07/09/2026
Können wir bitte aufhören, Hunde zu vermenschlichen?
Ganz ehrlich: Nur weil wir finden, dass ein Hund nach Vanille, Blumen oder „frischer Wäsche“ riechen soll, heißt das noch lange nicht, dass das für den Hund irgendeinen Sinn ergibt.
Hunde erleben ihre Umwelt zu einem riesigen Teil über ihre Nase. Gerüche sind für sie nicht einfach „angenehm“ oder „unangenehm“ – sie sind Information.
Wenn ein Hund an einem anderen Hund schnuppert, kann er über dessen individuellen Geruch unglaublich viel wahrnehmen:
Wer ist das? Kenne ich den? Welches Geschlecht hat er? Ist er fortpflanzungsbereit? Wie aufgeregt oder angespannt ist er?
Auch Urin, Haut, Fell und Drüsensekrete hinterlassen für Hunde eine Art olfaktorische Visitenkarte.
Und dann kommen wir Menschen und denken:
„Der Hund riecht mir zu sehr nach Hund. Da muss Parfum drauf.“
Sorry, aber das ist für mich wieder ein perfektes Beispiel für Vermenschlichung.
Ein Hund darf nach Hund riechen.
Noch dazu ist die Hundenase um ein Vielfaches leistungsfähiger als unsere.
Ein Mensch besitzt ungefähr 5 Millionen Riechzellen bzw. olfaktorische Rezeptorneuronen. Beim Hund sind es – je nach Rasse – etwa 125 bis 300 Millionen.
Also weniger Vermenschlichung und mehr Verständnis dafür, wie Hunde ihre Welt tatsächlich wahrnehmen. 🐾
01/09/2026
Degility fir ären Mupp zu Lëtzebuerg 🐾
Den ganzen Artikel iwwer Degility fannt dir hei:
https://www.tageblatt.lu/Luxemburg/Mit-Degility-zur-inneren-Ruhe-Wie-die-bewusste-Entschleunigung-nervoesen-Hunden-hilft-gelassener-zu-86546.html
Interesse ? Da schéckt mir gär eng Privatnoriicht. 🐕
26/08/2026
I built my dogs a doghouse in 3 days 🐾
And don’t worry, they’re not any less “dog” just because they live better than I do now. 🙈
Nala loves looking out the window, so of course she got her own little terrace. And Dobby loves hiding away when things get a little too chaotic, so she got her own cozy little room.
Their little house, made exactly for them 🤍
23/08/2026
Ist das bei euch auch so ? Vor allem der Teil mit Oma 🙈😂
20/08/2026
Sozialisierung heißt nicht Reizüberflutung.
Ein Hund lernt nicht automatisch etwas Positives, nur weil man ihn vielen Reizen gleichzeitig aussetzt. Gutes Training bedeutet: kontrollierbare Situationen, genügend Abstand, Pausen und die Möglichkeit, sich zurückzuziehen.
„Spannender“ als die normale Runde:
Für den Menschen vielleicht. Ein Hund braucht keinen Jahrmarkt, damit sein Spaziergang spannend ist. Schnüffeln, Natur, Suchspiele und neue Umgebungen bieten Beschäftigung ohne Dauerbeschallung.
Er kann viele neue Leute kennenlernen:
Ein Hund muss nicht möglichst viele fremde Menschen kennenlernen. Qualität schlägt Quantität.
Er ist Menschenmengen gewohnt:
Gewöhnt sein heißt nicht, dass es angenehm ist. Nur weil ein Hund nicht bellt, zieht oder flüchten kann, heißt das nicht, dass er entspannt ist.
Das stärkt unser Vertrauen:
Vertrauen entsteht, wenn der Hund erlebt: Mein Mensch erkennt meine Bedürfnisse und bringt mich nicht unnötig in Situationen, aus denen ich kaum herauskomme.
Neue Eindrücke sind eine gute Abwechslung:
Ja – in einer Intensität, die der Hund verarbeiten kann. Neue Eindrücke sind nicht automatisch gute Eindrücke.
Mein Hund kann nicht alleine bleiben:
Dann ist das ein separates Thema, an dem man kleinschrittig arbeiten sollte – aber kein Grund, ihn auf solche Plätze mitzunehmen.
So lernt er, mit vielen Reizen umzugehen:
Training funktioniert nicht nach dem Motto: Rein ins Chaos und irgendwie dran gewöhnen. Lernen klappt am besten, solange ein Hund ansprechbar und nicht überfordert ist.
Neue Untergründe, Gerüche und Geräusche
Die gibt es auch an vielen anderen Orten – ohne Fahrgeschäfte, Gedränge, Glasscherben, Kinderwagen, Füße und permanente Lautstärke.
„Sinnvolle“ Beschäftigung:
Beschäftigung ist sinnvoll, wenn sie sich an den Bedürfnissen des Hundes orientiert – nicht daran, was der Mensch gerne unternehmen möchte.
Und ja: Es gibt sehr souveräne Hunde, die mit solchen Situationen besser umgehen als andere. Das macht eine Kirmes aber noch lange nicht zu einem sinnvollen Ausflugsziel für Hunde.
Manchmal bedeutet verantwortungsvolle Hundehaltung eben nicht:
„Mein Hund kann mitkommen.“
Sondern
„Mein Hund muss nicht überall mitkommen.“
17/08/2026
Ech weess net, wéi et bei Iech ass, mee an der Stad ass et momentan net fir laang dobaussen ze bleiwen, mat deem Geroch 🙈
Dofir eng kleng Erënnerung un Iech, datt Är Muppen eng nach vill méi sensibel Nues hu wéi mir. 🐾
E schéine Start an d’Woch gewënscht!
Anna-Lena