20/06/2026
Dauerkarten-Verkauf für die Saison 2026/27
Am Montag, 22. Juni 2026 startet der Dauerkarten-Verkauf für die neue Spielzeit. Bestehende Dauerkarteninhaber erhalten zunächst ein exklusives Vorkaufsrecht auf ihren bisherigen Steh- oder Sitzplatz. Der freie Verkauf beginnt am Montag, 29. Juni 2026.
Alle Dauerkarteninhaber der Saison 2025/26 werden am Samstag, 20. Juni 2026 mit einer E-Mail mit allen Informationen vom SV Stuttgarter Kickers Ticketing (ggf. Spam-Postfach prüfen) angeschrieben und erhalten am Montag, 22. Juni 2026 eine automatische Reservierungs-Bestätigung per E-Mail von unserem Partner vivenu (Absender der E-Mail ist SV Stuttgarter Kickers Ticketing / vivenu, ggf. Spam-Postfach prüfen). Die reservierten Plätze können bis einschließlich 12. Juli 2026 verlängert werden. Danach gehen nicht verlängerte Plätze automatisch in den freien Verkauf über.
Für die Saison 2026/27 werden die Eintrittspreise bei den Tageskarten moderat angepasst. Die Tageskarte im Stehplatzbereich für Vollzahler erhöht sich um 50 Cent auf 15 Euro, die Tageskarte im Sitzplatzbereich steigt um einen Euro für Vollzahler, Mitglieder und den ermäßigten Personenkreis. Die Preise für Kinder- und Familienkarten bleiben unverändert
Unsere treuen Dauerkarteninhaber profitieren erneut von einem Frühbucher-Rabatt bis zum 12. Juli 2026. Die Dauerkarte im Stehplatzbereich kostet im Frühbucherzeitraum 200 Euro für Vollzahler und 165 Euro für Mitglieder sowie Ermäßigte. Im Sitzplatzbereich beträgt der Frühbucherpreis 400 Euro für Vollzahler, 355 Euro für Mitglieder und 330 Euro für Ermäßigte.
Die Regionalliga-Saison 2026/27 startet am Wochenende vom 7. bis 9. August 2026. Bereits am Samstag, 25. Juli 2026, findet im Rahmen des Waldau-Sommerfestes die offizielle Saisoneröffnung mit dem Testspiel gegen den SSV Jahn Regensburg im GAZi-Stadion statt.
Alle Informationen zu Neuerungen (Ratenzahlung per Kreditkarte möglich, Dauerkarte als Plastik-Scheckkarte automatisch als E-Ticket) Preisen, Kategorien und die Erläuterungen zum Bestellprozess sind auf der Dauerkarten-Infoseite zusammengefasst: 👉 https://bit.ly/Dauerkarten2026_27
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19/06/2026
🇺🇲 🇦🇺 USA vs. Australien im WM-Duell
Wenn am Freitag bei der WM die USA auf Australien treffen, gibt es auch hier einen kleinen Bezug zu den Stuttgarter Kickers. Für Australien lief einst Joshua Kennedy auf, der in der Saison 2002/03 für die Blauen spielte und 23 Pflichtspiele absolvierte. Später wurde der Stürmer zu einer festen Größe bei den Socceroos. Kennedy kam auf 36 A-Länderspiele und 17 Tore für Australien. Zudem gehörte er zu den WM-Kadern 2006 und 2010 und brachte es bei seinen beiden Weltmeisterschaftsteilnahmen auf vier Einsätze.
Auch auf US-Seite gibt es eine Kickers-Verbindung. Royal Dominique Fennell wurde im kalifornischen Fort Irwin geboren, wuchs später in Göppingen auf. Zwischen 2010 und 2015 absolvierte er 119 Ligaspiele für die Stuttgarter Kickers und gehörte zu den Aufstiegshelden von 2012.
Während der erfolgreichen Regionalliga-Saison rückte Fennell in den Fokus des amerikanischen Verbandes. Beim 3:2-Heimsieg der Kickers gegen Eintracht Frankfurt II im September 2011 saß US-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann auf der Tribüne. „Meine Mitspieler haben mich danach aufgezogen und gesagt, der Klinsi ist wegen dir da‘“, erinnert sich Fennell. Wenig später folgte tatsächlich die Einladung zur U23-Nationalmannschaft der USA.
Nach Lehrgängen unter anderem in Florida und Los Angeles gehörte Fennell zum Kreis der U23-Nationalmannschaft und kam zu mehreren Einsätzen, darunter in einer Partie gegen Costa Rica. Die Hoffnung auf die Olympischen Spiele 2012 in London lebte. Doch beim entscheidenden Qualifikationsturnier Ende März 2012 war Fennell mitten im Aufstiegskampf mit seinen Blauen und deshalb aus Termingründen nicht dabei. Die USA scheiterten beim Heimturnier überraschend und verpassten die Olympia-Teilnahme. Damit platzte auch Fennells Traum von London.
Zum Abschluss noch ein kleiner Kabinen-Talk vor dem Anpfiff. „Ich schaue am Freitagabend USA gegen Australien“, sagt Fennell mit einem Augenzwinkern zu seinem ehemaligen Mitspieler und Capitano Enzo Marchese. „Und was machst du?“ Marchese lacht und antwortet: „Ich schaue mal wieder in die Röhre. Italien 🇮🇹 ist ja nicht dabei.“
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19/06/2026
Felix Dornebusch bleibt ein Blauer
Die Stuttgarter Kickers haben den Vertrag mit Torhüter Felix Dornebusch verlängert. Der 31-Jährige wird damit auch künftig das Trikot der Blauen tragen.
Felix Dornebusch war im Juli 2023 zu den Stuttgarter Kickers gewechselt und hat sich seitdem zu einer wichtigen Stütze der Mannschaft entwickelt. Nach seinem Kreuzbandriss im Januar 2025 kehrte der Schlussmann in der Rückrunde auf den Platz zurück. In 13 Einsätzen blieb er gemeinsam mit der gesamten Defensive sechsmal ohne Gegentor und musste lediglich elf Treffer hinnehmen. Zudem wählten ihn die Fans zuletzt zum Spieler der Saison.
Lutz Siebrecht, Geschäftsführer Sport der Stuttgarter Kickers, sagt: „Wir sind sehr froh, dass Felix seinen Weg bei den Kickers fortsetzt. Er hat in den vergangenen Jahren gezeigt, welche Bedeutung er für unsere Mannschaft hat. Nach seiner schweren Verletzung hat er sich mit großem Einsatz zurückgearbeitet und unmittelbar wieder seine Qualitäten unter Beweis gestellt. Felix ist ein zentraler Pfeiler unseres Teams und gibt der Mannschaft mit seiner Erfahrung, seiner Präsenz und seiner Persönlichkeit enorm viel Stabilität.“
Auch Felix Dornebusch blickt voller Vorfreude auf die kommende Zeit: „Ich fühle mich bei den Kickers ausgesprochen wohl. Die Unterstützung, die ich während meiner Verletzung und auf dem Weg zurück erhalten habe, war außergewöhnlich. Umso mehr freue ich mich darauf, weiterhin meinen Teil für die Mannschaft und den Verein beizutragen. Wir haben gemeinsam noch einiges vor und ich bin stolz, auch künftig das Kickers-Trikot tragen zu dürfen.“
Die Stuttgarter Kickers freuen sich auf die weitere gemeinsame Zukunft mit Felix Dornebusch!
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18/06/2026
18. Juni 1905: ⚽️ Heute vor 121 Jahren wurde das Stadion der Stuttgarter Kickers eröffnet. Ihr Stadion ist die älteste Spielstätte Deutschlands, kein anderer Fußballverein spielt so lange am selben Ort.
Das erste Spiel auf dem Kickerssportplatz ging gegen Phönix Karlsruhe unentschieden aus (3:3).
Gegründet wurde der Verein am 21. September 1899. Die Cickers sind nicht nur der Ursprung der heutigen Stuttgarter Kickers, sondern sie sind gleichzeitig auch am Emporkommen des heutigen VfB Stuttgart beteiligt. Als die Anhänger des Rugbysports trotz des ablehnenden Beschlusses der Gründungsversammlung die Einführung dieser Sportart im Verein erzwingen wollen, treten diese 1902 nach einer erneuten Ablehnung durch die Vollversammlung geschlossen aus und treten zum FV 1893 über. Später wird aus diesem FV 1893 durch verschiedene Fusionen der heutige VfB Stuttgart. Ein besondere Rivalität, die sich bis heute gehalten hat und nicht mit anderen, wie in München oder Hamburg, zu vergleichen ist. Ohne die Kickers kein VfB und ohne VfB keine Kickers. Ein Satz, der trotz seines Widerspruchs die Realität widerspiegelt.
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Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Stuttgarter_Kickers
https://www.stuttgarter-kickers.de/verein/vereinsgeschichte
https://bit.ly/Stadiongeschichte
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in Stuttgart
17/06/2026
🏴 🇭🇷 Tomislav Marić – vom Torschützenkönig in die Auswahl Kroatiens
Wenn Kroatien bei der WM 2026 gegen England ins Turnier startet, wird auch ein ehemaliger Torjäger der Stuttgarter Kickers ganz genau hinschauen - Tomislav Marić.
Marić arbeitet heute als Co-Trainer für die Offensive der ersten Mannschaft von Dinamo Zagreb. Auf der Waldau schrieb der Angreifer einst Vereinsgeschichte. In der Saison 1999/2000 erzielte er 21 Tore und wurde Torschützenkönig der 2. Bundesliga. Gleichzeitig sorgten die Blauen auch im DFB-Pokal für Furore. Die Kickers stürmten sensationell bis ins Halbfinale und lieferten sich dort mit Werder Bremen einen großen Pokalfight. Erst nach Verlängerung musste sich der Außenseiter mit 1:2 geschlagen geben.
International fehlte nicht viel und Marić selbst wäre bei einem großen Turnier dabei gewesen. Für die WM 2002 gehörte er zum erweiterten Kader Kroatiens. Doch eine Knieverletzung verhinderte den letzten Schritt. „Zudem war die Konkurrenz mit Stürmergrößen wie Davor Šuker, Alen Bokšić und Ivica Olić enorm.“ blickt Marić zurück. Zwei Jahre später schien die Teilnahme an der Europameisterschaft 2004 zum Greifen nah. Marić absolvierte Qualifikationsspiele für Kroatien und durfte auf die Endrunde in Portugal hoffen. Doch erneut stoppte ihn das Verletzungspech.
Den Traum vom internationalen Fußball erlebte er in der Saison 2005/06. Marić spielte in Japan und gewann dort den Kaiserpokal.
Die Erinnerungen an die kroatische Nationalmannschaft und besonders die WM 2018 in Russland haben Eindruck hinterlassen. „Beim Halbfinale zwischen England und Kroatien war ich selbst im Stadion – das war ein Erlebnis“, erinnert sich Marić. Vor dem erneuten Duell erwartet er eine Begegnung auf höchstem Niveau: „England ist ein Brocken mit Topspielern. Kroatien hat eine erfahrene Mannschaft. In so einem Auftaktmatch mit gegenseitigem Respekt weiß man gleich, woran man ist. Ein Duell, auf das man sich freut.“ Und sein Tipp? „2:1 für Kroatien. Es wird ein Spiel auf hohem Niveau.“
Eine weitere Kickers-Randnotiz: Auch Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel kennt die Blauen bestens. Von 1992 bis 1994 trug er selbst das Trikot der Stuttgarter Kickers.
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17/06/2026
Von den Stuttgarter Kickers: Oberligist holt Regionalliga-Stürmer
Der TSV Essingen verpflichtet David Braig, der von Degerloch zum Oberligisten wechselt.
14/06/2026
🇩🇪 🇨🇷 Costa Rica – Vom Premierentor zum Beginn des Sommermärchens
1990 betrat Costa Rica erstmals die große Bühne einer Fußball-Weltmeisterschaft und schreib beim Turnier in Italien sofort Geschichte. Im Premierenspiel traf Juan Arnoldo Cayasso Reid zum überraschenden 1:0-Sieg gegen die Schotten.
Die „Los Ticos“ beeindruckten die Fußballwelt, erreichten auf Anhieb das Achtelfinale und wurden zu einer der großen Sensationen der WM 1990. In der magischen Nacht von Rom setzte sich Deutschland gegen Argentinien im Finale die Krone auf und feierte den dritten Weltmeistertitel.
Für Juan Cayasso selbst brachte das Turnier anschließend große Veränderungen. Nach seinen starken Leistungen wechselte er zu den Stuttgarter Kickers. Dort entwickelte er sich schnell zum Publikumsliebling und spielte eine wichtige Rolle beim Aufstieg der Blauen in die Fußball-Bundesliga.
16 Jahre später trafen Deutschland und Costa Rica im Eröffnungsspiel der Heim-WM am 9. Juni 2006 aufeinander. Philipp Lahm erzielte bereits in der sechsten Minute mit einem sehenswerten Schlenzer das 1:0. Das Stadion in München und die Fanfeste im ganzen Land explodierten vor Begeisterung – ein Traumtor, das weit mehr war als nur der perfekte Auftakt eines Fußballspiels.
Miroslav Klose steuerte zwei Treffer bei, am Ende gewann die DFB-Elf ein emotionales Eröffnungsspiel mit 4:2. Millionen Menschen feierten friedlich auf Fanmeilen und öffentlichen Plätzen, Fahnen schmückten Straßen und Balkone, und die deutsche Nationalmannschaft begeisterte mit mutigem, offensivem Fußball – das legendäre Sommermärchen war geboren.
Auch wenn der Traum vom Weltmeistertitel im Halbfinale gegen Italien endete, die Heim-WM 2006 bleibt bis heute unvergessen. Sie war mehr als ein Fußballturnier – sie wurde zu einem Monat voller Begeisterung, Emotionen und Gemeinschaft. Ein einmaliger Moment der deutschen Sportgeschichte, der Menschen im ganzen Land zusammenbrachte und für einen Sommer die Welt zu Gast bei Freunden machte.
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14/06/2026
🇨🇦 🇧🇦 Kanada vor der WM-Heimpremiere – und zwei ehemalige Blaue fiebern mit
Wenn Kanada als Co-Gastgeber sein erstes WM-Heimspiel bestreitet, führt die Geschichte auch nach Degerloch. Denn sowohl die Ahornblätter als auch Auftaktgegner Bosnien-Herzegowina haben eine Verbindung zu den Stuttgarter Kickers.
Auf kanadischer Seite steht Randy Edwini-Bonsu, der zwischen 2014 und 2015 das Trikot der Blauen trug. Der in Ghana geborene Offensivspieler absolvierte 52 Drittligaspiele für die Kickers, erzielte sieben Tore und bestritt zudem zehn A-Länderspiele für die „Canucks“.
Bei der dritten Endrundenteilnahme nach 1986 und 2022 soll dem ersten WM-Tor der kanadischen Geschichte durch Alphonso Davies gegen Kroatien in Katar nun der erste Punktgewinn folgen.
Auch Bosnien-Herzegowina verbindet eine Kickers-Legende mit dem WM-Auftakt: Adnan Kevric. Der langjährige Mittelfeldstratege und frühere Kapitän prägte von 1993 bis 2000 eine erfolgreiche Ära in Degerloch und bestritt 1998 zwei A-Länderspiele für sein Geburtsland.
Mit besonderer Spannung verfolgt Kevric die Partie: „Ich fiebere mit Bosnien, Kroatien und Deutschland und hoffe auf einen erfolgreichen Auftakt.“ Für das erste Spiel hat er einen klaren Tipp: „Bosnien gewinnt 2:1 gegen Kanada.“
So verbindet das WM-Spiel gleich zwei ehemalige Kickers-Nationalspieler. Randy Edwini-Bonsu und Adnan Kevric repräsentierten ihre Länder auf internationaler Ebene und trugen zugleich das blau-weiße Trikot der Stuttgarter Kickers.
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14/06/2026
🇧🇷 🇲🇦 Mourad Bounoua und der Traum von Frankreich 1998
Wenn der Blick auf die Weltmeisterschaft fällt, erinnern wir an ehemalige Kickers-Spieler mit besonderen Fußball-Geschichten. Eine davon gehört Mourad Bounoua.
Der Mittelfeldspieler stand 1998 bei den Stuttgarter Kickers unter Vertrag und hatte sich mit starken Leistungen in den Fokus der marokkanischen Nationalmannschaft gespielt. Das Talent lag ihm dabei gewissermaßen in den Genen. Sein Vater Larbi Bounoua absolvierte als Stürmer 70 Länderspiele für die Nordafrikaner.
1998 durfte Mourad Bounoua selbst im Nationaltrikot auflaufen und bestritt ein Länderspiel gegen Bulgarien. Die WM in Frankreich schien zum Greifen nah. Marokkos Nationaltrainer Henri Michel reiste sogar nach Stuttgart, um ihn in einem Punktspiel noch einmal persönlich zu beobachten.
Doch daraus wurde nichts. Eine Verletzung machte ihm einen Strich durch die Rechnung. „Leider konnte ich nicht auflaufen aufgrund von Problemen mit meiner weichen Leiste. Und der Traum von der WM war geplatzt“, blickt Bounoua noch heute mit Wehmut auf seine einmalige Chance bei den Titelkämpfen in seinem Geburtsland zurück.
Für die Atlas-Löwen war es damals bereits die vierte WM-Endrunde. Bei der WM 2026 wird Marokko zum siebten Mal auf der Weltbühne vertreten sein.
1986 erreichten sie als erstes afrikanisches Team das Achtelfinale und unterlagen dort Deutschland erst spät mit 0:1. 2022 schrieb das Land mit dem erstmaligen Einzug ins Halbfinale erneut Fußballgeschichte für Afrika.
Und die nächste WM-Geschichte ist bereits geschrieben. 2030 wird Marokko gemeinsam mit Spanien und Portugal Gastgeber der FIFA-Weltmeisterschaft sein.
Und wie sieht Mourad Bounoua die Chancen seines Heimatlandes im Auftaktspiel gegen Brasilien? Seine Prognose lautet: „Ich traue Marokko einiges zu und tippe auf ein 2:2-Unentschieden.“
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14/06/2026
🇩🇪 🇨🇼 Orlando Smeekes und Curaçaos Traumduell gegen Deutschland
Der in Amsterdam geborene Orlando Smeekes wechselte im September 2008 von den Go Ahead Eagles auf die Waldau und lief in der Premierensaison der 3. Liga für die Stuttgarter Kickers auf. Mit seiner Schnelligkeit und Dribbelstärke entwickelte er sich schnell zu einer festen Größe im Offensivspiel der Blauen. In 29 Drittliga-Partien erzielte Smeekes vier Tore, ehe er nach dem Abstieg 2009 zum FC Carl Zeiss Jena wechselte.
Auch international hinterließ Smeekes Spuren. Aufgrund seiner familiären Wurzeln absolvierte er zunächst vier A-Länderspiele für die Niederländischen Antillen. Nach deren Auflösung gehörte er zu den ersten Nationalspielern des neu gegründeten Fußballverbandes von Curaçao. Sein Debüt feierte er am 8. Oktober 2011 in der WM-Qualifikation gegen Antigua und Barbuda. Insgesamt bestritt er sechs A-Länderspiele für die Nationalteams der beiden Fußball-Verbände.
Heute schreibt Curaçao Fußballgeschichte. Der Karibikstaat ist der kleinste WM-Teilnehmer aller Zeiten und trifft bei seiner ersten Weltmeisterschaft im Traumdebüt auf den viermaligen Weltmeister Deutschland. Nur ein Spieler im WM-Aufgebot wurde auf der Karibikinsel geboren. Viele aktuelle Nationalspieler Curaçaos wurden in den Niederlanden ausgebildet und profitierten von den engen Verbindungen zum europäischen Mutterland.
Aus Sicht der Stuttgarter Kickers erhält dieses Duell eine zusätzliche Note. Während Orlando Smeekes einst das Trikot der Blauen und später jenes von Curaçao trug, könnte auf deutscher Seite Nico Schlotterbeck im Fokus stehen. Der heutige Nationalspieler spielte sechs Jahre lang in der Jugend der Stuttgarter Kickers und legte dort das Fundament für seinen Weg in die Bundesliga bis zu Borussia Dortmund und in die deutsche Nationalmannschaft.
So verbindet das Duell zwischen Deutschland und Curaçao auch ein Stück Kickers-Geschichte mit der großen Bühne der Weltmeisterschaft – von Orlando Smeekes bis Nico Schlotterbeck, von der Waldau bis zur WM 2026.
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