29/11/2017
Die ersten Wochen liefen wie erwartet sehr gut. Man konnte, wie in Woche 1 und 2, mit starken Team-Leistungen Monster Performances einzelner Spieler abwehren und nahm auch den eigentlich geschenkten Sieg in Woche 4 souverän mit ohne sich auf das gegnerische Niveau zu begeben.
Einzig die Niederlage in Woche 3 legte ein wenig Schatten auf ansonsten viel Licht. Der GM wollte hier mit geballtem Insider-Wissen glänzen und ließ 2 seiner stärksten Performer auf der Bank. Der Gegner sagte "Danke" und nahm den Sieg mit nach hause.
Als Konsequenz zog das FO bei McCoy die Reißleine, da er in einer scheinbar toten Offense in einem Team, dass scheinbar um die ersten Draftpicks spielte, kaum zu überzeugen wusste. Auch hier lag man leider etwas daneben und musste sich fortan um einen ordentlichen RB2 kümmern, da D. Martin die guten Ansätze der ersten Spiele nicht bestätigen konnte.
In Woche 5 lief schief, was schief laufen konnte (angefangen bei einem Gurley TD, der zu einem Fumble wurde ** -8 Punkte **) und man fuhr das schlechteste Ergebnis der Saison ein. Das gegnerische Team machte ebenfalls keinen guten Eindruck, der sich dadurch bestätigte, dass man die drittwenigsten Punkte dieses Spieltags holte.
Ohne eine Über-Leistung von Fournette hätte man wohl einen Negativ-Rekord aufgestellt. Allerdings wäre ein solcher Sieg unter dem Niveau der stolzen Seepferdchen, weshalb man im Front-Office nicht traurig über diese Niederlage zum vielleicht richtigen Zeitpunkt war.
Die restlichen beiden Spiele konnte man dann wieder recht souverän, allerdings nicht mit Championship-würdigen Leistungen für sich verbuchen. Damit stehen die Seaponies nach 7 von 14 Spielen mit 5 Siegen in einer ordentlichen, wenn auch ausbaufähigen Position, um ihren Traum zu verwirklichen.
Als Schmankerl zum Schluss gibt es hier noch das Beweisfoto vom Spiel Not gegen Elend am 5. Spieltag...
08/10/2017
Season 2017 -- Draft recap
Mit unglaublicher Ausdauer und völlig übertriebenem Aufwand gingen die Seaponies in den Draft und merkten: Es reicht noch nicht. Durch die ständigen Verschiebungen in der Anzahl der Liga-Manager waren die Analysen und Vorhersagen des Draft-Ablaufs mehr oder weniger hinfällig und man musste kurz vor Beginn des Drafts noch einmal neu ansetzen. Dabei verließ sich der GM auf ein Sheet, das von einem noch akribischeren Manager erstellt wurde, in dem die Meinungen sämtlicher relevanter Experten zusammengefasst und daraus eine durchschnittliche Position für jeden relevanten Spieler berechnet wurde. Zusammen mit dem umfangreichen Wissen, das man sich in der Offseason erarbeitet hatte, sollte dies genügen. Die Strategie war relativ klar: Man saß an 11. Stelle und durch die Keeper Regelung war recht klar, wer hier zu haben sein würde. Da die RB-Position in den Runden 3-6 nicht sonderlich ansprechend ausfiel, wollte man sich hier schon früh eindecken um danach die breiter aufgestellte WR Position zu füllen. Dies gelang zunächst auch recht gut mit McCoy und Gurley hatte man seine 2 Starter für die Position erreicht. Danach konnte man wie geplant seine anderen Positionen angehen. In Runde 3 ging man zum wiederholten male das Risiko namens Sammy Watkins ein. Er verletzte sich zwar nicht, sollte allerdings auch nicht den Erwartungen gerecht werden. Der anvisierte Kelce konnte für die TE-Position gewonnen werden, da der Value bei den Receivern zu diesem Zeitpunkt in den Augen des GM nicht sonderlich vorhanden war und man dadurch für die gesamte Saison Ruhe auf einer Position haben würde. Danach konnte man den zweiten "Zielspieler" (nach Kelce) gewinnen: Diggs sollte der verlässliche zweite Receiver sein, mit Potential für mehr. Dies konnte er zunächst auch voll abrufen. Mit Doug Martin ging man erneut ein Risiko und eine Investition für die Zukunft ein, da er leider die ersten 3 Spiele aufgrund einer Sperre verpassen sollte. Da man sich hier allerdings gut aufgestellt sah und man mit Martin einen Potentiellen Top10 RB an der Hand hatte, schlugen die Seaponies in gewohnter Manier eiskalt zu.
Weiter ging es mit einigen Receivern (Garcon, Marshall und J. Matthews) um die Position abzuschliessen und jede Woche je nach Match-up einen verlässlichen Spieler für die Flex-Postition zu finden.
Eine etwas unglückliche Personalie sollte nun in Runde 10 folgen. Man drückte den Knopf bei McFadden, um für die ersten 4 Spiele den Ausfall von Martin kompensieren zu können. Run DMC sollte wegen einer Sperre von Zeke Elliott für 6 Spiele der Starter der Cowboys sein und war damit für diese Zeit eine Top Alternative auf seiner Postition. Also genau das, was die Seaponies brauchten. Dass die Sperre allerdings komplett zurück gezogen wurde, war zu diesem Zeitpunkt nicht abzusehen und man hatte einen Pick völlig verschenkt. (Den man evtl. für einen ordentlichen QB verwenden hätte können)
Der Rest des Drafts lässt sich so zusammenfassen: Einige Talente mit Stammplatz Ansprüchen, ein etwas verfrühter Kicker und ein QB in der letzten Runde, den man zwar auf dem Schirm hatte, jedoch nicht davon ausging, mit ihm als Starter in die Saison zu gehen. Nun sollte es also Goff richten, nachdem die gesamte Liga etwas QB-geil gedrafted hat. Mal sehen, wie sich die Saison so entwickelt ;)
Spieltags-Recaps kommen demnächst! So stay tuned...
28/09/2017
-- Season recap 2016 --
Die Seaponies waren heiß! Sie wollten den Sieg! Sie arbeiteten Tag und Nacht an ihrer Strategie und vernachlässigten so manche vermeidlich wichtigere Aufgabe im Namen des Sieges. Dieses Jahr musste es einfach klappen. Man traf sich wie immer im Hause B. zum Draft und die Vorbereitug schien sich auszuzahlen. Man startete in der ersten Runde mit einem etwas riskanten Keeper (A. Robinson, da LeVeon Bell eine 4 Spiele andauernde Sperre erhielt), was sich im Nachhinein als Fehler herausstellen sollte. Das Ziel dieses Jahr war, möglichst stark auf der WR-Position zu werden und die RB-Talente später zu finden. (Zumindest Teil 2 hat geklappt) Nach Runde 3 fanden sich die Seaponies hier mit Robinson Hopkins und Watkins gut aufgestellt und so starteten sie damit, die anderen Positionen nach und nach aufzufüllen. Ein RB, ein TE und QB waren die nächsten Picks, um auf allen Positionen zumindest einige ordentliche Starter präsentieren zu können. Doch die wahren Stars der Saison sollten erst später hinzu kommen. In Runde 8 und 9 landeten die Ponies absolute Steals mit DeMarco Murray, der eine Vintage Saisonleistung zeigen sollte und Lagarette Blount, der mit 18 TDs quasi jeden Spieltag ordentlich punktete. Wie schon 2015 war man nicht vom Verletzungspech verschont und man musste schnell einen der Star-WR austauschen. Die anderen beiden entpuppten sich als absolute Flops, was man nur durch die beiden Top-RBs wieder abfangen konnte.
Dieses mal stellte sich der Saisonstart etwas holpriger dar und so konnte man, trotz teilweise ansprechender Leitungen, von den ersten 5 Spielen nur 3 gewinnen.
Das Team Hoescher (a.D.) war in diesem Jahr soetwas wie der Angstgegner, denn man verlor beide Regular Season Spiele, was nahezu die Hälfte aller Niederlagen der Seaponies in dieser Saison ausmachte.
Beim Stand von 7-5 stand man schon etwas mit dem Rücken zur Wand und musste sehen, dass man das Ruder noch herum gerissen bekommt. Gegen die bis dahin deutlich in Führung liegenden Chernobil Meltdowns gelang dann der Befreiungsschlag und mit einem weiteren, wenn auch sehr knappen Sieg konnte ein weiteres mal die Tabellenspitze erklommen werden.
Da die Teilnehmerzahl in der Liga auf 12 gestiegen war, konnte man sich dieses Jahr nicht ausruhen sondern musste sofort im Viertelfinale wieder zur Stelle sein, was leider ziemlich in die Hose ging. Mit einer optimalen Aufstellung hätte man zwar gewinnen können, jedoch war man zu sehr auf die jeweiligen Matchups der Spieler fixiert und ließ sich davon blenden. In der Consolidation Round konnte man sich einen entwas entäuschenden 7. Platz sichern, der natürlich weit unterhalb der Ansprüche der Seaponies liegt.
Allerdings gibt dieses Ergebnis nur noch mehr Ansporn zu absoluten Top-Leistungen und die Seaponis wollten nun noch härter und besser arbeiten als je zuvor um den ersten Titel der Vereinsgeschichte einzufahren. Und das möglichst bald ;)
Champ wurden zum wiederholten male die Still Believers, aber dies nur am Rande.
Auszeichnungen:
Seapony of the Season: DeMarco Murray, 8. Runde #86, 242.80 Punkte
Draft Bust of the Season: Allen Robinson, 1. Runde #11, (Nicht mehr im Team)
28/09/2017
-- Season recap 2015 --
Die erste Saison in der Geschichte der Seaponies sollte gleich eine recht erfolgreiche werden und somit die Sieger-Mentalität in der Franchise etablieren, für die sie mittlerweile bekannt ist. Trotz kaum vorhandener Erfahrung im Bereich Fantasy Football und fast genauso geringer Expertise bezüglich "echtem" Football gingen wir kaum vorbereitet in den Draft mit dem Ziel, möglichst viel Spaß zu haben. Doch nach 4 Siegen aus 5 Spielen hatten die Seaponies Blut geleckt. Mit diesem Team war mehr drin! Von da an war der Kampfgeist geweckt und jedes Spiel wurde akribisch vorbereitet. Die Siegesserie konnte noch etwas fortgesetzt werden und man stand mit 7-1 schon mit einem Bein in den Playoffs.
Nach einer kleinen Negativserie von 3 Niederlagen stand man jedoch schnell bei 7 - 4 und musste tatsächlich noch einmal um die Playoffs bangen. Mit 2 starken Leistungen und einem glücklichen Sieg gegen die späteren Champs konnten wir uns allerdings sogar noch auf Platz eins schieben. Nun ging es in die Playoffs. Durch die das hervorragende Abschneiden während der Saison hat man sich eine Bye-Week verdient und musste erst wieder zum Halbfinale eingreifen, das man gegen Team Hoescher (mittlerweile "Demolishing DubNiners" ) souverän gewann. Dem Saison-Finale wurde im Head-Quarter gespannt entgegengefiebert und man war guten Mutes. Waren doch wieder die Still Believers der Gegner, die 3 Wochen zuvor noch eine absolute Nicht-Leistung gegen die Seaponies auf den Rasen zauberten. Die befreundeten General Manager der beiden Teams trafen sich zum großen Finale auf neutralem Grund (Casa Prummer) und sahen zu, wie ihre Spieler dafür kämpften, ihnen die Trophäe überreichen zu können. Die bis dahin sehr unbeständigen Still Believers (7 - 7 in der regular Season) hatten allerdings einen Sahne-Tag erwischt und ließen den Seaponies keine Chance, die wiederum eine ihrer schlechteren Leistungen der Saison ablieferten. War das die Nervosität des Anfängers? Oder doch einfach nur Pech? Man weiß es nicht. Allerdings sollte das nicht das letzte Finale gewesen sein, in dem die Seaponies stehen würden. Das versprach sich der Team-Manager noch am selben Abend und er würde alles tun, um das Vorhaben in die Tat umzusetzen.
Mit dem Abpfiff des letzten Spiels der Saison 2015 startete auch schon die Vorbereitung auf den nächsten Draft. Dieses mal ein "wenig" akribischer ;)
Auszeichnungen:
Seapony of the season: Allen Robinson, 224.00 Punkte
Draft Bust of the season: LeVeon Bell, 1. Runde, Pick #2, 87.2 Punkte