Sportclub Krefeld 1905 e.V. - Kanu

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Die Seite der Abteilung Kanu des Sportclub Krefeld 1905 e.V. bietet dir aktuelle Berichte, Fotos und vieles mehr rund um unser Vereinsleben.

Photos from Sportclub Krefeld 1905 e.V. - Kanu's post 09/09/2026

- Wettkampf Kanuslalom Dorsten -

Am 5.9. und 6.9. nahmen die Sportler des SC Krefeld 05 am Slalom Wettkampf in Dorsten teil.
Bei schönstem Paddelwetter starteten unsere Kanuten in diversen Altersklassen und fuhren gute Ergebnisse ein. Julian Sack meisterte die anspruchsvolle Strecke als jüngster Sportler (U10) sehr gut in seinem 3.ten Wettkampf.
Johanna Palmen erreichte einen sehr guten 3.ten Platz bei den Damen U18 Kajak.
Jörg Küsters durfte zweimal auf das Podest: Er wurde 3.ter im Kajak Ü55 und im Canadier Zweier mit Carsten Kaup 2.ter.
Auch unsere anderen Sportler schlugen sich gut und landeten im Mittelfeld in ihren Rennen.
Alles in allem ein schönes Wochenende.

08/09/2026

Gemeinschaftsfahrt der ehemaligen Bayer-Werksvereine von Köln-Rodenkirchen über Leverkusen und Dormagen nach Uerdingen

Drei Vereine, ein Rhein, rund 30 Kanutinnen und Kanuten – und jede Menge gute Laune: Auch in diesem Jahr trafen sich die ehemaligen Kanu-Werksvereine von Bayer aus Leverkusen, Dormagen und Uerdingen zur traditionellen Gemeinschaftsfahrt auf dem Rhein.
Schaf sei Dank – der etwas verspätete Start
Am Samstag, dem 5. September, sollte es eigentlich pünktlich losgehen. Eigentlich.
Kurz nach 12:00 Uhr setzte sich die bunt gemischte Flotte in Köln-Rodenkirchen schließlich in Bewegung. Die kleine Verzögerung hatte allerdings nichts mit schlechter Organisation, technischen Problemen oder gar einem verschlafenen Kanuten zu tun. Vielmehr hatte eine Schafherde in Dormagen beschlossen, unseren Weg gleich zweimal zu kreuzen.
Was soll man dazu sagen? Wenn Schafe Priorität vor Kanuten haben, muss man als Wassersportler eben warten. Schließlich gehört auch Geduld zum Kanusport.
Dann aber hieß es: Boote zu Wasser und Leinen los!
Ein wirklich buntes Bild machte sich auf den Weg: Einer- und Zweierkajaks unterschiedlichster Bauart, die ganze Vielfalt des Kanusports war vertreten. Und die Flotte sollte in Leverkusen beim VKL bei Rheinkilometer 701 noch weiteren Zuwachs bekommen, -einen Zweier- Kanadier.
Köln vom Wasser aus – Stadtbesichtigung mit Paddel
Schon kurz nach dem Start wartete das erste große Highlight auf die rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Die Durchfahrt durch Köln.
Vom Rhein aus zeigt sich die Domstadt noch einmal aus einer ganz eigenen Perspektive. Vorbei ging es an der markanten Rodenkirchener Brücke, bevor sich zunehmend die beeindruckende Kulisse der Kölner Innenstadt auftat.
Natürlich durfte dabei der unbestrittene Star der Kölner Skyline nicht fehlen: Der Kölner Dom. Vom Wasser aus bietet sich ein besonders schöner Blick auf die gewaltige Kathedrale und die Hohenzollernbrücke mit ihren unzähligen Liebesschlössern.
Weiter ging es vorbei an der Altstadt mit ihrem historischen Rheinpanorama sowie den modernen Fassaden entlang des Rheinufers. Auch das Schokoladenmuseum, der markante Kranhäuser-Komplex im Rheinauhafen und später die Severinsbrücke sorgten für reichlich Abwechslung.
Und das Beste: Während die Touristen an Land Schlange stehen, mussten wir weder Eintritt bezahlen noch einen Stadtführer engagieren. Einfach paddeln, schauen und genießen – Köln Sightseeing auf die sportliche Art.
Kaffee, Kuchen und Kilometer
Nach den ersten gemeinsamen 17 Kilometern wurde beim VKL Leverkusen eine wohlverdiente Kaffeepause eingelegt. Gleichzeitig stießen weitere Boote zur Gruppe, sodass sich die Flotte nun komplettiert auf den Weg Richtung Dormagen machte.
Gegen 15:00 Uhr hieß es wieder: Paddel aufnehmen und weiter.
Das Wetter hatte inzwischen ordentlich aufgefrischt. Leider blies der Wind ausgerechnet aus der Richtung, aus der ihn Kanuten am wenigsten gebrauchen können: Von vorn.
Auf dem zunächst fast geradlinigen Rheinabschnitt kam dann auch noch ein Passagierschiff von achtern auf. Bei dem derzeit niedrigen Rheinpegel bauten sich dessen Wellen insbesondere zum flacher werdenden Ufer hin deutlich auf – und irgendwann wurden aus Wellen richtige Brecher.
Für einen unserer Mitpaddler wurde diese Begegnung mit den Schiffswellen schließlich zum unfreiwilligen Bad im Vater Rhein.
Zum Glück blieb es bei einem Schrecken und einer unfreiwilligen Abkühlung. Das Kajak wurde gemeinsam geleert und schon konnte die Fahrt unbeschadet und frohen Mutes fortgesetzt werden.
Und genau hier zeigte sich einmal mehr, was eine Gemeinschaftsfahrt ausmacht: Wenn es darauf ankommt, ist sofort jemand zur Stelle. Einer hilft, einer hält das Boot, einer sammelt Ausrüstung ein – und einer hat wahrscheinlich auch noch einen mehr oder weniger klugen Spruch parat.
Gemeinsam lernen – gemeinsam sicher unterwegs
Der anschließend auffrischende Gegenwind ließ den Rhein noch einmal ordentlich in Wallung kommen. Solche Situationen gehören zum Kanusport dazu – und gerade darin liegt ein großer Wert des Vereinssports.
Unterschiedliche Strömungen, Wind, Wellen und Schiffsverkehr lassen sich in der Gemeinschaft Schritt für Schritt kennenlernen. Erfahrene Paddler können unterstützen, weniger Erfahrene können von ihnen lernen und jeder sammelt mit der Zeit die Erfahrung, Situationen auf dem Wasser richtig einzuschätzen.
Und manchmal gehört zu einer guten Entscheidung eben auch, nicht weiterzufahren. Wenn die persönlichen Fähigkeiten oder die aktuellen Bedingungen nicht zusammenpassen, kann ein Fahrtabbruch oder eine Pause eine vernünftige und verantwortungsvolle Entscheidung sein.
Genau dafür ist Vereinssport da: Gemeinsam Erfahrungen sammeln, voneinander lernen und dabei sicher und mit Freude unterwegs sein.
Dormagen: Dusche, Grill und Geselligkeit
Am Abend erreichte die Gruppe schließlich Dormagen, wo traditionell übernachtet wurde.
Nach den zurückliegenden 17 Kilometern stand zunächst eine erfrischende Dusche auf dem Programm.
Nun ja – erfrischend ist vielleicht nicht ganz das richtige Wort.
Die Dusche war nämlich kalt.
Sehr kalt.
So kalt, dass mancher Teilnehmer vermutlich kurzfristig überlegte, ob er nicht doch lieber noch einmal in den Rhein springen sollte.
Aber keine Sorge: Für die nächste Etappe war vorgesorgt. Am Sonntag wartet in Uerdingen bei Rheinkilometer 762 eine warme Dusche auf alle!
Anschließend wurde der Grill angeworfen. Bei leckerem Grillgut, einer guten Getränkeauswahl und bester Stimmung ließ die Gruppe den Tag gemütlich ausklingen. Es wurde gegessen, getrunken, erzählt und natürlich auch die eine oder andere Geschichte vom Wasser etwas ausgeschmückt.
Übernachtet wurde standesgemäß im gesamten Bootshaus – wahlweise im Zelt oder im Bulli. Je nach persönlicher Vorliebe zwischen Campingromantik und rollendem Hotelzimmer.
Sonntag: 44 Kilometer bis Uerdingen
Nach einem tollen Frühstück hieß es am Sonntagmorgen wieder: Boote packen, Paddel schnappen und ab auf den Rhein.
Die letzte Etappe führte über rund 44 Kilometer nach Uerdingen.
Und diesmal meinte es auch das Wetter besonders gut mit uns. Bei erstklassigen Bedingungen, leichtem Rückenwind und bester Laune ließ sich die Strecke richtig genießen.
Die große Gruppe bot dabei einen beeindruckenden Anblick. Besonders bei der Durchfahrt durch Düsseldorf zeigte sich einmal mehr, wie schön eine solche Gemeinschaftsfahrt sein kann: Viele unterschiedliche Boote, Paddlerinnen und Paddler aus drei Vereinen und alle gemeinsam unterwegs auf dem Rhein.
Natürlich durfte zuvor die traditionelle kurze Rast am Paradiesstrand nicht fehlen.
Danach ging es weiter – vorbei an der Fähre Michaela II – und schließlich dem Ziel entgegen.
Ziel erreicht – Kuchen voraus!
Pünktlich zur Kaffeezeit erreichte die Gruppe schließlich das Bootshaus des SC Krefeld 05 bei Rheinkilometer 762.
Und dort wartete bereits die nächste, diesmal ganz ungefährliche Herausforderung:
Kuchen.
Jan und Klaus hatten eine große Kuchentafel vorbereitet, die nach 44 Kilometern Paddeln selbstverständlich nicht lange unberührt blieb.
Damit fand die diesjährige Gemeinschaftsfahrt der ehemaligen Bayer-Werksvereine einen rundum gelungenen Abschluss.
Zwei Tage, viele Kilometer, Wind und Wellen, ein unfreiwilliges Bad, eine kalte Dusche, jede Menge Gemeinschaft – und am Ende Kuchen.
So muss eine Gemeinschaftsfahrt sein.
Ein großes Dankeschön
Ein besonderer Dank gilt all den Kanutinnen und Kanuten, die ihre eigene Zeit zur Verfügung gestellt haben, um die für eine solche Tour unvermeidlichen und bei Kanuten traditionell nicht besonders beliebten „lästigen“ Umsetzvorgänge mit Pkw und Bussen zu übernehmen.
Ohne diese fleißigen Shuttlefahrer wäre die Tour deutlich komplizierter gewesen.
Ein herzliches Dankeschön geht an Christina und Andrea, Wolfgang sowie Sven der neben dem Shuttleservice- auch noch die Organisation und Vorbereitung der Tour übernommen hatte.
Und natürlich an alle, die mitgepaddelt, mitgeholfen, mitgelacht und diese Gemeinschaftsfahrt wieder zu dem gemacht haben, was sie sein soll:
Ein sportliches Erlebnis, bei dem nicht nur Kilometer gesammelt werden, sondern vor allem gemeinsame Erlebnisse.
Auf die nächste Gemeinschaftsfahrt –
hoffentlich ohne Schafe, mit etwas wärmerem Duschwasser und weiterhin so viel Rückenwind!

Photos from Sportclub Krefeld 1905 e.V. - Kanu's post 31/08/2026

Hallo zusammen,

am vergangenen Wochenende haben wir beim Triathlon des SC Krefeld 05 e. V. wieder mit Kajaks und auf dem SUP-Board begleitet.
Das war nun bereits zum 14. Mal seit 2013 – eine schöne Tradition!

Es hat allen viel Spaß gemacht, mir natürlich auch. 😊

Vielen Dank an euch alle für euren Einsatz und eure Unterstützung! Ich freue mich schon auf das Kajak-Training morgen. Und am Mittwoch geht es dann wieder gemeinsam aufs SUP.

Bis dahin und liebe Grüße
Euer Klaus

Photos from Sportclub Krefeld 1905 e.V. - Kanu's post 12/08/2026

Grillen mit den Stand-Up-Paddlern am E-See

Ein schöner gemeinsamer Grillabend mit unseren Stand-Up-Paddlern am E-See liegt hinter uns. Mit insgesamt 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war es ein rundum gelungener Abend in toller Atmosphäre.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die mit Salaten, Brot, Dips, Desserts und anderen Leckereien gespendet und zum Gelingen beigetragen haben. Ohne eure Unterstützung wäre so ein schönes Miteinander nicht möglich gewesen.

Vielen Dank an alle – wir freuen uns schon auf das nächste gemeinsame Treffen!

Photos from Sportclub Krefeld 1905 e.V. - Kanu's post 15/07/2026

A2-Kurs der Salzwasser Union beim SC Krefeld

Am 11. und 12. Juli fand beim SC Krefeld ein ausgebuchter A2-Kurs der Salzwasser Union unter der Leitung von Christian statt. Die Teilnehmenden brachten ganz unterschiedliche Vorkenntnisse und Erfahrungen mit.
Der A2-Schein bereitet darauf vor, unter moderaten Bedingungen sicher an Tagestouren auf Küstengewässern teilzunehmen. Entsprechend vielseitig waren die Kursinhalte: von der Auswahl der richtigen Ausrüstung über effiziente Paddeltechniken und das sichere Beladen des Kajaks bis hin zu verschiedenen Rettungs- und Schlepptechniken sowie dem richtigen Verhalten in Notfallsituationen. Theorie und Praxis wechselten sich sinnvoll ab, sodass das Gelernte direkt auf dem Wasser umgesetzt werden konnte.
Chris verstand es hervorragend, die Inhalte fachlich fundiert, ruhig und mit viel Erfahrung zu vermitteln. Besonders beeindruckend war, wie individuell er auf die Teilnehmenden einging. Egal, ob bereits routinierter Paddler oder noch mit Respekt vor der ersten Kenterung – jeder wurde genau dort abgeholt, wo er gerade stand. Das sorgte nicht nur für sichtbare Lernfortschritte, sondern auch für eine entspannte und motivierende Atmosphäre.
Auch wenn am Ende nicht alle den A2-Schein mit nach Hause nehmen konnten, war die Stimmung durchweg positiv. Denn im Seekajaksport geht es nicht darum, möglichst schnell eine Bescheinigung zu erwerben, sondern die notwendigen Fähigkeiten so sicher zu beherrschen, dass sie im Ernstfall zuverlässig funktionieren. Wer den Kurs wiederholt, dreht deshalb keine „Ehrenrunde“, sondern hat die Chance, die eigenen Fähigkeiten weiter auszubauen – und genau darum geht es schließlich.
Neben dem intensiven Training kam auch der Spaß nicht zu kurz. Es wurde viel gelacht, Erfahrungen wurden ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft – beste Voraussetzungen für weitere gemeinsame Touren auf dem Wasser.
Mein Fazit: Ein hervorragend organisierter Kurs mit einer kompetenten und engagierten Kursleitung, einer tollen Gruppe und ganz viel Motivation, das eigene Können weiterzuentwickeln. Vielen Dank an Chris und den SC Krefeld für dieses gelungene Ausbildungswochenende!

Gabi Schwanke
Kanu Klub Zugvogel Essen (KKZ) und Herdecker Kanu-Club 1925

Photos from Sportclub Krefeld 1905 e.V. - Kanu's post 06/07/2026

Herrentour 2026 – Wildwasser, Wetterkapriolen und jede Menge Gemeinschaft

27.06. – Aufbruch ins Abenteuer
(JD) Pünktlich um 20:00 Uhr trafen sich die elf Teilnehmer – Matthias, Hendrick, Linus, Timo, Klaus, Andreas, Winni, Piet, Josch, Christian und Jörg – am Bootshaus, um Bus, Boote und jede Menge Ausrüstung für das diesjährige siebentägige Kanu-Camp zu verladen. Nachdem alles seinen Platz gefunden hatte, rollte der Bus gegen 21:30 Uhr in Richtung Pfunds in Tirol. Die Vorfreude war groß – schließlich warteten Wildwasser, L***rfeuerstimmung und die ein- oder andere Anekdote bereits auf uns.

Sonntag – L***r aufschlagen und die ersten Wellen
Kurz vor dem Ziel legten wir in Landeck noch einen Frühstücksstopp beim Bäcker Ruetz direkt am Bahnhof ein. Gut gestärkt erreichten wir wenig später den Campingplatz Via Claudiasee, dessen Badesee sofort Urlaubsstimmung aufkommen ließ.
Die besten Plätze mit Seeblick waren natürlich heiß begehrt. Innerhalb von zwei Stunden stand unser kleines Kanudorf, und kaum waren die Zelte aufgebaut, wurden bereits die ersten Paddelpläne geschmiedet.
Die jüngeren Wildwasser-Enthusiasten eröffneten die Woche mit der Scuoler Strecke bei rund 27 m³/s. Zwei knackige Wildwasser-IV-Stellen sorgten direkt für Konzentration, während anschließend auf der Martina-Strecke alle gemeinsam ins bewegte Wasser starteten. Schöne Kehrwasser, flotte Schwälle und jede Menge Fahrspaß sorgten dafür, dass das Selbstvertrauen für die kommenden Tage deutlich wuchs.
Den ersten Abend ließen wir bei einem hervorragenden Essen im „Wilden Mann” in Tösens ausklingen.

Montag – Paddeln trotz Pannen
Nicht jeder startete optimal in den Tag. Josch wurde zunächst von einer zarten Diarrhöe ausgebremst, ehe auch noch das Auto streikte. Zum Glück ist Josch ADAC- Mitglied und gemeinsam mit Klaus konnten sämtliche organisatorischen Herausforderungen bewältigt werden, während der Rest der Mannschaft die Gelegenheit nutzte, direkt vom Campingplatz bis nach Tösens zu paddeln.
Bei rund 50 m³/s zeigte sich der Inn von seiner sportlichen Seite. Technisch anspruchsvolle Passagen, schöne Kehrwasser einige kleinere Stufen und Schwallstrecken sorgten für einen gelungenen Paddeltag.
Am Abend wurde es mediterran: Beim gemeinsamen Einkauf entstand ein griechischer Abend mit Tzatziki, Bauernsalat und einer beachtlichen Menge Ouzo – selbstverständlich vor, während und nach dem Essen.
Das Deutschlandspiel schauten wir bis Tief in die Nacht bei der Familie Oberhofer in der guten Stube. Glücklich waren diejenigen, die es nicht bis zum Ende ausgehalten- und stattdessen ins kuschelige Zelt gingen.

Dienstag – Business Class auf dem Campingplatz
Müde und mit roten Augen gab es Rührei zum Frühstück – besser kann ein Paddeltag kaum beginnen. Einige Teilnehmer reisten dabei stilgerecht in der “Business Class”, denn ihre Campingstühle boten ungefähr den Platz eines Langstreckenfluges.
Auf dem Programm stand die Strecke von Tösens bis Prutz. Aufgrund der Gruppengröße organisierte Timo zwei Paddelgruppen. Hendrick und Linus übernahmen jeweils die Führung und lotsten beide Teams souverän durch den anspruchsvolleren Abschnitt.
Während die jüngeren Herren gemeinsam mit Andi anschließend noch die Sanna unsicher machten, entschieden sich die anderen für Apfelstrudel mit Vanillesoße im Wilden Mann – ebenfalls eine Form der Regeneration.
Am Abend wurde es laut, lustig und legendär: Rage Cage sorgte für beste Unterhaltung, und spätestens nach Winnis persönlichem „Armageddon” war allen klar, dass dieser Abend noch lange Gesprächsthema bleiben würde.

Mittwoch – Regen, steigende Pegel und Rollenkönige
Eigentlich sollte heute die Giarsun-Schlucht auf dem Programm stehen. Doch Dauerregen ließ die Pegelstände förmlich explodieren. Als der Inn gegen Mittag eine nahezu hockeyschlägerförmige Pegelkurve entwickelte, war klar: Sicherheit geht vor.
Stattdessen ging es erneut auf die Scuoler Strecke.
Hendrick, Hasso, Timo, Josch, Andi und Christian nutzten die Bedingungen optimal. Besonders Josch machte mit insgesamt zwei erfolgreichen Eskimorollen auf sich aufmerksam und durfte sich am Abend völlig verdient und eigenständig zum “Rollenkönig” küren.
Währenddessen verbrachten Klaus, Piet, Winni und Jörg einen entspannten Kulturtag im zollfreien Samnaun in der Schweiz.
Pünktlich zum Abend hörte sogar der Regen auf. Die Sportlichen spazierten nach Pfunds zum Abendessen ins Vabene, die „Ausgepowerten“ nahmen den Bus.
Anschließend klang der Abend gemütlich im Pavillon aus, wo bereits die nächsten Wildwasserpläne geschmiedet wurden.

Donnerstag – Die Königsetappe
Für Hendrick, Timo, Linus und Matthias wartete heute mit der Unteren Ötz von Ötz bis Haiming echtes Wildwasser der Kategorie IV. Zwölf Kilometer ohne echte Pause, viel Druck, schnelle Entscheidungen und permanentes Arbeiten im Boot.
Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: keine Schwimmer, keine Rollen – eine blitzsaubere Mannschaftsleistung.
Doch damit war der Tag noch nicht vorbei.
Direkt im Anschluss ging es in die berühmte Imster- Schlucht. Hohe Wellen, kräftige Walzen und jede Menge Fahrspaß sorgten erneut für Grinsen im Gesicht. Lediglich Winni musste nach einer etwas innigeren Begegnung mit einem Stein eine beeindruckende Eskimorolle demonstrieren. Auch hier blieb die gesamte Gruppe trocken und erreichte Haiming ohne Schwimmer.
„Den gelungenen Tag feierten wir wieder mit reichlich Tzatziki und Grillgut aus der Heimat.“
Am Abend kam es dann doch noch zu einem Beinaheunfall, als uns ein Tiroler- Tyrann heimsuchte – der berüchtigte „Nackenzwicker“. Dieses Insekt wird man nur los, indem man sich groß macht und laut schreit.
Irgendwann ließ der Bursche von uns ab und die Lichter gingen aus.

Freitag – Wildwasser oder Kultur
Ein Teil der Gruppe stellte sich erneut der Scuoler Strecke. Hendrick, Timo, Linus, Matthias, Winni, Andi und Josch meisterten die Schlüsselstellen souverän oder entschieden sich mit gesundem Menschenverstand für ein Umtragen. Beides zählt schließlich zur Erfahrung.
Der Biergarten direkt an der Strecke wurde für eine erfrischende Pause genutzt. Der Service war sehr freundlich- und auf Kanuten eingestellt. So trank man feinen Riesling oder ein leckeres Bierchen und auch die Zeit während des Umsetzens am Ende der Tour, wurde durch eine Runde Flunkyball verkürzt.
Die Kulturfraktion – Christian, Piet, Klaus und Jörg – erkundete stattdessen die Radurschlklamm und entschied sich bewusst dafür, ihre bis dahin makellose Schwimmer-Statistik nicht unnötig aufs Spiel zu setzen.
Am Nachmittag schwammen wir stattdessen lieber im Claudia-See, belegten die Insel und genossen das ein- oder andere Bierchen. Für das Abendessen war im Hotel zur Post ein Tisch reserviert, hier erwartete uns ein geschmackliches Highlight bei lustigem Service.
Nach dem Essen verabschiedeten wir Hendrick und Hasso, die sich sogleich auf den Heimweg nach Uerdingen machten.

Samstag – Abschied von Tirol
Der letzte Morgen begann ganz entspannt mit Kaffee in der Sonne, bevor das große Abbauen des Camps startete.
Nach einem ausgedehnten Frühstück beim MPreis begann gegen 10:30 Uhr die Heimreise.
Ein absolutes Highlight wartete jedoch noch bei Stuttgart: Christian hatte gemeinsam mit seiner Mutter einen legendären Fleischkäse-Stopp organisiert. 18 frische Fleischkäsesemmeln verschwanden in Rekordzeit. Besonders bemerkenswert: Die komplette Mannschaft wurde von Christians Mutter eingeladen. Herzlichen Dank dafür – besser kann eine Heimreise kaum schmecken.
Zuvor mussten wir allerdings noch den Grenzübergang Füssen/Reutte passieren. Auf die freundliche Frage des Bundespolizisten: „Kommt ihr von der Arbeit?” konnten wir überzeugend mit „Nein, vom Paddeln!” antworten. Offenbar braucht unser Bus dringend etwas mehr Vereinsdesign, sollten wir nicht weiterhin für osteuropäische Wanderarbeiter gehalten werden.
Das wohl schönste Kompliment der Tour kam schließlich von einem unserer jüngeren Kanuten:
„Wenn ihr alt seid, bin ich immer noch jung.”
Ob sich diese Aussage auf unsere Paddeltechnik oder unsere erstaunliche Standfestigkeit bei Flunkyball, Beerpong und Rage Cage bezog, bleibt bis heute ungeklärt. Anonyme Anfragen bearbeitet Linus gerne.
Gegen 21 Uhr erreichten wir schließlich wieder unser Bootshaus in Uerdingen.
„Nä wat is dat schön hier – endlich keine Berge mehr!“

Fazit
Sieben Tage voller Wildwasser, Teamgeist, guter Gespräche, sportlicher Herausforderungen, bestem Essen und unzähligen Lachern liegen hinter uns. Ob anspruchsvolle Wildwasserstrecken, spontane Kulturtage, legendäre Spieleabende oder einfach das gemeinsame Sitzen am Pavillon – genau diese Mischung macht unsere Herrentour jedes Jahr zu etwas Besonderem.
Ein ganz besonderer Dank gilt Andreas, der die gesamte Tour hervorragend organisiert hat und dafür sorgte, dass wir uns voll auf das Wesentliche konzentrieren konnten: Paddeln, Gemeinschaft und jede Menge Spaß.
Auf die Herrentour 2027!
Mögen die Pegel passen, die Rollen sitzen, die Schwimmer ausbleiben, die Fleischkäsesemmeln niemals ausgehen und die Geschichten am L***rplatz jedes Jahr ein bisschen besser werden.
In diesem Sinne: Gut Paddel – bis zur nächsten Herrentour!

Photos from Sportclub Krefeld 1905 e.V. - Kanu's post 02/07/2026

Am vergangenen Wochenende stand der Ruhr-Slalom in Schwerte auf dem Wettkampfprogramm. Bei hochsommerlichen Temperaturen herrschten anspruchsvolle Bedingungen. Um die Belastung für die Sportlerinnen und Sportler zu reduzieren, passte der Veranstalter den Wettkampf entsprechend an.

Für die jüngsten Teilnehmer Emma, Max und Julian war es der erste Slalomwettkampf überhaupt. Alle drei meisterten die Slalomstrecke erfolgreich und durften sich am Ende über ihre ersten Medaillen freuen – ein gelungener Einstieg in den Slalomsport.

Auch in den Leistungsklassen konnten zahlreiche gute Ergebnisse erzielt werden:

Phillip sicherte sich im Kajak Cross den 2. Platz. Gero belegte im C1 den 3. Platz. Gemeinsam mit Wilhelm erreichte er im C2 den 2. Platz. In einer C2-Renngemeinschaft paddelten die beiden außerdem auf Rang 3.

Leona ging gemeinsam mit Mia aus Schwerte im C2 der U18 an den Start. Das Duo zeigte eine starke Leistung und belohnte sich mit dem 2. Platz.

Besonders erfreulich war die Teilnahme einer Damenmannschaft nach längerer Zeit. Anna, Johanna und Leona fuhren gemeinsam auf einen hervorragenden 3. Platz.

In der Herrenmannschaft sprang Julius kurzfristig ein. Für ihn war es der erste Mannschaftslauf. Gemeinsam mit Gero und Wilhelm absolvierte er den Kurs souverän und sammelte dabei wertvolle Erfahrungen in dieser Disziplin.

Trotz der hohen Temperaturen, die allen Beteiligten einiges abverlangten, bleibt der Ruhr-Slalom in Schwerte als gelungenes Wettkampfwochenende in Erinnerung. Nun richtet sich der Blick auf die kommenden Trainingseinheiten und die nächsten Wettkämpfe.

Herzlichen Glückwunsch an alle Sportlerinnen und Sportler zu ihren starken Leistungen. Ein herzliches Dankeschön gilt außerdem den Betreuerinnen und Betreuern sowie dem KVS Schwerte für die gelungene Ausrichtung des Wettkampfs.

Photos from Sportclub Krefeld 1905 e.V. - Kanu's post 02/07/2026

75 Jahre Kanuabteilung des SC Krefeld 05 – Ein Jubiläum voller Gemeinschaft und Tradition

(JD) Bei strahlendem Sonnenschein feierte die Kanuabteilung des SC Krefeld 05 ihr 75-jähriges Bestehen auf dem vereinseigenen Gelände an der Bataverstraße 18. Mehr als 200 Gäste, Freunde, Mitglieder und Ehrengäste waren der Einladung gefolgt und sorgten für eine festliche Atmosphäre, die den besonderen Charakter der Abteilung eindrucksvoll widerspiegelte.

Abteilungsleiter Klaus Diederich begrüßte die zahlreichen Gäste herzlich und freute sich über die große Resonanz. Besonders willkommen hieß er die befreundeten Kanuvereine aus Dormagen, Leverkusen und Duisburg sowie langjährige Wegbegleiter und Mitglieder, die den Kanusport und die Entwicklung der Abteilung über viele Jahrzehnte begleitet und geprägt haben. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Andreas Manten blickte er in seiner Ansprache auf die bewegte Geschichte der vergangenen 75 Jahre zurück und würdigte das Engagement der vielen Ehrenamtlichen, die den Verein zu dem gemacht haben, was er heute ist.

Ein besonderer Höhepunkt der Feierlichkeiten war das Grußwort von Oberbürgermeister Frank Meyer. In seiner Ansprache hob er die Besonderheiten der Kanuabteilung des SC Krefeld 05 hervor. Neben den sportlichen Erfolgen sei vor allem der außergewöhnliche Zusammenhalt innerhalb der Abteilung bemerkenswert. Sportliche Leistungen seien wichtig, doch mindestens ebenso bedeutend sei das menschliche Miteinander, das den Verein auszeichne. Einen wesentlichen Anteil daran hätten seit vielen Jahren Klaus Diederich und Andreas Manten, die mit großem Engagement und Herzblut den Rahmen für eine lebendige und familiäre Vereinsgemeinschaft schaffen.

Den ganzen Tag über konnten die Gäste einen liebevoll zusammengestellten Bildband mit Impressionen aus 75 Jahren Vereinsgeschichte genießen. Verantwortlich dafür war Raimund Schulz, der nicht nur die historischen Bilder und Erinnerungen zusammengestellt hatte, sondern auch mit unterhaltsamer Musik für beste Stimmung sorgte.

Ein weiterer Höhepunkt war die große Kuchentafel, die von den Damen der Kanuabteilung liebevoll gestaltet wurde. Die köstlichen Kuchen fanden großen Anklang und so wurde gemeinsam bei Kaffee und Kuchen die Jubiläumsstimmung genossen.

Jörg Küsters moderierte in seiner bekannten kurzweiligen Art eine große Tombola, die glücklichen Gewinner konnten sich über die tollen gespendeten Preise freuen.

Am Abend stand dann noch das gemeinsame Fußballschauen auf dem Programm. Dabei zeigte sich einmal mehr der besondere Zusammenhalt der Kanuabteilung: Ausgerechnet zum Anpfiff streikte der große Fernseher, auf dem zuvor die Vereinschronik präsentiert worden war. Doch wie so oft im Vereinsleben fand sich schnell eine Lösung, sodass die zahlreichen Besucher gemeinsam das Spiel verfolgen konnten.

Bis spät in die Nacht wurde gefeiert, gelacht und in Erinnerungen geschwelgt. Das Jubiläumsfest machte deutlich, was die Kanuabteilung des SC Krefeld 05 seit 75 Jahren auszeichnet: die Freude am Sport, die Verbundenheit zur Natur und vor allem die starke Gemeinschaft. Nicht nur auf dem Wasser, sondern auch an Land und insbesondere auf dem wunderschönen Vereinsgelände an der Bataverstraße 18 wird Vereinsleben gelebt und erlebt.

So blickt die Kanuabteilung des SC Krefeld 05 stolz auf ihre Vergangenheit zurück und gleichzeitig voller Zuversicht in die Zukunft – bereit für die nächsten erfolgreichen und gemeinschaftlichen Jahre.

Photos from Sportclub Krefeld 1905 e.V. - Kanu's post 22/06/2026

Erfolgreiches Wettkampfwochenende beim Erftslalom in Neuss 2026

Am 13. und 14. Juni 2026 nahm unser Verein mit insgesamt 11 Sportlerinnen und Sportlern am Erftslalom in Neuss teil. Der Kanuslalom-Wettkampf wurde zum Teil von uns ausgetragen, wo sich auch unter anderem Jörg Küsters als Sprecher engagierte, und Vereine aus ganz NRW und sogar den Niederlanden teilnahmen. Bereits freitags trainierten unsere Sportler auf der bekannten Strecke und konnten sich so optimal auf ihre Läufe vorbereiten.

Unsere Sportlerinnen und Sportler zeigten bei ihren Läufen ihr Können und konnten viele saubere und schnelle Läufe erzielen.

Einige tolle Treppchenplätze wurden dieses Wochenende auch erfahren. So wurde Jörg Küsters im K1 Ü55 Dritter und holte mit seinem C2-Partner aus Coesfeld eine silberne Medaille. Leona Kammans konnte sich im K1 auch eine Bronzemedaille sichern. Eine ganz besondere Leistung schaffte Phillip Röttger, der das Rennen im Kanu Cross in der Leistungsklasse gewann. Auch unsere anderen Sportler erreichten tolle Ergebnisse.

Insgesamt ein gelungenes Wettkampfwochenende auf unserer Heimstrecke!

Photos from Oberbürgermeister Frank Meyer's post 21/06/2026
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