22/09/2026
Mach's wie ein Schlagzeuger 🥁👊
Einer der häufigsten Fehler, gerade bei Anfängern: Vom ersten Schlag an wird mit voller Kraft draufgeballert. Das sieht erstmal stark aus, aber nach kurzer Zeit sind Arme und Schultern schwer, die Atmung ist weg und die Schläge werden langsam und vorhersehbar.
Ein Schlagzeuger haut auch nicht die ganze Zeit mit voller Wucht aufs Becken. Er spielt einen Rhythmus, mal leiser, mal lauter, und genau die Akzente machen den Unterschied.
Genauso im Kampf: Mit leichten, lockeren Schlägen hältst du den Gegner beschäftigt, testest seine Deckung und sparst gleichzeitig Energie. Dein Gegenüber gewöhnt sich an dein Tempo und stellt sich darauf ein. Und genau dann kommt der eine feste Schlag aus dem Nichts, den er nicht kommen sieht. 💥
Wichtig dabei: Zwischen den Schlägen locker bleiben und ausatmen. Wer permanent angespannt ist, verliert Kraft und Geschwindigkeit.
Probier's beim nächsten Sandsacktraining aus: 3–4 leichte Schläge, dann ein voller Treffer. Rhythmus wechseln, nicht berechenbar sein.
📍 Kampfsportschule Schwäbisch Hall