Ein toller Sportler und eine echte Persönlichkeit tritt ab. Für die Zukunft alles Gute!
Aboutskijumping
Beiträge, Informationen, Aktuelles rund ums Skispringen und Nordische Kombination
17/02/2026
Alle Sender bieten Livestreams an. Wenn bei einer Outdoor-Sportart die TV-Sender die Medaillen vergeben, verlieren Olympische Wettbewerbe komplett ihren Stellenwert.
Gerade wurde bekannt, dass das Snowboard Slopestyle-Finale wegen starken Schneefalls auch verschoben wurde - geht doch!
13/01/2026
Bisher hatten die Frauen an der "Two Nights Tour" in Garmisch-Partenkirchen und Oberstdorf teilgenommen, nicht aber an den Springen in Österreich. Grund dafür war die fehlende Infrastruktur in Innsbruck.
06/01/2026
Sehenswert!
Fly - Skispringen hautnah - Staffel 1 der Serie - jetzt streamen! Es ist der härteste Winter, den das Skispringen je erlebt hat und „Fly“ ist hautnah dabei. Die vierteilige Serie folgt deutschen Skispringerinnen und Skispringern durch die vorolympische Saison 2024/25 und blickt hinter die Kulissen, an den Schanzen sowie an Orten, wo noch nie eine Kamera dabei...
27/12/2025
Noch ein Abschied am Ende der Saison
27/12/2025
25/11/2025
Flutlicht für Bergisel: Weg für Vierschanzentournee der... Mit Innsbruck erhält auch der letzte Tournee-Standort ein Flutlicht, was zeitlichen Spielraum für die Integration der Skispringerinnen ermöglicht.
21/11/2025
Skispringen – Saisonauftakt in Lillehammer
Nun geht es also wieder los. Der Weltcup der Skispringer und Skispringerinnen startet in die neue Saison 2025/2026 und macht zunächst Station im norwegischen Lillehammer. Die Schanzen dort wurden für die Olympischen Winterspiele 1994 errichtet und sind außer Sapporo die einzigen Olympiaschanzen, die regelmäßig im Weltcup-Kalender auftauchen.
Da zum ersten Mal Männer und Frauen am gleichen Ort beginnen, wurde Lillehammer anstatt Kuusamo ausgewählt, wo oft extreme Wind- und Wetterverhältnisse herrschen – und auch Lillehammer ist üblicherweise zu diesem frühen Termin schon schneesicher.
Das ausführliche Programm der Wettbewerbe ist am Ende aufgelistet. Alle Wettbewerbe werden im TV übertragen. Beim ORF wird Michael Hayböck als neuer Experte das bewährte Team um Michael Roscher und Andi Goldberger ergänzen, die ARD setzt weiterhin auf Sven Hannawald als Experten und bei Eurosport wird Markus Eisenbichler, der die Sprungski in die Ecke gestellt hat, neben Werner Schuster und Martin Schmitt mit sicherlich interessanten und vielleicht auch amüsanten Kommentaren das Geschehen auf den Schanzen begleiten.
Die Athleten aller Teams reihum freuen sich auf die neue Saison, deren Höhepunkt - neben der traditionellen Vierschanzentournee und der Skiflug-WM in Oberstdorf – mit den Olympischen Winterspielen in Mailand/Cortina stattfinden wird.
Doch bei aller Vorfreude wird das Skispringe in dieser Saison mit einem Makel starten, denn der Manipulationsskandal der Norweger während der WM in Trondheim hat dem Ansehen sehr geschadet und viele Fans erschüttert. Vor allem in den sozialen Medien kamen umgehend Kommentare, die gleich allen Springern Betrug unterstellten. Es wurden Vergleiche laut mit den Dopingvergehen im Radsport und eine Sportart geriet komplett unter Generalverdacht.
Es gilt also vor allem die Glaubwürdigkeit wiederherzustellen und hier ist insbesondere die FIS als Verband in der Verantwortung.
Ein kurzer Rückblick: nach der Entscheidung auf der Normalschanze bei der Nordischen WM in Trondheim tauchte in polnischen Medien ein heimlich durch ein Fenster gefilmtes Video auf, in dem zu sehen war, dass offensichtlich im norwegischen Team-Hotel Manipulationen an einem Sprunganzug vorgenommen wurden, während der damalige Cheftrainer Magnus Brevig den Näharbeiten zuschaute.
Beim Wettbewerb von der Großschanze wurde der Norweger Marius Lindvik Zweiter, doch nach Protesten mehrerer Nationen und dem Bekanntwerden des Videos wurde ihm Silber aberkannt, auch Johann Andre Forfang verlor seinen fünften Platz wegen Manipulation des Anzugs. Die beiden wurden disqualifiziert, ebenso Kristoffer Eriksen Sundal.
Die Versuche des norwegischen Verbands, die Manipulation herunterzuspielen, scheiterten und schließlich wurde der Betrug zugegeben. Kurz nach der WM wurden Cheftrainer Magnus Brevig, sein Assitent Thomas Lobben, Servicemann Adrian Livelten und fünf Springer vorläufig suspendiert.
Über mehrere Monate befasste sich die unabhängige Ethik- und Compliance-Kommission der FIS mit den Vorkommnissen, die Untersuchung umfasste 38 Zeugenbefragungen und 88 "wichtige Beweisstücke“, die jedoch nicht veröffentlicht sind.
Lindvik und Forfang erhielten dann im August recht milde Strafen; beide wurden für 3 Monate gesperrt und mussten 2.000 Schweizer Franken zur Deckung der Prozesskosten zahlen. Die Sperre ist nun zu Beginn der neuen Saison bereits abgelaufen und beide dürfen in Lillehammer an den Start gehen.
Die milde Bestrafung sowie der wenig transparente Umgang mit dem Skandal ließ auch die FIS in die Kritik kommen.
Beim diesjährigen Forum Nordicum, einem alljährlichen Treffen von Journalisten der Nordischen Sportarten, erklärte beispielsweise Renndirektor Sandro Pertile vor seinem Vortrag, dass er im Anschluss keine Fragen zu diesem Thema beantworten wird – und tatsächlich hat auch niemand aus dem Publikum sich getraut, nachzuhaken.
Man könnte unken, dass es irgendwann einmal zu einer solchen Entwicklung kommen würde, denn das Material und die Kontrollen sorgten bereits seit längerer Zeit immer wieder für Spekulationen.
Obwohl das Skispringen eine technische und koordinative Sportart ist, kommt dem Material eine immer größere Bedeutung zu und jeder Verband versucht regelmäßig, mit neuen Materialien zu experimentieren und an die Grenzen des Zulässigen zu gehen. Das Regelbuch wurde immer umfangreicher und die Kontrollen schwieriger und aufwendiger.
Die unter massivem Druck stehende FIS hat nun reagiert. Ein neuer Chefkontrolleur, der ehemalige österreichische Skispringer Matthias Hafele, der sich auch im Materialbereich sehr gut auskennt, wurde eingesetzt. Zusammen mit seinem Landsmann Jürgen Winkler soll er nun bei jedem Wettkampf für strenge Kontrollen sorgen; mindestens drei Kontrolleure sollen jeweils vor Ort sein. Sämtliche Teile der Ausrüstung wurden im Sommer (auch während des Sommer-Grand-Prix) auf den Prüfstand gestellt und sogar Handschuhe, die seit 20 Jahren in Verwendung sind, wegen eines um wenige Millimeter zu hohen Klettverschlusses in Frage gestellt. Für die Anzüge soll eine Null-Toleranz-Strategie gelten. Um die Einhaltung der Regeln zu gewährleisten, wurde – ähnlich wie im Fußball - bei Verstoß ein Sanktionssystem mit Gelben und Roten Karten eingeführt.
Die 3D-Vermessung der Sportler wurde verbessert und ist nun deutlich genauer; die Schnitte der Anzüge sind exakter definiert.
Eine technische Abnahme der Anzüge ist erforderlich, damit diese regelkonform sind und überhaupt im Wettkampf eingesetzt werden dürfen, die Materialkontrolle im Wettkampf erfolgt dann unangekündigt und zufällig.
Alle diese Maßnahmen sollen der schönen und faszinierenden Sportart Skispringen wieder Glaubwürdigkeit verschaffen und es bleibt zu hoffen, dass der beschädigte Ruf wieder repariert werden kann.
Die Vorfreude bei allen Beteiligten ist jedenfalls groß und selbst die direkt nach dem Skandal schockierten Athleten, Trainer, Vertreter von Verbänden u.a. blicken jetzt nur noch vorwärts und der Fokus soll wieder auf den Sport gerichtet werden.
Hier nun das Programm vom 21.-23.11.
Fr. 21.11.2025 16:00 Uhr HS 140 Mixed Team
Sa. 22.11.2025 10:30 Uhr HS 140 Qualifikation Frauen
Sa. 22.11.2025 12:00 Uhr HS 140 Einzel Frauen
Sa. 22.11.2025 14:30 Uhr HS 140 Qualifikation Männer
Sa. 22.11.2025 16:30 Uhr HS 140 Einzel Männer
So. 23.11.2025 10:30 Uhr HS 140 Qualifikation Frauen
So. 23.11.2025 12:00 Uhr HS 140 Einzel Frauen
So. 23.11.2025 14:30 Uhr HS 140 Qualifikation Männer
So. 23.11.2025 16:00 Uhr HS 140 Einzel Männer
Foto: wclhmr.no
20/11/2025
Einen Tag bevor die Skispringer und Skispringerinnen im norwegischen Lillehammer in die neue Weltcup-Saison starten, ist Michael Hayboeck heute am Donnerstagabend zu Gast bei Barbara Stöckl.
Nachdem er im Frühjahr seine Karriere beendet hat, wird er fortan das ORF-Team um Michael Roscher und Andi Goldberger als Experte verstärken.
Die Sendung beginnt um 23 Uhr auf ORF2 und wird auf 3Sat am.27.11. um 00:20 Uhr wiederholt.
11/11/2025
Zur Zukunft der Nordischen Kombination kommen nun vom FIS-Präsidenten Johan Eliasch endlich auch unterstützende Worte. Es bleibt nur zu hoffen, dass diese auch beim IOC vernommen werden und er als seit 2024 neu ernanntes Mitglied Einfluss nehmen kann.
https://www.xc-ski.de/aktuelles/news/nordische-kombination/nordische-kombination-fis-praesident-staerkt-koenigsdisziplin-den-ruecken/?fbclid=IwZnRzaAOATsFleHRuA2FlbQIxMQBzcnRjBmFwcF9pZAo2NjI4NTY4Mzc5AAEerNMD1S-RVXpDj14V5Dr805ZPQGFzs-rt1--g4BCsyLSRkakqyoo76oZxRPk_aem_HuOlqfy1Pl9opH4HS8XXBA
Nordische Kombination: FIS-Präsident stärkt "Königsdisziplin" den Rücken - xc-ski.de Langlauf Die Nordische Kombination kämpft um die Aufnahme der Damenwettbewerbe in das Olympische Programm und damit um die Zukunft der Sportart. Die überzeugenderen Argumente liegen mittlerweile bei den Athletinnen wie Nathalie Armbruster ...
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