Tradition zu wahren und zu pflegen, Eintracht und Gemeinsinn zu fördern, die Mitglieder im sportlichen Schießen auszubilden, das ist und war immer das Ziel des Schützenvereins. Immer wieder traten jedoch Männer in Erscheinung, die aus alter Wurzel neue Kraft schöpften und dem Verein neue Impulse gaben. Soweit es die vorhandenen Unterlagen zulassen, wollen wir die Entwicklungsgeschichte des Schützenvereins wiedergeben. Kurz nachdem der Schützenverein, der das Gründungsjahr 1912 trug, festgestellt hatte, daß der Verein bereits im Jahre 1850 gegründet wurde und eine Umbenennug erfolgte, fand der Archivinspektor der Stadt Papenburg, Schützenbruder Ferdinand Marx, Urkunden und Unterlagen, daß der Papenburger Schützenverein bereits im Jahre 1800 bestanden hat. Der urkundliche Beweis wurde dem Verein übergeben. Beschlossen wurde s. Zt., eine erneute Umbennnung mit einem Jubiläum zu verbinden, was im Jubiläumjahr 2000 vollzogen wurde. Wie aus der urkundlichen Feststellung des Stadtarchivars Marx ersichtlich, müssen schon in den Jahren 1798/1800 Vogelschießen stattgefunden haben. Im Jahre 1836 erging durch die königlich Großbritannische - Hannoversche Landdrostei in Osnabrück an das Patrimonial - Gericht Papenburg eine Verfügung, nach welcher die Abhaltungen derartiger Feste bei nachdrücklicher Strafe ganz zu untersagen seien, wenn die betreffende Gemeinde oder Schützengesellschaft nicht unter Zuziehung der Obrigkeit Feststatuten entworfen hatte, in welchen die nötigen polizeilichen Bestimmungen wegen des Schießens aufgenommen waren und diese durch die Landdrostei auf den Bericht der betreffenden Obrigkeit hin, genehmigt seien.