Michael Wrestling Interviews

Michael Wrestling Interviews

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Wrestling Interviews

10/06/2024

Sorry Leute, dass es solange gedauert hat. Ich hatte soviel zu tun. Aber jetzt ist es soweit. Das Interview mit Martn Pain ist jetzt online! Viel Spaß beim Lesen!

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Michael: Hallo Martn, schön das du dir heute Zeit nimmst? Ist alles gut bei dir?

Martn: Servus, ja soweit alles gut bei mir – hoffe bei Dir auch. Vielen Dank für die Einladung zum
Interview!

Michael: Wie bist du denn überhaupt zum Wrestling gekommen?

Martn: Naja, ich denke wie viele. Ich war schon immer ein großer Wrestlingfan, bereits im
Kindesalter mit etwa 5-6 Jahren, habe ich zum Schauen, sowie Spielen am SEGA begonnen
und ich habe mir immer gedacht, das will ich auch mal machen. Mit 13 oder 14 Jahren habe
ich dann auch eine RWA Wrestling Show im Budocenter Wien besucht und sah somit, dass
es auch hier noch Wrestling gibt (Heumarkt war ja schon vorbei). Im Jahr 2006, mit 14
Jahren, habe ich mich dann im Internet auf die Suche nach einer Wrestling-Schule in Wien
gemacht und habe dann die WSA - Wrestling School Austria gefunden. Dort habe ich
begonnen zu trainieren - 3 Mal die Woche á 2 Stunden.

Michael: Bei welchen Trainern hast du schon trainiert oder an Seminaren teilgenommen?

Martn: Ja doch schon bei manchen… Ich habe eben bei der WSA bei Humungus angefangen zu trainieren, er ist somit mein Haupttrainer und hat mir das Wrestling von der Basis gelehrt. Mein erstes Seminar hatte ich bei Darren Burridge (Greg Burridge), da er im Jahr 2007 bei der WSA gebucht war. Hungry Lion, Romeo und Preacher, XDream zählten auch zu meinen Trainern, da diese quasi der WSA angehörten. So wie viele hatte ich auch einmal ein Seminar bei Joe E. Legend, da er bei einer Show zu Gast war und vorher ein Training abgehalten hat. 2013 hatte ich dann meine ersten Trainingseinheiten mit FUGO FUGO YUMEJI in Japan, diese führte und führe ich fort – wenn ich in Japan bin oder eben war. Des Weiteren habe ich etwa 1,5 Monate im UWF Snake Pit Japan unter Yuko Miyato trainiert, sowie manche Einheiten mit YUJI Fujita. Im Jahr 2018 war ich eine Woche im NJPW DOJO trainieren, hauptsächlich unter Shibata San, sowie Rocky Romero und Scorpio Sky – am letzten Tage des Camps war auch Kushida San für das Abschlusstraining dabei. Dadurch dass ich im November 2018 beim WWE Tryout in Köln war, durfte ich auch hier eine Woche WWE Training genießen – hauptsächlich unter Matt Bloom – Axel Dieter Jr., sowie Fabian Aichner waren auch als Unterstützungs-Trainer dabei.

Michael: Was sind deine Ziele in diesem Jahr? Was willst du noch erreichen?

Martn: Wieder nach Japan zu gehen und ein paar Shows und Trainings zu machen wäre wieder mal cool, da der Wrestling-Spirit dort ganz anders ist. Natürlich freue ich mich auch hier in Österreich auf die hiesigen Shows und hoffe dass ich bei so vielen wie möglich mitmachen kann – es ist natürlich immer super wenn man die Möglichkeit hat viel in der Heimat zu machen. Die Szene hat zurzeit wieder einen Aufschwung, umso besser ist es, wenn man das mit seiner Performance unterstützt kann. Es wäre natürlich generell wieder toll auf das Vor￾Corona Niveau an Shows zu kommen, da hatte ich zum Ende rund 136 Shows im Jahr, jedoch wird das wohl noch etwas dauern, da ich privat noch sehr eingesetzt bin. Ich werde dieses Jahr auch schauen mehr Wettkämpfe im Jiu-Jitsu / Grappling zu machen - da ich bissl das Leistungsmessen brauche. Hoffentlich bekomme ich alles unter einen Hut.

Michael: Bist du lieber als Heel oder Face unterwegs?

Martn: Eigentlich war es immer lieber Heel, da man etwas mehr Übersicht hat, jedoch auch mehr arbeiten muss. In Österreich bin ich Face, das genieße ich auch, da ich einen großen Zuspruch von den Fans bekomme – alleine die „PAIN PAIN PAIN“ – Rufe sind eine grandiose Sache die mich immer freuen und motivieren. Man sollte natürlich beides im Wrestling können – daher ist mir relativ gleich – Hauptsache eine gute Show liefern. Was der Booker halt will oder denkt das gut ist.

Michael: Wie sieht es bei dir mit Bookings in Deutschland aus?

Martn: Deutschland, eigentlich gar nicht kann man sagen. Im Jahr 2017 habe ich zwei Shows für die NEW gemacht und im Jahr 2023 war ich zu Gast bei WXW im Zuge der Präsentation von PWÖ – Pro Wrestling Österreich bei WxW Friends and Showcase. Deutschland wird bissl England von der Szene her, scheint mir…

Michael: Wie kam es dazu, dass du bei WUW Underground im Keller auftrittst? Wirst du das auch weiterhin noch machen?

Martn: Naja, die WUW ist aus der WSA entstanden (WSA besteht noch immer), da sich im Jahr ~2012 die WSA unter dem Chapter WUW Austria der World Underground Wrestling Vereinigung mit Hauptsitz in Frankreich und Tokyo angeschlossen hat. Somit kam es natürlich dazu, dass ich auch bei WUW im Keller (Weberknecht Wien) teilgenommen, habe. Wir waren damals nur eine Handvoll an Wrestler (Humungus, Mirko Panic, Romeo, XDream, Otto Kringer und ich) welche regelmäßig im Keller gewrestelt haben. Die Shows dort haben erst so Ende 2013 Anfang 2014 begonnen. WUW Shows gab es bereits im Jahr 2012 an diversesten Locations (WSA-Dojo, Kubus am Gürtel, WUK Wien, Mex. Kulturzentrum uvm.), aber ja, im Keller im Weberknecht ist die WUW erst groß geworden und hat ein ganz anderes Publikum angesprochen - und zieht noch immer viele Menschen in den Keller runter :P. Mit den Jahren kamen dann auch immer mehr neue Leute zum Training, die WUW live gesehen haben und welche nun auch bei WUW auftreten. Und JA, ich werde noch weiter im Keller auftreten, zwar limitiert, aber doch. Ich hatte paar ganz coole Matches da unten – mit Mirko, Fugo Fugo Yumeji und Umezwa San, Vladimir Kulakov, BBC uvm. Die Stimmung ist bei der richtigen Konstellation manchmal abnormal. HEXENKESSEL!
Die großen WUW Shows in der Arena Wien sind auch ein Highlight – rund 800 Zuschauer
waren es im Dezember 2023.

Michael: Kannst du uns ein bisschen über deine Zeit in Japan erzählen?

Martn: Japan ist immer grandios – ich kann es nur jedem/r WrestlerIn nahelegen einmal dorthin zu fliegen und zu wresteln – ist eine ganz andere Atmosphäre und Wertschätzung. 2013 war ich das erste Mal dort und durfte gleich in meinem ersten Match, zusammen mit Humungus - mit Tomoaki Honma und Kazushi Miyamoto arbeiten. Es folgten einige weitere Shows und Trainingseinheiten – natürlich für WUW (EXIT Underground Wrestling) in Tokyo, sowie für Genichiro Tenryu bei Tenryu Project. Ich durfte Legenden kennenlernen – Ricky Fuji, Great Kabuki, Akebono uvm. – hatte sogar Film-Castings in einem Filmstudio dort und und und - es war großartig. 2016 war ich dann das erste Mal für Hokuto Pro Wrestling in Hokkaido auf Tour – sehr schöne Landschaft da oben und eine echt coole Tour. 2017, 2018 und 2019 folgten weitere Aufenthalte – 2019 blieb ich sogar ganze 3 Monate in Japan. Auch eine schwere Zeit als ausländischer Indy-Wrestler dort. Ich empfehle jedem/r für eine Promotion dort zu sein (wer die Kontakte oder Schieber hat…), da es vieles einfacher macht und sonst echt schwer werden kann – Kontakte, Regeln, Unterkunft, Kommunikation usw. . Im Idealfall muss man einen passenden Mittelweg finden – paar Shows, Training usw. – macht das Meiste und Beste draus wenn ihr dort seid! Ich war immer froh, dass ich FUGO San als meinen Helfer und Kommunikator vor Ort hatte. Es gibt generell viele Geschichten, meist positive aber auch „negative“ (oder sagen wir Eigenheiten), welche ich dort im Land und im Zuge der Szene erlebt habe.
Jedoch alles in allem - JAPAN tipp-topp: Kultur, Leben, ESSEN!, Kampfsport, Respekt, das Land selbst, Struktur uvm. - immer eine Reise wert.

Michael: Du bist für viele, auch für mich mittlerweile einer der Besten Wrestler aus Österreich. Wann kommt endlich deine Zeit! Für große Titel zum Beispiel?

Martn: Vielen Dank, das ehrt mich sehr – ich weiß das zu schätzen! Wann meine Zeit kommt, entscheide ja nicht nur ich selber – auch nicht für Titel oder Ähnliches. Das ist halt so im Wrestling, das ist kein Wettkampfsport. Man geht einfach mit dem Flow – bei dem einen tut sich mehr – bei dem anderen weniger. Vielleicht habe ich meine Chancen auch schon verpasst oder vertan. Ich kann nur durch meine In-Ring Leistung, Training und Anzahl an Shows etwas beitragen (andere Sachen oder mehr, würd ich sicher ned beitragen :P Szene kennt sich aus). Ob ich nun einen Titel habe oder nicht, ist auch relativ egal – natürlich ehrt es mich, da so die Schätzung meiner Leistung durch die Promotion gezeigt wird. Letzten Endes ist es mir wichtig, dass ich eine gute Show fürs Publikum abliefere und ein positives Feedback erhalte. Sowie ich, für mein Empfinden und Zufriedenheit - ein gutes Match mit meinen Kollegen zeige.

Michael: Vielen Dank für deine Zeit und das ausführliche Interview.
Bis bald! 💪🏻

Martn: Ich danke Dir fürs Interview – stay safe und „Get ready for PAAAAIIIINNN!“ 💪🏻💪🏻

12/02/2024

Demnächst im Interview! Martn Pain!

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31/01/2024

Das Interview mit dem Hünen aus Griechenland ist jetzt online! Viel Spaß! 🇬🇷🇬🇷🇬🇷

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Michael: Hallo Papazois, schön dass du dir heute Zeit nimmst. Wie gehts es dir denn?

Papazois: Hallo Michael, mir geht's super soweit. Ich hoffe dir auch?

Michael: Ja, mir geht's super! Wie bist du denn überhaupt zum Wrestling gekommen?

Papazois: Als 6 Jähriger habe ich damals bei einem Kumpel Smackdown vs. Raw gespielt und am selben Abend, um 22 Uhr das erste mal Smackdown auf DSF gesehen. Innerhalb der ersten paar Minuten, wusste ich bereits, dass ich genau das auch machen möchte. Ich weiß bis heute nicht, was genau mich gepackt hat, aber es gab davor und danach nie wieder etwas was so heftig mit mir resoniert hat wie Pro Wrestling! 😁

Michael: Bei welchen Trainern hast du schon trainiert und an welchen Seminaren hast du schon teilgenommen?

Papazois: Ich wurde in der Wright Stuff Pro Wrestling School trainiert, hauptsächlich unter Hektor, Tommy Blue Eyes und natürlich Alex Wright!

An Seminaren habe ich mittlerweile bei vielen teilgenommen. Unter anderem bei:

Doug Williams
Axel Tischer
Marty Scurrl
Marius Al-Ani
Zak Zodiac
uvm.

Michael: Bist du lieber als Heel oder als Face unterwegs?

Papazois: Ich stehe gerne im Ring.😉

Ob als Face oder Heel ist mir relativ egal. Ich mache beides gerne.

Michael: Wie kam es, dass du bei der EWS auftrittst?

Papazois: Ich habe mich damals bei der EWS im Training vorgestellt, kurz vor dem Invasion Rumble war das.

Ich habe daraufhin eine Startnummer für den Invasion Rumble 2022 erhalten und seitdem war ich bei fast jeder Show mit dabei.

Michael: Gegen welchen Gegner würdest du gerne mal antreten? (Alle möglich)

Papazois: Das ist eine ziemlich schwierige Frage, da ich dir wahrscheinlich 20 Wrestler nennen könnte, wenn ich mir intensiv Gedanken machen würde. 😝

Wenn ich einen weltweit wählen dürfte, wäre das Big Bronson Reed!

Innerhalb Deutschlands würde ich sehr gerne mal gegen Marius Al-Ani antreten.

Michael: Im Moment bist du mit Boris Pain in einem Tag Team. Was sind deine Ziele im Team und überhaupt die nächste Zeit?

Papazois: Punkt 1. Wir wollen die IWI Tag Team Titel!

Wir möchten zeigen, was wir als Team drauf haben und wie gefährlich wir gemeinsam der Tag Team Szene werden können!

Michael: Hast du Angst, dass du dich oder deinen Gegner im Ring mal verletzt?

Papazois: Angst nicht.

Ich wurde professionell ausgebildet, um unter anderem Verletzungen an mir und an meinen Gegnern zu vermeiden. Selbstverständlich kann immer etwas schief gehen, aber davor sollte man keine Angst haben. Wenn man zu viel Angst davor verspürt, sollte man eventuell in Erwägung ziehen mit dem Sport aufzuhören!

Michael: Wo wird man dich dieses Jahr noch so im Ring sehen können?

Papazois: Dieses Jahr bei der EWS, IWI und
mehr verrate ich erstmal nicht! - hierfür einfach auf Instagram folgen! Dann erfahrt ihr alles früh genug. 😁

Michael: Dann war es das heute schon. Vielen Dank. 😁

Papazois: Ich bedanke mich herzlich bei dir für die Einladung zum Interview und wünsche dir alles Gute !

Wir sehen uns sicherlich bald. Bis dahin!

18/01/2024

Das nächste Interview steht auch schon in den Startlöchern! Der Hühne aus Griechenland Papazois!!! 🇬🇷🇬🇷🇬🇷

18/01/2024

So nun ist das Interview mit Betty Boa online. Viel Spaß beim Lesen und es geht bald schon wieder weiter! 😁

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Michael: Hallo Betty, schön dass du dir heute Zeit nimmst. Wie gehts dir denn?

Betty: Hi, danke für die Einladung. Mir gehts super! 🐍

Michael: Das freut mich zu hören. 😁
Wie bist du denn überhaupt zum Wrestling gekommen?

Betty: Das hat viele Gründe. Ich wollte einerseits eine sportliche Herausforderung, die mir Spaß macht. Beim Underground Wrestling hab ich mich sofort wohlgefühlt und ich wollte nach dem ersten Probetraining sofort weitermachen.
Vor ein paar Jahren hat mir ein Freund auch mal die Serie GLOW empfohlen. Da bin ich erstmals auf den Geschmack gekommen, weil ich damit mehr anfangen konnte, als mit den alten WWE-Stars, wo man hauptsächlich Männer im Ring sieht.

Michael: Alles klar Betty. Welche Ziele verfolgst du denn in der nächsten Zeit?

Betty: Ich werde zusätzlich regelmäßig bei Kovac im Ring trainieren und auch bei anderen Trainern an Seminaren teilnehmen. Ich habe beobachtet, dass man von allen erfahrenen Wrestler*innen immer etwas dazulernt und alle haben ihre eigenen Stärken. So kann ich von allen profitieren und besser werden.

Michael: Das hört sich gut an. 😁
Wird man dich zukünftig auch öfters in Deutschland sehen?

Betty: Die ersten Bookings in Deutschland sind schon da und ich bin zuversichtlich, dass noch weitere deutsche Promotions auf mich aufmerksam werden.

Michael: Das hoffen wie doch. Kannst du uns schon verraten bei welchen Promotions in Deutschland du noch auftreten wirst?

Betty: Mein EWS Debüt hatte ich in Erding und am 21.10.2023 bin ich bei OPW in Berlin aufgetreten.

Michael: Ok, sehr interessant. Ja, bei der EWS war ich live dabei. 😁

Bei welchen Trainern hast du schon trainiert oder an welchen Seminaren hast du schon teilgenommen?

Betty: Angefangen habe ich bei Humungus (WUW) in Wien, laufend trainiere ich noch bei Kovac, Ricky Sky und Sultanov (EWA).
Letztes Jahr war ich ein paar Wochen in Houston, TX bei Terry Calhoun (TASW) und bei Santino Bros in LA. Ein Training hatte ich bei Mike von der GWF in Berlin. Dann war da noch ein Seminar mit Micheal Oku aus England und diesen Sommer habe ich bei Shinobu Kandori und Takaco Inonue (LLPW-X) in Japan trainiert.

Michael: Wow, große Namen im Business.
Gegen wen würdest du gerne mal im Ring stehen?

Betty: Ich finde es generell toll, wenn eine "neue" Gegnerin vor mir steht. In Österreich gibt es nicht so viele Wrestlerinnen, da freut man sich über neue Gesichter. Eine meiner Traumgegnerinnen wäre wohl Thekla. Obwohl sie aus Österreich ist, habe ich noch nicht gegen sie gekämpft, da sie bereits vor meiner Karriere nach Japan gegangen ist.

Michael: Okey, vielleicht wirst du eines Tages gegen sie im Ring stehen.
Bist du eigentlich lieber als Heel oder Face unterwegs?

Betty: Ich bin eher das Babyface, aber ich kann auch anders. Hihi 🤭

Michael: Da sind wir doch schon mal gespannt dann. 😁

So, nun kommen wir schob zu letzten Frage heute. Wie bist du denn auf dein Betty Boa "Schlangengimmick" gekommen? Gabs da irgendwelche Inspirationen?

Betty: Ich habe mir viele Gedanken über ein Gimmick gemacht. Da waren schon gute Ideen dabei, doch nichts hat irgendwie 100% zu mir gepasst. Eines Tages hat es im Training einfach "Klick" gemacht, weil ich mich so schlangenartig bewegt habe. Der Trainer wollte mich ausbessern, doch ich fand die Bewegung natürlich und es passt zu mir. Der Name Betty hat mir immer schon gut gefallen und so ist die Boa geschlüpft. 🐍

Michael: Das ist cool. Dann hoffen wir noch auf viele weitere Schlangenbisse. Ich sage vielen Dank und bis bald. 😁

Betty: Danke auch! Tssss 🐍

02/01/2024

Demnächst im Interview Betty Boa! Seid gespannt. 😁😁

31/12/2023

Wie versprochen noch das Interview mit Bozilla. Viel Spaß und ein guten Rutsch ins neue Jahr!

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Michael: Hallo Bozilla, schön dass du dir heute Zeit nimmst für ein Interview. Wie geht's dir?

Bozilla: Hallo, mir geht's super, nur bisschen stressig. Ich hoffe dir auch.

Michael: Wie bist du denn überhaupt zum Wrestling gekommen?

Bozilla: Das stand nie fest und war auch nicht aus meiner Agenda. Eigentlich wollte ich Immobilienmarkler werden, doch als mich mein Vater einmal zum Training im Headlock Headquarter mitgenommen hatte, habe ich schnell gemerkt dass Wrestling etwas für mich sein könnte.
Ich betreibe seit mehreren Jahren Kraftsport und habe diverse Kampfsportarten, wie Judo, Kickboxen, Karate und Muay Thai gemacht. Daher fand ich es sehr spannend das alles zu kombinieren und hatte Blut geleckt. Nach dem 1. Monat habe ich für mich gemerkt, dass die ganzen Facetten des Wrestling genau das sind was ich machen möchte. Mein Vater hat durch und in diesem Sport sehr viel erreicht und ist außerhalb der "Wrestlingszene" auch sehr bekannt. Das ist natürlich toll, wenn man seinem Vater nacheifern und eine Profession zu seinem Job machen kann.

Michael: Wo trainierst du und wer sind deine Trainer? Hast du schon an Wrestlingseminaren teilgenommen?

Bozilla: Ich habe, außer in Hannover, auch an Seminaren von Joe E Legend, Doug Williams, Leon von Gasteren und Jazzy Gabert teilgenommen. In den USA habe ich mit Nattie Neidhardt trainiert.

Michael: Beim Sirius Event in Basel hast du ja den Serius Womanstitel gewonnen. Glückwunsch dazu nochmal. War das dein erster Titel und hast du noch welche in Aussicht? 😁

Bozilla: Ja, in Basel habe ich den Gürtel der Sirius Entertainer Promotion errungen, was mich sehr stolz macht. Davor habe ich mit meinem Vater die Tag Team Championship der ACW errungen! Im Oktober bin ich erster weiblicher Champion in Zypern geworden. Wo die Reise hingeht und welche Titel ich noch gewinne wird sich zeigen. Time will tell.

Michael: Dein Vater ist eine Legende im Wrestlinggeschäft. Wieviel kannst du von ihm mitnehmen bzw lernen?

Bozilla: Mein Vater hat in- und außerhalb des Rings sehr viel erreicht. Auch wenn er einige Jahre nicht da war, hat er trotzdem seinen Namen immer wieder auftauchen lassen. Es ist wichtig, dass der eigene Name eine breite Bekanntheit bekommt! Das ist nur einer der vielen Ratschläge. Ein anderer, den er mir immer wieder sagt, ist niemals zu vergessen woher man kommt. Denn wenn das passiert, ist das Ende meistens nahe!
An sich selbst zu glauben ist ist auch wichtig, ebenso wie dass man alles schaffen kann was man möchte. Ab und zu dauert es nur etwas länger. Man sollte dennoch immer an sein Ziel glauben.

Michael: Gehst du regelmäßig ins Gym zum trainieren?

Bozilla: Ich trainiere jeden Tag.
Morgens Cardio und nachmittags Gewichte! Das ist sehr wichtig. Viele die diesen Weg wählen vergessen das auf ihrer Reise!

Michael: Bist du lieber als Face oder als Heel unterwegs?

Bozilla: Heel oder Face ist heute nicht mehr so wichtig, wie in der alten Zeit. Heute steht mehr im Vordergrund, dass man gute unterhaltsame Performance hat und die Leute glücklich nachhause schickt.

Michael: Was sind deine Ziele im Wrestling? Was willst du noch alles erreichen?

Bozilla: Mein Ziel ist es natürlich international einen Namen zu haben und eventuell auch in die USA zu gehen. Aufgrund meiner Erscheinung gibt es bereits Interesse. Wir werden es sehen! Schaffe ich die Hälfte von dem was mein Vater geschafft hat, wäre das schon schön, aber mehr geht immer.

Michael: Wo wird man dich dieses Jahr noch überall sehen können? Kannst du da schon was verraten?

Bozilla: Ich werde in diesem Jahr noch in Deutschland unterwegs sein. Es gibt auch Anfragen aus Italien, Polen, UK, Irland und Finnland! Wir werden sehen! Am besten immer wieder mal auf meiner Instagramseite Therealbozilla vorbeischauen was ich so mache.

Michael: Leserfrage: Würdest du gerne einen Manager an deiner Seite haben? Zum Beispiel den Wonder? 😁

Bozilla: Meine erste Wahl als Manager am Ring wäre natürlich mein Vater und danach Mr. Wonder!
The sky is the limit!

Michael: Vielen Dank für deine Zeit und bis dann! 😁

Bozilla: Sehr gerne! Bis bald. 😁

24/12/2023
14/12/2023

Das Interview mit dem Demon ist jetzt online! Viel Spaß beim Lesen! 😁

Yō Kai
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Michael: Hallo Yokai, schön dass du dir heute Zeit nimmst für uns. Wie gehts dir?

Yokai: Hallo lieber Michael. Bei mir ist alles okay, ich hoffe bei dir auch!

Michael: Wie bist du denn überhaupt zum Wrestling gekommen?

Yokai: Das war der klassische Kindheitstraum, wie bei vielen von uns. Als Kind stand es auf dem täglichen Programm, Raw, SmackDown und alles andere ganze Nächte lang durchzuschauen. Mit dem Gym ging es los, um wie die eigenen Idole auszusehen. Dann habe ich tatsächlich durch den lieben Apu Singh, der in meiner Stadt lebte die Chance ergriffen, ihn mal zu fragen, wo es eigentlich eine Trainingsmöglichkeit gibt und startete dann im Alter von 27 Jahren mit dem Training.

Michael: Wo und bei welchen Trainern hast du schon trainiert?

Yokai: Trainiert wurde ich ursprünglich im NFC von Karsten Kretschmer und Florenz de la Hunt. Auf meinem bisherigen Weg durfte ich aber auch Input von mehreren großen Namen mitnehmen, wie Beispielsweise Joe E. Legend, Orlando Silva, Pascal Spalter, Metehan, John Klinger oder Murat AK. Ich denke es ist wichtig, nie stehen zu bleiben und so viel Training von so vielen verschiedenen Persönlichkeiten wie möglich mitzunehmen, um nie stehen zu bleiben und sich stetig weiter zu entwickeln. Allen eben genannten bin ich sehr dankbar, dass sie ihren reichhaltigen Erfahrungsschatz mit mir geteilt haben.

Michael: Gegen welchen Gegner würdest du gerne mal antreten? (Alle möglich)

Yokai: Die Bücherliste ist lang. Viele, wie etwa John Klinger, Erkan Sulcani und Orlando Silva durfte ich auch schon abhaken. Sogar gegen Doug Williams und Chris Raaber durfte ich schon in den Ring. Hier sind jedoch ein paar, die auf keinen Fall fehlen dürfen:

• Apu Singh
• Axel Tischer
• Crowchester
• Aytac Bahar
• Mike D
• Cara Noir
• Pahlevan Nima
..
Die liste ist noch lang, ich möchte hier nicht den Rahmen sprengen. Aber wir sprechen hier von Traumgegnern, wer weiß, vielleicht ja eines Tages...

Michael: Was sind deine nächsten Ziele im Wrestling?

Yokai: Ich möchte so viele verschiedene Erfahrungen wie möglich machen. Sofern möglich auch im Ausland. Kontinuierliche Verbesserung und mit den eigenen Leistungen kritisch bleiben und mich weiter entwickeln.
Wenn auf diesem Wege das ein oder andere große Match mit interessanten Gegnern ansteht, bin ich dankbar.

Michael: Bist du lieber als Heel oder Face unterwegs?

Yokai: Es hat beides seine Vorzüge. Ich liebe es, als Face von der Crowd bejubelt zu werden. Und ich liebe es genauso, als Heel den Face over zu bringen, damit die Leute mich abgrundtief hassen. Jede Emotion, die ich aus dem Publikum herauskitzeln kann, fühlt sich gut an. Ich denke das schlimmste, was uns passieren kann, ist keine Reaktion von einer Crowd hervorzurufen. Wenn die Leute keine Meinung zu mir haben, hinterfrage ich meine Arbeit.
In jedem Fall ist es für mich das Endergebnis das zählt. Und das ist, dass die Menschen noch Tage später an dein Match erinnern und sagen "Ja, DAS war krass, da habe ich mitgefühlt!"

Michael: Wo wird man dich dieses und nächstes Jahr noch so live sehen können?

Yokai: Definitiv bei: Unlimited Wrestling, Project Nova Wrestling, Yawara Wrestling und in Axel Tischers Dojo. Aber mehr möchte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht verraten, das wäre ja langweilig. 😉

Michael: Wie kam der Gimmickwechsel von Cedric Superior zum Demon Yokai zu Stande?
Und hat das Yokai Gimmick einen besonderen Hintergrund beziehungsweise ist er an irgendetwas angelehnt?

Yokai: Als Cedric Superior habe ich gestartet. Das war war kein richtiges Gimmick. Das war einfach nur ein Typ in einer weißen Hose.
Mit Yōkai habe ich schon länger gedanklich gespielt. Ich bin sehr fasziniert von der fernöstlichen Kultur und der dazugehörigen Mythologie. Das habe ich genommen und x1.000 multipliziert. Ich bin der Ansicht, dass ein Gimmick immer dann authentisch ist, wenn es uns selbst wiederspiegelt. Anteile unserer Persönlichkeit, aber in Extrem.
Ich bin ein eher introvertierter Mensch, der auch gern mal Ruhe genießt und nicht bei allem schnell oder laut handeln muss. Ich bin sehr achtsam und meditiere viel. In Yōkai habe ich eine Figur erschaffen, die mich verkörpert, wenn man mir sagen würde, ich solle mich übertrieben darstellen.
Als ich mit einer Kreuzbandverletzung über viele Monate ausfiel, hatte ich dann die zeitlichen Ressourcen, um das Gimmick bis in den letzten Winkel auszuarbeiten. Dennoch wächst eine Figur, indem sie einfach existiert. Yōkai wird nie ganz fertig sein und sich mit mir zusammen stetig entwickeln. Es ist ein Prozess. Aber ich möchte dem nicht die Möglichkeit nehmen indem ich mich zu sehr verkopfe. Wohin sich Yōkai entwickelt, weiß ich selbst nicht. Aber es wird sich fügen.

Michael: Vielen Dank für deine Zeit! Bis zum nächsten Mal. 😁

Yokai: Danke auch und bis bald.

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