Die Hufe selbst zu geben ist nämlich viel cooler, als Hufe "genommen zu bekommen".. und wenn die Hufe demnächst bearbeitet sind, wird es noch mehr Spaß machen. Aber noch kann er nicht so lange hochhalten. Noch! 😍😍😍

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