Bayerischer Karate Bund e.V.

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Der Bayerische Karate Bund e.V. als Fachverband für Karate ist ein wichtiger Bestandteil des bayerischen Sports, Mitglied im Bayerischen Landessportverband

offizielle Homepage: www.karate-bayern.de

Photos from Bayerischer Karate Bund e.V.'s post 27/05/2026

Teamevent der BKJ und des Landeskaders bei der Karate-EM 2026 in Frankfurt

Ein Wochenende voller Karate, Teamspirit und unvergesslicher Momente: Gemeinsam machten sich die Bayerische Karate Jugend (BKJ) und der Bayerische Landeskader auf den Weg zur Karate-Europameisterschaft 2026

nach Frankfurt am Main. Mit dabei: jede Menge Motivation, gute Stimmung und das klare Ziel, Team Deutschland sowie insbesondere die bayerischen Athletinnen und Athleten bei der Heim-EM lautstark zu unterstützen.

Organisiert wurde die gemeinsame Teammaßnahme von der Bayerischen Karate Jugend gemeinsam mit dem Bayerischen Landeskader rund um Leistungssportreferent Timo Lowinger. Ziel war es, den Teamgedanken im bayerischen Karate weiter zu stärken, gemeinsame Erlebnisse zu schaffen und den Nachwuchsathletinnen und -athleten internationale Spitzenleistungen hautnah erleben zu lassen.

Fehlstart mit Teamwork-Mentalität

Der geplante Reisebus erlitt am Donnerstagabend einen Achsenbruch und fiel kurzfristig komplett aus. Die gesamte Fahrt stand plötzlich auf der Kippe.

Doch statt Stress und Chaos zeigte sich sofort, was die bayerische Karatefamilie ausmacht. Innerhalb kürzester Zeit bildete sich spontan eine nächtliche „Krisentaskforce“. Es wurde telefoniert, organisiert und improvisiert, bis schließlich dank der großartigen Unterstützung zahlreicher Eltern sowie Heimtrainerinnen und Heimtrainer alternative Fahrmöglichkeiten gefunden werden konnten. Aus dem möglichen Krisenstart wurde so ein starkes Beispiel für Zusammenhalt, Flexibilität und Teamgeist.

Gemeinschaft, Austausch und neue Impulse

Untergebracht war die Gruppe im Kreisjugendheim im Odenwald. Dort ging es nicht nur um Karate, sondern vor allem auch um Gemeinschaft, Austausch und gemeinsame Erlebnisse.

Neben Spielen, sportlichen Aktionen und vielen Gesprächen standen auch spannende Workshops und Theorieeinheiten auf dem Programm. Themen wie Social Media im Leistungssport, die öffentliche Präsenz als Athletin oder Athlet sowie Safe Sport sorgten für interessante Diskussionen und wichtige Impulse für den Alltag im Leistungssport.

Außerdem wurde das neue Monitoring-System des Bayerischen Landeskaders vorgestellt. Die Athletinnen und Athleten erhielten dabei Einblicke in zukünftige Abläufe und Entwicklungen innerhalb des Leistungssports.

Gänsehaut-Stimmung in Frankfurt

An den Wettkampftagen wurde aus dem Landeskader eine echte Fan-Crew und mit viel Energie unterstützten die Nachwuchsathletinnen und -athleten Team Deutschland in der Frankfurter Eissporthalle.

Besonders intensiv wurde bei den Auftritten der bayerischen Bundeskaderathletinnen und -athleten mitgefiebert: Anastasiia Semenenko und Rita Siebert sowie das Kata-Team mit Mika Mathes, Nawapon Pattanasakoo und Laurenz Berner.

Und genau dort wurde es für viele richtig besonders: In der Halle begegneten die Jugendlichen auch immer wieder bekannten Gesichtern aus dem Leistungssport. Plötzlich standen Vorbilder direkt neben einem, im selben Stadion, teilweise sogar im direkten Austausch. Diese Nähe machte die Welt des Spitzensports greifbar und sorgte für viele echte Gänsehaut-Momente.

Besuch des Bayerischen Innenministers

Ein weiteres Highlight war der Austausch mit dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann, der als Ehrengast vor Ort war und sich Zeit für ein Gespräch mit der bayerischen Delegation nahm.

Starkes Team hinter dem Team

Begleitet wurde die Maßnahme von einem engagierten Betreuungsteam, das während des gesamten Wochenendes für Organisation, Betreuung und Programmgestaltung verantwortlich war. Mit dabei waren Sandra Aichner als Landesjugendreferentin der Bayerischen Karate Jugend, die stellvertretenden Landesjugendreferenten Kim Aichner und Lukas Grimm, Leistungssportreferent Timo Lowinger, Kata-Landestrainerin Kristin Wieninger, stellvertretender Leistungssportreferent und Stützpunkttrainer Dennis Schnauder, Mentaltrainerin Ella Ljosaj-Rösling sowie unserer Mobilitätscrew Manuela Schatz, Michael Sedlak und Alex Knetemann.

Mehr als nur ein Wettkampfbesuch

Das Wochenende hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig solche gemeinsamen Maßnahmen für junge Leistungssportlerinnen und Leistungssportler sind. Neben den sportlichen Eindrücken standen vor allem Teamgeist, Persönlichkeitsentwicklung und das gemeinsame Wir-Gefühl im Mittelpunkt.

Solche Erlebnisse zeigen eindrücklich, wofür sich Training, Disziplin und Durchhaltevermögen lohnen. Sie setzen neue Ziele, geben Inspiration für den eigenen sportlichen Weg und stärken gleichzeitig die Bindung zum Team und zur gesamten Karategemeinschaft.

Mit vielen neuen Eindrücken, wertvollen Erfahrungen und jeder Menge Motivation kehrten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Bayern zurück. Die Heim-Europameisterschaft 2026 in Frankfurt bleibt allen Beteiligten sicher noch lange in Erinnerung — als Wochenende voller Emotionen, Gemeinschaft und echter Karate-Momente.

Photos from Bayerischer Karate Bund e.V.'s post 26/05/2026

Innenminister Joachim Herrmann zu Gast bei der Karate-EM in Frankfurt

Es war ein besonderes Zeichen der Wertschätzung für den BKB: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann reiste eigens zur EM nach Frankfurt an und nahm sich rund drei Stunden Zeit, um die Veranstaltung vor Ort zu erleben.

In diesen drei Stunden durfte DKV/BKB Präsident Wolfgang Weigert Bayerns Innenminister alle Bereiche der EM erläutern und ihn mit den BKB Beteiligten bekanntmachen. Dazu zählten vor allem die große Anzahl unserer BKB Kids mit ihrer „Chefin“ Sandra Aichner, von denen sich Joachim Herrmann sehr beeindruckt zeigte, da gerade unsere Jugend die Zukunft unseres Verbandes ist.

Ein besonderer Moment war zudem die gemeinsame Siegerehrung mit WKF und EKF Präsident Antonio Espinos, mit dem er sich zuvor eingehend ausgetauscht hatte. Für Joachim Herrmann war es das erste Mal, dass er Karate-Wettkämpfe live verfolgte und sein Resümee fiel äußerst positiv aus: er zeigte sich beeindruckt von der Dynamik, der Disziplin und der Atmosphäre dieser Europameisterschaft und von Karate im Besonderen.

Die EM in Frankfurt hat ihn begeistert und hinterließ bei ihm einen starken Eindruck vom Karatesport und seiner internationalen Strahlkraft. Sein Besuch war damit nicht nur eine besondere Wertschätzung für die Veranstaltung, sondern auch ein sehr positives Signal für den Karate-Sport aber auch für den BKB im Besonderen.

Bericht: Melanie Feldmeier
Bilder: Gitti Kraußer / Kim Aichner

21/05/2026
Photos from Bayerischer Karate Bund e.V.'s post 19/05/2026

Ziel im Blick: Karateka bereiten sich in Vohenstrauß auf Meisterprüfungen vor

25.04.26, Vohenstrauß – An diesem sonnigen Samstag versammelte sich die Karate-Elite erneut in der Pfalzgrafenstadt: Das Karate-Dojo Vohenstrauß im TV hatte zum traditionellen Vorbereitungsseminar geladen. Über 60 Karateka aus allen Teilen Bayerns folgten dem Ruf, um sich intensiv auf ihre erste oder nächste Dan-Prüfung (Meistergrad) vorzubereiten.

Als Referenten dieser seit mehreren Jahren erfolgreichen Lehrgangsreihe fungierten wieder Helmut Körber (8. Dan), Vizepräsident und Prüferreferent des Bayerischen Karatebundes (BKB), sowie Marcel Bieber (3. Dan Shotokan), Dojoleiter in Vohenstrauß und Bezirksvorsitzender der Oberpfalz im bayerischen Karatebundes (BKB).

Nach einer kurzen Begrüßung startete die erste Trainingseinheit: Kihon (Grundschule). Helmut Sensei legte hierbei größten Wert auf den gezielten Einsatz der Hüfte sowie die korrekte Ausführung von Stellungen und Techniken. „Man muss den Abschluss der Technik finden; die Bewegungen dürfen nicht überhastet werden“, gab der erfahrene Meister den Teilnehmern als Leitlinie vor. Da Basistechniken niemals vernachlässigt werden dürfen, wurden diese bis ins kleinste Detail trainiert – bis hin zu komplexen Kombinationen für die hohen Dan-Prüfungen. Zum Abschluss der Einheit demonstrierten die Anwärter ab dem 3. Dan ihre eigens kreierten Kombinationen und zeigten eindrucksvoll ihre individuellen Stärken.

Nach einer kurzen Pause ging es mit Kata (Formenlauf) weiter. Die Teilnehmer genossen die Luxussituation, in 2 Gruppen aufgeteilt von beiden Referenten gleichzeitig geschult zu werden. So kamen die Karateka in den Genuss verschiedenster Ansichten und tiefer Einblicke in das Bunkai (die praktische Anwendung). Auf dem Programm standen unter anderem die Kata Gojushiho Dai, Jion, Hangetsu, Bassai Dai, Tekki Shodan und Sochin.

Nach einer weiteren Pause, in der die Teilnehmer die Frühlingssonne über Vohenstrauß genießen konnten, folgte die Abschlusseinheit zum Thema Kumite (Partnerkampf). Hier wurde das zuvor erlernte Wissen rund um den Hüfteinsatz und den korrekten Technik-Abschluss direkt am Partner angewendet. „Keine halbherzigen Techniken!“ – Volle Konzentration und der unbedingte Wille standen im Vordergrund. In verschiedensten Konstellationen und Übungen zeigte Helmut Sensei auf, worauf es beim Kumite in einer Prüfungssituation wirklich ankommt.

Am Ende des Lehrgangs waren sich alle einig: Die intensive Vorbereitung hat sich gelohnt. Die Teilnehmer blicken nun mit gestärktem Selbstvertrauen und wertvollen Tipps der Meister auf ihre bevorstehenden Prüfungen entgegen.

Ein besonderer Dank galt am Ende Marcel Bieber und dem Karate-Dojo Vohenstrauß im TV für die seit Jahren reibungslose Ausrichtung dieser Vorbereitungsseminare. Ebenso wurde Helmut Körper für sein langjähriges, unermüdliches Engagement als Referent gewürdigt.

Da die ersten Dan-Prüfungen nun kurz bevorstehen, wünschten die Verantwortlichen allen Aspiranten viel Erfolg – man freue sich bereits heute auf ein Wiedersehen in Vohenstrauß. Für alle Interessierten: Ein weiteres Vorbereitungsseminar findet am 22. August 2026 im niederbayerischen Arnstorf statt. Informationen hierzu sind auf der Website des BKB im Internet ersichtlich.

Photos from Bayerischer Karate Bund e.V.'s post 19/05/2026

2. BKB Sh*to-Ryu Tag Stilrichtungstag - zum zweiten Mal in Unterfranken

Am 25. April 2026 fand in der Parzivalhalle in Amorbach der 2. BKB Sh*to-Ryu Tag statt. Zahlreiche Karateka aus der Region Unterfranken sowie darüber hinaus nutzten die Gelegenheit, um gemeinsam zu trainieren, ihr technisches Können zu vertiefen und sich auszutauschen. Als Lehrgangsleiter konnte mit Shihan Athula Minithanthri wieder ein erfahrener Referent gewonnen werden. Als KVBW-Stilrichtungsreferent und technischer Berater des DKV für Sh*to-Ryu brachte Shihan Athula seine langjährige Erfahrung und sein umfassendes Fachwissen in den Lehrgang ein.


Erfolgreicher Karate-Lehrgang in der Parzivalhalle Amorbach

Pünktlich um 10:00 Uhr starteten Kinder und Erwachsene gemeinsam in den Tag: Im Mittelpunkt stand zunächst die Grundschule mit gezielter Vorbereitung – ein bewusst niederschwelliger Einstieg, der alle Leistungsstufen abholte und den Fokus für den weiteren Verlauf des Lehrgangs schärfte.

Im Anschluss an die Kihon-Einheit widmeten sich die Karateka den Kihontechniken und Bunkai-Sequenzen der späteren Katas. Parallel dazu lief für die Kinder ein speziell, auf sie zugeschnittenes Programm unter der Leitung von Oxana Trainer, Stilrichtungsreferentin für Sh*to-Ryu in BKB.

Kindertraining mit Athletik, Koordination und Kumite am Ball

Unter der Leitung von Oxana Traiber und mit Unterstützung von Alina Eckermann erwartete die jüngeren Teilnehmer ein abwechslungsreiches Training. Auf dem Programm standen:

Athletik und kreatives Bewegen
Reaktionsspiele
Koordinationsübungen
Kumite am Ball

Die Kinder hatten sichtlich Freude an den vielseitigen Übungen und konnten spielerisch ihre motorischen Fähigkeiten sowie ihr Reaktionsvermögen verbessern.

Kata-Schwerpunkt: Itosu Rohai Sandan und Shiho Koshokun

Nach der Mittagspause standen zwei anspruchsvolle Sh*to-Ryu Katas im Mittelpunkt des Lehrgangs: „Itosu Rohai Sandan“ und „Shiho Koshokun“.

Erstere stammt vom einflussreichen japanischen Großmeister Anko Itosu, der die Kata aus der ursprünglichen „Matsumora Rohai“ entwickelte. Während sich die „Itosu Rohai Sandan“-Kata sich auf eine dynamisch-lineare Kampftechnik konzentriert, ist die „Shiho Koshokun“-Kata darauf ausgerichtet, mit einer eine Reihe von Verteidigungsblöcken sowie offensiven Angriffen in alle vier Himmelsrichtungen angewendet zu werden.

Die Teilnehmer arbeiteten intensiv an Technik, Rhythmus, Anwendung und Feinabstimmung der Bewegungsabläufe. Der praxisnahe Unterricht bot für die teilnehmenden Karateka wertvolle Impulse.

Besuch des Kreisvorsitzenden des Bayerischen Landes-Sportverbands Kreis Miltenberg

Ein Höhepunkt des Tages war der Besuch von Adolf Zerr, dem Kreisvorsitzenden des Bayerischer Landes-Sportverband Kreis Miltenberg. Im Rahmen des Lehrgangs überreichte er dem neu gegründeten Verein Dhammika Karate-Do Kleinheubach e. V. offiziell die Urkunde über die Mitgliedschaft im BLSV. Für die Vereinsgründer war dieser Besuch eine besondere Wertschätzung. Sie freuten sich sehr über die persönliche Unterstützung und das Engagement von Adolf Zerr für die neuen Vereine in der Region.

Gemeinsamer Ausklang beim Abendessen

Nach einem intensiven und lehrreichen Stilrichtungstag trafen sich ein Teil der Teilnehmer zu einem gemeinsamen Abendessen. In entspannter Atmosphäre wurde gefachsimpelt, Erfahrungen ausgetauscht und der gelungene Lehrgang gemeinsam abgeschlossen.

Dank an Helfer und Eltern

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern sowie den Eltern, die mit ihrer Unterstützung maßgeblich zum Erfolg des 2. BKB Sh*to-Ryu Tags in Amorbach beigetragen haben.

Bericht: Michael Bracher

Photos from Bayerischer Karate Bund e.V.'s post 19/05/2026

EM Nominierungen - Kata Team der Herren im Portrait

Interview mit unserem herausragenden Kata-Team aus Bayern, welches an der Europameisterschaft für Deutschland nominiert ist und antreten wird.

Kata-Team bedeutet absolute Präzision, Synchronität und Vertrauen. Was macht euch als Team besonders stark?

Was uns besonders stark macht, ist auf jeden Fall unsere Freundschaft – auch außerhalb vom Karate. Wir verbringen viel Zeit miteinander, nicht nur im Training, und das merkt man einfach auf der Matte. Außerdem kommen wir alle aus demselben Landesverband, dem BKB, was uns zusätzlich verbindet. Dieses „Drumherum“ sorgt dafür, dass wir uns blind verstehen und uns voll aufeinander verlassen können.



Wie würdet ihr eure Rollen im Team beschreiben? Gibt es bei euch eher einen Ruhepol, einen Antreiber oder einen Perfektionisten?

Die Rollen haben sich bei uns ganz natürlich entwickelt. Laurenz ist so ein bisschen der erfahrene Leader, der den Überblick behält und vorangeht. Mika ist ganz klar der Perfektionist – bei ihm muss wirklich jedes Detail sitzen. Und Nawapon ist unser Ruhepol, der gerade in stressigen Situationen Gelassenheit reinbringt.



Wie entsteht diese Synchronität im Training — ist das vor allem Technik, Routine oder auch ein gemeinsames Gefühl?

Das ist eine Kombination aus allem. Natürlich steckt viel Technik und extrem viel Wiederholung dahinter – wir trainieren unsere Abläufe immer und immer wieder. Aber genauso wichtig ist das gemeinsame Gefühl und die Teamerfahrung, die wir über die Zeit aufgebaut haben.



Was braucht eurer Meinung nach ein gutes Kata-Team neben sauberer Technik?

Neben der Technik sind gemeinsame Ziele ganz entscheidend. Alle müssen in die gleiche Richtung wollen. Dazu kommt, dass man auf einer Wellenlänge ist und eine gute Team-Chemie hat. Und ehrlich gesagt auch die Bereitschaft, viel zu investieren – sowohl zeitlich als auch was Reisen oder Training angeht. Ohne dieses Commitment funktioniert es nicht.



Wie sieht eure Vorbereitung auf die EM aktuell aus?

Im Moment ist unsere Vorbereitung ziemlich intensiv. Wir trainieren jedes Wochenende gemeinsam, teilweise auch beim Bundestrainer. Unter der Woche macht jeder zusätzlich sein individuelles Training. Insgesamt kommen wir oft auf ein bis zwei Trainingseinheiten pro Tag.



Worauf legt ihr in den letzten Wochen vor Frankfurt den größten Fokus?

Unser Fokus liegt darauf, noch schneller, stärker und präziser zu werden – aber ohne dabei unsere Synchronität zu verlieren. Gerade dieses Gleichgewicht ist entscheidend, dass wir uns individuell verbessern und trotzdem als Einheit noch besser funktionieren.



Wie geht ihr mit Druck, Nervosität oder kleinen Fehlern im Training um?

Durch die viele Routine im Training können wir ganz gut damit umgehen. Der richtige Druck kommt eigentlich erst kurz vor der Meisterschaft. Im Training versuchen wir, Fehler direkt als Team zu lösen und nicht zu sehr auf Einzelne zu schauen. Das Team-Gefühl steht immer über individuellen Dingen.



Gibt es Rituale oder feste Abläufe, die euch vor einem Wettkampf helfen?

Ja, auf jeden Fall. Wir haben feste Abläufe, die uns Sicherheit geben. Zum Beispiel tragen wir beim Aufwärmen immer die gleichen Outfits – Schlappen, Socken, T-Shirt und Jacke. Auch unsere Aufwärmroutinen sind klar strukturiert. Und kurz bevor es losgeht, gibt’s noch einen lauten Team-Schrei in der Aufwärmhalle.



Danke für Eure Zeit und viel Erfolg bei der Europameisterschaft in Frankfurt.

Interview und Bilder Melanie Feldmeier

19/05/2026

EM Nominierungen - Kata Team Laurenz Berner

Du startest bei der Karate-EM in Frankfurt im Kata-Team für Deutschland. Was bedeutet Dir diese Nominierung persönlich?
Für mich wird diese Meisterschaft die letzte meiner Karriere sein, weshalb sie eine ganz besondere Bedeutung für mich hat – sowohl sportlich als auch persönlich. Entsprechend ist diese Nominierung für mich sehr wichtig und mit vielen Emotionen verbunden. Nach all den Jahren im Leistungssport ist es etwas ganz Besonderes, noch einmal Teil dieses Teams zu sein und mein Land auf so einer großen Bühne vertreten zu dürfen.

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Eine Heim-EM ist etwas ganz Besonderes. Was macht es mit Dir, vor deutschem Publikum auf die Matte zu gehen?
Eine Heim-EM ist für mich etwas ganz Besonderes, vor allem, weil meine Familie, Freunde und viele Wegbegleiter der letzten 25 Jahre vor Ort sein werden. Dass sie mich gerade bei meiner letzten Meisterschaft live unterstützen können, bedeutet mir unglaublich viel und macht diesen Moment noch emotionaler. Zusätzlich verbinde ich mit solchen Großevents viele Erinnerungen – ich denke dabei zum Beispiel an die WM 2024 in Bremen, bei der ich damals mit der BKJ als Zuschauer dabei war. Zu diesem Zeitpunkt war es ein großer Traum von mir, selbst einmal bei so einem Turnier für Deutschland an den Start zu gehen. Dass sich dieser Traum nun erfüllt, macht es umso besonderer.

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Wenn Du an dem Moment denkst, in Frankfurt gemeinsam einzulaufen: Welches Gefühl kommt in Dir hoch?
Wenn ich an diesen Moment denke, spüre ich vor allem große Vorfreude, aber auch eine gewisse Nervosität – was, glaube ich, ganz normal ist bei so einem besonderen Ereignis. Es ist ein Moment, auf den wir lange hingearbeitet haben und der sicherlich sehr intensiv sein wird. Gleichzeitig gibt uns unser tägliches Training viel Sicherheit, weil wir wissen, dass wir uns bestmöglich vorbereitet haben. Ich freue mich schon sehr am Wettkampf einzulaufen und die Stimmung der Zuschauer wahrzunehmen.

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Wie bist Du zum Karate gekommen — und wann hast Du gemerkt, dass Kata deine Disziplin ist?
Zum Karate bin ich schon mit fünf Jahren gekommen, nachdem mich ein Freund aus dem Kindergarten zu einem Anfängerkurs bei Axel Krusch mitgenommen hat. Er hat zwar schnell wieder aufgehört, aber ich bin dabeigeblieben. Ich habe lange Zeit sowohl Kata als auch Kumite gemacht und war in beiden Disziplinen im Bundeskader aktiv. Mit etwa 13 oder 14 Jahren wurde es dann zeitlich zu aufwendig, beides parallel zu verfolgen, sodass ich mich entscheiden musste. Am Ende habe ich mich für Kata entschieden, weil mir diese Disziplin einfach mehr Spaß gemacht hat.

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Gab es einen Moment in eurer sportlichen Laufbahn, der euch besonders geprägt hat?
Es gab sicherlich Momente, an die ich mich besonders gerne zurückerinnere. Etwa meine erstmalige Aufnahme in den Bundeskader 2007, meine erste Teilnahme an einer Nachwuchs Weltmeisterschaft 2013 – damals übrigens schon gemeinsam mit meinem heutigen Teamkollegen Nawapon. Ebenso prägend war meine erste Senioren-WM 2016 in Linz im Team zusammen mit Philip Jüttner und Paul Baum, bei der ich wertvolle Erfahrungen auf höchstem Niveau sammeln konnte, oder meine erste Premier-League-Medaille 2016 in Dubai. Und natürlich sämtliche Medaillen der letzten Jahre, die ich gemeinsam mit Mika und Nawapon errungen habe.

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Wer oder was hat euch auf deinem Weg besonders unterstützt?
Meine Familie und mein Trainer Axel haben über viele Jahre hinweg unzählige Kilometer und Stunden investiert, um mich zu Kadertrainings und Wettkämpfen zu fahren. Sie waren immer für mich da – haben mich bei Misserfolgen aufgefangen und gleichzeitig immer wieder motiviert, weiterzumachen. Darüber hinaus hat mich die BKJ in meiner Kindheit und Jugend sehr geprägt. Dort konnte ich viele wertvolle Erfahrungen sammeln, nicht nur sportlich, sondern auch persönlich – sei es bei Wettkämpfen oder gemeinsamen Reisen. Auch der BKB und der DKV haben mich auf meinem Weg stets unterstützt und mir die Möglichkeit gegeben, mich auf diesem Niveau zu entwickeln.

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Welche Eigenschaft hat Dich im Leistungssport am weitesten gebracht?
Ich denke, es ist vor allem der Wille, sich in jedem einzelnen Training weiterzuentwickeln und dazuzulernen. Dieses ständige Streben nach Verbesserung. Gleichzeitig ist es entscheidend, im richtigen Moment da zu sein und die eigene Leistung auch unter Druck abrufen zu können – genau das macht im Wettkampf oft den Unterschied.

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Gibt es Menschen, denen Du auf diesem Weg Danke sagen möchtet?
Da gibt es viele Menschen, denen ich sehr dankbar bin. An erster Stelle natürlich meine Eltern und meine Freunde, die über viele Jahre hinweg große Strapazen und Mühen auf sich genommen haben und mich immer unterstützt haben.

Ein großer Dank gilt auch meinen Trainern der letzten 25 Jahre, sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene – darunter Efthimios, David, Momo, Philip und viele mehr. Besonders hervorheben möchte ich meinen Heimtrainer Axel Krusch, der mich seit meiner Kindheit begleitet und maßgeblich geprägt hat. Außerdem danke ich dem BKB, insbesondere Timo, sowie dem DKV für die kontinuierliche Unterstützung über all die Jahre. Ebenso bin ich allen Wegbegleitern dankbar, die mich auf meinem Weg unterstützt und motiviert haben. Ein besonderer Dank geht auch an meine Teamkollegen Nawapon und Mika. Durch sie habe ich in den letzten Jahren nochmal neuen Antrieb gefunden und bin wieder intensiver ins Training eingestiegen. Sie motivieren mich sowohl im täglichen Heimtraining als auch im gemeinsamen Teamtraining am Wochenende immer wieder zu Höchstleistungen.

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Danke für Deine Zeit Laurenz und viel Erfolg bei der Europameisterschaft in Frankfurt.

Interview und Bild Melanie Feldmeier

19/05/2026

EM Nominierungen - Kata Team Mika Mathes

Du startest bei der Karate-EM in Frankfurt im Kata-Team für Deutschland. Was bedeutet Dir diese Nominierung persönlich?
Für mich ist es die Wertschätzung für meine bzw. unsere geleistete Arbeit.

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Eine Heim-EM ist etwas ganz Besonderes. Was macht es mit Dir, vor deutschem Publikum auf die Matte zu gehen?
Natürlich werden vor allem mehr Familie/Freunde als gewohnt zusehen. Ich freue mich schon vor ihnen performen zu können.

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Wenn Du an dem Moment denkst, in Frankfurt gemeinsam einzulaufen: Welches Gefühl kommt in Dir hoch?
Vorfreude und Nervosität natürlich auch.

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Wie bist Du zum Karate gekommen — und wann hast Du gemerkt, dass Kata deine Disziplin ist?
Mit 5 Jahren im Karate Verein in Illertissen, durch eine Zeitungsannonce. So richtig in den Wettkampfsport gestartet bin ich dann erst mit 14/15 Jahren in Monheim und dann später in Durach.

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Gab es einen Moment in eurer sportlichen Laufbahn, der euch besonders geprägt hat?
Mein erster deutscher Meistertitel im Nachwuchs. Und im Team die erste Serie A Medaille damals in Zypern 2024.

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Wer oder was hat euch auf deinem Weg besonders unterstützt?
Meine Eltern haben mich jahrelang zum Training gefahren und abgeholt, waren immer bereit und da für mich. Die Bayerische Polizei als mein Arbeitgeber gibt mir die Möglichkeit im Spitzensportprogramm schon seit 2020 Karate als Profi-Sport zu machen.

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Welche Eigenschaft hat Dich im Leistungssport am weitesten gebracht?
Leidensfähigkeit und Disziplin.

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Gibt es Menschen, denen Du auf diesem Weg Danke sagen möchtet?
Meinen Eltern für die konsequente Unterstützung, Axel für die Stunden an Training, Laurenz und Nawa für die gemeinsamen Team-Jahre, Philip für sein Team-Training, Thomas der mich erst so richtig zum Wettkampf gebracht hat, der bayerischen Polizei für die Möglichkeiten, dem BKB und DKV und deren Trainern, Cara für die Unterstützung.

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Danke für Deine Zeit Mika und viel Erfolg bei der Europameisterschaft in Frankfurt.
Interview und Bild Melanie Feldmeier

Photos from Bayerischer Karate Bund e.V.'s post 19/05/2026

Rita Siebert vor der Heim-EM: Zwischen Druck, Dankbarkeit und dem großen Ziel

Wenn Rita Siebert in den kommenden Tagen bei der Karate-Europameisterschaft in Frankfurt für Deutschland auf die Matte geht, ist es für die bayerische Kata-Spezialistin weit mehr als nur ein weiterer internationaler Wettkampf.

Der Start im Kata Team Damen bedeutet für sie das Ergebnis eines intensiven Weges, geprägt von Disziplin, mentaler Stärke und einem Balanceakt, der ihr in den vergangenen Monaten vieles abverlangt hat.

"Die Nominierung ist für mich persönlich das Ergebnis aus einem aufwendigen Balanceakt der letzten Zeit“, sagt Rita Siebert. Sie habe alles gegeben, um im Einzel ihre volle Leistung zu zeigen und gleichzeitig auf das große Ziel hinzuarbeiten, bei dieser Heim-EM Deutschland vertreten zu dürfen. Gerade weil dieser Weg hart gewesen sei, habe die Nominierung für sie eine umso größere Bedeutung.

Eine Europameisterschaft im eigenen Land ist etwas Besonderes — und für viele Athletinnen und Athleten der aktuellen Kadergeneration eine Erfahrung, die sie so noch nie erleben durften. Auch Rita Siebert spürt diese besondere Atmosphäre schon in der Vorbereitung. Die Vorfreude sei groß, sagt sie, gleichzeitig bringe eine Heim-EM aber auch einen Leistungsdruck in einer neuen Dimension mit sich.

Vor ihrem Einsatz überwiegt bei ihr vor allem eines: Nervosität. Doch diese Nervosität ist nicht lähmend, sondern Teil eines Moments, auf den sie sich intensiv vorbereitet hat. „Wir haben hart gearbeitet unter schwierigen Bedingungen. Dort gilt es, unsere Bestleistung abzurufen“, sagt Siebert. Sie weiß, dass sie in diesem entscheidenden Moment vollständig fokussiert sein wird.

Die Vorbereitung auf die Europameisterschaft war für sie mit hohem Aufwand verbunden. Viele lange Hin- und Rückreisen nach Frankfurt standen auf dem Programm, um gemeinsam mit dem Team unter Bundestrainer Efthimios Karamitsos zu trainieren. Besonders herausfordernd waren dabei die individuellen Sh*to-Ryu-Techniken, die für das Team angepasst werden mussten. Die Unterschiede zu ihren Einzel-Katas, neue Technikausführungen und Feinheiten vertiefte sie zusätzlich in ihren Trainingseinheiten zu Hause.

In den letzten Tagen vor der EM waren vor allem Konzentration und Flexibilität gefragt. Neben der bestehenden Vorbereitung musste noch eine neue Kata für das Team eintrainiert und ein neues Bunkai erstellt werden. Eine Aufgabe, die nicht nur technisches Können, sondern auch schnelle Anpassungsfähigkeit und ein hohes Maß an Teamgefühl verlangt. Genau dieses Teamgefühl verändert auch den Umgang mit Druck. Im Einzel steht jede Athletin für sich selbst auf der Matte. Im Team dagegen wirkt sich jede Ausstrahlung unmittelbar auf die beiden anderen aus. Rita Siebert beschreibt, dass man sich im Team einerseits mehr zusammenreißt, weil die eigene Haltung und Energie direkte Auswirkungen auf die Teamkolleginnen haben. Andererseits sei es wichtig, viele Dinge offen miteinander zu kommunizieren, um aufeinander eingehen zu können.

Halt findet sie in solchen Phasen vor allem in ihrem engsten Umfeld. Gespräche mit ihrer Familie und ihrem Freund gehören für sie zu den wichtigsten Ritualen. Gemeinsam sprechen sie über Schwierigkeiten, Abläufe oder die Kata-Reihenfolge. Vor allem aber helfen sie ihr, Ängste abzufangen und innere Ruhe zu finden.

Der Weg von Rita Siebert in den Karate-Sport begann schon früh — und eigentlich durch ihren großen Bruder. Als dieser mit Karate anfing, wollte sie nicht nur daneben sitzen, sondern selbst mitmachen. Später war es besonders die Kata, die sie faszinierte. Der Perfektionismus, die Liebe zum Detail und die Präzision dieser Disziplin passten zu ihr und wurden zu einem zentralen Teil ihres sportlichen Weges.

Zu ihren prägendsten Momenten zählt sie ihre erste Bronzemedaille bei der Europameisterschaft 2020. Nicht nur wegen der Medaille selbst, sondern vor allem wegen des Weges dorthin. Ihr Heimtrainer hatte vor ihr keine Erfahrung im Wettkampfsport. Ohne den Hintergrund eines Leistungssportvereins oder langjährige Trainererfahrung arbeiteten sie sich gemeinsam von null bis zu einer internationalen Medaille. „Das bedeutet mir heute noch viel“, sagt Siebert.

Dass sie heute auf diesem Niveau für Deutschland starten darf, ist für sie untrennbar mit den Menschen verbunden, die sie seit Jahren begleiten. Ihre Familie, sagt sie, sei seit mittlerweile 17 Jahren durch alle Höhen und Tiefen an ihrer Seite. Sie hätten zurückgesteckt, viel investiert und oft vor allem die negativen Seiten des Leistungssports miterlebt — und trotzdem nie aufgehört, sie zu unterstützen.

Auch ihr Heimtrainer Manfred Pfeiffer habe über viele Jahre mit großem Engagement eine Grundlage aufgebaut, die heute in der Leistungsklasse von enormer Bedeutung sei. Eine Basis, die sich später nicht einfach nachholen lasse. In den vergangenen Jahren sei außerdem ihr Freund zu einer ihrer größten Stützen geworden — emotional ebenso wie trainingstechnisch. Er fange sie auf, motiviere sie immer wieder und lebe den Sport mit ihr.

Ihre größten Stärken sieht Rita Siebert in ihrem mentalen Durchhaltevermögen und in ihrer Liebe zum Detail. Beides sei im Kata-Sport unverzichtbar. Gerade diese Kombination aus Ausdauer, Präzision und innerer Stärke hat sie bis zu diesem Punkt geführt.

Vor ihrem Start bei der Heim-EM richtet sie ihre Worte an all jene, die sie auf ihrem Weg begleitet haben: „An alle, die für mich da sind und waren, ganz egal wann… DANKE.“

Für Rita Siebert ist die Europameisterschaft in Frankfurt damit nicht nur ein sportlicher Höhepunkt. Es ist ein Moment, in dem sich viele Jahre Arbeit, Unterstützung, Rückschläge, Leidenschaft und Entwicklung bündeln. Wenn sie nun für Deutschland im Kata Team Damen startet, trägt sie nicht nur den Bundesadler auf dem Gi — sondern auch die Geschichte eines Weges, der von Familie, Vertrauen, Perfektionismus und außergewöhnlichem Durchhaltevermögen geprägt ist.

Bericht und Bilder:
Melanie Feldmeier

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