18/09/2026
Beim Absinken aus dem Chaturanga in die Bauchlage lohnt sich ein Detail, die Hände sollten dort landen, wo sie später auch für die Cobra gebraucht werden, neben den Rippen, nicht unter den Schultern. Das nimmst du am besten schon auf dem Weg nach unten mit, statt es hinterher zu korrigieren.
Die kleine Cobra (Bhujangasana) ist eine der wenigen Positionen im Yoga, die aktiv gegen unser Alltagsmuster arbeitet, nach vorne gebeugt sitzen, Brustkorb geschlossen, Schultern nach innen. Die Cobra öffnet genau das, vorausgesetzt, wir setzen die Handposition richtig ein.
Stehen die Hände unter den Schultern, übernehmen die Arme die Hauptarbeit, wir strecken sie einfach durch, und die Bewegung konzentriert sich fast ausschließlich in der Lendenwirbelsäule. Die eigentliche Öffnung vorne am Brustkorb bleibt aus. Stehen die Hände neben den Rippen, können die Arme diese Abkürzung nicht nehmen. Die Rückenstrecker entlang der Brustwirbelsäule müssen aktiv mitarbeiten, um den Oberkörper zu heben. Die Streckung verteilt sich über die gesamte Wirbelsäule und genau das ist der Punkt der Cobra, nicht möglichst hoch kommen, sondern die Brustwirbelsäule mobilisieren und die vordere Kette Brust, Schultern, Hüftbeuger öffnen, während der Rücken aktiv trägt.
Wo stehen deine Hände in der Cobra ? neben den Rippen oder schon unter den Schultern? Schreib’s mir in die Kommentare 👇
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