SV Hussenhofen 1925 e.V.

Spieltag 2, Mittwoch, 23.9.2026, 19 Uhr: SVH – TSGV Rechberg 3:1 (1:1)Na, das sah doch mal wieder eher nach Fußball aus ...
23/09/2026

Spieltag 2, Mittwoch, 23.9.2026, 19 Uhr: SVH – TSGV Rechberg 3:1 (1:1)

Na, das sah doch mal wieder eher nach Fußball aus als in den letzten zwei Spielen. Nach schleppender Anfangsphase waren wir die klar bessere Mannschaft und konnten dies dann auch in das ummünzen, was im Fußball zählt: Tore.

Zunächst aber hatten wir erst mal eine bittere Pille zu schlucken. Nämlich das Gegentor. Ein hoher Freistoß segelte in unseren Strafraum und der Versuch zu klären endete im eigenen Netz. Wie einst Uwe Seeler verlängerte Grözinger den Ball mit seinem Hinterkopf. Aber nicht wie Seeler ins gegnerische, sondern ins eigene Tor. Hätte er eine Platte wie uns Uwe gehabt, wäre der Ball wahrscheinlich einfach drübergerutscht und es wäre nichts passiert. Sein Wuschelkopf wirkte aber eher wie ein Trampolin und der Ball federte über Cetinkaya hinweg ins Netz. Wir schüttelten uns kurz und begannen endlich Fußball zu spielen. Es dauerte auch nicht lange, ehe wir belohnt wurden. Werner zog nur drei Minuten später aus 25 m ab und der Ball flog unhaltbar in den Winkel. Ein Traumtor und für uns die Initialzündung. Wir träumten nach dem Traumtor auch nicht lange weiter, sondern setzten nach und zeigten teils sehenswerte Spielzüge, die leider zu nichts führten.

Nach der Pause setzten wir unser dominantes Spiel von vor der Halbzeit fort. In der 49. Minute setzte Robinson einen von Hägele getretenen Eckball aus kurzer Distanz zur 2:1-Führung ins Netz. Die Abwehr der Gäste sah dabei alles andere als gut aus, denn der Ball war so lange und so hoch in der Luft, dass beinahe Schnee darauf lag, als er wieder runterkam. Es wäre Zeit genug gewesen, in der Zeit, in der der Ball in der Luft war, ein Kaffeekränzchen abzuhalten, und demzufolge wäre auch genug Zeit gewesen, die Flugbahn und den Endzielpunkt des Balles zu berechnen. Da sie dazu aber nicht in der Lage waren, nahm Robinson die Einladung dankbar an und verwandelte eiskalt.

In der Folgezeit wankte das Spiel hin und her, aber keiner der Kontrahenten konnte sich einen nennenswerten Vorteil erspielen. In der 76. Minute fasste sich dann Hägele ein Herz und ging rechts durch. Sein Pass in die Mitte geriet zwar etwas zu lang, aber Riedle setzte nach, sicherte den Ball und als alle schon mit einem erneuten Querpass in die Mitte rechneten, schlenzte er den Ball aus spitzem Winkel einfach mal, zum 3:1, ins lange Eck. Die Rechberger bäumten sich nun noch einmal auf und wir hatten einige heikle Situationen zu überstehen, aber entweder bekamen wir im Getümmel noch einen Fuß dazwischen oder Cetinkaya rettete irgendwie. Am Ende steht ein verdienter Sieg unseres Teams, das sich heute Abend wirklich zerrissen hat und sich verdient feiern lassen konnte. Wir zeigten nach dem Rückstand Moral und kamen stark zurück. Etwas, das man in den letzten Spielen schmerzlich vermisste. Da fielen wir nach einem Rückstand förmlich auseinander. Verdienter Sieg in einem Spiel, in dem wir endlich mal wieder Spielzüge statt Bummelzüge zeigten.

So, das war’s jetzt vom Spiel. Ich hoffe, ich konnte den Anforderungen eines etwas mäkeligen Zeitgenossen nachkommen, der sich bei mir beschwert hat, dass ich zu wenig über Fußball und zu viel über das Wetter, Tiere, die Rems oder sonstwas schreibe. Ich verstehe gar nicht recht, auf was er eigentlich abzielt. Er ist schließlich auf dem Sportplatz und sieht das Spiel mit eigenen Augen. Wieso braucht er denn dann noch einen ausführlichen Spielbericht? Aber gut. Ich will ja nicht, dass er wegen meiner Nichtsovielfußball-Fußballberichte das Mitteilungsblatt abbestellt und den Einhorn-Verlag in den Ruin treibt. Es gibt zwar bestimmt noch Luft nach oben, aber wenigstens den guten Willen kann er mir nicht absprechen. Ob das jetzt so bleibt, kann ich nicht sagen, aber ich glaube eher nicht. Es gibt so viel zu erzählen und zu berichten, da wäre es doch schade, wenn ich nur über Fußball schreibe.

Jetzt, da der Ruin des Einhorn-Verlags vorerst abgewendet ist, kann ich ruhigen Gewissens noch kurz etwas anderes beisteuern. Heute Abend war es nämlich scheißkalt. Und dunkel. Und dazu noch Mittloch. Das ist, finde ich, doch zumindest eine Erwähnung wert.

So, das war es für heute. Ein Kompliment an die Jungs, die heute gekämpft und sich bis zum Schluss den A***h aufgerissen haben. Jetzt machen wir das noch öfter, dann klappt es auch mit weiteren Siegen. In den nächsten zwei Wochen gibt es keine Berichte, da ich im Urlaub bin und da bleibt der Stift im Sack. Wenn ihr also wissen wollt, wie die Spiele gelaufen sind, würde ich vorschlagen, dass ihr einfach auf den Sportplatz geht, dann erfahrt ihr es aus erster Hand. Die Mannschaft freut sich über jede Unterstützung.

Aufstellung: Cetinkaya, Grözinger, Seemann, Robinson, Dimoski, Werner, Dinita, Schwarzkopf, Riedle, Gussmann, Hägele, Altrichter, L. Barth, F. Barth, Platau, Rehm.

Tore: 1:1 Werner (26), 2:1 Robinson (49), 3:1 Riedle (76).

Vorschau: Sonntag, 27.9.26, 15 Uhr: Türkgücü – SVH. Reserve spielfrei. Sonntag, 4.10.2026, 15 Uhr: SVH – FC Durlangen II. Reserve spielt um 13 Uhr gegen Alfdorf-Oy. (AB)

Spieltag 6, Sonntag, 20.9.2026, 15 Uhr: SVH – FC Eschach 0:4 (0:1)Eschach. Da war doch was. Ach ja, da haben wir uns in ...
20/09/2026

Spieltag 6, Sonntag, 20.9.2026, 15 Uhr: SVH – FC Eschach 0:4 (0:1)

Eschach. Da war doch was. Ach ja, da haben wir uns in der letzten Saison, als es noch Hoffnung für uns gab, eine derbe Klatsche abgeholt, was uns endgültig auf die „Road to nowhere“ schickte. Die Richtung hat davor schon nicht gestimmt, aber gegen den Tabellenletzten eine dermaßen auf die Zwölf zu bekommen, hatte schon eine besondere Qualität. Spätestens da war eigentlich allen klar, wohin die Reise geht. Walhalla, Nirvana, Hades, nennt es, wie ihr wollt, am Ende kam eh alles auf’s Gleiche heraus: Abstieg. Wir hatten also einiges gutzumachen, mal schauen, wie wir uns heute angestellt haben.

Tja, wie haben wir uns wohl angestellt? Das Ergebnis könnte ja täuschen … tut es aber nicht. Wenn wir uns als Angestellter so anstellen würden wie wir uns heute auf dem Sportplatz angestellt haben, wären wir die längste Zeit angestellt gewesen und hätten uns wieder beim Arbeitsamt anstellen müssen, um eine neue Anstellung zu finden. In Ermangelung an Alternativen dürfen wir uns aber auch zukünftig weiter so anstellen wie heute, ohne befürchten zu müssen, unsere Anstellung zu verlieren. Ich frage mich nur, was wir Zuschauer angestellt haben, um mit so einem Gegurke bestraft zu werden.

Wie schon letzte Woche war auch der heutige Gegner jetzt nicht gerade die Übermannschaft und sie hatten aus dem Spiel heraus auch nicht gerade viel zu bieten, aber da wir ihnen alle Gegentore als Geschenke hübsch verpackt und mit Schleife auf dem Silbertablett serviert haben, mussten sie das auch nicht. Allen Toren gingen Fehler von uns voraus, die die Eschacher dankbar annahmen. Sie mussten eigentlich nicht viel mehr tun, als zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Damit es für sie nicht zu einfach wurde, ließen wir sie noch etwas zum Ball sprinten, ehe sie ihn dann nur noch versenken mussten. Mehr gibt es zum Spiel eigentlich auch nicht zu sagen.

Positiv zu vermerken ist, dass wir durchaus auch Chancen hatten. Sommer setzte einen Kopfball in der ersten Hälfte knapp daneben. Das wäre der Ausgleich gewesen. Seemann vergab in der 48. Minute aus aussichtsreicher Position, als er alleine vor dem Torwart den Ball an den Pfosten setzte. Das wäre ebenfalls der Ausgleich gewesen. Stattdessen bekamen wir nur ein paar Minuten später, nach einem Fehler von uns, das 0:2 eingeschenkt. Wieder hübsch mit Schleife und Silbertablett. Es fiel noch das 0:3 in der 69. Minute, Schleife, Silbertablett und das Spiel war durch. Werner hatte noch eine Riesenchance und danach hatte noch irgendwer so was wie eine Chance, aber das wäre eh nur noch Ergebniskosmetik gewesen. Ein Remis, geschweige denn einen Sieg, konnten wir uns da schon abschminken. Da wäre das Tor auch nicht weiter ins Gewicht gefallen. Die größte Chance von uns hatte aber ein Eschacher, der mit einem Querschläger seinen Torwart testete. Er hat den Test bestanden, denn er konnte ihn gerade noch so vor dem Überqueren der Torlinie abwehren. Stattdessen erzielte Eschach, Silbertablett, Sekunden vor Schluss das 0:4. Der Schiri pfiff dann auch gar nicht mehr an, sondern gleich ab.
Ich weiß, das hört sich jetzt so an, dass Eschach gar nichts für den Sieg konnte. So ist das natürlich nicht. Sie haben den Sieg verdient, weil sie einfach besser waren als wir. Die vier Tore sind zwar harter Tobak und vielleicht etwas viel, aber sie haben nichtsdestotrotz verdient gewonnen. Wir haben uns wieder einmal zu blöd angestellt und zu viele Fehler gemacht, was sie eiskalt ausgenutzt haben. Also Glückwunsch an Eschach.

Am Ende haben wir nicht viel mehr gemacht, als unsere Trikots spazieren zu tragen. Es standen bei uns 11 Spieler in kurzen Hosen auf dem Platz, die zwar wollten, aber nicht konnten. Aber he, es gibt Schlimmeres als das. Wir hätten 0:5 verlieren können.

Ein Zuschauer meinte, dass in einem Standbild im Fernseher mehr Bewegung wäre als in unserem Spiel. So weit würde ich jetzt nicht gehen. Wir haben uns ja bewegt, nur nicht zielgerichtet und koordiniert. Das kann man aber verbessern, das macht mir Mut. Wir sind zwar bei vier Spielen mit nur einem Sieg und drei Niederlagen etwas schludrig in die Saison gestartet, aber wir haben ja noch Zeit und es heißt ja: „Kommt Zeit, kommt Rat.“ Jetzt kommt am Mittwoch erst mal Rechberg und vielleicht stellen wir uns da dann ja etwas besser an als heute.

Gute Besserung noch an meinen Ex-Nachbarn Lukas Pröll, der sich an der Schulter verletzt hat und ausgewechselt werden musste. Wieder einer weniger. Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß, wie schon Andi Brehme messerscharf folgerte.

Aufstellung: I. Cetinkaya, M. Cetinkaya, Dimoski, Grözinger, Robinson, Gussmann, Werner, Sommer, Seemann, Hägele, Pröll, Dinita, Barth, Altrichter, Riedle, Platau, Göbel.

Tore: Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß.

Vorschau: Mittwoch, 23.9.2026, 19 Uhr: SVH – TSGV Rechberg. Sonntag, 27.9.2026, 15 Uhr: Türkgücü – SVH. Reserve spielfrei. (AB)

Spieltag 5, Sonntag, 13.9.2026, 15 Uhr: SV Pfahlbronn – SVH 3:1 (1:0)Tja, was soll ich sagen? Es wird auf jeden Fall ein...
13/09/2026

Spieltag 5, Sonntag, 13.9.2026, 15 Uhr: SV Pfahlbronn – SVH 3:1 (1:0)

Tja, was soll ich sagen? Es wird auf jeden Fall eine lange, lange Saison. So verheißungsvoll die Partie gegen Lorch endete, so verhängnisvoll endete die Partie gegen Pfahlbronn.

Und es hat schon scheiße begonnen. Kaum in Pfahlbronn angekommen, fing es an zu plätschern. Das Spiel begann, das Plätschern von oben ging weiter und weil es eben so schön plätscherte, plätscherten die Spieler auf dem Platz mit und das Spiel plätscherte so vor sich hin. Nach ein paar Minuten hörte das Plätschern von oben auf, was sich allerdings nicht bis zu den Spielern herumsprach. Sie und das Spiel plätscherten weiter so herum und das ging bis zur 34. Minute, bis die Pfahlbronner den Hahn zudrehten und das Plätschern urplötzlich aufhörte. Was dem plötzlichen Plätscherstopp allerdings vorausging, spottet jeder Beschreibung. Nach einem Eckball herrschte in unserem Strafraum das pure Chaos. Die Spieler beider Mannschaften spielten Flipper mit dem Ball und man konnte dem Kurs des Balles kaum folgen, ohne sich ein Schleudertrauma zuzuziehen. Als es dem Ball schließlich zu blöd wurde, herumgeschubst zu werden, setzte er sich einem Pfahlbronner Spieler zu Füßen, der ihn dankbar versenkte. Zugegeben, das 1:0 kam etwas überraschend, beide Teams bekleckerten sich davor nicht gerade mit Ruhm, aber wenn man sich so blöd anstellt und den Ball auch nach dem drölften Abwehrversuch nicht aus dem Fünfer rauskriegt, der darf sich nicht wundern, wenn es einschlägt. Der weitere Verlauf der ersten Halbzeit ist nicht weiter von Belang, denn die Spieler und das Spiel … na, erratet ihr's, richtig, sie plätscherten wieder so vor sich hin.

Die zweite Hälfte begann und jeder, der sich vom SVH Großes erwartete oder versprach, wurde schnell eines Besseren belehrt. Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff stand es nach einem kapitalen Abwehrbock auf einmal 2:0 für die Gastgeber. Spätestens da bogen wir komplett auf die falsche Spur ab. Waren wir schon die gesamte erste Hälfte neben der Spur, aber ab dem 2:0 waren wir als Geisterfahrer unterwegs. Uns wollte so gar nichts gelingen, kein Ball über 5 m fand seinen Weg zum Mitspieler und die „Nichtruhmbekleckerei“ ging nahtlos weiter. Es wäre eventuell besser gewesen, wir hätten uns in der Pause mit Rum bekleckert oder besser gleich die ganze Pulle leergesoffen. Spieler und Zuschauer gleichermaßen. Bei den Spielern wäre es eh egal gewesen, die liefen sowieso nur im Kreis herum und dem Ball hinterher. Den Zuschauern hätte der Rum wenigstens dabei geholfen, das Ganze erträglicher zu machen, denn was man da so zu sehen bekam, strapazierte die Nerven bis zum Zerreißen. Es wäre wenigstens schön gewesen, zu sehen, dass wir uns wehren, aber da war gar nichts. Es ist ja jetzt nicht so, dass Pfahlbronn die Übermannschaft war, aber von zwei nicht so guten Teams waren wir mit Abstand das „Überhauptnichtguteste“. Das 3:0 war dann auch nicht weiter schlimm, wir hatten uns davor eh schon ergeben, da war das grad Bumms.

Als wir uns dann, so ab der 85. Minute, auch endlich dazu entschlossen, am Spiel teilzunehmen, war die Katz scho dr Baum nauf. Uns gelang zwar in der 89. Minute durch einen Elfer von Werner der Anschlusstreffer, aber wie gesagt, das war eh Bumms.
Es wird diese Saison nicht einfach für uns. Wir müssen einige junge Spieler einbauen und das braucht Zeit. Dazu kommt noch Verletzungspech und aus einem eh schon dünnen Kader wird ein Kader, der am Seidenfaden hängt. Das sieht man schon an unserer Ersatzbank, die komplett aus Reservespielern bestand. Die haben aber wenigstens mit einem Erfolgserlebnis auf der Bank Platz genommen, die haben nämlich 2:0 gewonnen.

Am Sonntag kommt Eschach zu uns, ehe dann am Mittwoch das Nachholspiel gegen Rechberg, auch bei uns, stattfindet. Vielleicht beherzigen die Spieler das mit dem Rum ja und ziehen mal richtig einen durch. Klotzen, nicht kleckern, dann klappt's ja vielleicht auch wieder mit dem Ball. Heute haben wir beim Ball auf jeden Fall wieder ziemlich viele Sympathien verspielt, die wir gegen Lorch gutgemacht hatten. Bis dahin: Skål!

Aufstellung: I. Cetinkaya, M. Cetinkaya, Sommer, Robinson, Grözinger, Gussmann, Seemann, Dinita, Pröll, Hägele, Werner, Zivkovic, Barth, Riedle, Altrichter, Platau, Göbel.

Tore: 1:3 Werner (89, FE).

Vorschau: Sonntag, 20.9.2026, 15 Uhr: SVH – FC Eschach. Mittwoch, 23.9.2026, 19 Uhr: SVH – TSGV Rechberg. Die Reserve spielt am Sonntag um 13 Uhr ebenfalls gegen Eschach. Hoffen wir, dass da dann nur das Bier in den Flaschen der Zuschauer plätschert. (AB)

Spieltag 4, Sonntag, 6.9.2026, 15 Uhr: SVH – SF Lorch II 3:0 (1:0)Nachdem der Start letzte Woche in Bargau gewaltig in d...
06/09/2026

Spieltag 4, Sonntag, 6.9.2026, 15 Uhr: SVH – SF Lorch II 3:0 (1:0)

Nachdem der Start letzte Woche in Bargau gewaltig in die Hecke gegangen ist (wahrscheinlich die gleiche Hecke, in der sich der Ball nach dem Gewaltschuss von Naumann verkrümelt hat), darf man gespannt sein, ob der Ball diese Woche unser Freund ist und wir die ersten Punkte der Saison einfahren können. Zu Gast sind heute die SF Lorch II, die letzte Woche ihren ersten Sieg einfahren konnten.

Na, das sah heute doch um einiges mehr nach Fußball aus als das, was wir letzte Woche darboten. Letzte Woche spielte der Ball „Hasch mich, ich bin der Frühling“ mit uns, heute machten wir ihm ordentlich Dampf unter dem Kessel. Wir schossen heute in einer Hälfte öfter auf das Tor, als in der vergangenen Woche im ganzen Spiel. Ach, was sage ich, öfter als in den vergangenen fünf Spielen zusammen. Sozusagen saisonübergreifend. Vom letzten Sieg reden wir mal lieber nicht. Das war, glaube ich, als die Menschen von den Bäumen stiegen und anfingen, mit Steinen nach denen zu werfen, die sich noch oben befanden. Auch eine Art, der Überbevölkerung vorzubeugen. Im Fußball nennt man sowas Eigentor und davon haben wir in der letzten Saison reichlich fabriziert. Im übertragenen Sinn. Wir haben uns öfter als uns lieb war selbst sabotiert und die Hoffnung ist groß, dass das diese Saison endlich wieder anders wird. Der Grundstein wurde hoffentlich heute mit dem 3:0 gegen Lorch II gelegt.

Der Anfang war noch etwas zerfahren, man sah, dass uns das Bargau-Spiel noch im Hinterkopf saß, aber mit zunehmender Spielzeit wurden wir immer sicherer und beherrschten das Spiel immer mehr. Als Werner dann das erlösende 1:0 erzielte, konnte man die Steine, die uns von der Brust fielen, wahrscheinlich bis auf die dunkle Seite des Monds hören. Anmerkung: Das ist die Seite, auf der wir uns in der vergangenen Saison vorzugsweise aufhielten. Wir wurden immer ballsicherer und ab und zu zauberten wir Spielzüge auf den Rasen, die Harry Potter hätten vor Neid erblassen lassen.
Natürlich ist noch nicht alles Gold, was glänzt, es ist noch genug Katzengold dabei. Zu oft haben wir die Lorcher wursteln lassen und uns selbst in die Bredouille gebracht, aber wir sind auf einem guten Weg. Wir haben uns Chancen erspielt und nicht herbeigezwungen und dann massakriert. Wenn wir jetzt vor dem Tor noch abgezockter agieren und unsere Chancen nutzen …

Mitte der zweiten Halbzeit erzielte Werner nach super Vorarbeit durch Schwarzkopf das 2:0 und alle konnten beruhigt durchatmen. Den Schlusspunkt setzte dann Pröll, der, von Barth, in den Schlussminuten des Spiels, den Ball so auf den Fuß gelegt bekam, dass er ihn nicht mal hätte vorbeischießen können, wenn er es gewollt hätte. Das 3:0 war dann auch der Endstand in einem guten Spiel unseres Teams. Endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis nach einer langen Zeit der Tristesse beim SVH. Darauf kann man aufbauen. Und auch der Ball konnte sich heute nicht über mangelnde Treterei unsererseits beklagen. Wir haben es ihm heute aber mal so richtig besorgt und ihm drei Höhepunkte beschert, die ihn befriedigt zurück in den Sack haben schlüpfen lassen. Den Ba****ck. Dort hat er jetzt zwei Wochen seine Ruhe, ehe er von uns wieder durchgewalkt wird. Klasse Jungs, weiter so.

Aufstellung: I. Cetinkaya, M. Cetinkaya, Robinson, Grözinger, Dimoski, Gussmann, Seemann, Schwarzkopf, Werner, Hägele, Pröll, Rehm, Zivkovic, Platau, Riedle, Barth, Alrichter, Göbel.

Tore: 1:0, 2:0 Werner (39, 70), 3:0 Pröll (82).

Vorschau: Sonntag, 13.9.26, 15 Uhr: SV Pfahlbronn – SVH. Die Reserve spielt wahrscheinlich um 13 Uhr ebenfalls in Pfahlbronn. (AB)

Spieltag 3, Sonntag, 30.8.2026, 13 Uhr: FC Germania Bargau II – SVH 4:1 (1:1)Spieltag 1: spielfreiSpieltag 2: verlegtDer...
30/08/2026

Spieltag 3, Sonntag, 30.8.2026, 13 Uhr: FC Germania Bargau II – SVH 4:1 (1:1)

Spieltag 1: spielfrei
Spieltag 2: verlegt

Der Fußball, das unbekannte Wesen. Dabei ist es doch eigentlich so einfach. Ich meine, der Fußball ist ja kein Außerirdischer der nach Hause telefonieren will oder einer der Katzen frisst. Der Fußball ist im Fußball das Spielgerät, das mit dem Fuß getreten und nicht gestreichelt oder missachtet werden will. Darum heißt es Fuß-Ball. Eigentlich logisch, oder? Er will sogar getreten werden. Mit dem Fuß. Das ist sein Daseinszweck. Seine Bestimmung. Fuß tritt Ball. So wie ein Pferd geritten und ein Mann gestreichelt werden will (ich gehe da jetzt nicht ins Detail), so will ein Ball, dass man ihn tritt. Gut, ab und zu will er auch mal gestreichelt werden, aber nur von Spielern, die mit ihm auch umgehen können. Danach will er aber wieder volle Kanone mit den Füßen so richtig mit Bumms durchgewummst werden. Wird er das nicht, fängt er an zu schmollen, entzieht sich dann den Tretverweigerern und schließt sich denen an, die es ihm so richtig besorgen. Ein Ball hat ja schließlich auch Gefühle. Wenn er plötzlich nicht mehr getreten und stattdessen missachtet wird, tut ihm das auch weh. Ich weiß ja jetzt nicht, was dem Ball heute alles im Kopf herumgegangen ist, aber an der Ballbesitzverteilung kann man ganz klar erkennen, dass er mit unserer Ballbehandlung nicht einverstanden war. Warum sonst entzog er sich permanent dem Begehren unserer Spieler und schloss sich den Reihen des Gegners an? Ich meinte sogar, dass er kurz hämisch gegrinst hat, als er in unser Tor flog. Hätte er Hände, hätte er uns wahrscheinlich den schlimmen Finger gezeigt. Aber nun genug vom Fuß-Ball, vielleicht ist er uns in den nächsten Spielen ja freundlicher gesonnen. Wenn wir ihm die Hucke vollhauen und so treten, dass die Botanik oder der Mond nur zwei von vielen Optionen sind, in die er von uns getreten wird. Dann geht’s bestimmt wieder.

Was kann ich euch sonst noch so alles über Bälle erzählen? Mal schauen. Es war einmal ein Ball …
Ne, Spaß. Also zum Spiel:

Wir waren von Anfang an unterlegen. Bargau spielte Katz und Maus mit uns und wir konnten froh sein, dass wir zur Halbzeit nicht schon 4 oder 5:1 hinten lagen. So oft, wie wir den Ball mit so ziemlich allen Körperteilen, die nicht unmittelbar eine rote Karte und einen Elfmeter nach sich zogen, am Überqueren der Torlinie gehindert hatten, hätte einen professionellen Erbsenzähler in den Wahnsinn getrieben. Es hätte nach einer Viertelstunde schon zwingend 4:0 für Bargau stehen müssen. Stattdessen stand es auf einmal 1:1, als Hägele einen der seltenen, oder besser gesagt fast nicht vorhandenen Freistöße vors Tor zirkelte, wo ihn Mike Werner irgendwie reinwurstelte. Dass wir überhaupt ein Tor erzielten, war schon ein kleines Wunder für sich, dass das Spiel mit 1:1 in die Kabine ging, grenzte schon an Blasphemie. Nach dem 1:1 spielten wir sogar ganz ordentlich mit, zwar ohne eine einzige Torchance, aber immerhin hielten wir die Bargauer in Schach und behandelten den Ball nicht wie E.T. oder Alf.

Das sollte sich allerdings nach der Halbzeit ändern, denn da war die Schonzeit vorbei. Wir bekamen keinen Fuß mehr auf den Boden und der Ball, der in Durchgang Eins sowieso schon Zicken machte, schlug sich nun vollends auf die Seite der Gastgeber. Wir spielten in der zweiten Halbzeit etwas, ja, was eigentlich? Fußball war es jedenfalls nicht. Es sah wenigstens nicht danach aus. Der Ball war zwar im Spiel, aber es sah aus, als hätten wir Angst, irgendetwas falsch zu machen und ihn dabei noch mehr zu vergrätzen als ohnehin schon. Also am besten gar nicht beachten. Den Ball meine ich. So kam es dann, wie es kommen musste, denn Bargau legte seine Torallergie ab und erzielte das 2:1. Als kurz danach ein Bargauer, Naumann, um genau zu sein, die dicke Berta rausholte und den Ball aus gefühlten 100 m, okay, lass es 35 m sein, unter die Latte zimmerte, war es vollends um uns geschehen. Sogar der Ball, der sowas ja eigentlich gewohnt sein müsste, machte sich bei der nächsten Gelegenheit vom Acker und suchte in einer Hecke hinter dem Platz Schutz. Es kam dann der Auswechselfußball ins Spiel, der sich allerdings dann auch bald verabschiedete. Er sah wohl, was Naumann mit seinem Bruder gemacht hatte, und hatte Angst, dass der nochmal die Keule rausholt. Der dritte Ball blieb schließlich im Spiel, was am Spiel selbst aber nichts änderte. Auch er blieb der Linie seiner Brüder treu und entzog sich konsequent unseren Bemühungen. Es fiel noch das 4:1 für Bargau und der Drops war gelutscht. Der schwache Auftritt unserer Mannschaft ließ einem zeitweise die Haare zu Berge stehen. Daran änderte auch die gute Phase in der ersten Hälfte und die Doppelchance durch Pröll in der Schlussminute nichts. Ein Spiel zum Vergessen. Allerdings muss man dazu sagen, dass wir bei Weitem nicht in Bestbesetzung spielten. Fast unsere komplette Abwehr befindet sich noch im Urlaub und auch ein paar andere fehlten und somit stand eine mehr oder weniger zusammengewürfelte Mannschaft auf dem Platz. Lassen wir das Ganze einfach mal als Betriebsunfall oder als Anlaufschwierigkeiten laufen und schauen nach vorne. Wir sind im Umbruch und man muss Geduld mit den jungen Spielern haben. Irgendwann klappt's dann auch wieder mit den Bällen.

Einen Wermutstropfen haben wir außer der Niederlage auch noch zu verkraften. Simeon Gussmann verletzte sich bei einem Zweikampf so schwer am Fuß, dass er, nach langer Behandlung, mit dem Krankenwagen abtransportiert werden musste. Ich würde ja sagen, ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist, wie es ausgesehen hat, aber ich weiß, dass es schlimm ist. Nicht ganz genau, aber genau genug. Somit bleibt mir nur, ihm gute Besserung zu wünschen und dann doch zu hoffen, dass das Schlimme etwas weniger schlimm ist und er diese Saison vielleicht noch einmal spielen kann. Also auf diesem Weg gute Besserung!

Also, wie gesagt, ein Scheißspiel, das wir am besten schnell abhaken und nach vorne schauen. Die Saison hat für uns heute erst begonnen und es kann noch viel passieren. Am Sonntag kommt Lorch II zu uns und da werden wir sehen, auf wessen Seite der Ball sich dann schlägt.

Aufstellung: I. Cetinkaya, M. Cetinkaya, Rehm, Robinson, Werner, S. Gussmann, E. Gussmann, Schwarzkopf, Pröll, Hägele, Platau, Altrichter, Barht, Riedle, Göbel, Grözinger, Dimoski, Ele.

Tor: 1:1 Werner, irgendwann zwischen dem 1:0 und dem 4:1.

Vorschau: Sonntag, 6.9.2026, 15 Uhr: SVH – SF Lorch II. Reserve spielt um 13 Uhr in Waldhausen. (AB)

Die Saison hat zwar schon zwei Spieltage auf dem Buckel, aber wir durften selbst noch nicht eingreifen. Am Sonntag ist e...
24/08/2026

Die Saison hat zwar schon zwei Spieltage auf dem Buckel, aber wir durften selbst noch nicht eingreifen. Am Sonntag ist es jetzt aber so weit und das Spiel gegen Bargau II kann kommen. Um 13 Uhr ist Anpfiff in Bargau und wir hoffen natürlich auf einen guten Start in die neue Saison.
Jetzt ist, denke ich, auch der richtige Zeitpunkt um euch die Mannschaft vorzustellen und das mache ich heute auf eine andere Weise. Ich habe mich da ein wenig von dem Mannschaftsbild der Norweger inspirieren lassen. Auf dem Bild, das ja auf Facebook relativ klein dargestellt wird, könnt ihr auf den ersten Blick wahrscheinlich so gut wie nichts erkennen. Auf den zweiten und dritten Blick auch nicht. Deshalb ladet euch das Bild am besten herunter und zoomt rein, dann kommt ihr in den ganzen Genuss. Vielleicht kommt ja noch was anderes. Mal schauen. (AB)

Ach ja, anbei der Link zum herunterladen des Photos in Originalgröße:
https://drive.google.com/file/d/1GxtBj-6ybkfJKxmv0vWTbezFeqb3qh8w/view?usp=sharing

Adresse

Rupert-Mayer-Str. 50
Schwäbisch Gmünd
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