10/07/2013
Fotos: Eisenhuth Marc
Offizielle Fanpage der Schweizer U19 Beachhandball Nationalmannschaft. Dieses Jahr vom 5. - 7. Juli
10/07/2013
Fotos: Eisenhuth Marc
Nun folgt noch der (etwas lange) Schlussbericht der Junioren Nati, die nun inzwischen seit Montag wieder heimischen Boden unter den Füssen hat.
Kampagne geht ohne Medaille zu Ende
Die Schweizer Beachhandball Junioren Nationalmannschaft hat ihr angestrebtes Ziel an der EM in Dänemark verpasst und musste die Heimreise ohne Medaille im Gepäck antreten. Die Enttäuschung war bei Spielern und Staff riesig, denn eigentlich fehlte nicht viel.
TAG 3: Der Tag begann für die Junioren um 8 Uhr in der Früh mit dem Morgenessen. Danach begaben sich die jungen Männer zum Turniergelände und wohnten dem ersten Spiel der Schweizer Juniorinnen bei, ehe sie sich selbst einlaufen mussten und sich auf das Spanien-Spiel fokussierten. Zu Beginn des Spiels spürte man den Spielern die Nervosität an, es wollte nicht viel gelingen und die erste Hälfte ging recht deutlich mit 7 Punkten Unterschied an die Spanier. Nach der Pause lief es dann den Schweizern besser. Gekonnt wurde Dominik Wüst am Kreis jeweils mit Flieger-Pässen bedient, sodass seine Tore doppelt zählten. Kurz vor der Sirene lagen die Schweizer mit einem Punkt hinten. Marco Bodmer nahm das Time-Out und sagte, wie die Taktik für den letzten Angriff aussah. Dave Schmid fasste sich daraufhin wie abgemacht ein Herz und zimmerte den Ball unhaltbar in die linke obere Ecke. Da er der sogenannte Spezialist ist, zählen seine Tore immer doppelt und die Schweiz gewann somit den zweiten Umgang mit einem Punkt Vorsprung. Das Shoot.-Out musste über den Sieger entscheiden. Den Schweizer wollte es in drei von fünf Versuchen nicht gelingen, den Ball am spanischen Keeper vorbeizubringen, was gleichbedeutend mit der Niederlage war, da die Schweizer Torhüter keine Schüsse der Iberer entschärfen konnten. Am Abend stand noch die Partie gegen den Testspielgegner vom Vortag auf dem Plan. Die Norweger wollte man unbedingt besiegen, was schlussendlich im Shoot-Out auch gelang. Die erste Halbzeit hatten die Schweizer noch mit grossem Abstand gewonnen, in der zweiten stellten sie sich dann etwas gar unbeholfen an, wodurch die Norweger die Halbzeit mit einem Punkt Unterschied für sich entscheiden konnten. Im Shoot-Out gab man sich im Gegensatz zum Nachmittags-Spiel keine Blösse und verwandelte alle fünf Schüsse souverän. So standen den Schweizern nach dem ersten Turniertag ein Sieg und eine Niederlage zu buche. Den Abend liess man im Hotel bei Kartenspielen und Billard gemütlich ausklingen.
TAG 4: Auch am zweiten Spieltag begaben sich die Schweizer um 8 Uhr an den Frühstückstisch, da bereits zwei Stunden später das Duell mit dem Europameister Russland anstand. In der ersten Halbzeit hatten die Schweizer rein gar nichts zu bestellen. Die Russen waren in allen Belangen besser. In der Abwehr standen sie so kompakt, dass die Flügel Würfe aus schlechten Positionen nehmen mussten, Wüst am Kreis nicht bedient werden konnte und wenn Spezialist Dave Schmid schoss, blieb er meistens am Block des Mittelmannes hängen. So ging die erste Halbzeit mit einer grossen Differenz von elf Punkten verloren. In der zweiten rafften sich die Schweizer noch einmal auf und kämpften, um noch irgendwie ins Shoot-Out zu kommen. Aber die Russen blieben einen Tick besser und routinierter, sodass sie die zweite Halbzeit auch nach Hause brachten. Dies mit fünf Punkten Vorsprung. Danach ging es für die Schweizer in die Hauptrunde, wo man noch am selben Tag auf die Türkei und Serbien traf. Die Türken waren im Vorjahr Finalist und den Schweizern bestens bekannt. Beide Halbzeiten verliefen extrem ausgeglichen, wobei die Türken jeweils knapp die Oberhand hatten. Die erste Hälfte ging mit 14:15 an die Türken und auch die zweite entschieden sie für sich, mit 16:18. Das nervte die Schweizer relativ stark, denn man hätte durchaus gewinnen und sich so eine bessere Ausgangslage für die Viertelfinals verschaffen können. Immerhin konnte man die Serben mehr oder weniger ohne Probleme schlagen, auch wenn diese im Schnitt sicher zwölf Zentimeter grösser waren als die eher kleingewachsenen Schweizer (1.83 Meter im Schnitt). Nach diesem Sieg war schnell klar, dass man im Viertelfinale einen grossen Brocken als Gegner bekam, die Frage war, ob Ungarn oder Russland. Es war die letztere Nation, die die Schweizer am Sontag um 11 Uhr zum Tanz bat. Deshalb gingen die jungen Männer auch früh ins Bett, um ausgeschlafen zu sein, wenn es ernst galt und man die grosse Überraschung des Turnieres schaffen wollte.
TAG 5: Ausgeschlafen stand man um 8 Uhr im Essraum, topmotiviert, die Russen davon abzuhalten, den Titel aus dem Vorjahr verteidigen zu können. Beim Einwärmen spürte man die Spannung, aber auch ein gewisses Stück Nervosität, das die Schweizer in sich trugen. Während dem Spiel machte vor allem die Defensive mit Robi Spiess, Andri Binda und Marco Zanandreis im Tor einen bestechenden Eindruck. Die russischen Flügel bissen sich an Binda förmlich die Zähne aus. Trotzdem gelang es ihnen auch dank ihrem starken Schlussmann, die erste Halbzeit zu gewinnen, mit einem Punkt Vorsprung. Ärgerlich für die Schweizer war vor allem, die schlechte Ausbeute im Abschluss. In der zweiten Hälfte sollte nun alles besser werden, damit man im Shoot-Out die Chance wahren konnte, ins Halbfinale einzuziehen. Aber leider wollten die Bälle immer noch nicht immer den Weg ins russische Tor finden. Die Russen konnten sich so einen kleinen Vorsprung erarbeiten und diesen schlussendlich über die Zeit retten. Für die Aargauer war somit der grosse Traum von der Medaille jäh geplatzt und einige zeigten dies auch, indem sie bittere Tränen der Enttäuschung vergossen. Doch für die grosse Enttäuschung blieb nicht viel Zeit, man musste sich schnell wieder finden und auf das anstehende Spiel gegen Norwegen fokussieren. Dieses wollte man unbedingt gewinnen, um noch auf den fünften Schlussrang zu klettern. In der ersten Halbzeit waren es die Torhüter und die Torumrandungen, die mithalfen, dass das Score relativ niedrig war. Zum Schluss verhalf ein krasser Fehlentscheid, für den in der Pause noch die Entschuldigung der Schiedsrichterin folgte, den Norwegern dazu, die erste Halbzeit zu gewinnen, mit einem Punkt Unterschied. Wie so oft an diesem Turnier war das Glück nicht aufseiten der Schweizer Beacher. Auch im zweiten Umgang durften sich Alessandro Crippa, Marco Zanandreis und ihr norwegischer Antipode viele Paraden notieren lassen. Das Resultat auf der Anzeigetafel war nach den zweiten zehn Minuten ausgeglichen, weshalb es zu einem Golden Goal kam. Und dieses war nichts für schwache Nerven, schlussendlich auch nichts für die Schweizer. Einige Male winkte das Shoot-Out schon, doch immer wieder funkten die rumänischen Schiedsrichterinnen dazwischen und entschieden sich gegen einen Schweizer Penalty, Ballbesitz oder Einwurf. Schlussendlich trafen die Norweger das Tor doch noch und gewannen somit das Spiel. Die Schweizer fühlten sich arg benachteiligt, machen konnten sie aber nichts. Im letzten Spiel gegen Serbien war jeglicher Enthusiasmus von vorangegangenen Partien verflogen. Zum Glück war dies bei den Serbischen Kontrahenten auch der Fall. Beide Teams gewannen je eine Halbzeit. Die Schweizer entschieden anschliessend das Shoot-Out für sich und landeten auf dem siebten und somit vorletzten Rang. Es herrschte eiserne Konsternation bei den Schweizern, die nun so weit weg und doch so nah an den Medaillen dran waren. Dafür holten sie sich die inoffizielle Goldmedaille in Sachen Feiern. An der Players Party hatten alle prächtig Spass und alle wollten mit den Aargauer Jungs mitfeiern. So gab es eine lange Nacht, der eine kurze Zeit zum frühstücken folgte. Danach holte man die Koffern aus den Zimmern, verstaute sie im Car und fuhr mit diesem auf direktem Weg an den Hamburger Flughafen. Nach einem 75-minütigen Flug ohne jegliche Zwischenfälle traf man in Basel am Flughafen ein. Danach verabschiedete man sich und ging auseinander. Die Erkenntnisse der tollen und zugleich auch enttäuschenden Kampagne waren, dass es immer 100% Einsatz und Leistung braucht, um zu gewinnen im Beachhandball und jeder Fehler wird auf diesem hohen Niveau gnadenlos ausgenutzt. Das Team hatte sich dafür auf und neben dem Platz ausgezeichnet verstanden. Auch mit den Juniorinnen aus Nottwil hatte man grossen Spass bei abendlichen Kartenspielen und während den Spielen unterstützte man sich gegenseitig von der Tribüne aus. So ging eine tolle Zeit zu Ende, die sich vielleicht ja in zwei Jahren mit den gleichen Teams bei den Erwachsenen wiederholen wird.
Es waren dabei: Andri Binda, Alessandro Crippa, Arjuna Herrle, Stefan Mühlthaler, Dave Schmid, Michel Schmid, Robi Spiess, Nils Widmer, Dominik Wüst, Marco Zanandreis (Spieler) Marco Bodmer, Joel Hintermann, Sven Kunz (Coaching) Marcel Brengard, Marc Eisenhut, Mike Jaun (Betreuung)
DANKE FÜR ALL DEN SUPPORT!!
Es hat nicht sollen sein, die Schweiz ist draussen. Die Russen gewannen den grossen Fight mit einem Punkt in der ersten Halbzeit und mit fünf Punkten Unterschied in der zweiten Halbzeit. Nun geht es um 14 Uhr gegen die Norweger. Das Ziel heisst nun Platz 5!
In 2 1/2 Stunden gilt es ernst: Die Russen bitten die Schweizer um 11 Uhr zum Tanz im Viertelfinale! Die Schweizer werden alles versuchen, den Europameister aus dem Turnier zu werfen und somit die Chancen auf die Medaillen zu wahren!
❤ HOPP SCHWIIZ ❤
Nach der Niederlage im letzten Gruppenspiel gegen die Russen, zeigte man sich auf Seiten der Beachhandball Junioren Nati gegen die Türken zwar stark verbessert, trotzd wollte es nicht zum Sieg reichen. Immerhin konnten die Serben geschlagen werden. Morgen geht es gegen Russland im Viertelfinale weiter. Es wird eine echte Knacknuss werden, aber das Team wird alles daran setzen, die erste Medaille für den Schweizer Beachhandball an einer Europameisterschaft nach Hause zu holen!
C'MON JUUUNGS, 2 Halbziite ;-)
Leider gegen die Russen beide Halbzeiten verloren. Nun geht es für die Junioren-Nati in die Hauptrunde, wo um 15 Uhr die Türken und um 18 Uhr die Serben warten werden. Es sieht danach aus, dass das Türkei-Spiel im Live Stream übertragen wird.
http://kanalsport.dk/livestream
Also, auf geht's Jungs! WE FIGHT TILL IT'S OVER!!!!!
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Nach dem ersten Spieltag haben die Schweizer Junioren einen Sieg und eine Niederlage auf dem Konto. Gegen Spanien verlor man im Shoot-Out und gegen Norwegen war man im Shoot-Out souverän, verwandelte alle 5 Würfe und stand am Schluss somit als Sieger fest. Heute geht es um 10 Uhr gegen de amtierenden Europameister aus Russland, danach steht ab14 Uhr die Zwischenrunde an, da sind aber Gegner und Anspielzeit noch unklar. Uf jede Fall: HOPP SCHWIIZ
05/07/2013
EM Dänemark 2013
Junioren haben sich gut akklimatisiert
Die Schweizer Beachhandball Junioren Nationalmannschaft ist am Mittwoch nach Hamburg geflogen und von dort aus nach Randers gefahren. Beide Reisen verliefen ohne Zwischenfälle.
TAG 1: Am Mittwoch Morgen um 6 Uhr besammelten sich die jungen Männer und der Trainerstab in Basel am Flughafen zum Abflug nach Hamburg. Die Vorfreude war bei allen Beteiligten riesig, einige hatten in der kurzen Nacht zuvor kein Auge zugetan. Nach dem Check-in ging es dann nicht mehr lange bis der Flieger abhob. Nur 75 Minuten später war man in Hamburg ohne jegliche Turbulenzen schon wieder auf dem Boden und stieg in einen Car um. Dieser brachte die jungen Aargauer zusammen mit den Luzernerinnen „Las Luchadoras“, die die Nationalmannschaft der Juniorinnen stellen, in einer vierstündigen Busfahrt in die dänische Stadt Randers. Dort bezogen alle im Scandic-Hotel sogleich die Doppelzimmer. Nach dem Mittagessen bekamen die Junioren frei bis zum Abendessen, während die Juniorinnen ein circa zweistündiges Training absolvierten. Die Jungs entschlossen sich daher, die Stadt etwas zu erkunden und flanierten gemütlich durch die Gassen und tätigten auch gerade noch die ersten Einkäufe. Danach liessen sie es sich aber nicht nehmen, zu den Spielfeldern zu laufen und dem Training der Schweizerinnen etwas beizuwohnen. Am Abend fand noch eine kurze Teamsitzung statt und anschliessend wurden die Jungs quasi freigestellt und durften noch machen, was sie wollten, bis sie um etwa 23 Uhr zu Bett gingen.
TAG 2: Am Donnerstag war bereits um 8 Uhr frühstücken angesagt. Das Buffet bot eine grosse und vor allem viel bessere Auswahl, als dies vor einem Jahr in Georgien der Fall war. Das erfreute natürlich die Schweizer und deshalb schlugen sie auch gleich ordentlich zu. Der Morgen wurde mit einem sehr lockeren Footing durch die Stadt abgeschlossen. Nach dem Mittagessen stand um 15 Uhr das erste Training auf dem Centre Court für die Junioren-Nationalmannschaft auf dem Plan, das nach einer Stunde zwangs Freundschaftsspielen an selber Stätte beendet wurde. Um 17 Uhr spielte das Team selbst noch gegen die Norweger, allerdings wurden die Positionen durcheinander gewirbelt, um sich nicht in die Karten blicken lassen zu können. Der eine Torhüter, Alessandro Crippa spielte in der Deckung, der andere, Marco Zanandreis wurde sogar geschont. Im Tor standen deshalb Nils Widmer und auch Dominik Wüst. Die Schweizer gaben sic natürlich trotzdem Mühe, gut zu spielen, sodass ihr kleiner Trick nicht auffiel. Zwar gingen beide Halbzeiten verloren, dies aber relativ knapp. Die Coaches durften daher mit dem Gezeigten durchaus zufrieden sein. Auch am zweiten Abend gab es ein kleines Meeting, bei welchem die Junioren einen Motivationsfilm zu sehen bekamen, den ihr Mentaltrainer Sven Kunz extra für sie produzieren liess. Mit diesen tollen Gefühlen wurden die Jugendlichen in die Nacht entlassen und wurden angehalten, früh ins Bett zu gehen, da der nächste Tag sehr wichtig werden würde. Die beiden ersten Spiele stehen nämlich auf dem Programm. Um 13 Uhr die Spanier und um 18 Uhr noch die Norweger. Die Schweizer sind alle topmotiviert, die ersten Spiele erfolgreich zu gestalten und sich so gut ins Turnier hinein spielen zu können.
Die Schweizer Junioren Nationalteams sind gut in Randers angekommen, haben das Scandic-Hotel Randers bezogen und haben auch schon das erste Mal eine gute Mahlzeit zu sich genommen ;-)
Für den heutigen Nachmittag haben die Jungs frei bekommen. Morgen wird es dann ein Training geben und dazu steht noch ein Testspiel gegen Norwegen auf dem Programm!