Bayerischer Karate Bund e.V.

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Bayerischer Karate Bund e.V. Der Bayerische Karate Bund e.V. als Fachverband für Karate ist ein wichtiger Bestandteil des bayerischen Sports, Mitglied im Bayerischen Landessportverband

offizielle Homepage: www.karate-bayern.de

Daniel Eckerdt unter Top Ten bei Karate-Jugend-WM14-jähriger Kumite-Kämpfer der TG belegt bei Weltmeisterschaften in Pol...
22/10/2026

Daniel Eckerdt unter Top Ten bei Karate-Jugend-WM

14-jähriger Kumite-Kämpfer der TG belegt bei Weltmeisterschaften in Polen Platz 9

Bei seiner ersten Weltmeisterschaft hat Daniel Eckerdt von der TG Schweinfurt den neunten Platz belegt. Der 14-Jährige gehört dem U16-Bundeskader des Deutschen Karate Verbandes (DKV) an und startete bei den Jugend-Weltmeisterschaften der World Karate Federation (WKF) im polnischen Bielsko-Biała in der Gewichtsklasse bis 52 Kilogramm. Insgesamt waren bei den fünftägigen Titelkämpfen der Altersklassen U16 bis U21 knapp 2000 Athletinnen und Athleten aus über 100 Ländern angetreten.

Bereits die Auslosung stellte den jungen Schweinfurter vor anspruchsvolle Aufgaben. Nach einem knappen 1:0-Sieg gegen Rihards Norko aus Lettland erreichte Eckerdt die zweite Run-de. Dort traf er auf den amtierenden Europameister Mark Dorosh aus der Ukraine. Gegen den starken Konkurrenten konnte der TG-Karateka seine Stärken nicht wie gewohnt einset-zen und unterlag mit 0:3. Da Dorosh das Finale erreichte, erhielt Eckerdt über die Trostrunde aber noch die Chance auf eine Bronzemedaille.

Gegen den körperlich kräftigen Ungarn Szabolcs Madarasz fand der Bundeskaderathlet bes-ser zu seinem Kampfstil und setzte seinen Gegner zunehmend unter Druck. Die entschei-dende Lücke fand er jedoch nicht. Stattdessen musste er die Führung und einen Konter des Ungarn hinnehmen. Mit der Schlusssirene gelang Eckerdt zwar noch ein sehenswerter Fuß-tritt zum Kopf, dieser erfolgte allerdings erst nach Ablauf der Kampfzeit und blieb deshalb ohne Wertung.

Der neunte Platz ist dennoch ein beachtliches Ergebnis, zumal in der Altersklasse U16 jeweils zwei Jahrgänge zusammengefasst werden und Eckerdt als einer der jüngeren Starter teilwei-se auf ein Jahr ältere Gegner traf. Mit seinem Abschneiden hat er gezeigt, dass er sich auch auf höchster internationaler Ebene behaupten kann. Die TG Schweinfurt ist stolz auf ihren Sportler, dessen Erfolg die intensive Trainingsarbeit der vergangenen Jahre widerspiegelt.

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht: Ende Oktober stehen die Hamburg Open an, im No-vember folgt die Deutsche Meisterschaft. Auch die EM im kommenden Februar in Armenien bleibt ein mögliches Ziel. Zunächst gelte es aber, die Erkenntnisse aus Polen im Training auf-zuarbeiten, betonte TG-Trainer Thomas Zatloukal.

Bericht: TG Schweinfurt, Karate-Abteilung
Bilder: Brigitte Allmann, Selda Meyen, Ludmila Eckerdt, Vira Fohlinska

Kunstprojekt „Shodō trifft Karate“: Wenn japanische Kalligrafie auf ausgediente Karate-Gi trifftDie in Regensburg lebend...
20/10/2026

Kunstprojekt „Shodō trifft Karate“: Wenn japanische Kalligrafie auf ausgediente Karate-Gi trifft

Die in Regensburg lebende japanische Shodō-Künstlerin RenRi plant für das kommende Jahr ein außergewöhnliches Kunstprojekt. Dafür sucht sie nach ausgedienten, weißen Karate-Gi, die als einzigartige Leinwände dienen sollen.

Unter dem Titel „Shodō trifft Karate“ verbindet RenRi zwei traditionelle japanische Künste: die faszinierende Welt der Kalligrafie (Shodō) mit den körperlichen und emotionalen Erfahrungen des Karate. Statt auf klassischem Papier arbeitet die Künstlerin direkt auf getragenen, schweren Baumwoll-Gi.
Die Seele des Karate auf Stoff sichtbar machen

Jeder Gi wird dabei zu einer eigenständigen Arbeit und einem Porträt ohne Menschen. Die Anzüge werden nicht künstlich vereinheitlicht oder restauriert – im Gegenteil: Abnutzung, Verfärbungen, Falten, Reparaturen und all die Spuren jahrelangen Trainings sind ausdrücklich erwünscht. Sie erzählen von Disziplin, Schweiß, Durchhaltevermögen und persönlichen Meilensteinen.

Auf diese vorhandenen, authentischen Spuren setzt die Künstlerin kraftvolle, ausdrucksstarke Kanji mit schwarzer Sumi-Tusche. Ausgewählte Begriffe wie Blut (Chi), Schweiß (Ase), Zweifel(Utagai) oder Herz/Geist (Kokoro) spiegeln wider, was im Training erlebt wird und von außen oft unsichtbar bleibt.
Gesucht: Ausrangierte Gi und ihre Geschichten

Für die Umsetzung des Projekts ist die Künstlerin auf die Unterstützung der Vereine und Karateka angewiesen:

Gesucht werden alte, weiße Karate-Gi, die im Training nicht mehr verwendet werden und ein neues Leben als Kunstwerk erhalten sollen.

Geschichten erwünscht: Besonders schön wäre es, wenn mit dem Gi auch ein kleines Stück seiner Geschichte weitergegeben wird (z. B. Wie lange wurde er getragen? Welche Prüfung oder Erinnerung verbindet sich damit?). Die Geschichten werden anonym behandelt und geben den späteren Werken eine tiefere, persönliche Dimension.

Die entstandenen Kunstwerke sollen im Anschluss in einer öffentlichen Ausstellung präsentiert werden.
Mitmachen und unterstützen

Haben Sie in Ihrem Verein ausrangierte Karate-Gi, die Sie für dieses Projekt zur Verfügung stellen möchten?

Wenn Sie das Projekt unterstützen oder einen Gi beisteuern möchten, können Sie sich direkt mit der Künstlerin in Verbindung setzen:

Name: RenRi (Shodō-Künstlerin)
Wohnort: Regensburg
E-Mail-Adressen: [email protected] oder [email protected]
Instagram:
Website: Home | Ren.Ri Shodo (oder über den direkten Kontakt)

Wir wünschen diesem inspirierenden Projekt viel Erfolg und freut sich auf rege Unterstützung aus den Vereinen!

DKV-Präsident Wolfgang Weigert als Vizepräsident im Weltverband wiedergewähltDie World Karate Federation beschließt im R...
20/10/2026

DKV-Präsident Wolfgang Weigert als Vizepräsident im Weltverband wiedergewählt
Die World Karate Federation beschließt im Rahmen ihrer turnusmäßigen Sitzung in Bielsko-Biala einen Generationen- und Strukturwechsel.

Im Rahmen der Nachwuchs-Weltmeisterschaften im polnischen Bielsko-Biala war das Exekutiv-Komitee der World Karate Federation (WKF) zu seiner turnusmäßigen Sitzung zusammengekommen und hatte diesmal weitreichende strukturelle und personelle Veränderungen diskutiert und vorgenommen.

Nach den Wahlen der Mitglieder für das Exekutiv-Komitee im vorangegangenen Kongress der 114 Nationen, in das DKV-Präsident Wolfgang Weigert nach 2014 in seine vierte Amtszeit bis 2030 wiedergewählt wurde, verabschiedete der Weltverband auch eine neue Struktur für einen Generationen-Wechsel.

Ab dem 1. Januar bekleidet Davide Benetello (Italien) die Position des „First Vice President“. Damit ist er erster Stellvertreter von WKF-Präsident Antonio Espinos (Spanien). Der Kroate Davor Cipek löst den bisherigen General-Sekretär Toshihisa Nagura (Japan) ab, der das Amt zwölf Jahre lang innehatte. Zudem wurde die Stelle des stellvertretenden General-Sekretärs mit der US-Amerikanerin Elisa Au neu besetzt.

Wolfgang Weigert wurde zum dritten Mal nach 2018 als Vizepräsident und Commissioner für Para-Karate und Flüchtlinge gewählt und vertritt damit den Weltverband weiter im Internationalen Paralympischen Komitee (IPC) sowohl bei den Paralympischen Spielen wie auch bei allen Sitzungen des IPC.

GOLD FÜR BAYERN – Anastasiia Semenenko ist Weltmeisterin Vom WM-Silber 2024 zum Weltmeistertitel 2026: Anastasiia Semene...
18/10/2026

GOLD FÜR BAYERN – Anastasiia Semenenko ist Weltmeisterin

Vom WM-Silber 2024 zum Weltmeistertitel 2026: Anastasiia Semenenko vom TV Fürth 1860 krönt ihre beeindruckende Karriere mit Gold bei der U21-Karate-Weltmeisterschaft in Polen. Ein emotionaler Triumph, der nicht nur die Athletin selbst, sondern den gesamten bayerischen Karatesport mit Stolz erfüllt.

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Ein Traum wird wahr – Anastasiia steht ganz oben auf dem WM-Podium

Bielsko-Biała, 18. Oktober 2026. Es sind Momente wie diese, für die Athletinnen und Athleten jahrelang trainieren, kämpfen und auf vieles verzichten. Momente, in denen sich harte Arbeit, Disziplin, Rückschläge und unzählige Trainingsstunden auszahlen.

Für Anastasiia Semenenko ist dieser Moment heute Wirklichkeit geworden.

Die für den TV Fürth 1860 startende Ausnahmeathletin hat sich bei den Karate-Weltmeisterschaften der Jugend, Junioren und U21 im polnischen Bielsko-Biała den Weltmeistertitel im Kumite der U21 bis 61 Kilogramm gesichert.

Nach ihrem Vizeweltmeistertitel 2024 in Venedig hat die bayerische Athletin nun den letzten entscheidenden Schritt gemacht und sich an die Spitze der Welt gekämpft.

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Ein Finale, das an Spannung kaum zu überbieten war

Im großen WM-Finale traf Anastasiia auf die Kroatin Korina Klaric. Beide Athletinnen begegneten sich auf Augenhöhe und lieferten sich einen taktisch geprägten Kampf, bei dem keine der beiden ihrer Gegnerin eine entscheidende Angriffsfläche bieten wollte.

Nach Ablauf der Kampfzeit stand es 0:0.

Damit lag die Entscheidung über Gold und Silber in den Händen der Kampfrichter. Mit 3:1 Stimmen entschieden die Judges zugunsten von Anastasiia Semenenko.

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Mentale Stärke als Schlüssel zum Weltmeistertitel

Bereits auf ihrem Weg ins Finale hatte Anastasiia eindrucksvoll gezeigt, warum sie zur internationalen Spitze gehört.

Nach einem souveränen 9:0-Auftaktsieg gegen Edina Sipovic aus Bosnien-Herzegowina geriet sie im anschließenden Kampf gegen Luvena Milano Setiyaka aus Indonesien zunächst mit 0:3 in Rückstand.

Doch Anastasiia bewies einmal mehr ihre außergewöhnliche Nervenstärke, drehte die Begegnung und gewann schließlich mit 6:3.

Auch im Viertelfinale gegen Doae Choukri aus Marokko musste sie zunächst einen Rückstand hinnehmen, bevor sie sich mit 6:1 durchsetzte.

Im Halbfinale gegen Yana Konnova wiederholte sich dieses Muster: Nach einem zwischenzeitlichen 0:3-Rückstand kämpfte sich Anastasiia eindrucksvoll zurück und entschied die Begegnung mit 7:3 für sich.

Dreimal zurückgelegen. Dreimal zurückgekämpft. Und am Ende Weltmeisterin.

Gerade diese Fähigkeit, auch unter höchstem Druck ruhig zu bleiben, an die eigene Stärke zu glauben und einen Kampf niemals vorzeitig aufzugeben, zeichnet Anastasiia aus.

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Von der Ukraine nach Fürth – ein außergewöhnlicher Weg

Hinter diesem Weltmeistertitel steckt weit mehr als sportliches Talent.

Anastasiia begann bereits im Alter von vier Jahren mit Karate in ihrer ukrainischen Heimat. Als sie mit zwölf Jahren gemeinsam mit ihrer Familie nach Deutschland zog, musste sie sich nicht nur in einem neuen Land zurechtfinden, sondern auch ihre sportliche Zukunft neu aufbauen.

Beim TV Fürth 1860 fand sie schließlich eine neue sportliche Heimat.

An ihrer Seite steht seit vielen Jahren Trainer Dennis Schnauder, der ihre Entwicklung von einer talentierten Nachwuchssportlerin bis hin zur Weltmeisterin maßgeblich begleitet hat.

Wie viel ihr diese Verbindung bedeutet, wurde bereits in unserem BKB-Porträt vom Mai 2026 deutlich. Darin bezeichnete Anastasiia ihren Trainer als eine Art zweiten Vater, der sie auch nach schweren Niederlagen immer wieder aufbauen und motivieren könne.

Neben ihrem Trainerteam spielt auch die mentale Vorbereitung eine entscheidende Rolle. Gemeinsam mit Mentaltrainerin Ella Rößling arbeitet sie seit Längerem daran, ihre mentale Stärke gezielt weiterzuentwickeln.

Bereits in unserem damaligen Interview sagte Anastasiia einen Satz, der heute kaum passender sein könnte:

„Rückschläge haben mich tatsächlich stärker gemacht.“

Wie viel Wahrheit in diesen Worten steckt, hat sie bei dieser Weltmeisterschaft eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

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Eine beeindruckende Erfolgsserie – und jetzt die Krönung

Der Weltmeistertitel ist der vorläufige Höhepunkt einer bemerkenswerten sportlichen Entwicklung.

Bereits 2024 gewann Anastasiia WM-Silber in Venedig. Es folgten weitere internationale Erfolge, darunter die Bronzemedaille bei der Europameisterschaft 2025 sowie ein sensationeller Premier-League-Sieg in Rabat, bei dem sie gleich bei ihrem Debüt eines der bedeutendsten Turniere im internationalen Karate für sich entscheiden konnte.

Auch 2026 setzte sie ihre Erfolgsserie konsequent fort. Neben dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft in der Leistungsklasse sicherte sie sich erneut den deutschen U21-Titel.

Als Mitglied des Adidas Team Bayern feierte sie zudem in diesem Jahr gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen den erneuten Gewinn der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft.

Mit dem heutigen Weltmeistertitel fügt Anastasiia ihrer beeindruckenden Erfolgsbilanz nun einen weiteren, ganz besonderen Meilenstein hinzu.

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Ein Erfolg für Anastasiia – und für den gesamten bayerischen Karatesport

Hinter einer Weltmeisterin steht immer auch ein starkes Umfeld.

Dieser Erfolg ist deshalb nicht nur das Ergebnis von Anastasiias außergewöhnlichem Ehrgeiz, ihrer Disziplin und ihres Talents, sondern auch Ausdruck einer langjährigen Zusammenarbeit zahlreicher Menschen, die sie auf ihrem Weg begleitet und unterstützt haben.

Dazu gehören insbesondere ihr Heimtrainer Dennis Schnauder, ihre weiteren Trainer wie BKB Kumite-Landestrainer Tim Milner, sowie ihre Familie und alle, die auch in schwierigen Phasen an sie geglaubt haben.

Auch für den Bayerischen Karate Bund ist dieser Weltmeistertitel ein herausragender Erfolg und ein besonderer Beleg dafür, welches Potenzial in der bayerischen Nachwuchs- und Leistungssportförderung steckt.

Anastasiia Semenenko zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Leidenschaft, konsequente Arbeit, mentale Stärke und ein unterstützendes Umfeld zusammenkommen.

Der Bayerische Karate Bund gratuliert Anastasiia Semenenko, ihrem Trainer Dennis Schnauder, Landestrainer Tim Milner und dem gesamten Team von Herzen zu diesem außergewöhnlichen Erfolg.

Liebe Anastasiia, ganz Bayern ist stolz auf dich! Herzlichen Glückwunsch zum Weltmeistertitel!

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Bericht: Melanie Feldmeier
Bilder: Gitti Allmann / Melanie Feldmeier

50 Jahre Dojo Arnstorf mit grandiosem Lehrgang und Rekord DAN PrüfungIn diesem Jahr begeht das Karate Dojo Arnstorf sein...
12/10/2026

50 Jahre Dojo Arnstorf mit grandiosem Lehrgang und Rekord DAN Prüfung

In diesem Jahr begeht das Karate Dojo Arnstorf sein 50jähriges Bestehen und feierte es mit einem Lehrgang und einer Shotokan DAN-Prüfung mit Wolfgang

Weigert, 8.DAN und Helmut Körber 8.DAN. Mit 107 Teilnehmern/innen und 27 Shotokan DAN-Prüflingen wurde dieser Lehrgang zu einem Großereignis im Lehrgangskalender des BKB und stellte mit den Shotokan DAN Prüfungen einen neuen Rekord in den letzten Jahren auf.

Beide Lehrgangsleiter begeisterten die Teilnehmer mit einer ausgewogenen Mischung aus Basik Techniken, höheren Katas und anspruchsvollen Partnerübungen. Den Kinderbereich deckte Dr. Markus Winkler mit einem dafür spezifischen Training ab.

Höhepunkt war aber die Shotokan DAN Prüfung, bei der die 27 Prüflinge zuvor in mehreren Lehrgängen von Helmut Körber akribisch vorbereitet wurden. So war es absehbar, dass alle Prüflinge hervorragende Ergebnisse erzielten und ihre neuen DAN-Gradierungen aus den Händen von Wolfgang und Helmut in Empfang nehmen konnten.

Für ihr langjähriges Engagement im Dojo Arnstorf zeichnete Wolfgang in seiner Eigenschaft als BKB/DKV Präsident Edelbert Hubert mit der BKB Ehrennadel Silber mit Gold und Dieter Maier mit der DKV Ehrennadel in Silber aus.

Ein rundum gelungener Lehrgang, der noch lange in Erinnerung bleiben wird, fand in einem Restaurant mit Life-Musik einen würdigen Ausklang.

Starke bayerische Leistungen bei der Karate 1-Series A in SalzburgDie Karate 1-Series A gehört zu den bedeutendsten inte...
06/10/2026

Starke bayerische Leistungen bei der Karate 1-Series A in Salzburg

Die Karate 1-Series A gehört zu den bedeutendsten internationalen Wettkampfformaten im Karatesport. Nach Welt- und Europameisterschaften sowie der Karate 1-Premier League zählt sie zu den wichtigsten Turnierserien des Weltkarateverbandes (WKF). Hier treffen hochklassige Athletinnen und Athleten aus aller Welt aufeinander, um sich auf internationalem Niveau zu messen und wichtige Weltranglistenpunkte zu sammeln.

Grundsätzlich ist die Teilnahme an der Series A auf Athletinnen und Athleten außerhalb der Top 32 des maßgeblichen Rankings beschränkt. Für das Turnier in Salzburg galt jedoch eine Sonderregelung: Auch die Top 32 des Event Rankings waren startberechtigt, konnten dabei allerdings keine zusätzlichen Punkte für die WKF-Weltrangliste oder die WM-Qualifikationswertung sammeln.

Mittendrin: zahlreiche Athletinnen und Athleten aus bayerischen Karatevereinen! Alle gingen für ihre jeweiligen Heimatvereine an den Start und wurden dabei durch die Strukturen des Bayerischen Landeskaders unterstützt.

Besonders erfreulich waren die Leistungen mehrerer bayerischer Athletinnen:

- Anastasiia Semenenko sicherte sich in der Kategorie Kumite Damen -61 kg einen hervorragenden 3. Platz und damit einen Platz auf dem internationalen Podium.

- Jessica Vlai zeigte in der Kategorie Kata Damen eine starke Leistung und erreichte den 9. Platz. Sie musste sich dabei der späteren Turniersiegerin geschlagen geben.

- Charlotte Rühlmann überzeugte ebenfalls in der Kategorie Kumite +68kg. Sie gewann ihren Pool und zog damit ins Viertelfinale ein. Dort musste sie sich leider geschlagen geben.

- Douaa Rabhi kämpfte sich bis ins Achtelfinale vor, wo für sie trotz einer engagierten Leistung das Turnier endete.

Neben diesen Athletinnen waren zahlreiche weitere Sportlerinnen und Sportler aus bayerischen Vereinen in Salzburg vertreten. Die breite Beteiligung zeigt das große Engagement unserer Vereine im internationalen Leistungssport.

Internationale Wettkämpfe wie die Series A sind ein wichtiger Bestandteil der sportlichen Entwicklung. Sie ermöglichen es unseren Athletinnen und Athleten, sich mit der internationalen Konkurrenz zu messen, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und den nächsten Schritt in ihrer sportlichen Entwicklung zu gehen.

Der Bayerische Karate Bund unterstützt diesen Weg durch die Trainings- und Betreuungsstrukturen des Landeskaders. Entscheidend ist dabei die enge Zusammenarbeit zwischen den Heimatvereinen, den Heimtrainerinnen und Heimtrainern sowie dem Landestrainerteam. Die kontinuierliche Arbeit in den Vereinen bildet die Grundlage für erfolgreiche Auftritte auf internationaler Bühne.

Herzlichen Glückwunsch an alle bayerischen Starterinnen und Starter zu ihren Leistungen! Ein besonderer Dank gilt den Heimatvereinen und ihren Trainerteams für ihr großes Engagement und die kontinuierliche Arbeit mit unseren Athletinnen und Athleten.

Bericht: Timo Lowinger
Bild: Fabienne Abu Wahib

Deutsche Meisterschaft Masterklasse & U21 - 7 × Gold für Bayern27 Medaillen, davon 7 Titel: Die bayerischen Karateka keh...
03/10/2026

Deutsche Meisterschaft Masterklasse & U21 - 7 × Gold für Bayern

27 Medaillen, davon 7 Titel: Die bayerischen Karateka kehren mit einer starken Bilanz von der Deutschen Meisterschaft der Masterklasse und U21 aus Oberhausen zurück. Allein im U21-Kumite der Damen gingen drei von fünf Meistertiteln nach Bayern.

Mit diesen Erfolgen belegte Bayern im offiziellen Ländervergleich beider Meisterschaften den 3. Platz.

Am 26. und 27. September 2026 starteten in der Willy-Jürissen-Halle 470 Aktive aus 181 Vereinen und 15 Landesverbänden. Neben 7 Gold-, 6 Silber- und 14 Bronzemedaillen erreichten die Bayern zehn fünfte Plätze – zusammen 37 Platzierungen unter den besten Fünf.

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U21: Drei Titel für Bayerns Kumite-Damen

Im Damen-Kumite holten Alexandra Wolf (Asia Sports Karateschule, −50 kg), Anastasiia Semenenko (TV Fürth 1860, −61 kg) und Cristina Fratila (Karate Team Traunreut, −68 kg) Gold. In der Klasse bis 68 kg ergänzte Anni Metzger (TV Fürth 1860) das Ergebnis mit Bronze.

Bei den Herren wurde Mykhailo Shumovych (Karate Dojo TV Haldenwang) Deutscher Meister bis 75 kg. Über 84 kg standen mit Benedikt Knauer (TSV 1895 Monheim) und Niklas Oltmanns (TV Fürth 1860) gleich zwei Bayern auf dem Podest. Senol Yildirim (KC Shogun Memmingen) gewann Bronze bis 84 kg.

In den Teamwettbewerben holte die KG Südbayern zweimal Silber: bei den Damen mit Fratila, Schneider, Semenenko und Wolf, bei den Herren mit Altkemper, Peci und Shumovych. In der Kata gab es Bronze für Patrick Reiter (Okinawa Karate TSV Feichten) und das Team des 1. SKZ Forchheim (Halach, Stenschke, Zenk). Erfolgreichster bayerischer Verein der U21 war der TV Fürth 1860 mit vier Einzelplatzierungen.

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Masterklasse: Drei Titel im Kumite

Besonders erfolgreich war Jutta Seeberger vom Karate Verein Herzo: Sie sicherte sich den Deutschen Meistertitel im Kumite der Damen Ü55 bis 60 kg und gewann zusätzlich Bronze in der Kata derselben Altersklasse. Mit zwei Podestplätzen trug sie gleich doppelt zur bayerischen Medaillenbilanz bei.

Für weitere Meistertitel sorgten Tim Brandner vom TSV 1895 Monheim e.V. und Dr. Wilhelm Eisenbeiß vom Karate Verein Herzo. Brandner holte Gold im Kumite der Herren Ü30 bis 80 kg. Eisenbeiß stand bei den Herren Ü65 über 80 kg ganz oben auf dem Podest. Damit gingen zwei der drei bayerischen Goldmedaillen an den Karate Verein Herzo.

Vier weitere bayerische Starterinnen und Starter durften sich über den Deutschen Vizemeistertitel freuen. In der Kata gewann Claudia Reiter vom Okinawa Karate TSV Feichten Silber bei den Damen Ü45. Dennis Knebel von SGS Erlangen Karate e.V. erreichte bei den Herren Ü30 ebenfalls den zweiten Platz. Im Kumite sicherten sich Lefterye Özcelik vom K-C- Shogun Memmingen e.V. bei den Damen Ü45 bis 60 kg und Edip Müneyyirci vom Füssen-Schwangauer Karate Dojo e.V. bei den Herren Ü55 bis 80 kg die Silbermedaille.

Gleich drei Bronzemedaillen steuerte das 1. SKZ Forchheim e.V. bei: Ralf Karrer belegte in der Kata der Herren Ü45 den dritten Platz. Claudia Leffler gewann Bronze im Kumite der Damen Ü35 über 60 kg, Sabine Michel erreichte ebenfalls Rang drei im Kumite der Damen Ü55 bis 60 kg. Ein erfolgreicher Auftritt für die Forchheimer Masters, die sowohl in Kata als auch in Kumite auf dem Podest vertreten waren.

Neben Jutta Seebergers Kata-Bronze gab es für den Karate Verein Herzo eine weitere Bronzemedaille durch Beatrix Zurawski im Kumite der Damen Ü55 über 60 kg. Damit brachte es der Verein auf insgesamt vier Medaillen in der Masterklasse.

Auch Amin Sardari vom SV Ingolstadt-Haunwöhr erreichte das Podest: Er gewann Bronze im Kumite der Herren Ü35 bis 80 kg. Joachim Pabst vom TV/DJK Hammelburg belegte bei den Herren Ü55 über 80 kg den dritten Platz. Dieter Baller vom Karate SV Altenstadt/WN ergänzte die bayerische Erfolgsbilanz mit Bronze im Kumite der Herren Ü65 bis 80 kg.

Mit Medaillengewinnen über zahlreiche Alters- und Gewichtsklassen hinweg zeigten die bayerischen Masters, wie breit der Verband aufgestellt ist. Für 14 Athletinnen und Athleten wurde die Deutsche Meisterschaft mit einem Platz auf dem Podest belohnt – für Jutta Seeberger sogar mit zweien.

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Der Medaillenspiegel unterstreicht die Breite und Qualität des bayerischen Karatesports. Von den Nachwuchstalenten der U21 bis zu den erfahrenen Athletinnen und Athleten der Masterklasse zeigte sich, dass Bayern in Kata, Kumite und den Mannschaftswettbewerben konkurrenzfähig ist.

Mit sieben Gold-, sechs Silber- und 14 Bronzemedaillen kann der Bayerische Karate Bund auf ein rundum erfolgreiches Meisterschaftswochenende zurückblicken.

Wir gratulieren allen Medaillengewinnerinnen und -gewinnern sowie allen bayerischen Startern zu ihren Leistungen. Ein großer Dank gilt den Trainerinnen, Trainern und Betreuern, die die Athletinnen und Athleten auf diese Meisterschaft vorbereitet und vor Ort begleitet haben.

Bericht: Melanie Feldmeier
Bilder: Gitti Allmann

Sechs BKB Athletinnen und Athleten starten an der Weltmeisterschaft in PolenVom 14.-18.10.2026 finden die WKF Karate Wor...
01/10/2026

Sechs BKB Athletinnen und Athleten starten an der Weltmeisterschaft in Polen

Vom 14.-18.10.2026 finden die WKF Karate World Championships - Jugend, Junioren und U21 in Bielsko-Biala, Polen statt.

Folgende Athleten:innen aus dem Bayerischen Karate Bund e.V. starten für das DKV Nationalteam

Kumite U21 weiblich -50kg: Alexandra Wolf
Kumite U21 weiblich -61kg: Anastasiia Semenenko
Kumite U21 weiblich -68kg: Cristina Fratlia
Kumite Junioren männlich -55kg: Domenik Canci
Kumite Jugend männlich -52kg: Daniel Eckerdt
Kata Junioren männlich: Daniel Libik

Ihr könnt jetzt schon stolz auf die Teilnahme an einer Weltmeisterschaft sein, der BKB wünscht euch hierbei viel Erfolg!

BKB ist Teil der erfolgreichen Olympiabewerbung MünchensEs war der emotionale Höhepunkt der Außerordentlichen Mitglieder...
30/09/2026

BKB ist Teil der erfolgreichen Olympiabewerbung Münchens

Es war der emotionale Höhepunkt der Außerordentlichen Mitgliederversammlung des DOSB in Baden Baden, als München mit 91 zu 50 Stimmen zum nationalen Bewerber für die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 vor Rhein Ruhr gewählt wurde

und BKB Präsident Wolfgang Weigert Teil des Bayerischen Teams dazu sein durfte, unabhängig seiner Tätigkeit als DKV Präsident bei diesem Event. Dass der BKB hier ein nicht unerheblicher Teil dieser Kampagne war, lag vor allem bei der Bewerbung des Bürgerentscheids der Landeshauptstadt München. Hier wurde der BKB im Vorfeld der Abstimmung mit einer Bildschirmwerbung in allen Münchner EDEKA Märkten aktiv.

So wurden in 11 Tagen mit 84 237 Ausspielungen eine Reichweite von 580 500 Personen generiert. Dies brachte uns bei den Verantwortlichen große Anerkennung ein und so hatten wir unseren Teil zu dieser erfolgreichsten Kampagne aller Bewerber mit beigetragen.

Der BKB wird weiterhin ein Teil der nun bundesweiten Kampagne bleiben, aber auch der DKV wird jetzt eine Rolle spielen und dies speziell bei den World Games 2029 in Karlsruhe, die nun zu einem Höhepunkt der Olympiabewerbung Münchens im Bund generiert werden. Grundsätzlich gibt uns nun diese Entscheidung einen neuen Schwung für den Sport gerade in Bayern, aber auch für unseren BKB im Besonderen. Wir sind jetzt nicht mehr nur dabei, wir sind jetzt Mittendrin.

(Foto Hauptbild: Marijan Murat, dpa)

22. BKB-Tag in Ingolstadt – Karate in seiner ganzen VielfaltRund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, hochkarätige Traine...
23/09/2026

22. BKB-Tag in Ingolstadt – Karate in seiner ganzen Vielfalt

Rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, hochkarätige Trainer und ein vielseitiges Programm: Der 22. BKB-Tag am 19. September in Ingolstadt war erneut ein voller Erfolg.

Ein Tag ganz im Zeichen des Karate und seiner Vielfalt: Beim mittlerweile 22. BKB-Tag kamen am 19. September 2026 rund 300 Karateka aus ganz Bayern in Ingolstadt zusammen, um gemeinsam zu trainieren, Neues kennenzulernen und sich über Stilrichtungen und Disziplinen hinweg auszutauschen.

Für ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Trainingsprogramm sorgte einmal mehr ein hochkarätig besetzter Trainerstab des Bayerischen Karate Bundes. Mit dabei waren:

Wolfgang Weigert, Jamal Measara, Fritz Oblinger, Helmut Körber, Dr. Oliver Schnabel, Silvia Schnabel, Franz Fenk, Werner Bachhuber, Elmar Griesbauer, Dr. Claus Fröhlich, David Terbeck, Jürgen Kraus, Andreas De Sario und Stefan Borgs.

Von klassischem Karate über Kyusho Jitsu, Selbstverteidigung und Kobudo bis hin zu zahlreichen weiteren Trainingsinhalten präsentierte der BKB an diesem Tag einmal mehr die große Bandbreite seines Angebots. Gleichzeitig bot der BKB-Tag vielen Trainerinnen und Trainern die Möglichkeit, Unterrichtseinheiten für ihre Lizenzverlängerung zu absolvieren.

Dabei stand nicht nur das Vermitteln von Techniken im Mittelpunkt. Der BKB-Tag lebt vor allem vom gemeinsamen Training, vom Austausch untereinander und von der Möglichkeit, über den eigenen Verein und die eigene Stilrichtung hinaus neue Impulse mitzunehmen.
Besondere Ehrung für 54 Jahre Engagement

Ein ganz besonderer Moment des Tages war die Ehrung von Gerhard Käser vom TuS Fürstenfeldbruck.

DKV- und BKB-Präsident Wolfgang Weigert verlieh ihm den 3. DAN und würdigte damit ein außergewöhnliches Engagement für den Karatesport.

Gerhard Käser blickt auf beeindruckende 54 Jahre ununterbrochene aktive Tätigkeit in verantwortlicher Funktion in seinem Dojo zurück – eine außergewöhnliche Leistung und ein Beispiel dafür, wie sehr Karate von Menschen lebt, die sich über Jahrzehnte mit Leidenschaft und Verlässlichkeit für ihren Verein und den Sport einsetzen.

Ein starkes Team hinter dem BKB-Tag

Ein Veranstaltungstag dieser Größenordnung funktioniert nur mit einer hervorragenden Organisation im Hintergrund. Ein herzliches Dankeschön geht deshalb an den TV Ingolstadt, der für perfekte Rahmenbedingungen sorgte und den 22. BKB-Tag mit großem Einsatz ausrichtete.

Nach den zahlreichen Trainingseinheiten klang der Tag traditionell bei einem gemütlichen Beisammensein aus – mit vielen Gesprächen, Begegnungen und der Gelegenheit, einen ereignisreichen Karatetag gemeinsam Revue passieren zu lassen.

Der Bayerische Karate Bund bedankt sich herzlich bei allen Referentinnen und Referenten, Helferinnen und Helfern sowie bei den rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die den BKB-Tag auch in diesem Jahr wieder zu einer besonderen Veranstaltung gemacht haben.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen beim nächsten BKB-Tag 2027!

Bericht Melanie Feldmeier
Bilder Klaus Skorsetz, TV Ingolstadt

Adresse

Georg-Brauchle-Ring 93
Munich
80992

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