15/09/2026
Die letzten Tage waren emotional belastend. Selmas Diagnose hat uns überrumpelt- zwischen Diagnose und Abschied bleibt wenig Zeit.
Neben den altbekannten Fragen - Wie will ich mit meinen Hunden leben? - drängen sich jetzt weitere auf:
🐾 Was braucht Selma?
🐾 Wie erfülle ich meine Rolle - gerade jetzt?
🐾 Und: wann löse ich mein Versprechen ein und lass sie erlösen?
Es ist nicht der erste Abschied und doch ist es jedes Mal anders. Keine Routine, egal wie oft man es schon erlebt hat.
Ich bin eben nicht nur Hundemensch, sondern auch Partnerin, Mutter und Nadine- und das verändert, wie ich diese Tage gestalte.
Es gibt für Selma Pizzaränder und Brötchenreste, auch etwas mehr Futter als sonst. Ansonsten schläft sie wahnsinnig viel und braucht viel Nähe und Körperkontakt.
Meine Rolle war nie, alles richtig zu machen. Sie war immer, da sein- aufmerksam, verlässlich, zugewandt. Auch und besonders jetzt.
Und bei allem, was jetzt schwer ist: ich bin dankbar.
Für jeden dieser Tage, die wir noch gemeinsam haben.
EINE FRAGE DER HALTUNG
MENSCH-HUND-BEZIEHUNG
BEGLEITUNG UND DANKBARKEIT
STABILES WIR