21/09/2026
+++ZWOOTE: AUSWÄRTS VERLOREN+++
🔥 23:21 – ZWEI TORE ZU WENIG. ABER WAS FÜR EIN KAMPF! 🔥
Nach dem furiosen Auftakt gegen Wusterwitz bekam unsere Zweite beim HC Neuruppin diesmal die andere Seite des Handballs zu spüren: kämpfen, leiden, hinterherlaufen – und sich trotzdem immer wieder zurückbeißen.
Am Ende steht ein bitteres 23:21 für Neuruppin. Und ja: Das tut weh. Richtig weh.
Dabei kamen unsere Jungs gut in die Partie. Über 2:3 und 3:4 erspielten wir uns eine 6:4-Führung. Doch dann riss der Faden. Neuruppin drehte das Spiel, während wir vorne zu viele Möglichkeiten liegen ließen. Aus der Führung wurde ein 13:7 für den HCN, ehe Gustav kurz vor der Pause noch verkürzte (13:8).
Drei Zahlen zeigten ziemlich deutlich, wo an diesem Nachmittag der Schuh drückte:
12 Fehlwürfe gegen Wusterwitz.
32 Fehlwürfe gegen Neuruppin.
20 Fahrkarten mehr.
Bei einer Niederlage mit gerade einmal zwei Toren Unterschied braucht es da keine große Detektivarbeit. Die Chancen waren da, wir haben sie uns erarbeitet – aber wir haben uns viel zu selten dafür belohnt.
Gefühlt wurden Torwart, Pfosten, Latte und der Bereich rund ums Tor ausgiebig getestet. Nur das Netz kam diesmal eindeutig zu kurz. 😏 Aber dann zeigte diese Mannschaft etwas, das keine Statistik wirklich abbilden kann:
HERZ. TEAMGEIST. WILLE. 💚🔥
Wer beim deutlichen Rückstand dachte, das Ding sei gelaufen, hatte unsere Jungs nicht auf der Rechnung. Nach der Pause wurde sich zurückgebissen. Aus 15:11 wurde 15:13, beim 17:16 waren wir plötzlich wieder auf einen Treffer dran. Neuruppin verschaffte sich erneut Luft – und unsere Zweite kam trotzdem wieder.
Immer wieder.
Und dann diese Schlussphase: 21:18.
Noch einmal alles reinwerfen. 21:19 und 21:20.
Plötzlich war das Spiel wieder da. Plötzlich war wieder Hoffnung. Und plötzlich musste auch Neuruppin merken: Diese Mannschaft verschwindet heute nicht einfach leise aus der Halle. 💚🔥
Umso bitterer waren die Zeitstrafen in wichtigen Phasen. Erik musste beim 11:7 für zwei Minuten runter – kurz darauf fiel das 12:7. Und als unsere Jungs sich in der Schlussphase noch einmal mit aller Macht herangekämpft hatten, erwischte es Hannes beim 22:20. Gerade wenn jeder Ball und jede Sekunde zählt, tun solche Unterzahlsituationen doppelt weh.
Neuruppin machte anschließend das 23:20. Claas traf drei Sekunden vor Schluss noch zum 23:21.
Drei Sekunden. Mehr blieb nicht. Und genau deshalb fühlt sich diese Niederlage so bitter an.
Auch eine weitere Zahl fällt auf: Neuruppin bekam vier Siebenmeter und verwandelte alle vier – wir bekamen keinen einzigen. Dazu standen am Ende vier Zeitstrafen auf OHC-Seite zwei auf Neuruppiner Seite gegenüber. Aber daran wollen wir dieses Spiel nicht festmachen.
32 Fehlwürfe sind zu viel. Zeitstrafen in entscheidenden Momenten tun weh. Und wer sich so viele Möglichkeiten erarbeitet, muss sich dafür konsequenter belohnen.
Was aber mindestens genauso deutlich bleibt:
Aufgegeben hat hier keiner. 💚 Nicht bei sechs Toren Rückstand. Nicht nach dem nächsten vergebenen Wurf. Nicht beim 21:18 in der Schlussphase. Es wurde weitergearbeitet, weitergekämpft und weiter füreinander eingestanden.
Manchmal erzählt eben auch eine Niederlage ziemlich viel über eine Mannschaft.
👉 Diese Niederlage nehmen wir mit – aber ganz sicher nicht einfach hin. Jetzt heißt es: daraus lernen, noch enger zusammenrücken und beim nächsten Mal die Antwort auf der Platte geben. 💚🔥