11/09/2026
Alles spricht über die Wahl in Sachsen-Anhalt, mittlerweile ist es ein wenig viel. Ich dagegen möchte etwas zu den anstehenden Reformen schreiben. Reformen müssen sein. Wenn ich aber die Rentenreform sehe, ist es nicht damit getan, das Rentenalter zu erhöhen und die Rente nach 45 Berufsjahren abzuschaffen. Vielleicht sollten alle, Beamte und auch Politiker, in die Rentenkasse einzahlen. Auch, wenn die Umstellung in den ersten Jahren viel Geld kostet, auf lange Sicht lohnt es sich, was andere Länder wie Österreich, Norwegen, die Niederlande oder Schweden beweisen. In Österreich nannte man das 2005 „Pensionsreform“. Politikerpensionen wurden dort bereits 1977 abgeschafft. Da haben die „Ösis“ uns was voraus. Vielleicht muss man über die Finanzierung nachdenken? Ich meine, aufgrund der weiteren Automatisierung und vor allem durch die KI, wird das Arbeitsvolumen abnehmen, und man kann, vielleicht in 20 Jahren, gar nicht mehr bis 70 arbeiten und einzahlen, da die Arbeit weniger wird. Daher muss das Rentensystem komplett umgestellt werden. Perspektivisch werden die Konzerne und Unternehmen noch viel, viel mehr Gewinne machen, da der Hauptkostenpunkt, die Personalkosten, durch KI und Automatisierung geringer werden. Daher müssen diese enorm anwachsenden Gewinne (Übergewinne) besteuert oder mehr besteuert werden, um damit die soziale Absicherung (Rente und andere) abzusichern. Aus meiner Sicht ist dies die einzige Möglichkeit, um das Rentensystem auf lange Sicht zu erhalten: alle einzahlen und die Übergewinne höher besteuern. Nach dem ganzen Stress im August mit Intersport GÜ-Sport HUMMEL-Cup, Sommerfest, Pokal und Vorbereitung, hatte ich jetzt wieder Zeit, meinen Keller aufzuräumen. Dort habe ich einen Karton gefunden, auf dem „DDR“ stand. Neben Medaillen von Stadt- und Kreisspartakiade, Aktivistenabzeichen, FDJ-Abzeichen und Besten-Abzeichen der Armee (da gab es Sonderurlaub), waren meine alten Personalausweise, der DDR-Reisepass, mein FDJ-Ausweis, der Wehrpass mit Erkennungsmarke (zum Glück hat man die nie gebraucht) und der Konsumausweis mit Konsummarken darin. Die Erkennungsmarken gab es bereits im zweiten Weltkrieg, sie sollten zur Identifizierung der Soldaten im Ernstfall, im Krieg, dienen. Sie wurden in zwei Teile gebrochen, ein Teil verblieb beim Soldaten, der andere wurde zur Registrierung mitgenommen. Glücklicherweise kam es zu meiner Armeezeit nie dazu, und das sollte bitte auch so bleiben! Ich fand auch noch ein kleines, blaues Buch mit zwei Fahnen darauf „ das Mitgliedsbuch der „Deutsch-Sowjetischen Freundschaft“. Ins Buch wurden braune Marken zu je zehn Pfennig pro Monat, also 1,20 DDR-Mark im Jahr, geklebt. Ich bin im September 1980 eingetreten, da begann ich meine Lehre bei der SDAG Wismut. Wenn man bei der Wismut in einer Abi-Klasse sein durfte, war es Pflicht, in die „Deutsch-Sowjetische Freundschaft“ einzutreten. Mich störte das allerdings wenig, es war mir egal, und die 1,20 Mark konnte ich auch verkraften. Wenn ich vielleicht in 15 Jahren meiner Enkelin den Ausweis zeigen werde, denke ich, wird sie sich kaum mehr vorstellen können, dass es das auch einmal gab: Freundschaft mit den Russen. Ich hatte auch eine Brieffreundin Alla aus Baku. Ich glaube Alla ist eine Kurzform von Alexandra und bedeutet „die Erhabene“. Fasziniert war ich immer von den bunten Briefumschlägen: blau-rot umrandet und mit Bild darauf. Einmal hat sie mir sogar ein Päckchen mit einer Matrjoschka, russischem Konfekt und Bildern von Türen und alten russischen Omis mit Kopftuch geschickt „ in der Art von Stammbuchbildern. Die junge Generation muss googeln, um zu verstehen was das ist. Lange ist es her und wir wohl auch nie wieder so werden. Eigentlich schade, da ich denke, dass die Bevölkerung es anders will als ihre Regierung: kein Krieg! Die Entwicklung macht mir Angst: mit dem Drohnenangriff in Leipzig, für den zwei Personen, ein Este und ein Weißrusse mit russischen Pässen, verantwortlich sind, und die Statements und Sanktionen danach, dadurch hat sich die Lage weiter zugespitzt. Vielleicht wäre dort eine unabhängige Untersuchungskommission besser gewesen, wie es Peter Gauweiler (CSU) forderte, auch für die Glaubhaftigkeit gegenüber der Bevölkerung. Dies geht allerdings nicht, da es eine staatlich gelenkte Sabotage und versuchter Terrorismus war, wofür der Generalbundesanwalt und das BKA zuständig sind. Ich habe das Gefühl, dass wir immer weiter in den Krieg hineingezogen werden. Und das macht Angst! Noch einige gute Nachrichten: die Jugendlichen trinken weniger Alkohol, der niedrigste Stand seit 1972; wieder mehr Menschen gehen ins Kino „ ich auch. Die Berggorillas werden mehr, Österreich schafft die Tamponsteuer, die Umsatzsteuer auf Periodenprodukte, Menstruationstassen und Kondome, ab, in Unis und Schulen gibt es das alles gratis. Der Thunfisch kehrt in die Ostsee zurück. Der Parthenon-Giebel in Griechenland ist nach 200 Jahren fertig restauriert, und die Götter können nun wieder einziehen. Eine Studie hat ergeben, dass afrikanische Elefanten mit ganz eigenen, namensähnlichen Lauten sich damit im Grunde gegenseitig beim Vornamen rufen. Da sind sie weiter als so manche Jugendliche, bei denen alle „hey Digger“ heißen. Ein Taucher fand eine 162 Jahre alte Flasche, gefüllt mit Bier der Marke „Guinness“. Na dann, Prost! Es gab auch in unserer Region Positives. Ich, als alter Saunagänger, versuche einmal pro Woche zu gehen. Ich freue mich riesig, dass der Umbau des Actinon in Bad Schlema nach mehreren Jahren zu Ende gegangen und recht gut geworden ist. Alles heller, geräumiger und schöner. Toller Umbau! Der Eintritt kostet jetzt vier Euro mehr, das ist nicht wenig. Es kostet jedoch auch alles, wie Energie, Wasser und so weiter, mehr. Vielleicht ist das ein Tipp für ein Weihnachtsgeschenk: Eintrittskarten für das Actinon? Nun zur 3. Liga. Es geht wieder los! Der erste Spieltag hatte eigentlich keine große Überraschung auf Lager. Die Favoriten setzten sich, wenn auch manchmal knapp, durch. Wir gewannen mit 32:30 gegen den SCM II. Braunschweig gewann zu Hause gegen den HSV II gar nur mit einem Tor 33:32, Altenholz in Stralsund, mit dem Kieler Star Rasmus Ankermann, der sechsmal traf und die Füchse II mit einem Tor bei Eider-Harde 25:24. Rostock setzte mit 42:32 und damit dem höchsten Sieg des ersten Spieltages in Delitzsch ein Ausrufezeichen. Plauen-Oberlosa hatte mit 38:33 in Eider-Harde einen tollen Start und einen glücklichen Heimsieg gegen Stralsund, eines der bisher fünf ungeschlagenen Teams nach zwei Spieltagen. Nach zwei Spieltagen noch ohne Punkte ist Werder, die auch am zweiten Spieltag unglücklich 38:37 in Magdeburg verloren. Stralsund ist, nach der Niederlage im Vogtland, ebenfalls noch ohne Punkt, ebenso wie Oranienburg, mit einer Heim-Niederlage gegen Hannover II und auswärts in Altenholz, die damit wohl auch in dieser Saison gegen den Abstieg spielen werden. Am zweiten Spieltag holte Aufsteiger Delitzsch, die in Hamburg-Barmbek 30:30 spielten, den ersten Punkt. Aus meiner Sicht das Spitzenspiel der Saison 2025/26 war Füchse II gegen Braunschweig, was die Braunschweiger 28:26 für sich entscheiden konnten. Am vergangenen Sonntag gab es noch zwei Spiele: die Rostocker, die im letzten Jahr zweimal gegen Eider-Harde verloren, setzten sich sicher 28:21 durch und bestätigten damit ihren starken Auftritt in Delitzsch. Aufgrund der Tordifferenz sind sie Tabellenführer. Wir konnten unser erstes Auswärtsspiel der Saison ebenfalls klar 33:20 gewinnen und nehmen Platz zwei der Tabelle ein. Daher ist Rostock gegen EHV Aue heute das absolute Spitzenspiel. Der Sieger der Partie wird auf Tabellenplatz eins stehen. Bisher haben Rostock, Braunschweig, Altenholz, Plauen-Oberlosa und der EHV noch eine „weiße Weste“. Nach zwei Spieltagen ohne Punkt sind Oranienburg, Hamburg II, Grün-Weiß Werder, der Stralsunder HV und Eider-Harde. Aber es ja auch erst der zweite Spieltag gespielt. Das Torverhältnis spielt am Ende nur eine kleine Rolle, da bei Punktgleichheit der direkte Vergleich zählt. Auf geht es zum zweiten Heimspiel!