08/09/2026
Neuigkeiten zum Thema Suizidprävention an der Müngstener Brücke.
„Beim Thema Suizidprävention an der Müngstener Brücke wurde in den letzten Tagen, unter anderem bei Radio RSG und im Solinger Tageblatt , ein zentrales Gegenargument entkräftet: Netze und Zäune stehen dem Status als Weltkulturerbe nicht im Weg.
Für uns und das Bündnis war das von Anfang an klar. Auch andere Weltkulturerbestätten wie der Kölner Dom oder der Eiffelturm in Paris sind entsprechend gesichert.
Damit fällt ein Hauptargument der Kritiker weg. Wir hoffen jetzt, dass der Solinger Oberbürgermeister Daniel Flemm bald neue Nachrichten von der Deutschen Bahn erhält, auf die wir alle gespannt warten.
Und auf Antwort des Bundesverkehrsministeriums warten wir auch noch.
Wir halten euch auf dem Laufenden.“
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06/09/2026
Nur noch knapp zwei Monate und die 75 Saison neigt sich auch dem Ende hinzu.
Die Zeit vergeht viel zu schnell.
Genießen wir den Herbst ❤️
17/08/2026
Suizidprävention an der Müngstener Brücke: Warum ignoriert die Deutsche Bahn ihr eigenes Gutachten?
In den vergangenen Tagen war in der Lokalpresse erneut zu lesen, dass die Deutsche Bahn eine physische Absicherung der Müngstener Brücke mit Schutznetzen oder Zäunen für nicht umsetzbar erklärt.
Diese Haltung macht fassungslos und wirft drängende Fragen auf.
Es existiert ein konkretes Gutachten der RWTH Aachen aus dem Jahr 2014, von der Deutschen Bundesbahn selbst in Auftrag gegeben.
Ziel dieses Gutachtens war es explizit, Wege für eine wirksame Suizidprävention aufzuzeigen, die vollumfänglich mit dem Denkmalschutz und einer Bewerbung als UNESCO-Weltkulturerbe vereinbar sind.
Das Resultat der Experten aus dem Jahr 2014 war eindeutig:
Eine bauliche Absicherung durch Netze und Zäune ist an der Müngstener Brücke möglich.
Vor diesem Hintergrund ist es für Betroffene, Initiativen und die Menschen in der Region völlig unverständlich, warum die Deutsche Bahn heute behauptet, eine solche Schutzmaßnahme sei technisch ausgeschlossen.
Wenn das hauseigene Gutachten klar belegt, dass Leben geschützt werden können, ohne das historische Erbe der Brücke zu gefährden, darf sich die Bahn nicht aus der Verantwortung ziehen.
Elektronische Warnsysteme und Lichtschranken mögen ein Baustein sein – sie halten Menschen in akuten Krisen jedoch nicht physikalisch auf.
Wir fordern die Deutsche Bahn daher eindringlich auf, Transparenz zu schaffen, zu den Ergebnissen des RWTH-Gutachtens zu stehen und endlich bauliche Schutzmaßnahmen an der Müngstener Brücke umzusetzen.
Menschenleben müssen stets Vorrang haben.
Hier der Link zum Gutachten
https://www.hinas.de/images/veranstaltungen/Ueber_die_Wupper/mend_15-07-24.pdf
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12/08/2026
Gibt es am Ende doch Hoffnung?
Zunächst einmal ein herzliches Dankeschön an die Oberbürgermeister der Städte Solingen und Remscheid für ihre gemeinsame Pressemitteilung. Auch wenn die Worte darin vertraut klingen und wie in den vergangenen Jahren oft auf die Deutsche Bahn verwiesen wird, gab es heute eine persönliche Begegnung, die Mut macht.
Der Oberbürgermeister der Stadt Solingen, Daniel Flemm hat uns heute an der Müngstener Brücke spontan besucht.
In einem sehr langen und offenen Gespräch ging es um dieses traurige Thema, das uns allen so sehr am Herzen liegt.
Viele entscheidende Details waren ihm bisher nicht bekannt – wie etwa das Gutachten der RWTH Aachen aus dem Jahr 2014 im Auftrag der Deutschen Bahn.
Dieses Gutachten belegt eindeutig: Eine Sicherung der Brücke durch Netze und Zäune ist möglich und lässt sich sowohl mit dem Denkmalschutz als auch mit dem angestrebten Weltkulturerbe-Status vereinbaren.
Wir haben Herrn Flemm dieses Gutachten übergeben.
Er hat uns versprochen, sich der Sache persönlich anzunehmen, bei der Deutschen Bahn weitere Informationen einzuholen, das Gespräch mit Vereinen der Suizidprävention/ Hinterbliebenen zu suchen und gemeinsam mit uns nach konkreten Lösungen zu schauen.
Er hat uns um etwas Zeit gebeten – und diese Zeit geben wir ihm gern, denn wir haben gemerkt, dass er das Thema ernst nimmt. Ein weiteres gemeinsames Gespräch ist bereits in Planung.
Ein herzliches Dankeschön an Daniel Flemm für diesen spontanen und wichtigen Besuch.
Wir bleiben dran – für den Schutz von Menschenleben.
In Hoffnung und Verbundenheit
Stefan Böhm
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10/08/2026
Offener Brief an die Oberbürgermeister der Städte Solingen und Remscheid
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister der Stadt Solingen, Daniel Flemm,
sehr geehrter Herr Oberbürgermeister der Stadt Remscheid, Sven Wolf .
Sowie an die Verantwortlichen der Deutschen Bahn AG.
Betreff: Dringender Handlungsbedarf bei der Suizidprävention an der Müngstener Brücke – Schutz von Menschenleben, Besuchern und Augenzeugen
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Flemm,
sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Wolf,
ich wende mich mit diesem offenen Brief an Sie, weil die Situation an der Müngstener Brücke ein Ausmaß erreicht hat, das ein unmittelbares und entschlossenes Handeln der Städte Solingen und Remscheid sowie der Deutschen Bahn erfordert.
Laut Angaben der Bahn ist die installierte Lichtschrankenanlage in Betrieb und funktionsfähig. Die Realität vor Ort zeigt jedoch ein erschütterndes Bild: Die Maßnahme verfehlt ihre Wirkung. Seit der Inbetriebnahme verzeichnen wir weiterhin tödliche Vorfälle:
Sonntag, 09.08.2026: Am frühen Morgen musste ich persönlich den Leichnam einer Person unter der Brücke auffinden. Am selben Abend sprang eine weitere Person.
Dienstag, 28.07.2026: Ein weiterer tödlicher Sprung von der Brücke.
Insgesamt sind seit der Inbetriebnahme der Anlage mindestens vier Menschen von der Brücke gesprungen. Die bisherige Technik bietet offensichtlich keinen ausreichenden Schutz.
Die unermessliche Belastung für Augenzeugen und Besucher.
Neben dem tragischen Verlust von Menschenleben gibt es eine weitere Dimension, die nicht länger ignoriert werden darf: das schwere Trauma der Augenzeugen.
Der Brückenpark ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien, Spaziergänger und Senioren. Immer wieder müssen Menschen – darunter kleine Kinder, Familien und ältere Personen – hautnah mitansehen, wie sich ein Mensch von der Brücke stürzt, oder sie werden direkt mit den Folgen konfrontiert.
Wer so etwas miterleben muss, trägt nicht selten ein Leben lang schwerste psychische Narben und Traumata davon.
Zudem besteht eine direkte physische Gefahr: Nur wenige Stunden nach dem Fund des Leichnams am 09.08. breiteten ahnungslose Besucher an genau derselben Stelle ihre Picknickdecken aus. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis durch herabstürzende Personen Unbeteiligte am Boden direkt körperlich zu Schaden kommen.
Vor dem Hintergrund von Kürzungen im psychotherapeutischen Bereich durch aktuelle Reformen im Gesundheitswesen ist zudem zu befürchten, dass sich die Lage für psychisch kranke Menschen weiter zuzuspitzen droht, somit dürften die Suizidzahlen steigen.
Meine Fragen und Forderungen an Sie:
Welchen konkreten Plan haben die Städte Solingen und Remscheid gemeinsam mit der Deutschen Bahn, um die Müngstener Brücke endlich effektiv baulich abzusichern?
Wie soll sichergestellt werden, dass der Parkbereich unter der Brücke für Besucher, Familien und Passanten vor physischen Gefahren und traumatischen Erlebnissen geschützt wird?
Welche Sofortmaßnahmen werden ergriffen, da die bisherige Lichtschrankenanlage nachweislich keine Schutzwirkung entfaltet?
Wir dürfen hier nicht länger wegsehen.
Es geht um den Schutz von Menschen in seelischen Notlagen – aber genauso um den Schutz der Bevölkerung, der Kinder und der Besucher, die im Brückenpark Sicherheit erwarten dürfen.
Ich bitte Sie eindringlich um eine öffentliche Stellungnahme und das Aufzeigen konkreter Lösungswege.
Mit freundlichen Grüßen ein besorgter
Stefan Böhm
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07/08/2026
Das Meisterstück erwacht 🥰
06/08/2026
Hallo,
nach 25 Jahren Ehe wissen wir genau, wie man Hindernisse umgeht – perfekte Voraussetzungen für ein paar Runden Minigolf! 😉
Unsere Pause zur silbernen Hochzeit ist zwar vorbei und wir sind ab Samstag und Sonntag wieder für euch da... aber ehrlich gesagt: Trotz Auszeit sind wir immer noch ein kleines Bisschen kaputt von den Feierlichkeiten! 😂 Deshalb gehen wir es ganz langsam und gemütlich an.
Die Bahnen sind bereit, der kühle Schatten unter der Müngstener Brücke steht und die Ausreden für versemmelte Schläge sind auf den neuesten Stand gebracht.
Schnappt euch eure Liebsten, bringt gute Laune mit und helft uns mit ein paar entspannten Runden wieder auf die Beine. Wir freuen uns riesig auf euren Besuch 🥰
❤️❤️❤️❤️
28/07/2026
Liebe Ballkünstler und Kiosk-Fans,
wir müssen vorübergehend die Schläger beiseitelegen und die Kaffeemaschine ausschalten!
Der Grund ist historisch: Stefan & Claudia feiern Silberhochzeit! ❤️
Da die beiden nun seit 25 Jahren erfolgreich im Doppelpack spielen, jeden schwierigen Parcours des Lebens gemeinsam gemeistert haben und immer noch das absolute Dreamteam sind, müssen wir die Korken statt die Minigolfbälle knallen lassen.
Deshalb bleibt unser Betrieb bis einschließlich Freitag, den 07.08.2026, geschlossen.
16/07/2026
Gestern von der lieben Steffi Kalter von der Caritas bekommen.
Sie ist und war eine große Hilfe bei der Hochwasserkatastrophe vor fünf Jahren.