Elementar Hundehalter Coaching

Elementar Hundehalter Coaching Inhaber: Katharina Lange

"Man kann einem Menschen nichts beibringen, man kann ihm nur helfen, es in

Ordnungsbehördliche Erlaubnis

gemäß § 11 Abs. 1 Nr. 8f Tierschutzgesetz


Die ordnungsbehördliche Erlaubnis gewerbsmäßig Hunde Dritter auszubilden oder die Ausbildung von Hunden durch den Tierhalter anzuleiten

(gemäß § 11 Abs. 1 Nr. 8f TierSchG), wurde vom Veterinäramt Ostalbkreis erteilt.

11/09/2026
9 Jahre Guinness. 9 Jahre wir.Heute ist dein Geburtstag. Und ich frage mich, wie man neun Jahre mit einem Hund in Worte ...
01/09/2026

9 Jahre Guinness. 9 Jahre wir.

Heute ist dein Geburtstag. Und ich frage mich, wie man neun Jahre mit einem Hund in Worte fassen soll, der längst so viel mehr für mich ist als nur ein Hund.

Wenn ich an unseren Anfang zurückdenke, war nicht immer alles leicht. Wir mussten unseren Weg erst finden. Wir mussten lernen, uns zu verstehen. Und heute glaube ich, dass genau darin etwas ganz Besonderes lag.

Denn du hast mich auf diesem Weg verändert.

Du hast mich gezwungen, genauer hinzusehen. Ruhiger zu werden. Mich selbst zu hinterfragen. Meine eigenen Emotionen zu tragen, anstatt sie einfach auf die Welt loszulassen. Und irgendwann auch zu lernen, deine Emotionen zu tragen, wenn du selbst sie noch nicht tragen konntest.

Du hast mich wachsen lassen.

Und damit bist du ein Teil von dem Menschen geworden, der ich heute bin.

In meiner Arbeit warst du so oft an meiner Seite. Hast mich unterstützt, ohne dass ich dich darum bitten musste. Warst da, wenn ich dich brauchte, und so oft genau auf dem Punkt.

Neun Jahre....

Du kennst mich wahrscheinlich besser, als viele Menschen es jemals könnten.

Wir sind gemeinsam durch so vieles gegangen.
Und wenn ich heute zurückblicke, dann sehe ich nicht nur all die Jahre, die hinter uns liegen.

Ich sehe unsere Geschichte.

Unsere Entwicklung.

Unsere Verbindung.

Und ich bin unendlich dankbar dafür.

Dankbar, dass ausgerechnet du in mein Leben gekommen bist.
Dankbar für jeden einzelnen Tag.
Für deine Eigenheiten. Deinen Charakter. Deine Stärke. Deine Nähe. Für jedes Abenteuer und für jedes stille Zusammensein.

Guinness, du bist einer dieser Hunde, die man nicht einfach besitzt.

Man begegnet ihnen.

Und irgendwann merkt man, dass sie einen Teil von einem selbst geworden sind.

Heute feiern wir deinen neunten Geburtstag.

Aber eigentlich feiere ich uns.

Neun Jahre du und ich.
Und ich hoffe von Herzen, dass noch viele Jahre dazukommen.

Denn irgendwann wird der Tag kommen, an dem ich diese neun Jahre schmerzlich vermissen werde.

Heute schaue ich dich an und bin einfach nur dankbar.

Alles Gute zum Geburtstag, mein Guinness.

Auf dich. Auf uns. Und auf all die Geschichten, die noch vor uns liegen.

28/08/2026

Was nach gar nichts aussieht ist der Anfang vom unzuverlässigen Rückruf.

Ja es ist anstrengend.
Aber nach all den Jahren macht sich eine Sache wirklich bezahlbar.

Verbindlichkeit

Ich spreche meinen Hund nicht mehrfach an, sondern einmal. Reagiert er da nicht, folgt eine Handlung. Ich gehe hin und tippe den Hund an oder nehme ihn am Geschirr.

Ich lasse mich nicht ignorieren, auch nicht in den kleinen Dingen.

Denn wenn ich einen zuverlässigen Hund haben möchte, dann muss ich Vorbild sein und Zuverlässigkeit agieren.

24/08/2026

Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

Was ich in den mittlerweile über 30 Jahren von Hunden, Pferden und auch Kindern lernen durfte ist Geduld.

Und das sagte ich als ein Mensch der früher alles am liebsten gestern bekommen hätte.

Mir ist mittlerweile die Qualität der Funktionalität wichtiger als die Funktionalität selbst.

Ein Hund ins Funktionieren zu bekommen ist nicht die Kunst. Das geht relativ schnell und wenn das dein Weg ist, go for it.

Ich bin ihn auch jahrelang gegangen.

Heute möchte ich etwas anderes. Ich möchte Verbundenheit und einen tierischen Partner auf den ich mich verlassen kann, der sich aber im Gegenzug auch auf mich verlassen kann.

Das bedeutet eben den unbequemeren, längeren Weg zu gehen.

Sich der eigenen Themen und Muster bewusst zu werden und die Emotionen des Hundes und vorallem die eigenen (er) tragen zu lernen.

Wer bist du, wenn es nicht so läuft wie gewünscht? Und kannst du das selbst leisten, was du von deinem Hund / Partner etc. immer wieder verlangst?

❤️
19/08/2026

❤️

Die Kunst ist es, es nicht persönlich zu nehmen
.. wenn Hunde uns angehen, wenn sie beißen würden etc.
Sich nicht betroffen und persönlich angegriffen zu fühlen.

Es artet ansonsten ganz schnell in einen Streit aus und Mensch und Hund pushen sich dann oft gegenseitig hoch.

Der Hund verfolgt in dem Moment sein Ziel und möchte gewiss nicht grundsätzlich Streit mit dem Menschen. Und selbst wenn dem so wäre, ist dennoch die klügere Variante, souverän zu reagieren, anstatt ein Fass aufzumachen.

Das Faszinierende an Hunden ist, dass ihr Aggressionsverhalten in der Regel bestimmte Situationen und Gegebenheiten (z.B. Ressourcen, Territorium) betrifft, sie aber zumeist nicht pauschal aggressiv durchs Leben gehen. Sie trennen meist das eine klar vom anderen und gehen ihren Interessen nach.
Wenn wir Menschen umgekehrt mehr bei uns blieben, dann würde das oft schon vieles leichter machen.

Eure Wirs

Funktionierst du noch oder lebst du schon? Wir leben momentan in einer verrückten Zeit.Ich finde seit Corona dreht sich ...
17/08/2026

Funktionierst du noch oder lebst du schon?

Wir leben momentan in einer verrückten Zeit.

Ich finde seit Corona dreht sich das Rad immer schneller, dann kam KI in unseren Alltag und eins fällt mir immer mehr auf:

Die Menschen verändern sich.

Keiner ist mehr bei sich (und ich nehme mich da nicht raus, ich könnte auch öfter bei mir sein).
Wir sind zunehmend immer weniger belastbar, da uns alles abgenommen wird.

Mit KI sogar das Denken.
Texte lassen sich so schneller verfassen, Fragen sind schneller beantwortet und Lösungen per Knopfdruck sofort parat.

Wir Menschen funktionieren immer besser.
Aber spüren wir uns noch?

Und dann ist da der Hund.

Der eben mal nicht so funktioniert, auf Knopfdruck.
Der laut ist, frustriert, aggressiv oder unsicher.
Der Angst hat und der uns tagtäglich aufzeigt, was wir gar nicht mehr leben. Da wir uns ständig ablenken und keine Zeit mehr fürs Wesentliche haben:

Gefühle.

Es ist kein Raum mehr da um sie wirklich zu fühlen, sie anzunehmen. Wenn sie negativ sind, sollen sie einfach nur schnell weg.

Handysucht, Alkoholmissbrauch, Drogen, aber auch Serienmarathon, Videospiele, Bücher, etc. dient alles dazu uns zu zu helfen. Mal auf Gute und weniger gute Art.

Der Hund darf aber bitte keine Hilfsmittel bekommen, der muss das auch mal ohne aushalten.

Er soll bitte genauso funktionieren wie der Mensch es tut.
Schnell, hocheffektiv, nach außen perfekt.

Wir verlangen von unseren Hunden Frust auszuhalten, Impulse zu kontrollieren, nicht zu bellen, nicht an der Leine zu ziehen und sich zurück zu nehmen.

Doch können wir das noch selber leisten? Ohne krank zu werden ? Ohne zu kompensieren?

Kann ich meinen Frust ertragen und intengrieren, nicht nur ihn unterdrücken und dann wo anders abladen?

Kann ich eine Beobachterrolle einnehmen, ohne in dem Moment zu bewerten und zu urteilen?

Kann ich meinen zappeligen, wütenden Hund emotional auffangen, regulieren, ohne mich von seinen Emotionen mitreißen zu lassen und es persönlich zu nehmen ?

Darf ich dann etwas einfordern, was ich selbst noch nicht leisten kann?

Hunde und Kindern brauchen einen Rahmen um sich entwickeln zu dürfen, Grenzen. Da geh ich absolut mit.
Inzwischen ist der Rahmen aber so eng, das kaum Zeit und Raum für eine Entwicklung mehr da ist.

Wer von klein auf funktionieren soll, nie Fehler machen darf, nie sich ausprobieren darf, Grenzen nicht in Frage stellen soll, der kann sich nicht gesund entwickeln.

Der wird nicht resilient, belastbar und selbstbewusst.

Und vielleicht ist das was wir als störendes Verhalten ansehen, etwas total lebendiges, gesundes, wünschenswertes, in einer Gesellschaft, die keine Kapazitäten mehr dafür hat....

Ich würde meinen Hund heute keinem Trainer mehr einfach in die Hand geben.Ich stand früher auf beiden Seiten.Einerseits ...
09/08/2026

Ich würde meinen Hund heute keinem Trainer mehr einfach in die Hand geben.

Ich stand früher auf beiden Seiten.
Einerseits als Kunde, dessen Hund von einem Trainer übernommen wurde, um mir zu zeigen wie es richtig geht.

Und die beiden Male, in denen ich sowas zugelassen habe, hat es sich weder für mich noch für meinen Hund gut angefühlt.

Mein Hund wurde bedrängt, korrigiert, in für ihn schwierigen Situationen gehalten um etwas zu demonstrieren.

Und ja auch ich habe früher Kunden die Leine aus der Hand genommen, um mich in den Hund rein zu fühlen. Weil das gängig war und man das halt so macht.

Und ich dachte damals:
Ich helfe ihnen damit.

Heute sehe ich Situation anders.

Ich habe ein Problem damit, wenn der Hund zum Demonstrationsobjekt gemacht wird, damit der Trainer dem Halter zeigen kann, wie "man es richtig macht".

Der Trainer nimmt die Leine.
Der Halter soll zuschauen.

Der Hund wird bedrängt, eingeschränkt, korrigiert oder in eine Situation gebracht, die ihn überfordert.
Und dann heißt es:
"Sehen Sie? So müssen Sie das machen."

Aber was erlebt der Hund in diesem Moment?

Eine fremde Person kommt in seinen Raum und übernimmt die Kontrolle.
Er kann möglicherweise nicht ausweichen.
Er kann nicht selbst entscheiden, wie viel Nähe er zulässt.
Er ist verunsichert und funktioniert deswegen.

Und sein Mensch, dem er eigentlich vertraut, steht daneben und greift nicht ein.

Aus Sicht des Hundes kann das eine hochgradig widersprüchliche Erfahrung sein:
"Mein Mensch sieht, dass ich mich unwohl fühle - und hilft mir nicht."

Genau hier wird es problematisch.

Denn selbst wenn der Trainer technisch eine Übung "korrekt" ausführt, kann der Preis dafür zu hoch sein.

Der Hund lernt möglicherweise:

"Mein Mensch liefert mich aus"

Deshalb möchte ich nicht, dass ein Kunde neben mir steht und zusieht, wie ich seinen Hund "besser hinbekomme".

Ich möchte, dass der Mensch lernt, seinen eigenen Hund zu lesen, zu verstehen und zu führen.

Ich kann erklären.
Ich kann beobachten.
Ich kann den Menschen korrigieren.
Ich kann Situationen absichern.

Aber ich muss nicht die Beziehung zwischen Mensch und Hund übernehmen, um meine Kompetenz zu beweisen.

Deshalb würde ich heute jedem Hundehalter etwas Konkretes mitgeben:

Lass dir deinen Hund nicht einfach aus der Hand nehmen.

Nicht weil jeder Trainer schlechte Absichten hat.

Sondern weil du vorher wissen solltest, was genau mit deinem Hund gemacht werden soll, warum es gemacht werden soll und wie dein Hund dabei begleitet wird.

Du darfst Fragen stellen.

Du darfst Nein sagen.

Und du darfst jederzeit entscheiden:

„Das möchte ich nicht, dass mein Hund so behandelt wird.

Ein guter Trainer wird damit kein Problem haben.

Im Gegenteil.

Er sollte wollen, das du verstehst, was passiert. Denn das ist sein Job: Dir deinen Hund so erklären, das DU ihn führen kannst.

Mein Ziel ist:
"Der Mensch kann seinen Hund selbst sicher führen - und der Hund weiß, dass sein Mensch für ihn da ist."

Das ist für mich gutes Hundetraining.

Nicht Kontrolle demonstrieren, sondern Kompetenz übertragen.

30/07/2026

Feedback nach 2 Terminen bei dir.

Problemverhalten lässt sich nicht einfach wegzaubern. Aber wenn man die Herausforderung annimmt, alles im Alltag umsetzt kommen Fortschritte schneller als man denkt.

Verändert man das Rezept, lässt Dinge weg oder fügt Sachen hinzu, braucht man sich auch nicht wundern wenn der Kuchen nicht wie gewünscht gelingt.

Ich mach das schon einige Jährchen, Jährchen in der Praxis und kann inzwischen recht gut beurteilen welcher Weg passt.

Natürlich bin ich nicht perfekt und ich passe mich gern den Fähigkeiten und Wünschen von Kunden an.

Dieser Hund war einfach überfordert.
Denn die hohe Reizempfindlichkeit der heutigen Gebrauchshunde macht was mit dem Nervensystem. Und dadurch auch mit dem Verarbeiten von Reizen im Alltag.

Ich hab damals schon 2013 auf der DMC Körung gesagt, dass die Zucht in eine schlechte Richtung läuft.

Wenn ein Hund nicht mehr nachdenkt, ob er in den Helfer kracht, sondern einfach reagiert, dies dann vom Verein noch mit den Höchstnoten bewerten wird, ja was meint ihr dann was da in Zukunft priorisierst wird in der Zucht?

Und diese gewünschte Reaktivität hört ja im Alltag nicht auf...

Ihr dürft jetzt gern selber beurteilen ob das gut oder schlecht ist, für den Hund.

Adresse

Waldenbuch
71111

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