Return to Play in drei statt vier bis fünf Wochen.
Christian Müller führt in Gelsenkirchen die Manufaktur, eine Physiotherapie Praxis mit eigenem Trainingsbereich, betreut Basketballer der zweiten Liga und ist Partner des Olympiastützpunkts NRW. Sein Engpass war der Übergang von der Reha ins Training: Akutphase sauber, danach die Lücke bis zur Übergabe an den Athletiktrainer.
Seit dem Mentoring/Ausbildung bei Athletiktraining Deutschland läuft genau dieser Übergang schneller. Verletzte Sportler stehen früher wieder im Spiel, die Trainingssteuerung ist begründbar statt gefühlt, und sein ganzes Team schaut über die eigene Fachrichtung hinaus: Neurologie, Chirurgie und Athletik zusammen gedacht. Sein Satz dazu: „Stillstand ist der Tod."
Du bist Physiotherapeut, Trainer oder Coach und willst den Übergang von Reha zu Training sauber steuern, mit Entscheidungslogik statt Bauchgefühl? Schreib mir eine Nachricht mit RETURN und ich schick dir Infos zu unserem Angebot.
Tasso Karamitros
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Ketten. Bänder. Bretter. Bankdrücken.
Viel hilft viel?!
Popularisiert von Louie Simmons und Westside Barbell.
Sieht brutal aus. Fühlt sich brutal an. Und macht verdammt viel Spaß.
Aber die eigentliche Frage ist:
Warum macht man das überhaupt? abgesehen davon, dass es mega Spaß macht?
Brauchst für alles eine physiologische Grundlage? Oder reicht manchmal einfach "macht Bock" als Antwort?
Ketten. Bänder. Bretter. Viel hilft viel?!
Popularisiert und systematisiert von Louie Simmons und Westside Barbell.
Sieht brutal aus. Fühlt sich brutal an. Und macht verdammt viel Spaß.
Aber die eigentliche Frage ist:
Warum macht man das überhaupt? abgesehen davon, dass es mega Spaß macht?
Brauch es für alles einen physiologischen Grund?
30/07/2026
Deine Freigabe liegt bei Monat 9. Der nächste Kreuzbandriss kommt im Schnitt nach 24.
Mit der Freigabe endet das Monitoring, und genau danach liegt der Zeitraum, in dem statistisch das Kreuzband reißt. Häufig auf der Gegenseite.
Der Seitenvergleich schützt dich davor nicht.
Ein Kreuzbandriss schwächt auch das gesunde Bein.
Zwei gleich schwache Beine bestehen jeden Seitenvergleich.
Der Index sieht sauber aus, die Beine sind es nicht.
Was besser trägt: erfüllte Kriterien statt Kalenderdatum, jedes Bein einzeln
geprüft, eine Testbatterie als Hinweis-Suche statt der einen Zahl, und
Monitoring über längere Zeiträume
Reha ist ein n=1 Spiel in der Domäne der Ungewissheit. Du bildest eine
Hypothese und prüfst Sie.
Grundlage
ATD COACHES SUMMIT
Die Aufzeichnung ist jetzt verfügbar.
Dr. Daniel Kadlec
Wie gut ist die Sportwissenschaft wirklich?
Daniel Hense
Philosophie für Trainer
Frank Roßner
Die Leiste im Griff
Mirko Eckert
Plyometrisches Training verstehen und anwenden
Maximilian Rösch .official
Umgeknickt, und jetzt?
Dr. Simon Overkamp
Belastungssteuerung im Profihandball
Link:
https://athletiktrainingdeutschland.de/coaches-summit-2026
20/07/2026
Für die wichtigsten Dinge im Training gibt es kein Like.
Das verhinderte Schulterproblem. Die sauber gesteuerte Belastung. 14 Wochen am Stück, weil niemand Mist gebaut hat.
Nichts davon zeigt sich im Feed. Trotzdem ist es die Arbeit.
Steht „Neuro" drauf? Erstmal Finger weg.
Das ist eine Heuristik. Eine einfache Wenn-Dann-Regel für Therapie und Training, in der du unmöglich jede Intervention selbst prüfen kannst.
Kein Naturgesetz! ein Filter! Eine Heuristik liegt nicht immer richtig. Sie optimiert den Durchschnittsfall, nicht den Einzelfall.
Warum dieser Filter? Die Vorsilbe „neuro" ist zum Verkaufsargument geworden. Bailey et al. (2018, Frontiers in Psychology).
Das Unangenehmste: Trainer mit mehr Wissen fielen eher darauf rein, nicht seltener. Fachsprache erzeugt Autorität, keinen Wirkungsbeweis.
Für die meisten Athleten gilt trotzdem: Deine Zeit ist begrenzt. Jede Stunde Neuro-Spielerei fehlt bei den Basics, die nachweislich tragen. kann sich das leisten, du eher nicht.
Sprinten Springen Pumpen.
Hätte ich nur eine Übung für den Rest meines Lebens, wärs der maximale Sprint!
Mechanisch: extrem hohe Kräfte wirken auf deinen Körper. Sehnen, Muskeln, Bänder und Gelenke werden stärker und widerstandsfähiger.
Longevity: Kraft korreliert mit Langlebigkeit: Griffkraft, Beinkraft, VO2max. und Power sinkt mit dem Alter am schnellsten. Rate mal, was der Sprint maximal trainiert.
Neuromuskulär: aktiviert die schnellen Fasern, erhöht die Kraftentwicklungsrate, steigert die Knochendichte und wirkt Osteoporose entgegen.
Kardiovaskulär: steigert Herzeffizienz, VO2max, Durchblutung.
Hormonell: IGF-1, Wachstumsfaktoren, Testosteron gehen durch die Decke.
Body Composition: kein anderer Reiz bringt dir so viel Nutzen bei so geringem Aufwand.
Neurokognitiv: Neuroplastizität, Fokus, BDNF.
Und gerade wenn du Athlet bist, kommt noch mal eine ganz eigene Ebene dazu:
Es ist das natürlichste Bewegungsmuster, das uns quasi in die Wiege gelegt wurde. Faszien, Kontralaterale Kette, Expansion und Kompression in einem Zyklus – baut durch den großen Split der Beine Beweglichkeit auf.
Keine andere Übung aktiviert so viele motorische Einheiten wie der maximale Sprint.
Das macht ihn zum effizientesten Zeitinvestment, das es gibt.
Der Transfer auf: Antritt, Richtungswechsel, Sprung, Abbremsen – genau die Fähigkeiten, die für den Athleten zählen.
Die prädiktive Validität ist über alle Sportarten hinweg der stärkste Einzelprädiktor für sportliche Performance.
Verletzungsrobustheit: Der häufigste Ausfallgrund bei Athleten sind muskuläre Verletzungen. Genau da setzt der Sprint an, indem die Strukturen widerstandsfähiger werden.
Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Optik, Robustheit: alles steigt mit, ohne eine Sekunde extra investieren zu müssen.
Sprint ist wie die Flut – sie hebt alle anderen Boote mit an.
High velocity sprinting makes use of motor units that are not accessible by other means! - Al Vermeil
No exercise or plyometric can replicate the max F or RFD of foot strike at maximal speed. Athletes must be exposed to speed.
Video von
Youtube ganze Episode mit Legende und
GEH SPRINTEN!
15/07/2026
5 cm mehr Sprunghöhe. 0 % echter Fortschritt.
Wenn du als Physio, Athletiktrainer oder Performance Coach testest, reicht es nicht, eine Zahl auf dem Display zu feiern wie Instagram Influencer.
Ein CMJ-Wert kann steigen, ohne dass der Athlet wirklich besser geworden ist.
Warum?
Weil Messwerte immer aus realer Leistungsfähigkeit + biologischem und technischem Rauschen bestehen.
In dieser Podcast-Folge mit vom ASC Göttingen sprechen wir darüber, wie du Tests sauberer liest, Ergebnisse besser interpretierst und nicht jeden Wert sofort als Fortschritt verkaufst.
Für alle Coaches, Physios und Athletiktrainer, die Daten nutzen wollen, ohne sich von ihnen verarschen zu lassen.
Schreib Testen in die Kommentare und ich schick dir den Link zum Podcast.
Die besten Torhüter der Welt reagieren langsamer als der Rest.
Kein Nachteil sondern Ökonomie: Athletischere Torhüter brauchen weniger Zeit für die Strecke zum Ball. Diese Zeit wird ins Warten investiert. Mehr Athletik heißt mehr Zeit zum Wahrnehmen. Kognition und Athletik sind untrennbar verknüpft.
Deshalb bringen dir Tennisbälle oder blinkende Lichter beim Wahrnehmungstraining wenig. Das beste Wahrnehmungstraining für einen Torhüter ist Krafttraining.
Athletiktraining ist Kognitionstraining.
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