28/09/2026
Am Ende will keine nach Hause. 🤍
Vier Tage Retreat — hier einmal die ganze Geschichte, nicht nur ein Ausschnitt.
Donnerstagabend kommen alle an, wir essen zusammen, lernen uns kennen, auch die Coaches. Noch ganz entspannt, ohne Programm.
Freitag beginnt der eigentliche Tag: morgens, auf nüchternen Magen, EMS-Training. Das klingt nach Anstrengung — und dann passiert das Gegenteil. Schon im ersten Training merkst du, wie beweglich du plötzlich wirst, wie frei sich dein Körper anfühlt. Danach Gruppencoaching mit Anja, und irgendwo in diesen Stunden wird aus acht fremden Frauen ein Team. Am Nachmittag folgen die Einzeleinheiten, ganz auf dich abgestimmt.
Samstag gehört den Pferden. Und hier gilt: Du musst nichts können. Manche waren zwanzig Jahre nicht im Sattel, andere sind geübt, aber unsicher geworden — am Samstag spielt das keine Rolle. Jede reitet in ihrem eigenen Tempo. Ich sehe dabei jedes Mal, wie sich die Anspannung in den Gesichtern löst, sobald der erste Schritt gemacht ist.
Sonntag ist Wunschprogramm: noch mal Coaching, noch mal reiten, oder beides — du entscheidest. Und dann, mittags, ist es vorbei. Das ist ehrlich der Moment, den ich selbst am schwersten finde. Vier Tage, acht fremde Frauen, ein Team — und dann sitzt jede wieder allein im Auto, auf dem Weg zurück in den Alltag.
Aber genau das nehmen alle mit: das Gefühl, dass sie es können. Nicht nur beim Retreat — auch danach.
Retreat Nr. 2: 29. Oktober bis 1. November, Hotel Camp Reinsehlen in der Lüneburger Heide, maximal acht Frauen.
💬 Was würdest du dir zutrauen, wenn niemand zuschauen und bewerten würde? Schreib’s mir. Und wenn du dabei sein willst: Schreib mir RETREAT. 🤍