Fischereiverein Nürnberg e.V.

Fischereiverein Nürnberg e.V.

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Fischereiverein Nürnberg e.V. gegr. 1879 - wir sind der älteste Fischereiverein in Mittelfranken! Kontakt: [email protected]

Der Fischereiverein Nürnberg sieht sich nicht als Großstadtverein, sondern in erster Linie als gesellschaftlicher Mittelpunkt für die erholungssuchenden Angler. Unsere Mitgliedschaft umfasst alle gesellschaftlichen und sozialen Schichten. Um dies zu vertiefen, finden regelmäßig Monatsversammlungen im Saal des Gesellschaftshauses Gartenstadt in Nürnberg statt. Busfahrten, Jugendfahrten - auf die an

Photos from Fischereiverein Nürnberg e.V.'s post 04/06/2026

55 Jahre Königsfischen in Ornbau

Liebe Freunde,

es kribbelt wieder in den Fingerspitzen, die Ruten sind bereit und der Termin ist im Kalender dick und rot markiert. Unser diesjähriges Königsfischen steht vor der Tür!

Für viele von uns ist dieser Tag der Höhepunkt des Vereinsjahres. Doch wer denkt, es ginge hier nur um den größten Fang, der irrt. Es geht um so vieles mehr. Um das gemeinsame Fachsimpeln am Ufer, das Lachen im Zelt und natürlich um die besondere Ehre, die schwere Königskette für ein Jahr voller Stolz tragen zu dürfen.

Tradition trifft Idylle
Bereits zum 55. Mal in unserer Vereinsgeschichte kommen wir in der wunderschönen Stadt Ornbau, dem Tor zum Fränkischen Seenland, vom 10.- 12. Juli zusammen. Wie schon im letzten Jahr schlagen wir unser Festzelt direkt am Eckturm der Stadtmauer, in der Rupertsweiler Straße auf. Ein Ort, der Tradition und Gemütlichkeit perfekt verbindet.

Ein Highlight kehrt zurück
Besonders freut es uns, dass das beliebte Wallerhegefischen in diesem Jahr wieder fester Bestandteil unserer Veranstaltung ist. Eine tolle Gelegenheit, gemeinsam einen Beitrag zur Gewässerpflege zu leisten und gleichzeitig die Spannung am Wasser zu erhöhen.

Leidenschaft mit Respekt
Bei allem sportlichen Ehrgeiz sollten wir nie den Kern unserer Leidenschaft vergessen – den Respekt vor der Natur. Angeln bedeutet, eins mit den Elementen zu werden. Unser Königsfischen ist gelebte Traditionspflege. Ein guter Angler zeichnet sich nicht nur durch seinen Fang aus, sondern dadurch, dass er die Natur achtet, jeden Fisch sinnvoll verwertet und sein Wissen gerne an die nächste Generation weitergibt.

Arbeitsdienst!
Aktuell haben wir noch 5 offen Plätze für den Festzeltaufbau am 10. Juli 26, Beginn 08.30h.
Anmeldungen unter:
https://xoyondo.com/su/kr5zat3cxtha9a8
Mit einer Anmeldung könnt ihr euren Arbeitsdienst für 2026 alternative ableisten.

Wir freuen uns riesig auf eure Teilnahme, auf tolle Gespräche und ein unvergessliches Wochenende!

Petri Heil
Euer Markus

01/06/2026

Die Magie der Wasseroberfläche

Oder, warum Angeln mehr als nur ein Hobby ist.
Stell dir vor, es ist 5:30 Uhr morgens. Ein leichter Nebel liegt noch über dem See, die Welt um dich herum schläft, und das einzige Geräusch ist das leise Plätschern des Wassers gegen das Ufer. Das Beobachten von Vö**ln und Insekten, der Geruch von feuchter Erde und Schilf – all das ist Teil eines Tages am Wasser. In diesem Moment zählt weder der Stress im Büro noch die endlose To-Do-Liste im Kopf. Es zählt nur der Moment.

Die ultimative Entschleunigung
In unserer rasanten Welt ist Angeln ein heiliges Ritual der Langsamkeit. Es zwingt uns, geduldig zu sein. Man kann den Fisch nicht herbeisehnen; man muss warten, beobachten und eins werden mit dem Rhythmus der Natur. Diese Form der „erzwungenen“ Ruhe wirkt wie ein Reset-Knopf für die Seele.

Das Spiel mit dem Unbekannten
Jeder Wurf ist ein kleines Abenteuer. Was verbirgt sich unter der spiegelglatten Oberfläche? Ist es ein kapitaler Hecht, eine flinke Forelle oder einfach nur das Spiel der Strömung? Dieser kurze Moment des Nervenkitzels, wenn die Pose plötzlich abtaucht oder die Rutenspitze zuckt, schüttet pures Adrenalin aus.

Wertschätzung für die Umwelt
Angler sind oft die besten Naturschützer. Wer am Wasser sitzt, entwickelt ein feines Gespür für das Ökosystem. Man lernt die Vögel kennen, beobachtet die Libellen und versteht, wie wichtig sauberes Wasser und intakte Lebensräume sind. Es ist eine Rückkehr zu unseren Wurzeln – weg vom Bildschirm, hin zum Ursprung. Manchmal braucht es nicht mehr als den Duft von Waldboden und die Stille abseits der Straßen, um wieder durchzuatmen und der Natur näherzukommen – und vielleicht auch sich selbst ein bisschen.

Angeln bedeutet nicht unbedingt, einen Fisch zu fangen. Es bedeutet, die Zeit zu finden, die man sich sonst nie nimmt. Es ist die Stille, die Kameradschaft unter Gleichgesinnten und das ehrliche Gefühl, nach einem Tag am Wasser müde, aber glücklich nach Hause zu kommen.

Genießt die Zeit am Wasser.

Petri Heil
Markus

29/05/2026

Obere Pegnitz und Rednitz gesperrt!

Liebe Mitglieder,

ab 11. Juni bis einschl. 24. Juni 2026 ist die Obere Pegnitz und Rednitz für die Ausübung der Fischerei gesperrt!

Mit dieser Maßnahme werden die Vorgaben des BayFiG eingehalten.

Wir bitten um euer Verständnis und Beachtung. Mehr zu den Gründen auf unserer Website.

Der Vorstand

28/05/2026

Der schwarze Jäger. Heimischer Rückkehrer im Kreuzfeuer der Kritik

während Naturschutzverbände die Rückkehr des „schwarzen Gesellen“ als Erfolg feiern, blicken wir Angler oft auf leergefegte und fischereilich ruinierte Gewässer. Er ist die personifizierte Zerreißprobe für Fischereivereine und Teichwirte, der Kormoran.

Zeit für einen sachlichen Blick auf einen hochemotionalen Konflikt.

Kein Eindringling, sondern ein Heimkehrer
Häufig hört man, der Kormoran sei ein Neozoon – also eine Art, die der Mensch erst in der Neuzeit eingeschleppt hat. Das stimmt nicht! Der Kormoran ist ein waschechter Europäer. Dass er vielen heute „neu“ vorkommt, liegt an seiner traurigen Geschichte. Bis 1920 wurde er so massiv bejagt, dass er bei uns fast ausgerottet war. Seine heutige Präsenz ist also kein biologischer Unfall, sondern eine erfolgreiche Rückkehr.

500 Gramm pro Tag und die Folgen
Wir wissen, was ein Kormoran-Trupp anrichten kann. Der Kormoran ist ein Profi-Fischer. Ein einzelner Vogel verdrückt täglich bis zu 500 Gramm Fisch. Das Problem ist aber nicht nur, was im Magen landet. Viel gravierender ist oft der Stress am Gewässer. Viele Edelfische wie Forellen oder Äschen überleben die Attacken mit tiefen Fleischwunden durch den Hakenschnabel, verpilzen später und verenden somit qualvoll. Als opportunistischer Jäger geht er dorthin, wo es am einfachsten ist. Das trifft leider oft die mühsam gehegten Besatzmaßnahmen der Vereine. Wenn er zur Jagd ansetzt, beeindruckt er mit sportlichen Höchstleistungen. Er taucht locker bis zu 30 Meter tief und kann dabei seine Beute bis zu 90 Sekunden verfolgen. Während der Jagd kann er kurze Sprints mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 22 km/h unter Wasser erreichen.

Besonderheit im Gefieder
Im Gegensatz zu vielen anderen Wasservögeln ist sein Gefieder nicht komplett wasserabweisend. Es saugt sich mit Wasser voll, was den statischen Auftrieb verringert und ihm hilft, schneller und tiefer zu tauchen. Da das nasse Gefieder schwer wird und den Körper auskühlt, sieht man Kormorane nach der Jagd oft mit weit ausgebreiteten Flügeln auf Steinen oder Pfählen sitzen, um in der Sonne oder im Wind zu trocknen.

Der Drahtseilakt - Management statt Vernichtung
Kormorane haben in begradigten Gewässern vor allem deshalb leichtes Spiel, weil diese künstlich veränderten Flüsse kaum noch Unterschlupfmöglichkeiten für Fische bieten. Während natürliche Flüsse durch Kurven, Totholz und tiefe Gumpen Schutz bieten, gleichen begradigte Gewässer oft einer „Badewanne“, in der die Fische den geschickten Tauchern schutzlos ausgeliefert sind.
Die gute Nachricht, die Fronten weichen langsam auf. In vielen Bundesländern ermöglichen spezielle Kormoranverordnungen heute einen gewissen Spielraum. Es geht nicht mehr um die Ausrottung der Art, sondern um ein intelligentes Management das dort eingreift, wo seltene Fischarten oder Existenz massiv bedroht werden.

Petri Heil
Markus

Photos from Fischereiverein Nürnberg e.V.'s post 24/05/2026

Starker Zusammenhalt und tolle Fänge beim Jugend-Pfingstfischen

Hallo miteinander!

Hier ist eine kleine Zusammenfassung unseres Pfingstfischens an den Ruppertweihern. Am 23.05.2026 fanden wir uns um 8:00 Uhr am Hausweiher ein. Nach einer kurzen Ansprache von Alex durften alle ihre Plätze einnehmen. Gefischt wurde dieses Mal in allen drei Weihern der Anlage. Gegen 12:00 Uhr kamen wir zum gemeinsamen Grillen, Essen und zu einem kleinen Erfahrungsaustausch der Jugendlichen zusammen 😉

Robert und ich standen am Grill, und es wurde herrlich gegessen getrunken und gelacht. Gegen 16:30 Uhr endete die Fangwertung. Robert, Alex und Daniel standen gespannt im Schuppen, rechneten die Ergebnisse aus und prüften die Listen. Obwohl es an diesem Tag sehr heiß war, tat das der Stimmung keinen Abbruch – ganz zur Freude der Jugendlichen, die sich regelrecht in einen Fangrausch angelten! 🤭

Umso schöner war es, gegen 17:00 Uhr mit dem Tagesrückblick und der Preisverleihung zu starten.

Pfingstfischerkönig wurde
Anton Schimpf mit einem Karpfen von 51 cm. Pfingstfischer-Mini-König wurde Tobias Meichinger, mit einem Barsch von sage und schreibe 9 cm 😉.

Nach dem Feedback-Gespräch und einem gemeinsamen Ausblick auf die Zukunft durften die Jugendlichen noch weiterfischen. Ein besonderes Lob geht an den Ornbau-Trupp, der extrem stark gefangen hat! ☺️

Später haben wir noch einen Karpfen filetiert und grätenfrei für die Küche vorbereitet. Zudem gab es ein kleines Fischkundequiz mit Daniel Meichinger, der uns super unterstützt hat – ein großes Dankeschön dafür! 🙏🏻

Was uns (Alex und Robert) besonders gefreut hat, euer Zusammenhalt hat sich sichtlich gesteigert. Außerdem habt ihr einen großartigen und respektvollen Umgang mit der Kreatur Fisch bewiesen.

Wir sind stolz auf euch!

Petri Heil und viele Grüße,
Alex & Robert

23/05/2026

Der Wächter am klaren Wasser

Es gibt Momente am Wasser, die sich wie ein Geschenk anfühlen. Heute war so ein Tag: Am Uferrand blitzte es plötzlich metallisch auf, und ich hatte das große Glück, einen Eisvogel aus nächster Nähe bei der Jagd beobachten zu dürfen.

Für Angler ist der Eisvogel ein echter Glücksbringer. Er jagt nur dort, wo das Wasser sauber und klar genug ist, um Beute auf Sicht zu fangen. Wo ein Eisvogel fischt, ist das Ökosystem meist intakt und der Bestand an Kleinfischen (wie Stichlingen, Elritzen oder Moderlieschen) gesund.

Wer diesen kleinen Meister der Lüfte einmal live erlebt hat, vergisst den Anblick nie. Mit seinem schillernden, kobaltblauen Rücken und der leuchtend orangefarbenen Unterseite wirkt er fast wie ein Tropenvogel, der sich in unsere Breiten verirrt hat. Dabei ist er ein waschechter hiesiger Profi – wenn auch ein sehr kleiner: Mit nur etwa 17 Zentimetern Körperlänge ist er trotz seiner Farben im dichten Ufergebüsch perfekt getarnt.

Der perfekte Jäger braucht das perfekte Revier
Der Eisvogel ist wählerisch, was sein Zuhause angeht. Damit er sich wohlfühlt, braucht er zwei Dinge:

Strategische Ansitze:
Über das Wasser ragende Zweige, von denen aus er die Wasseroberfläche scannt.

Steile Uferwände:
In lehmige Abbruchkanten gräbt er seine bis zu einen Meter langen Brutröhren – eine architektonische Meisterleistung.

Präzision im Sturzflug
Seine Jagdmethode ist an Effizienz kaum zu überbieten. Minutenlang verharrt er bewegungslos auf seinem Ansitz, den Blick starr auf kleine Fische wie Stichlinge gerichtet. Dann geht alles blitzschnell, ein gezielter Sturzflug, ein kurzes Eintauchen bis zu 60 Zentimeter tief, und schon taucht er mit zappelnder Beute im dolchartigen Schnabel wieder auf.

So unbesiegbar er als Jäger wirkt, so verletzlich ist seine Art. Die Verbauung von Flüssen und die Verschmutzung der Gewässer nehmen ihm den Lebensraum. Auch harte Winter setzen den Beständen zu, wenn die Jagdreviere zufrieren. Zwar können die Vögel Verluste durch mehrere Bruten im Jahr ausgleichen, doch der Schutz naturnaher Uferstrukturen bleibt überlebenswichtig.

Wir wünschen euch schon jetzt viel Erfolg bei eurem nächsten Ausflug ans Wasser – mit ein wenig Geduld könnt vielleicht auch ihr schon bald den schillernden Meister der Lüfte bei seiner Jagd beobachten.

Petri Heil
Markus

16/05/2026

Das Abenteuer wartet

Auf zum Jugend-Pfingstzeltlager!
Die Packliste liegt bereit, die Vorfreude steigt und der Countdown läuft. Das legendäre Jugend-Pfingstzeltlager an unserer Ruppertweiher-Anlage steht vor der Tür. Es ist wieder Zeit für die beste Auszeit des Jahres. Wir starten am Samstag, den 23. Mai bis Montag.

Raus aus dem Alltag, rein ins Abenteuer
Vergiss den stressigen Alltagstrott und pack deine Sachen. Was du brauchst? Deine Angelsachen, ein wetterfestes Zelt, einen gemütlichen Schlafsack und jede Menge gute Laune. Dieses Pfingsten schreiben wir gemeinsam wieder Geschichte. Wir freuen uns auf Momente, die uns noch jahrelang ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Die Crew ist bereit – und du?
Unsere Crew steht bereits in den Startlöchern und hat alles für euch vorbereitet. Das Gelände am Ruppertweiher wartet nur darauf, von euch zum Leben erweckt zu werden. Es wird Zeit für tolle Fänge, Lagerfeuergeschichten und eine unvergessliche Gemeinschaft.

Bis bald und Petri Heil,
wünscht Euch das gesamte Team

Markus

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