27/05/2026
Teamevent der BKJ und des Landeskaders bei der Karate-EM 2026 in Frankfurt
Ein Wochenende voller Karate, Teamspirit und unvergesslicher Momente: Gemeinsam machten sich die Bayerische Karate Jugend (BKJ) und der Bayerische Landeskader auf den Weg zur Karate-Europameisterschaft 2026
nach Frankfurt am Main. Mit dabei: jede Menge Motivation, gute Stimmung und das klare Ziel, Team Deutschland sowie insbesondere die bayerischen Athletinnen und Athleten bei der Heim-EM lautstark zu unterstützen.
Organisiert wurde die gemeinsame Teammaßnahme von der Bayerischen Karate Jugend gemeinsam mit dem Bayerischen Landeskader rund um Leistungssportreferent Timo Lowinger. Ziel war es, den Teamgedanken im bayerischen Karate weiter zu stärken, gemeinsame Erlebnisse zu schaffen und den Nachwuchsathletinnen und -athleten internationale Spitzenleistungen hautnah erleben zu lassen.
Fehlstart mit Teamwork-Mentalität
Der geplante Reisebus erlitt am Donnerstagabend einen Achsenbruch und fiel kurzfristig komplett aus. Die gesamte Fahrt stand plötzlich auf der Kippe.
Doch statt Stress und Chaos zeigte sich sofort, was die bayerische Karatefamilie ausmacht. Innerhalb kürzester Zeit bildete sich spontan eine nächtliche „Krisentaskforce“. Es wurde telefoniert, organisiert und improvisiert, bis schließlich dank der großartigen Unterstützung zahlreicher Eltern sowie Heimtrainerinnen und Heimtrainer alternative Fahrmöglichkeiten gefunden werden konnten. Aus dem möglichen Krisenstart wurde so ein starkes Beispiel für Zusammenhalt, Flexibilität und Teamgeist.
Gemeinschaft, Austausch und neue Impulse
Untergebracht war die Gruppe im Kreisjugendheim im Odenwald. Dort ging es nicht nur um Karate, sondern vor allem auch um Gemeinschaft, Austausch und gemeinsame Erlebnisse.
Neben Spielen, sportlichen Aktionen und vielen Gesprächen standen auch spannende Workshops und Theorieeinheiten auf dem Programm. Themen wie Social Media im Leistungssport, die öffentliche Präsenz als Athletin oder Athlet sowie Safe Sport sorgten für interessante Diskussionen und wichtige Impulse für den Alltag im Leistungssport.
Außerdem wurde das neue Monitoring-System des Bayerischen Landeskaders vorgestellt. Die Athletinnen und Athleten erhielten dabei Einblicke in zukünftige Abläufe und Entwicklungen innerhalb des Leistungssports.
Gänsehaut-Stimmung in Frankfurt
An den Wettkampftagen wurde aus dem Landeskader eine echte Fan-Crew und mit viel Energie unterstützten die Nachwuchsathletinnen und -athleten Team Deutschland in der Frankfurter Eissporthalle.
Besonders intensiv wurde bei den Auftritten der bayerischen Bundeskaderathletinnen und -athleten mitgefiebert: Anastasiia Semenenko und Rita Siebert sowie das Kata-Team mit Mika Mathes, Nawapon Pattanasakoo und Laurenz Berner.
Und genau dort wurde es für viele richtig besonders: In der Halle begegneten die Jugendlichen auch immer wieder bekannten Gesichtern aus dem Leistungssport. Plötzlich standen Vorbilder direkt neben einem, im selben Stadion, teilweise sogar im direkten Austausch. Diese Nähe machte die Welt des Spitzensports greifbar und sorgte für viele echte Gänsehaut-Momente.
Besuch des Bayerischen Innenministers
Ein weiteres Highlight war der Austausch mit dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann, der als Ehrengast vor Ort war und sich Zeit für ein Gespräch mit der bayerischen Delegation nahm.
Starkes Team hinter dem Team
Begleitet wurde die Maßnahme von einem engagierten Betreuungsteam, das während des gesamten Wochenendes für Organisation, Betreuung und Programmgestaltung verantwortlich war. Mit dabei waren Sandra Aichner als Landesjugendreferentin der Bayerischen Karate Jugend, die stellvertretenden Landesjugendreferenten Kim Aichner und Lukas Grimm, Leistungssportreferent Timo Lowinger, Kata-Landestrainerin Kristin Wieninger, stellvertretender Leistungssportreferent und Stützpunkttrainer Dennis Schnauder, Mentaltrainerin Ella Ljosaj-Rösling sowie unserer Mobilitätscrew Manuela Schatz, Michael Sedlak und Alex Knetemann.
Mehr als nur ein Wettkampfbesuch
Das Wochenende hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig solche gemeinsamen Maßnahmen für junge Leistungssportlerinnen und Leistungssportler sind. Neben den sportlichen Eindrücken standen vor allem Teamgeist, Persönlichkeitsentwicklung und das gemeinsame Wir-Gefühl im Mittelpunkt.
Solche Erlebnisse zeigen eindrücklich, wofür sich Training, Disziplin und Durchhaltevermögen lohnen. Sie setzen neue Ziele, geben Inspiration für den eigenen sportlichen Weg und stärken gleichzeitig die Bindung zum Team und zur gesamten Karategemeinschaft.
Mit vielen neuen Eindrücken, wertvollen Erfahrungen und jeder Menge Motivation kehrten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Bayern zurück. Die Heim-Europameisterschaft 2026 in Frankfurt bleibt allen Beteiligten sicher noch lange in Erinnerung — als Wochenende voller Emotionen, Gemeinschaft und echter Karate-Momente.
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