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Der Triathlon- und Schwimm-Experte aus Mallorca bietet Online-Coaching sowie Triathlon- und Schwimmcamps an.

Alle Beiträge von mir findest du hier: linktr.ee/triathloncoachjorge

☕ NEU:   ESPRESSO – Triathlon-Wissen auf den Punkt!Wenig Zeit, aber Lust auf mehr Wissen? Dann haben wir genau das Richt...
24/10/2026

☕ NEU: ESPRESSO – Triathlon-Wissen auf den Punkt!

Wenig Zeit, aber Lust auf mehr Wissen? Dann haben wir genau das Richtige für dich!

Mit Espresso starten Markus und Jörg ein neues Kurzformat im Podcast.

🎙️ Ein Thema. Zwei Coaches. Klare Antworten.

Wir greifen spannende Fragen aus dem Triathlon auf, räumen mit Mythen auf und geben dir Tipps, die du direkt im Training nutzen kannst.

Kurz, kompakt und wissenschaftlich fundiert. Ohne langes Gerede.

🏃 In unserer ersten Folge geht es ums Lauftraining:

Puls, Pace, Power oder Gefühl – wonach solltest du dein Training steuern?

Wir zeigen dir die Vor- und Nachteile der einzelnen Methoden und erklären, wie du sie sinnvoll kombinierst.

☕ Also: Espresso holen, Kopfhörer rein und reinhören!

🎧 Jetzt überall, wo es Podcasts gibt.

EVERY FINISHER IS A WINNER. NICHT NUR DER ERSTE.Unter meinem Bericht über die erste Mitteldistanz eines Athleten wurde s...
23/10/2026

EVERY FINISHER IS A WINNER. NICHT NUR DER ERSTE.

Unter meinem Bericht über die erste Mitteldistanz eines Athleten wurde seine Freude im Ziel belächelt. Sinngemäß: Wie kann man bei dieser Zeit jubeln, als hätte man die Champions League gewonnen? Dazu die Behauptung, unter sechs Stunden schaffe jeder nach ein paar Wochen Training.

Was für eine Arroganz.

Da hat ein Mensch trainiert, gezweifelt, durchgehalten. Er hat seine erste Mitteldistanz geschafft. Und im Ziel fällt all das von ihm ab. Er reißt die A**e hoch und freut sich wie ein Kind.

Wer nimmt sich das Recht, ihm diese Freude abzusprechen?

Wir sehen eine Zielzeit. Wir kennen oft weder die Voraussetzungen noch den Weg dorthin. Talent, Gesundheit, Familie, Beruf und Zeit fürs Training sind ungleich verteilt. Nicht jeder kann ein Jan Frodeno werden. Auch wer lange und hart trainiert, landet deshalb noch lange nicht vorne.

Natürlich zählen Zeiten und Plätze. Auch Hobbysportler dürfen Bestzeiten jagen und gewinnen wollen. Aber daraus wächst kein Recht, auf andere herabzusehen.

Für den einen sind fünf Stunden eine Enttäuschung. Für den anderen sind sieben Stunden der größte sportliche Erfolg seines Lebens. Beides hat seinen Platz.

Der Spirit unseres Sports zeigt sich auch spät im Zielkanal: wenn Menschen bleiben, klatschen und jene feiern, die noch unterwegs sind. Weil sie wissen, was es heißt, sich seinen Grenzen zu stellen und durchzuhalten.

Dieser Geist geht verloren, wenn wir nur noch schnelle Zeiten achten und über alle anderen spotten. Wer selbst Sport treibt, sollte wissen, wie viel Mut und Mühe hinter einem Finish stecken können.

Als Coach freue ich mich über schnelle Zeiten. Und ich freue mich über jeden Athleten, der etwas schafft, das er sich vorher kaum zugetraut hat.

Du musst dir das Recht auf deinen Jubel nicht mit einer bestimmten Zielzeit verdienen.

Reiß die A**e hoch. Lach. Wein. Feier deinen Moment.

Every finisher is a winner. das ist die Essenz unseres Sports.

Wie seht ihr das? Was bedeutet dieser Satz für euch? Und hat schon mal jemand eure Leistung kleingeredet?

Das Norweger-Modell: Zweimal Schwelle an einem Tag – ist das der Schlüssel zum Erfolg?Gestern ging es um schwellenbetont...
23/10/2026

Das Norweger-Modell: Zweimal Schwelle an einem Tag – ist das der Schlüssel zum Erfolg?

Gestern ging es um schwellenbetontes Training. Heute schauen wir nach Norwegen – zu einer Methode, die im internationalen Ausdauersport viel Aufmerksamkeit bekommen hat.

Was ist das Besondere?

Das „Norweger-Modell“ ist kein einheitlicher Trainingsplan. Besonders bekannt ist das laktatgesteuerte Schwellentraining mit sogenannten Double-Threshold-Tagen.

Dabei absolvieren Athleten morgens und nachmittags jeweils eine kontrollierte Intervalleinheit im Bereich um die Schwelle. Dazwischen und an anderen Tagen steht viel lockeres Training.

Warum zweimal?

Ziel ist nicht, sich zweimal völlig auszubelasten. Stattdessen verteilt man die Belastung, um insgesamt mehr qualitativ hochwertige Arbeit bei kontrollierter Stoffwechselbelastung zu ermöglichen.

Der Schlüssel: Laktatkontrolle!

Während der Intervalle wird die Blutlaktatkonzentration gemessen und das Tempo angepasst. Oft werden ungefähr 2–4 mmol/l angestrebt. Das ist aber kein universeller Zielwert: Die passende Konzentration hängt vom individuellen Profil und der Einheit ab.

Wer hat das erfunden?

Der ehemalige norwegische Spitzenläufer Marius Bakken gilt als wichtiger Wegbereiter. Später wurde die Methode unter anderem durch norwegische Spitzenläufer bekannt.

Und funktioniert das?

Die Erfolge sind beeindruckend. Allerdings beruhen viele Erkenntnisse auf der Beobachtung von Eliteathleten. Dass zwei Schwellen-Einheiten am Tag grundsätzlich besser sind als eine, ist wissenschaftlich nicht abschließend belegt.

Vor allem erfordert dieses Vorgehen hohen Trainingsumfang, genaue Steuerung und ausreichende Regeneration.

Mein Fazit: Nicht die Zahl der Schwellen-Einheiten ist das Geheimnis, sondern die Kontrolle der Intensität. „Norwegisch“ heißt nicht: möglichst oft möglichst hart!

Als Nächstes: Welches Trainingsmodell passt zu dir – und warum ist das Profi-Training nicht automatisch das richtige?

Schwellenbetontes Training: Ist die „Grey Zone“ besser als ihr Ruf?Erst polarisiert, dann pyramidal. Heute stellen wir d...
22/10/2026

Schwellenbetontes Training: Ist die „Grey Zone“ besser als ihr Ruf?

Erst polarisiert, dann pyramidal. Heute stellen wir das dritte Modell der Intensitätsverteilung vor: schwellenbetontes Training.

Beim polarisierten Training spielt die mittlere Intensität kaum eine Rolle. Beim pyramidalen Training ist ihr Anteil größer als der von HIT.

Beim schwellenbetonten Modell rückt sie ins Zentrum.

Was bedeutet das?

Ein überdurchschnittlich großer Teil der Trainingszeit liegt zwischen der ersten und zweiten physiologischen Schwelle (LT1/VT1 und LT2/VT2) – also im MIT-Bereich. Häufig kommen längere Tempoblöcke oder kontrollierte Intervalle nahe der zweiten Schwelle zum Einsatz.

Warum ausgerechnet dort trainieren?

Mit solchen Einheiten lässt sich die Fähigkeit entwickeln, über längere Zeit eine hohe aerobe Leistung aufrechtzuerhalten. Je nach Intensität verbessern sich unter anderem die muskuläre oxidative Kapazität und die Belastungsverträglichkeit bei hohem Tempo.

Ist das nicht die berüchtigte „Grey Zone“?

Doch! Aber der Begriff ist irreführend, wenn er suggeriert, dieser Bereich sei wirkungslos.

Das Problem entsteht eher, wenn jede lockere Einheit ungewollt zu schnell wird: Dann steigt die Ermüdung, ohne dass die Belastung bewusst gesteuert wird.

Gezieltes MIT-Training ist etwas anderes als ständig „ein bisschen zu hart“ zu trainieren.

Wo liegt der Haken?

Schwellennahe Belastungen kosten Regeneration. Wer zu viel davon absolviert, riskiert, dass Umfang und Qualität anderer Einheiten leiden. Und auch hier ist nicht automatisch mehr besser.

Mein Fazit: Schwellentraining ist kein Fehler und kein Wundermittel. Es ist ein gezielter Reiz – und kann sogar den Schwerpunkt einer ganzen Intensitätsverteilung bilden.

Als Nächstes: das norwegische Modell. Was steckt hinter dem Training mit Laktatkontrolle?

🤧 Schwimmschnupfen – wenn nach dem Schwimmen die Nase läuft!Kennst du das? Kaum bist du aus dem Pool, geht es los: Die N...
22/10/2026

🤧 Schwimmschnupfen – wenn nach dem Schwimmen die Nase läuft!

Kennst du das? Kaum bist du aus dem Pool, geht es los: Die Nase läuft, du musst ständig niesen und deine Augen tränen oder schwellen sogar an.

Was sich wie eine Allergie anfühlt, ist oft gar keine!

🏊 Was steckt hinter dem Schwimmschnupfen?

Häufig handelt es sich um eine sogenannte irritative Rhinitis. Dabei reagieren die Schleimhäute auf äußere Reize.

Dafür kommen mehrere Ursachen infrage:

🔸 Chlornebenprodukte: Vor allem Chloramine können die Schleimhäute reizen. Sie entstehen durch Reaktionen von Chlor mit Schweiß und anderen Stoffen im Wasser.

🔸 Poolwasser: Gelangt Wasser in die Nase, kann das eine starke Reaktion der Schleimhäute auslösen.

🔸 Hallenluft: Schlechte Belüftung und Chlornebenprodukte können die Beschwerden verstärken.

🔸 Überempfindlichkeit: Manche Menschen reagieren besonders stark auf chemische Reize und Temperaturwechsel.

💡 Was kannst du dagegen tun?

✅ Nasenklammer testen: Sie verhindert, dass Poolwasser in die Nase gelangt.

✅ Nasendusche: Nach dem Training mit isotonischer Kochsalzlösung spülen. Nur steriles oder zuvor abgekochtes und abgekühltes Wasser verwenden.

✅ Schwimmbrille prüfen: Eine gut sitzende Brille schützt deine Augen vor Reizstoffen.

✅ Pool wechseln: Wasserqualität und Belüftung können einen großen Unterschied machen.

✅ Antihistaminikum: Loratadin kann bei allergischen Beschwerden helfen. Bei einer reinen Reizreaktion ist die Wirkung meist begrenzt. Eine vorbeugende Einnahme solltest du ärztlich oder in der Apotheke abklären.

🩺 Wann solltest du zum Arzt?

Wenn die Beschwerden regelmäßig auftreten, stark sind oder lange anhalten, ist eine Abklärung beim HNO-Arzt oder Allergologen sinnvoll.

Bei Atemnot oder starken Schwellungen solltest du sofort medizinische Hilfe suchen.

☝️ Mein Tipp als Coach:

Teste zunächst eine Nasenklammer! Sie ist günstig und kann bei manchen Schwimmern das Problem deutlich reduzieren.

Und jetzt bist du dran:

Kennst du Schwimmschnupfen? Was hilft dir dagegen?

IRONMAN 70.3 Málaga – Bruno mit perfektem Pacing ins Ziel! 🏊‍♂️🚴‍♂️🏃‍♂️🇪🇸6:04:39 Stunden! Bruno Stutz hat beim Ironman 7...
22/10/2026

IRONMAN 70.3 Málaga – Bruno mit perfektem Pacing ins Ziel! 🏊‍♂️🚴‍♂️🏃‍♂️🇪🇸

6:04:39 Stunden! Bruno Stutz hat beim Ironman 70.3 Málaga eine starke Leistung abgeliefert und seine Mitteldistanz erfolgreich gefinisht.

Besonders erfreulich aus meiner Sicht als Coach: Unsere Pacing-Strategie ist voll aufgegangen!

Gerade auf der Mitteldistanz kommt es darauf an, die Kräfte klug einzuteilen. Wer auf dem Rad zu viel investiert, bekommt beim abschließenden Halbmarathon oft die Quittung. Deshalb hatten wir im Vorfeld klare Leistungsbereiche und eine passende Rennstrategie festgelegt.

Bruno hat diese Vorgaben sehr gut umgesetzt und sein Rennen kontrolliert ins Ziel gebracht.

Ganz ohne Schwierigkeiten lief es allerdings nicht. Vor allem die Wechselzone kostete reichlich Zeit. Insgesamt über 20 Minuten verbrachte Bruno in den beiden Wechseln.

Sein Kommentar dazu: „So eine enge und lange Wechselzone habe ich noch nie gesehen.“

Umso schöner, dass er sich davon nicht aus der Ruhe bringen ließ und seinen Wettkampf erfolgreich beendete.

Sein Fazit fällt entsprechend positiv aus: „Es lief mir ziemlich gut. Bin happy!“

Und genau das ist es, was zählt: Ein Rennen, bei dem die Vorbereitung, die Strategie und die Umsetzung zusammenpassen und man am Ende zufrieden auf seine Leistung zurückblicken kann.

Herzlichen Glückwunsch, Bruno! Ich freue mich sehr über dein gelungenes Rennen und darüber, dass unser Plan so gut funktioniert hat!

Pyramidales Training: Warum die Profis auf die Pyramide setzen!Gestern haben wir das polarisierte Training vorgestellt. ...
21/10/2026

Pyramidales Training: Warum die Profis auf die Pyramide setzen!

Gestern haben wir das polarisierte Training vorgestellt. Heute geht es um ein weiteres Modell der Trainingssteuerung: das pyramidale Training.

Was steckt dahinter?

Die Trainingszeit verteilt sich auf drei Intensitätsbereiche – wie eine Pyramide:

🔸 LIT: Der mit Abstand größte Anteil liegt unterhalb der ersten physiologischen Schwelle (LT1/VT1).

🔸 MIT: Ein kleinerer Anteil liegt zwischen der ersten und zweiten Schwelle (LT2/VT2).

🔸 HIT: Oberhalb der zweiten Schwelle verbringen wir die wenigste Trainingszeit.

Kurz gesagt: LIT > MIT > HIT.

Woher kommt dieses Modell?

Sportwissenschaftler haben untersucht, wie erfolgreiche Ausdauerathleten tatsächlich trainieren.

Eine Übersichtsarbeit von Sperlich und Kollegen aus dem Jahr 2023 analysierte 175 dokumentierte Intensitätsverteilungen aus verschiedenen Ausdauersportarten und Saisonphasen.

89 davon waren pyramidal, 65 polarisiert.

Besonders im Radsport und Rudern wurde das pyramidale Muster häufig beobachtet.

Warum so viel lockeres Training?

Profis absolvieren teilweise enorme Trainingsumfänge. Diese lassen sich nur realisieren, wenn ein großer Teil der Belastung vergleichsweise niedrig bleibt.

MIT ergänzt die aerobe Basis durch gezielte Tempo- und schwellennahe Reize. HIT macht den kleinsten Anteil aus.

Aber funktioniert das auch mit wenig Trainingszeit?

Hier müssen wir unterscheiden!

Ein Profi mit 25 Trainingsstunden kann sehr viel LIT absolvieren und trotzdem ausreichend intensive Reize setzen.

Wer dagegen nur sechs oder acht Stunden pro Woche trainiert, sollte die prozentuale Verteilung nicht blind übernehmen.

Denn die Pyramide beschreibt zunächst, wie trainiert wird – nicht, ob diese Verteilung für jeden optimal ist.

Mein Fazit:

Pyramidales Training ist ein bewährtes Verteilungsmuster im Ausdauersport.

Aber aus der Beobachtung, wie Profis trainieren, lässt sich noch keine allgemeingültige Empfehlung für Hobbysportler ableiten.

Morgen: Schwellenorientiertes Training – wenn MIT stärker in den Mittelpunkt rückt.

IRONMAN 70.3 Cascais – Timo erfüllt sich seinen Traum! 🏊‍♂️🚴‍♂️🏃‍♂️🇵🇹1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufe...
21/10/2026

IRONMAN 70.3 Cascais – Timo erfüllt sich seinen Traum! 🏊‍♂️🚴‍♂️🏃‍♂️🇵🇹

1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen. Für Timo Kazmierczak stand beim Ironman 70.3 Cascais in Portugal die erste Mitteldistanz seines Lebens auf dem Programm.

Und die Aufregung vor dem Start war groß! Doch Timo hatte sich gut vorbereitet. Carboloading, Wettkampfverpflegung und Pacing waren geplant. Jetzt galt es, das Ganze auch im Rennen umzusetzen.

Schon das Schwimmen im Atlantik wurde zur ersten Herausforderung. Viel Betrieb im Wasser, Wind und eine tiefstehende Sonne, die die Orientierung erschwerte. Doch Timo meisterte die 1,9 Kilometer und wechselte aufs Rad.

Dort blieb er bewusst unter seinen Möglichkeiten. Der Wind machte es nicht leicht, aber Timo hielt sich an seine Leistungsbereiche. Vor allem wollte er genügend Reserven für den abschließenden Halbmarathon behalten.

Und genau diese Strategie ging auf!

Timo kam mit frischen Beinen vom Rad und startete kontrolliert in den Halbmarathon. An jeder Verpflegungsstation versorgte er sich mit Flüssigkeit und Energie. Das Tempo blieb stabil, und mit jedem Kilometer wurde er sicherer.

Am Ende konnte er sogar noch einmal zulegen und die letzten Kilometer richtig genießen.

Besonders schön: Es war nicht nur seine erste Mitteldistanz, sondern auch der erste Halbmarathon seines Lebens!

Timo selbst zieht ein begeistertes Fazit: „Das hat mein Leben auf jeden Fall noch mal stark verändert.“

Und mit einem Augenzwinkern spricht er von einer „relativ positiven Midlife-Crisis“. 😁

Mich freut als Coach vor allem, wie klug Timo sein Rennen gestaltet hat. Er hat nicht versucht, auf jeder Teilstrecke das Maximum herauszuholen, sondern seine Kräfte sinnvoll eingeteilt. Auch die Verpflegung funktionierte, und die befürchteten Krämpfe blieben aus.

Herzlichen Glückwunsch, Timo! Du bist jetzt Finisher einer Mitteldistanz und hast dir diesen Erfolg verdient! 💪🏅

Und das Beste: Die Lust auf mehr ist schon da. Wir dürfen gespannt sein, wohin die Reise 2027 geht!

Polarisiertes Training: Viel locker, wenig intensiv!80 % locker, 20 % hart – und möglichst wenig dazwischen. So lässt si...
20/10/2026

Polarisiertes Training: Viel locker, wenig intensiv!

80 % locker, 20 % hart – und möglichst wenig dazwischen. So lässt sich das Prinzip des polarisierten Trainings zusammenfassen.

Doch was steckt dahinter?

Die Idee: Den größten Teil des Trainings absolvieren wir bei niedriger Intensität (LIT), einen kleineren Teil mit gezielten hochintensiven Reizen (HIT).

Der mittlere Bereich (MIT) zwischen erster und zweiter physiologischer Schwelle spielt nur eine geringe Rolle.

Wichtig: Die berühmten 80/20 sind keine starre Formel. Je nachdem, ob wir Trainingseinheiten oder die tatsächliche Zeit in den Intensitätszonen zählen, entstehen unterschiedliche Verteilungen.

Warum so viel locker?

LIT ermöglicht hohe Trainingsumfänge bei vergleichsweise geringer Ermüdung. Es fördert unter anderem mitochondriale Anpassungen, Kapillarisierung und die aerobe Energiebereitstellung.

Und warum HIT?

Intensive Intervalle setzen starke Reize für Herz-Kreislauf-System und VO₂max. Die Kombination soll eine solide aerobe Basis mit gezielten intensiven Reizen verbinden.

Was ist mit dem mittleren Bereich?

MIT ist keineswegs nutzlos! Es erzeugt aber meist mehr Ermüdung als LIT.

Das polarisierte Modell begrenzt diesen Bereich bewusst, damit genügend Ressourcen für umfangreiches lockeres Training und hochwertige HIT-Einheiten bleiben.

Ist das die beste Trainingsmethode?

Nicht automatisch. Polarisiertes Training kann sehr wirksam sein, ist aber nicht für jeden Sportler und jedes Trainingsziel überlegen.

In dieser Serie schauen wir uns verschiedene Modelle an – ohne vorschnell einen Sieger zu küren.

Morgen: Pyramidal trainieren. Warum dort der mittlere Intensitätsbereich mehr Platz bekommt.

IRONMAN 70.3 Poreč – Sandy glänzt mit Platz 6! 🏊‍♀️🚴‍♀️🏃‍♀️5:39:48 Stunden, Platz 6 in der AK F55–59 und fast 20 Minuten...
20/10/2026

IRONMAN 70.3 Poreč – Sandy glänzt mit Platz 6! 🏊‍♀️🚴‍♀️🏃‍♀️

5:39:48 Stunden, Platz 6 in der AK F55–59 und fast 20 Minuten schneller als zuvor! Für Sandy Wichert lief es beim Ironman 70.3 im kroatischen Poreč richtig gut. Vor allem beim Pacing war es eine Punktlandung!

Schon beim Schwimmen im kristallklaren Meer zeigte Sandy eine starke Leistung, auch wenn die tiefstehende Sonne die Orientierung erschwerte.

Auf dem Rad blieb sie trotz welligem Auftakt und einiger nerviger Situationen mit regelwidrig fahrenden Gruppen weitgehend in den geplanten Leistungsbereichen.

Auch beim abschließenden Halbmarathon entlang der Küste konnte Sandy ihr Tempo auf der welligen Strecke konstant halten.

Das Ergebnis: In allen drei Disziplinen verbessert und insgesamt fast 20 Minuten schneller!

Sandy schreibt: „Deine Trainings und der Umstieg auf ein Triathlonrad haben es möglich gemacht. VIELEN DANK!“

Mich freut vor allem, wie konsequent Sandy unsere Trainingsvorgaben umgesetzt hat. Das Rennen zeigt, was mit einem guten Trainingsaufbau und klugem Pacing möglich ist.

Jürgen Wichert – ein Rennen mit anderen Vorzeichen

Für Jürgen stand wegen eines Meniskusschadens schon vorher fest, dass er nicht laufen würde. Sein Ziel: Schwimmen und Radfahren genießen, ohne das Knie unnötig zu belasten.

Und gerade beim Schwimmen gab es einen schönen Erfolg: Zum ersten Mal konnte Jürgen die gesamten 1.900 Meter durchkraulen!

Auch auf dem Rad fühlte er sich trotz Wind und Steigungen gut. Wie geplant beendete er sein Rennen nach dem Radfahren und unterstützte anschließend Sandy.

Sein Fazit: „Es ist schon ein Unterschied, ob man mit Wettkampfgedanken in ein Rennen geht oder nur um Spaß zu haben.“

Auch wenn offiziell ein DNF steht, war das keineswegs ein verlorener Tag. Der Fortschritt beim Schwimmen ist ein schöner Erfolg. Jetzt gilt es, das Knie wieder fit zu bekommen.

Herzlichen Glückwunsch euch beiden! Sandy zu einem klasse Rennen und Jürgen zu seinem Schwimmfortschritt und der klugen Entscheidung, das Knie zu schonen!

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