Heikes Heimatwandern - Das Bergmut-Basiscamp

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Heikes Heimatwandern - Das Bergmut-Basiscamp Du kannst mehr als Du denkst! Das Bergmut-Basiscamp ist Dein Startpunkt, um wieder mutig Deinen Weg zu gehen – mental, körperlich und emotional.

Ob Höhenangst, Trittunsicherheit oder innere Konflikte: Hier lernst Du draußen wirksam und nachhaltig in einem sicheren, praxisnahen Umfeld. Gemeinsam finden wir sanft & sicher wie Du Ängste überwindest, Dein Vertrauen stärkst und neue Blickwinkel entdeckst. Wo hakt es – und warum? Wie kommt man aus der Nummer wieder raus? Schritt für Schritt begleite ich Dich in Training & Coachings dabei, Deine ganz persönliche Freiheit in den Bergen zu erleben und auch auf andere Lebensbereiche zu übertragen. Denn der Weg zu Deinem Gipfel beginnt genau hier!

Bergmutige Grüsse vom Aussichtsturm Fünfseenblick oberhalb von Bad Salzig.
05/11/2026

Bergmutige Grüsse vom Aussichtsturm Fünfseenblick oberhalb von Bad Salzig.

𝗙𝘂̈𝗻𝗳 𝗠𝗲𝘁𝗲𝗿 𝘂̈𝗯𝗲𝗿 𝗱𝗲𝗺 𝗕𝗼𝗱𝗲𝗻. 𝗨𝗻𝗱 𝗽𝗹𝗼̈𝘁𝘇𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁𝘀 𝗺𝗲𝗵𝗿.Rauf ging's ganz einfach.Aber runter?„𝗦𝗰𝗵𝗲𝗶ß𝗲! 𝗪𝗶𝗲 𝗸𝗼𝗺𝗺𝗲 𝗶𝗰...
14/10/2026

𝗙𝘂̈𝗻𝗳 𝗠𝗲𝘁𝗲𝗿 𝘂̈𝗯𝗲𝗿 𝗱𝗲𝗺 𝗕𝗼𝗱𝗲𝗻. 𝗨𝗻𝗱 𝗽𝗹𝗼̈𝘁𝘇𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁𝘀 𝗺𝗲𝗵𝗿.

Rauf ging's ganz einfach.

Aber runter?

„𝗦𝗰𝗵𝗲𝗶ß𝗲! 𝗪𝗶𝗲 𝗸𝗼𝗺𝗺𝗲 𝗶𝗰𝗵 𝗵𝗶𝗲𝗿 𝘄𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿 𝗿𝘂𝗻𝘁𝗲𝗿? 𝗜𝗰𝗵 𝗺𝘂𝘀𝘀 𝗺𝗶𝗰𝗵 𝗱𝗼𝗰𝗵 𝗷𝗲𝘁𝘇𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗲𝘁𝘄𝗮 𝗮𝘂𝘀 𝗳𝘂̈𝗻𝗳 𝗠𝗲𝘁𝗲𝗿𝗻 𝗛𝗼̈𝗵𝗲 𝗳𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗹𝗮𝘀𝘀𝗲𝗻?!“

Panik. Tunnelblick. Kein klarer Gedanke mehr.

Dabei hatte alles so harmlos angefangen.

Die anderen waren die Einsteigerroute zack, zack hoch- und runtergeklettert.

Sie wollte das auch.

Im Schwung der Gruppe, angetrieben vom eigenen Ehrgeiz, war sie einfach losgeklettert.

Oben dann das große Erwachen.

𝗥𝗮𝘂𝗳 𝗶𝘀𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗴𝗹𝗲𝗶𝗰𝗵 𝗿𝘂𝗻𝘁𝗲𝗿.

Für den Abstieg fehlten ihr Erfahrung und Routine.

Ihr Alarmsystem sprang an. Die Ruhe, konzentriert nach Griffen und Tritten zu suchen, war dahin.

Ihre Freundin half ihr schließlich nach unten.

So schildert mir eine Klientin ihr Erlebnis beim Bouldern.

Was lernen wir daraus?

Gerade wenn wir etwas Neues ausprobieren, lässt sich kaum vermeiden, dass wir unerwartet in Schwierigkeiten geraten.

𝗘𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝗲𝗻𝗱 𝗶𝘀𝘁, 𝘄𝗶𝗲 𝘄𝗶𝗿 𝗱𝗮𝗺𝗶𝘁 𝘂𝗺𝗴𝗲𝗵𝗲𝗻.

Ruhe bewahren heißt nicht, dass keine Angst aufkommen darf.

Sondern die Angst wahrnehmen, ohne sich von ihr vollständig überrollen zu lassen.

Innehalten. Atmen. Sich orientieren.

Was ist tatsächlich los? Was kann ich jetzt tun? Was ist mein nächster sicherer Schritt? Brauche ich Hilfe?

𝗔𝘂𝗰𝗵 𝘂𝗻𝘁𝗲𝗿 𝗦𝘁𝗿𝗲𝘀𝘀 𝘄𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿 𝗭𝘂𝗴𝗮𝗻𝗴 𝘇𝘂𝗺 𝘂̈𝗯𝗲𝗿𝗹𝗲𝗴𝘁𝗲𝗻 𝗛𝗮𝗻𝗱𝗲𝗹𝗻 𝘇𝘂 𝗳𝗶𝗻𝗱𝗲𝗻, 𝗹𝗮̈𝘀𝘀𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝘁𝗿𝗮𝗶𝗻𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻.

Beim Bouldern. Beim Bergwandern. Und anderswo.

Im 1:1 Praxis-Coaching "Höhenangst überwinden" üben wir genau 𝗮𝘂𝗰𝗵 𝗱𝗮𝘀. Schritt für Schritt, in herausfordernden, aber sicher bewältigbaren Situationen.

𝗕𝗲𝗿𝗴𝗺𝘂𝘁 𝗵𝗲𝗶ß𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗮𝗹𝗹𝗲𝘀 𝗴𝗹𝗮𝘁𝘁𝗹𝗮̈𝘂𝗳𝘁. 𝗦𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗗𝘂 𝗹𝗲𝗿𝗻𝘀𝘁, 𝗮𝘂𝗰𝗵 𝗱𝗮𝗻𝗻 𝗵𝗮𝗻𝗱𝗹𝘂𝗻𝗴𝘀𝗳𝗮̈𝗵𝗶𝗴 𝘇𝘂 𝗯𝗹𝗲𝗶𝗯𝗲𝗻, 𝘄𝗲𝗻𝗻 𝗲𝘀 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀 𝗸𝗼𝗺𝗺𝘁 𝗮𝗹𝘀 𝗴𝗲𝗱𝗮𝗰𝗵𝘁.

Einen lieben Gruß
Heike

Aufstieg im warmen Morgenlicht. Von Bschlabs (1300 m) durch das Plötzighochtal zur Anhalter Hütte (2040 m), weiter zum S...
12/10/2026

Aufstieg im warmen Morgenlicht.
Von Bschlabs (1300 m) durch das Plötzighochtal zur Anhalter Hütte (2040 m), weiter zum Steinjöchl (2198 m) und dann runter zur Hahntennjochpasshöhe.
Erinnerung an einer der schönsten Etappen der Alpenüberquerung Anfang September 26.

𝗜𝗰𝗵 𝗺𝘂𝘀𝘀 𝗺𝗶𝗿 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁𝘀 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝗯𝗲𝘄𝗲𝗶𝘀𝗲𝗻. 𝗗𝗼𝗰𝗵!Zweimal habe ich die Alpenüberquerung E5 gemacht. Zweimal von Oberstdorf nach Me...
02/10/2026

𝗜𝗰𝗵 𝗺𝘂𝘀𝘀 𝗺𝗶𝗿 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁𝘀 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝗯𝗲𝘄𝗲𝗶𝘀𝗲𝗻. 𝗗𝗼𝗰𝗵!

Zweimal habe ich die Alpenüberquerung E5 gemacht. Zweimal von Oberstdorf nach Meran. In zwei aufeinanderfolgenden Jahren.

𝗜𝗺 𝗔𝘂𝗴𝘂𝘀𝘁 𝟮𝟬𝟮𝟱 𝗱𝗲𝗿 𝗲𝗿𝘀𝘁𝗲 𝗩𝗲𝗿𝘀𝘂𝗰𝗵.
Eher eine Alpendurchquerung: Drei Etappen mit Bus und Bahn. Unter anderem hatte ich beim Bergauftraining Wesentliches – wie die Grundlagenausdauer – nicht im Blick. Und Bergaufsteigen ist meine Achillesferse.

𝗔𝗻𝗳𝗮𝗻𝗴 𝗦𝗲𝗽𝘁𝗲𝗺𝗯𝗲𝗿 𝟮𝟬𝟮𝟲 𝗱𝗲𝗿 𝘇𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲 𝗩𝗲𝗿𝘀𝘂𝗰𝗵.
Diesmal gelang mir die Alpenüberquerung komplett wie geplant. 𝗔𝗰𝗵𝘁 𝗧𝗮𝗴𝗲, 𝟳𝟲 𝗞𝗶𝗹𝗼𝗺𝗲𝘁𝗲𝗿, 𝟱.𝟭𝟴𝟬 𝗛𝗼̈𝗵𝗲𝗻𝗺𝗲𝘁𝗲𝗿 𝗯𝗲𝗿𝗴𝗮𝘂𝗳. Weil ich an einigen Stellschrauben nachjustiert hatte. Nach dem Motto: „𝗚𝗲𝗹𝗶𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗲𝗿𝗺𝗼̈𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻.“

Nach dem ersten Versuch hätte ich sagen können:

𝗔𝗰𝗵, 𝘄𝗮𝘀 𝘀𝗼𝗹𝗹'𝘀. 𝗗𝘂 𝗯𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗼𝗰𝗵 𝗶𝗻 𝗠𝗲𝗿𝗮𝗻 𝗮𝗻𝗴𝗲𝗸𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻. 𝗜𝘀𝘁 𝗱𝗼𝗰𝗵 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘀𝗼𝗼𝗼 𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴, 𝘄𝗶𝗲 𝗱𝘂 𝗲𝘀 𝗴𝗲𝘄𝘂𝗽𝗽𝘁 𝗵𝗮𝘀𝘁.

Vor einiger Zeit hätte ich mich damit vielleicht zufriedengegeben. Denn da orientierte ich mich unbewusst noch an einem alten inneren Kompass:

𝗗𝘂 𝗯𝗶𝘀𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴. 𝗡𝗼𝗰𝗵𝗺𝗮𝗹 𝗚𝗲𝗹𝗱 𝗮𝘂𝘀𝗴𝗲𝗯𝗲𝗻? 𝗡𝗼𝗰𝗵𝗺𝗮𝗹 𝘃𝗶𝗲𝗹 𝗭𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗻𝘀 𝗧𝗿𝗮𝗶𝗻𝗶𝗻𝗴 𝘀𝘁𝗲𝗰𝗸𝗲𝗻? 𝗗𝘂 𝗯𝗶𝘀𝘁 𝟲𝟰. 𝗢𝗯 𝗱𝘂 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝗻 𝗧𝗿𝗮𝘂𝗺 𝘃𝗲𝗿𝘄𝗶𝗿𝗸𝗹𝗶𝗰𝗵𝘀𝘁 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁. 𝗦𝗼 𝘄𝗵𝗮𝘁?!

Inzwischen weiß ich: "Ich bin nicht wichtig." ist ein altes Muster aus Kindertagen.

Also habe ich nachgedacht und entschieden:

𝗗𝗼𝗰𝗵. 𝗗𝗮𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴. 𝗠𝗜𝗥 𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴. 𝗜𝗰𝗵 𝗯𝗶𝗻 𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴.

Ich muss nicht, aber ich 𝘄𝗶𝗹𝗹 mir beweisen, dass ich das schaffe. Dass ich Ziele so angehen kann, dass sie gelingen können.

𝗗𝗲𝗻𝗻 𝗦𝗲𝗹𝗯𝘀𝘁𝘃𝗲𝗿𝘁𝗿𝗮𝘂𝗲𝗻 𝘄𝗮̈𝗰𝗵𝘀𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗱𝘂𝗿𝗰𝗵𝘀 𝗭𝘂𝗿𝗲𝗱𝗲𝗻. 𝗦𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗱𝘂𝗿𝗰𝗵 𝗱𝗶𝗲 𝗘𝗿𝗳𝗮𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴: 𝗜𝗰𝗵 𝗸𝗮𝗻𝗻 𝗱𝗮𝘀.

Und mein Selbstvertrauen?

Ist nach dieser zweiten Alpenüberquerung gewachsen.

Ich habe einen Plan ausgetüftelt.
Ich habe das Wissen dazu. Ich habe das Durchhaltevermögen dazu. Ich habe die Erfahrung dazu.
Und der Plan hat funktioniert!

Und noch etwas ist wichtig: Bergwandern macht mir Spaß.

Beim Yoga zum Beispiel lege ich diesen Elan nämlich nicht an den Tag. Auch dort könnte ich mit fokussiertem Üben noch einiges erreichen.

Aber das ist mir nicht soooo wichtig.

𝗗𝗮 𝘄𝗶𝗹𝗹 𝗶𝗰𝗵 𝗺𝗶𝗿 𝘄𝗶𝗿𝗸𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁𝘀 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝗯𝗲𝘄𝗲𝗶𝘀𝗲𝗻.

👉 𝗨𝗻𝗱 𝗗𝘂? Gibt es beim Bergwandern etwas, bei dem Du sagst:

I𝗰𝗵 𝗺𝘂𝘀𝘀 𝗺𝗶𝗿 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁𝘀 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝗯𝗲𝘄𝗲𝗶𝘀𝗲𝗻 – 𝗮𝗯𝗲𝗿 𝗶𝗰𝗵 𝗪𝗜𝗟𝗟. 𝗪𝗲𝗶𝗹 𝗲𝘀 𝗠𝗜𝗥 𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴 𝗶𝘀𝘁. 𝗪𝗲𝗶𝗹 𝗶𝗰𝗵 𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴 𝗯𝗶𝗻.

Welches Bergziel möchtest Du Dir noch erfüllen?

Einen lieben Gruß
Heike

"In die Höhenangst gehen. Bergmutig. Mit jemand an der Seite, der sich auskennt, den Schritt Richtung Kante wagen." Das ...
29/09/2026

"In die Höhenangst gehen. Bergmutig. Mit jemand an der Seite, der sich auskennt, den Schritt Richtung Kante wagen." Das haben wir heute wieder auf der Gans gemacht. 🤩✌️🧗‍♀️🏔️

PS: Heute habe ich mich mal wieder bergmutig getraut zu fragen, ob ich ein Foto von den Teilnehmern machen darf für Social Media.

𝗡𝗲𝘂 𝗶𝗺 𝗕𝗹𝗼𝗴!
25/09/2026

𝗡𝗲𝘂 𝗶𝗺 𝗕𝗹𝗼𝗴!

𝗜𝗺 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝗲𝗻 𝗥𝗵𝘆𝘁𝗵𝗺𝘂𝘀 𝗯𝗹𝗲𝗶𝗯𝗲𝗻, 𝗮𝘂𝗰𝗵 𝘄𝗲𝗻𝗻 𝗮𝗹𝗹𝗲 𝘂𝗺 𝗱𝗶𝗰𝗵 𝗵𝗲𝗿𝘂𝗺 𝗹𝗼𝘀𝗿𝗲𝗻𝗻𝗲𝗻.Eine mentale Fähigkeit, die sich trainieren lässt.An...
22/09/2026

𝗜𝗺 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝗲𝗻 𝗥𝗵𝘆𝘁𝗵𝗺𝘂𝘀 𝗯𝗹𝗲𝗶𝗯𝗲𝗻, 𝗮𝘂𝗰𝗵 𝘄𝗲𝗻𝗻 𝗮𝗹𝗹𝗲 𝘂𝗺 𝗱𝗶𝗰𝗵 𝗵𝗲𝗿𝘂𝗺 𝗹𝗼𝘀𝗿𝗲𝗻𝗻𝗲𝗻.

Eine mentale Fähigkeit, die sich trainieren lässt.

Anfang September ist mir die E5-Alpenüberquerung geglückt. Im 2. Anlauf.

Von Oberstdorf nach Meran. Weitgehend auf der Originalroute.
8 Tage, 5.180 Höhenmeter, 76 Kilometer.

Wer mir schon länger folgt, weiß: Ich bin diese Tour im letzten Jahr schon einmal gegangen.

Nach einem Leistungseinbruch bergauf am ersten Tag standen die Sterne allerdings nicht günstig für mich. Drei Etappen umfuhr ich mit Bus und Bahn.

Dafür gab es sicher mehrere Gründe.

Einer davon war Stress.

„Mithalten können“ – dieser Wunsch oder Anspruch in meinem Kopf trieb mich an.

Die Angst, nicht mithalten zu können, hat ihren Ursprung in unguten Erfahrungen mit der „Dorf-Kinder-Gang“ meiner Kinderzeit.

Wenn du nicht mithalten konntest, warst du weg vom Fenster. Gewartet wurde nicht. Anschluss verpasst. Ausgeschlossen.

Offenbar steckte mir das tiefer in den Knochen, als ich lange wahrhaben wollte.

Unbewusst führte das im letzten Jahr dazu, dass ich meinen eigenen Gehrhythmus missachtete und mich dem Tempo der Gruppe anpasste.

Das ging schief. Schon nach 1,5 Stunden war ich am Limit.

Dieses Jahr war ich vorbereitet.

Ich hatte meinen Antreiber entlarvt.
Meinen Rhythmus gezielt trainiert.
Und tief mental und körperlich verankert: Ich lasse mich weder ziehen noch treiben.

Die Probe aufs Exempel kam gleich am ersten Tag.

Kurzer, aber recht steiler Anstieg zum Einstieg.

„So, los geht’s. Dort oben treffen wir uns. Jeder in seinem Tempo. Ich möchte euch kennenlernen“, sagt die Bergwanderführerin.

Alle stürmen los.

Und null Komma nix bin ich die Letzte.

Ich staune, wie schnell man da hochgehen kann.

Ja, ich spüre den Impuls, Gas zu geben.

Aber ich bin gewappnet. Bewusst bleibe ich bei meinem Tempo.

Später war mein Platz direkt hinter der Bergwanderführerin wieder gesichert. Zwei weitere Teilnehmer kamen mit nach vorne.

Und so sind wir alle gut in Meran angekommen.

Entspannt.

Denn es zeigte sich: Auch anderen in der Gruppe kam das moderate Tempo sehr entgegen.

𝗨𝗻𝗱 𝗱𝗮𝘀 𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗲𝘀𝘀𝗮𝗻𝘁𝗲:

𝗕𝗲𝗶 𝗱𝗲𝗻 𝗔𝘂𝗳𝘀𝘁𝗶𝗲𝗴𝗲𝗻 𝗯𝗹𝗶𝗲𝗯𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 trotzdem (oder gerade wegen des moderaten Tempos) 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗶𝗻𝗻𝗲𝗿𝗵𝗮𝗹𝗯 𝗱𝗲𝗿 𝗮𝗻𝗴𝗲𝗴𝗲𝗯𝗲𝗻𝗲𝗻 𝗚𝗲𝗵𝘇𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻.
Zum Teil sogar darunter!

Ich bin Heike. Sport-Mentalcoach Bergwandern.
Schwerpunkte in meinen Kursen und 1:1 Praxiscoachings sind: mentale Anwesenheit, innere Ruhe und Präsenz.

🌈 Über dem Regenbogen. 🌈 Wanderung über die Gipfel des Venet (Tirol).Meranzköpfl (2464 m), Glanderspitze (2512 m), Pille...
20/09/2026

🌈 Über dem Regenbogen. 🌈
Wanderung über die Gipfel des Venet (Tirol).
Meranzköpfl (2464 m), Glanderspitze (2512 m), Piller (2480 m), Wannejöchl (2497) und Kreuzjoch (2464 m).
Zu beiden Seiten Blick ins Inntal - bei Zams macht der Inn einen Bogen um den Venet Gipfel.
Diese aussichtsreiche Etappe auf dem E5 war einer meiner Höhepunkt der .

Unser Mut, die Passage trotz starkem Wind zu gehen, wurde mit einem 🌈 belohnt.

𝗠𝗮𝗻𝗰𝗵𝗺𝗮𝗹 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝘇𝘄𝗲𝗶 𝗦𝗰𝗵𝗿𝗶𝘁𝘁𝗲 𝘇𝘂𝗿𝘂̈𝗰𝗸 𝗴𝗲𝗻𝗮𝘂 𝗱𝗲𝗿 𝗿𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴𝗲 𝗪𝗲𝗴 𝗻𝗮𝗰𝗵 𝘃𝗼𝗿𝗻𝗲.Als sie zu mir kommt, hat Trittunsicherheit und Hö...
17/09/2026

𝗠𝗮𝗻𝗰𝗵𝗺𝗮𝗹 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝘇𝘄𝗲𝗶 𝗦𝗰𝗵𝗿𝗶𝘁𝘁𝗲 𝘇𝘂𝗿𝘂̈𝗰𝗸 𝗴𝗲𝗻𝗮𝘂 𝗱𝗲𝗿 𝗿𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴𝗲 𝗪𝗲𝗴 𝗻𝗮𝗰𝗵 𝘃𝗼𝗿𝗻𝗲.

Als sie zu mir kommt, hat Trittunsicherheit und Höhenangst ihr Wandern schon lange verändert.

Ein heftiges Erlebnis im höheren Mittelgebirge. Später ein Hörsturz mit wiederkehrendem Schwindel. Immer mehr Unsicherheit. Schließlich meidet sie gemeinschaftliche Wanderungen.

Dabei liebt sie das Wandern.

Mit dem bevorstehenden Ruhestand soll sich das ändern.

Nach unserem Praxis-Coaching schickt sie mir Bilder von einer Tour.

Ein steiler, unebener Abstieg. Etwa sieben Meter, geschätzt 35 Grad.

„Da habe ich schon gehadert.“

Früher vielleicht der Moment für:
𝘐𝘤𝘩 𝘬𝘢𝘯𝘯 𝘥𝘢𝘴 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵.

Diesmal macht sie etwas anderes.

Zwei Schritte zurück.
Besinnen.
Schultern entspannen.
Mit „rechts – links“ ihren Rhythmus finden.

Ein bisschen Schwindel ist auch dabei.

Und trotzdem geht sie weiter.

Nicht angstfrei.
Nicht ohne Unsicherheit.

Aber sie weiß zunehmend, 𝘄𝗮𝘀 𝘀𝗶𝗲 𝘁𝘂𝗻 𝗸𝗮𝗻𝗻, 𝘄𝗲𝗻𝗻 𝗨𝗻𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁 𝗮𝘂𝗳𝘁𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁.

Genau darum geht es mir im Coaching.

Nicht: 𝘐𝘤𝘩 𝘥𝘢𝘳𝘧 𝘯𝘪𝘦 𝘮𝘦𝘩𝘳 𝘈𝘯𝘨𝘴𝘵 𝘩𝘢𝘣𝘦𝘯.

Sondern:

𝗜𝗰𝗵 𝗸𝗮𝗻𝗻 𝗺𝗶𝗿 𝗵𝗲𝗹𝗳𝗲𝗻.
𝗜𝗰𝗵 𝗸𝗮𝗻𝗻 𝗺𝗶𝗰𝗵 𝗿𝗲𝗴𝘂𝗹𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻.
𝗜𝗰𝗵 𝗯𝗹𝗲𝗶𝗯𝗲 𝗵𝗮𝗻𝗱𝗹𝘂𝗻𝗴𝘀𝗳𝗮̈𝗵𝗶𝗴.

Und manchmal beginnt genau damit die Freiheit, wieder loszugehen.

Das ist doch eines schönes Motiv, um wieder in die Gänge zu kommen, oder?
Lass uns zusammen auf den Weg machen!
Ich bin an deiner Seite, bis zu die Spur spürst!

Bei Interesse schreib' mir eine Mail an [email protected]
Dann schauen wir gemeinsam, wie 𝗱𝘂 dein Abenteuer angehst.

Einen lieben Gruß
Heike

𝗪𝗮𝘀 𝗯𝗲𝘄𝗲𝗴𝘁 𝗺𝗶𝗰𝗵 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵? Darüber spreche ich mit Maike in ihrem Podcast "beWEGt".  Link im Kommentar.
16/09/2026

𝗪𝗮𝘀 𝗯𝗲𝘄𝗲𝗴𝘁 𝗺𝗶𝗰𝗵 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵?
Darüber spreche ich mit Maike in ihrem Podcast "beWEGt". Link im Kommentar.

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Mainz
55122

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