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Herbstjagd im Wendland:An unserem Intervalljagdwochenenende vom 12.11.2026 bis zum 15.11.2026 sind noch 2 Plätze frei.Wi...
24/09/2026

Herbstjagd im Wendland:

An unserem Intervalljagdwochenenende vom 12.11.2026 bis zum 15.11.2026 sind noch 2 Plätze frei.

Wie jedes Jahr bieten wir an verschiedenen verlängerten Wochenenden in unseren Jagdintervallen Ansitzjagden an.
Für obiges Wochenende sind noch 2 Plätze frei.

Außerdem sind das Jagdhaus mit unseren Zimmern seit einigen Tagen bei verschiedenen Ferienwohnungsportalen online. Hier der Link auf unsere Bildergalerie, wo man sich die Zimmer im Jagdhaus an der Nemitzer Heide ansehen kann.

Begehungssschein Angebot Rheinland-Pfalz, Landkreis Bernkastel-Wittlich:BGS in reizvollem Hochwildrevier Moselregion zu ...
23/09/2026

Begehungssschein Angebot Rheinland-Pfalz, Landkreis Bernkastel-Wittlich:

BGS in reizvollem Hochwildrevier Moselregion zu vergeben

Im Landkreis Bernkastel-Wittlich wird ein Begehungsschein in einem Hochwildrevier vergeben

23/09/2026

Hecken bremsen das Wasser. Ohne sie sind die Hochwasser stärker und die Böden trocknen schneller aus.

Oben im Bild: eine Heckenlandschaft. Das Regenwasser trifft auf Heckenreihen, wird gebremst, versickert im Wurzelbereich und füllt das Grundwasser auf. Die Felder bleiben feucht, die Bäche steigen langsam.

Unten im Bild: dieselbe Region nach der Flurbereinigung. Keine Hecken, keine Bremse. Das Wasser schiesst über die nackte Fläche direkt in den Graben, reisst Boden mit und ist weg. Drei Wochen später ist derselbe Acker staubtrocken, weil nichts das Wasser gehalten hat.

In Deutschland hat die Flurbereinigung der 1960er bis 1980er Jahre grosse Teile der Heckenlandschaften beseitigt. In der norddeutschen Tiefebene, in den Mittelgebirgslagen und in den Flusstälern wurden tausende Kilometer Feldhecken gerodet, um grössere Schläge für Maschinen zu schaffen. Was dabei verloren ging, war nicht nur Lebensraum. Es war Wasserinfrastruktur.

Wie eine Hecke als Wasserfilter arbeitet. Eine Hecke, die quer zum Gefälle steht, wirkt wie ein Damm aus Wurzeln. Der Oberflächenabfluss bei Starkregen trifft auf das dichte Wurzelgeflecht und wird gebremst. Das Wasser versickert im Boden statt abzufliessen. Die Wurzeln leiten es in die Tiefe. Die Laubstreu am Boden verhindert, dass der Boden durch Regentropfen verschlämmt und undurchlässig wird. Nach einem früheren Beitrag dieser Reihe über die lebende Hecke schliesst dieses Thema den Kreis: Dieselbe Hecke, die dem Neuntöter einen Brutplatz und dem Igel ein Winterquartier bietet, reguliert gleichzeitig den Wasserhaushalt der gesamten Flur.

Warum der Herbst der richtige Zeitpunkt ist. Wurzelnackte Heckenpflanzen sind von Oktober bis März erhältlich und in dieser Zeit am günstigsten. Ein wurzelnackter Weissdorn oder eine Hainbuche kostet einen Bruchteil der Containerware. Der Boden ist im Oktober noch warm genug, dass die Wurzeln vor dem Winter einwachsen. Und die Pflanze braucht im ersten Winter keine Bewässerung, weil der Herbstregen und der Winterregen die Arbeit erledigen.

Was gepflanzt wird. Einheimische Sträucher und kleine Bäume, gemischt. Weissdorn (Crataegus monogyna) als Grundgerüst, dornig und dicht. Schlehe (Prunus spinosa) für die undurchdringliche Basis. Hainbuche (Carpinus betulus) als schnittverträglicher Lückenfüller, der auch im Winter Laub hält. Hasel (Corylus avellana) für schnellen Wuchs und die ersten Blüten im Februar. Feldahorn (Acer campestre) als kleiner Baum, der die Hecke überragt. Kornelkirsche (Cornus mas) für die früheste Blüte und die Herbstfrüchte. Hundsrose (Rosa canina) für Hagebutten und Insekten. Pfaffenhütchen (Euonymus europaeus) für die Herbstfärbung und die Vögel. Je mehr Arten, desto stabiler die Hecke und desto länger die Blütezeit über das Jahr.

Wie gepflanzt wird. Einen Streifen von mindestens anderthalb Metern Breite vorbereiten, besser zwei bis drei Meter. Den Boden nicht tief umbrechen, nur die oberste Schicht lockern. In Doppelreihe im Versatz pflanzen, Abstand etwa 50 Zentimeter innerhalb der Reihe, die Reihen 50 Zentimeter auseinander. Das ergibt nach zwei bis drei Jahren eine geschlossene, undurchdringliche Struktur. Sofort nach der Pflanzung mit einer dicken Schicht Hackschnitzel oder Stroh mulchen, zehn bis fünfzehn Zentimeter, über die gesamte Breite des Pflanzstreifens. Der Mulch ist das erste Glied der hydraulischen Kette: Er verhindert, dass der Boden durch Regen verschlämmt, hält die Feuchtigkeit und unterdrückt Unkraut im ersten Jahr.

Wo die Hecke stehen muss, damit sie hydraulisch arbeitet. Immer quer zum Gefälle, nicht parallel dazu. Eine Hecke, die den Hang entlangläuft, bremst nichts. Eine Hecke, die quer steht, fängt das Wasser auf seiner gesamten Breite ab. Auf grösseren Flächen mehrere parallele Heckenstreifen in Abständen von 50 bis 100 Metern, je nach Hangneigung.

Was die Hecke mit der Zeit von allein tut. Sie baut durch zurückgehaltenen Boden langsam einen kleinen Wall auf, eine natürliche Terrasse. Diesen Wall nicht einebnen. Er ist es, der das Wasser zusätzlich bremst und ihm Zeit zum Versickern gibt. In Schleswig-Holstein heissen diese Strukturen Knicks, in Niedersachsen Wallhecken. Sie sind seit Jahrhunderten Teil der Kulturlandschaft und heute als gesetzlich geschützte Biotope anerkannt.

Was nicht gepflanzt wird. Kirschlorbeer, Thuja und Leylandii-Zypresse haben in einer Feldhecke nichts zu suchen. Sie bieten keinen Nektar, keine Frucht und kein Insektenleben. Alles, was ökologisch und hydraulisch arbeiten soll, muss einheimisch und laubabwerfend oder halbimmergrün sein.

Wer im Oktober pflanzt, hat im dritten Herbst eine geschlossene Hecke, die Wasser bremst, Boden hält, Vö**ln Brutplätze gibt und den Wasserhaushalt der gesamten umliegenden Fläche verbessert. Man pflanzt nicht nur Sträucher. Man baut ein System, das die Klimafolgen für einen mitbewältigt.

23/09/2026

Ein einziger Eichelhäher vergräbt jeden Herbst rund 4 600 Eicheln im Boden – und pflanzt damit mehr Bäume als jedes Forstamt.

Der Eichelhäher (Garrulus glandarius) gehört zur Familie der Rabenvögel und ist in ganz Deutschland einer der häufigsten Waldvögel. Etwa 34 Zentimeter groß, bräunlich-rosa Gefieder mit einem leuchtend blau-schwarz gebänderten Flügelfeld, das im Flug sofort auffällt. Dazu ein schwarzer Bartstreif, eine gestreifte Kopfplatte und ein weißer Bürzel. Sein rauer, kreischender Ruf ist in jedem Eichenwald zu hören – oft bemerkt man ihn akustisch, bevor man ihn sieht.

Sein wissenschaftlicher Name verrät bereits alles: Garrulus bedeutet „der Schwätzer", glandarius heißt „der Eichelsammler". Und genau das tut er – in einem Ausmaß, das kaum jemand für möglich hält.

Was die Zahlen sagen

Ein einzelner Eichelhäher sammelt jeden Herbst zwischen 3 000 und 5 000 Eicheln, besonders aktive Tiere bis zu 10 000. Er transportiert bis zu neun Stück gleichzeitig – im Kehlsack und im Schnabel – und vergräbt sie einzeln im Boden, meistens weit entfernt vom Mutterbaum. Die üblichen Transportentfernungen liegen bei über 500 Metern, dokumentiert sind Strecken von einem bis sechs Kilometern, in Einzelfällen sogar noch deutlich weiter.

Multipliziert man das mit den Millionen von Eichelhähern in Europa, übertrifft die Gesamtleistung dieser Vögel sämtliche menschlichen Aufforstungskampagnen bei Weitem.

Das Gedächtnis dahinter

Eichelhäher haben ein außergewöhnliches räumliches Erinnerungsvermögen. Sie können sich mehrere Tausend einzelne Verstecke merken und finden den Großteil ihrer Vorräte im Winter wieder. Aber diese Erinnerung ist nicht perfekt – und genau darin liegt der Trick. Rund 20 bis 30 Prozent der vergrabenen Eicheln werden nie wieder abgeholt. Sie bleiben im Boden und keimen im Frühjahr.

Das Ergebnis ist messbar: Europäische Forststudien zeigen, dass über die Hälfte aller natürlich aufgelaufenen jungen Eichen nicht von herabgefallenen Eicheln stammen, sondern von Eicheln, die der Häher vergraben hat. Der Eichelhäher ist damit statistisch der wichtigste Baumsäer Europas – weit vor Wind, Wasser und allen anderen Tieren.

Wo er pflanzt – und warum das entscheidend ist

Der Eichelhäher vergräbt seine Eicheln nicht irgendwo. Er sucht gezielt offene Stellen, bevorzugt Waldränder und Lichtungen, und steckt die Eicheln am Fuß von Dornbüschen in den Boden – Schlehe, Weißdorn und Brombeere. In der Forstwirtschaft nennt man diese Sträucher Ammenpflanzen, weil sie die jungen Eichen in den ersten Jahren vor Rehen und Kaninchen schützen. Die offene Stelle liefert das Licht, das eine junge Eiche unter dem Kronendach ihres eigenen Elternbaums nie bekommen würde.

Jede Eichel wird einzeln mit dem Schnabel in den Boden gedrückt, in der richtigen Tiefe für die Keimung, mit einem Abstand von etwa einem halben bis einem Meter zur nächsten. Das ist keine zufällige Verteilung – das ist ein Pflanzschema, das jeder Förster unterschreiben würde.

Die Koevolution

Die Eiche produziert einen stärkereichen Fruchtkörper – die Eichel – der die Hauptnahrung des Hähers im Winter bildet. Im Gegenzug verbreitet der Häher die Eiche kilometerweit über die Landschaft, an Standorte, die sie aus eigener Kraft nie erreichen könnte. Ein 35 Zentimeter großer Vogel und ein Baum, der 500 Jahre alt werden kann, in einer Zusammenarbeit, die seit dem Ende der letzten Eiszeit ganz Europa wieder bewaldet hat. Ohne den Eichelhäher gäbe es die europäischen Eichenwälder in ihrer heutigen Ausdehnung nicht.

Erstellt: 23. September 2026"Unsere Freiheit ist bedroht" - mit Dr. Florian Asche21.09.2026 Der Überläufer - Podcast IGe...
23/09/2026

Erstellt: 23. September 2026
"Unsere Freiheit ist bedroht" - mit Dr. Florian Asche
21.09.2026 Der Überläufer - Podcast IGeschichts-Podcasts Streamen

Der DWJ-Cast Im Interview erklärt der Jurist Dr. Florian Asche, warum er für jagende AFD-Mitglieder nun sogar vor das Bundesverfassungsgericht zieht - und warum diese Klage jeden Bürger angeht, dem die Meinungsfreiheit wichtig ist - egal, ob er rechts, links oder in der politischen Mitte zuhause ist.

https://www.deutsches-jagdportal.de/portal/index.php/aktuelles/243-aktuelles/12397-unsere-freiheit-ist-bedroht-mit-dr-florian-asche

Wildschaden: Die Woche, in der sich alles entscheidet19.09.2026Im Wildschadensrecht geht der häufigste Anspruch nicht vo...
20/09/2026

Wildschaden: Die Woche, in der sich alles entscheidet

19.09.2026

Im Wildschadensrecht geht der häufigste Anspruch nicht vor Gericht verloren, sondern im Kalender. Er erlischt, bevor irgendjemand über die Höhe des Schadens gesprochen hat.

Die Vorschrift

§ 34 Satz 1 BJagdG lautet:
„Der Anspruch auf Ersatz von Wild- oder Jagdschaden erlischt, wenn der Berechtigte den Schadensfall nicht binnen einer Woche, nachdem er von dem Schaden Kenntnis erhalten hat oder bei Beobachtung gehöriger Sorgfalt erhalten hätte, bei der für das beschädigte Grundstück zuständigen Behörde anmeldet."

Drei Dinge stehen in diesem Satz, die ihn schärfer machen, als er beim ersten Lesen wirkt.

Er lässt den Anspruch erlöschen. Das ist keine Verjährung, gegen die sich einwenden ließe, die Berufung darauf sei treuwidrig. Der Anspruch ist weg.

Wichtige Fakten zum Wildchadensrecht für Geschädigte

Jagdverpachtung Rheinland-Pfalz, Rhein-Lahn-Kreis:Die Jagdnutzung des gemeinschaftlichen Jagdbezirk Rettert (Rhein-Lahn-...
19/09/2026

Jagdverpachtung Rheinland-Pfalz, Rhein-Lahn-Kreis:

Die Jagdnutzung des gemeinschaftlichen Jagdbezirk Rettert (Rhein-Lahn-Kreis) soll mit Wirkung vom 01. April 2027 auf die Dauer von mindestens 5 Jahren aufgrund schriftlicher Gebote verpachtet werden.

Der Jagdbezirk Rettert I ist ca. 343,4 ha groß und ist in ca. 14,7 ha befriedete Flächen und ca. 328,7 ha bejagbare Flächen gegliedert. Die bejagbaren Flächen bestehen aus ca. 195,5 ha Feld und ca. 133,2 ha Wald. Der Jagdbezirk Rettert II ist ca. 213,8 ha groß und ist in ca. 10,8 ha befriedete Flächen und ca. 203 ha bejagbare Flächen gegliedert.

Jagdverpachtung   Franken, Landkreis Neustadt Aisch:Die Jagdgenossenschaft Frankenfeld, Gemeinde Baudenbach, verpachtet ...
19/09/2026

Jagdverpachtung Franken, Landkreis Neustadt Aisch:

Die Jagdgenossenschaft Frankenfeld, Gemeinde Baudenbach, verpachtet ab 01.04.2027 ihr Jagdrevier in Form der freihändigen Vergabe auf 9 Jahre neu. Die Größe des Reviers umfasst ca. 285 ha mit ca. 38% Waldanteil. Es handelt sich um ein Niederwaldrevier.

In Mittelfranken wird eine Genossenschaftsjagd zum 1.4.2027 neu verpachtet

Adresse

Neuer Weg 5
Prezelle
29491

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