08/09/2026
Ich habe lange gedacht, Krafttraining sei etwas für Leute, die gut aussehen wollen.
Das ist der Denkfehler, mit dem ich selbst dreißig Jahre alt geworden bin. Muskeln sind
keine Frage der Optik, sie sind eine Reserve. Und die entscheidet nicht darüber, wie du auf
einem Foto aussiehst, sondern darüber, ob du mit achtzig noch allein vom Stuhl aufstehst,
ob du die Treppe ohne Geländer nimmst und ob du dich abfangen kannst, wenn du stolperst.
Der Aufbau dieser Reserve hat kein Ablaufdatum. Es gibt kein Alter, in dem Krafttraining
nichts mehr bringt. Es gibt nur den Unterschied zwischen einzahlen und abheben.
Auf dem Bild steht meine 20-Kilo-Kettlebell mit den Holzzahlen von meinem Geburtstag. 42.
Das ist genau das Alter, in dem die Frage anfängt, sich zu lohnen.
Für welche Sache in deinem Alltag würdest du gern mehr Kraft haben? Schreib es mir in die
Kommentare.
Speicher dir das für den nächsten Umzug, den nächsten Getränkemarkt, den nächsten Koffer
in der Gepäckablage.
KRAFTTRAINING FÜR FRAUEN
MUSKELAUFBAU AB 40
GESUND ALTERN
BIOHACKING ALLTAG
KETTLEBELL
FRAUENGESUNDHEIT
WIESBADEN
04/09/2026
„Für Biohacking hab ich keine Zeit.“
Stimmt. Deshalb hacke ich nur, was du sowieso machst.
Schlafen. Essen. Atmen. Gehen. Vier Dinge, die heute ohnehin auf deinem Plan stehen. Es
kommt nichts obendrauf, es wird nur anders sortiert.
Schlafen: das Zimmer kühl und dunkel, das Handy nicht am Bett. Kostet dich eine Minute
beim Zubettgehen.
Essen: Protein zuerst, auch morgens. Nicht mehr essen, sondern in einer anderen
Reihenfolge.
Atmen: einmal am Tag ein paar Minuten länger aus als ein. Geht an der roten Ampel.
Gehen: nach dem Essen zehn Minuten um den Block, statt danach auf dem Sofa zu versacken.
Das ist keine Morgenroutine mit sechs Schritten und einer App, die dich bewertet. Das
sind vier Dinge, die du heute ohnehin tust, nur um ein paar Grad gedreht.
Speicher dir das für den nächsten Abend, an dem du zu müde für dein eigenes Leben bist.
Und schick es der Freundin, die gerade sagt, sie käme zu nichts. 💜
Biohacking für Frauen, Energie im Alltag, Schlaf verbessern, Protein zum
Frühstück, Spaziergang nach dem Essen, Atemübung, Hormongesundheit, Alltagsgewohnheiten,
Frauen ab 40
02/09/2026
Am Montag bin ich 42 geworden.
Statt einer Liste mit Weisheiten habe ich eine mit Sachen, die ich nicht mehr mache. Die haben nämlich mehr verändert als alles, was ich je zusätzlich gemacht habe.
Ich wiege mich nicht mehr. Die Waage ist bei mir tabu, das ist sonst Psychoterror. Sie misst Wasser, Zyklustag und wie salzig das Essen gestern war. Über das, was ich eigentlich wissen will, sagt sie nichts.
Ich trainiere nicht mehr gegen Kalorien. Früher war Sport für mich Wiedergutmachung. Heute trainiere ich für Kraft, für meine Knochen und dafür, dass ich mit 70 noch alleine aus der Hocke hochkomme.
Ich suche keine Pläne mehr für ein Leben, das ich nicht habe. Zwei Kinder, zwei Firmen, Kurse am Abend. Ein Plan, der sechs ruhige Tage pro Woche voraussetzt, ist kein Plan. Der ist nur eine weitere Sache, an der ich scheitern kann.
Ich kopiere keine Morgenroutinen mehr aus dem Internet. Fünf Uhr aufstehen, im Dunkeln meditieren, drei Seiten Dankbarkeit. Ich habe das ehrlich probiert. Übrig geblieben sind Licht, Eiweiß und Bewegung. Klingt langweilig und wirkt.
Und ich habe kein schlechtes Gewissen mehr, wenn ich genieße. Es gab Kuchen. Trainiert habe ich trotzdem, und auf mein Essen achte ich auch. Beides gehört zu mir, keins von beidem ist eine Ausnahme vom anderen.
Mit 32 hätte ich das alles für Aufgeben gehalten. Mit 42 weiß ich: genau deshalb bin ich überhaupt noch dabei. Weglassen war nicht der Rückzug, Weglassen war der Teil, der gehalten hat.
Und ja, das geht bei dir auch. Es muss sich nur nach dir anfühlen, nicht nach jemandem auf Instagram.
Was hast du weggelassen, das dir gutgetan hat? Schreib es in die Kommentare, ich lese heute jeden einzelnen.
female Biohacking
Longevity für Frauen
Krafttraining ab 40
Wiesbaden
💜
01/09/2026
Wir achten darauf, ob Tiere artgerecht leben. Genug Licht, genug Bewegung, echtes Futter, genug Ruhe.
Bei uns selbst stellt diese Frage fast niemand.
Am Samstag war ich als Speakerin beim Health & Energy Day in Wiesbaden. Zwanzig Minuten, und genau damit habe ich angefangen. Dein Körper ist für Licht, Bewegung und echtes Essen gemacht. Nicht für einen Alltag, wie die meisten von uns ihn führen.
Und wenn dein Körper müde ist, ist das keine Schwäche. Es ist ein Signal.
Was mir dabei ständig begegnet, sind Frauen, die noch mehr auf ihre Liste packen, weil sie denken, dass ihnen etwas fehlt. Meistens fehlt gar nicht so viel. Der Akku ist leer gelaufen, und das ist etwas ganz anderes. Ein leerer Akku lädt sich nicht dadurch, dass du mehr von ihm verlangst.
Er lädt sich mit Licht, gutem Essen und Nährstoffen, Schlaf und Muskeln. Und mit Momenten, in denen du mal durchatmest.
Wenn du wissen willst, wo bei dir gerade Energie verloren geht: Ich mache dafür einen Energie-Call. Zwanzig Minuten am Telefon, kostenlos, und wir suchen die zwei, drei Stellen, an denen es bei dir die richtigen Biohacks braucht. Der Link steht in meiner Bio.
Speicher dir die Frage für den nächsten Tag, an dem du dich fragst, warum nichts mehr geht. Und schick den Beitrag der Freundin, die am Samstag keine Zeit hatte. 💜