RSV Rifiglio goes Desertdashnamibia

RSV Rifiglio goes Desertdashnamibia

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Jan und Thomas beim Desertdash in Namibia: 369 km mit dem MTB durch die älteste Wüste der Welt

Photos from RSV Rifiglio goes Desertdashnamibia's post 23/12/2016

Since beeing back home for a week and back to "normal" I found this photo that says much more than I can express by words about my The Nedbank Desert Dash 2016.

Thanks Dominic du Raan for taking this picture at the finish line! I'm very proud having finished this race at all considering the strugle I had to come over in the beginning where I almost had to give up but made it through and finished even almost 2,5 hours less than last time.

I'm very happy and greatfull having done this "special thing" again with Thomas von Eching who repeated his 5th place over all and was even faster in a race which was much tougher for all riders than 2 years before. Together we had a great recovery time the week later. Many thanks once again an a big hug for Liz Kirby, Dominic du Raan, Tembo Kalisch for making this 10 days unforgettable.

Dear all: have a Merry Merry Chistmas and a wonderful and fabulous New Year. I'm looking very much forward seeing you all soon in Europe.

11/12/2016

Desert Dash 2016 im Rückblick 1,5 Tage später aus meiner Sicht.

Ein fantastisches Rennen liegt hinter uns. Wir hatten wunderbares Wetter, nur selten kleine weiße Wolken am blauen Himmel. Am Start in Windhoek war es angenehm warm und in Swakopmund hat uns bei strahlendem Sonnenschein eine angenehme, erfrischende Brise empfangen.
Auf dem Weg hatten wir eigentlich immer leichten Wind so dass es zum radeln angenehm kühl war. Die Straßen waren in recht gutem Zustand, wir kamen immer gut voran und es lief von Start weg super gut.

Ähm, Moment. Da war noch etwas an das ich mich vage erinnere:

20 Meter nach dem Start wäre das Rennen für mich fast schon vorbei gewesen weil mein Nebenmann sein Gleichgewicht verlor und schon halb auf meinem Oberrohr lag. Nur mit viel Glück und etwas Körperbeherrschung (Danke Baxter, Ronny und Stefan für das super Training auf den Trails) konnte ich einen Sturz vermeiden. Keine 5 Minuten später ist mir ein weiterer Fahrer ans Hinterrad gefahren ... alles noch im neutralisierten Bereich vor dem eigentlichen Start. Dafür war ich dann auch richtig wach und hatte vermutlich schon eine gehörige Portion Adrenalin im Blut als es endlich losging. Und es ging los wie ein XC Rennen. Mit über 500 Watt bei 40 Grad ohne warm up... Nach wenigen Minuten schon musste ich die high speed Gruppe mit Thomas ziehen lassen. Aber kein Problem denn das Rennen ist lang und mit der 3. Gruppe zu fahren ist auch nicht langsam denn auf der Khomas Hochebene bis zum Us Pass ist es wichtig eine schnelle Gruppe zu haben. Bis zur Verpflegungsstelle nach Stage 1 ging die Rechnung auf, dann hat mir jemand den Stecker gezogen. Ich war total platt, meine Kraft war weg, meine Muskeln schmerzten, mein Bauch krampfte und ich konnte nichts mehr essen. Keine guten Voraussetzungen Stage 3 zu überstehen und ein Desert Dash zu finishen. Aber irgendwie ging es ohne essen und mit viel trinken bis zum ersten Treffen mit Dominic nach 175km. Essen ging immer noch nicht aber die Pause hat gut getan und ab da gings immer besser. Auf Stage 5 hatte ich über längere Zeit eine schnelle Gruppe und konnte Kräfte für Stage 6 sparen: das Finale in der Moon Landscape des Namib Naukluft. Diese wunderschöne Landschaft und mein Wille, unter 20 Stunden in Swakopmund anzukommen hat mir Flügel verliehen. Außerdem wollte ich diesmal unbedingt vermeiden, das Thomas mich geduscht und rasiert an der Ziellinie empfängt.

Alles in Allem war es wieder ein tolles Rennen und eine krasse Herausforderung. Sogar die gefürchteten Passagen waren länger und der Wind stärker und die Corrugations heftiger als befürchtet. Vielleicht war es aber auch nur genauso wie beim letzten Mal ...

Am schönsten jedoch war der Empfang an der Ziellinie von Thomas (im Race Outfit), Liz, Simoneta, Tembo, Dominic und Andrew und anschließend das schon traditionelle Crayfish Essen bei Jean und Richard.

Jetzt hat der Urlaub begonnen 😀 Los gehts am Montag um 8 mit Manni und Leander auf eine Wüsten Tour mit Fat Bikes 🏍 😊

Photos from RSV Rifiglio goes Desertdashnamibia's post 11/12/2016
Photos from RSV Rifiglio goes Desertdashnamibia's post 11/12/2016

Desertdash 2016 im Rückblick einen Tag später aus meiner Sicht

Was für ein Rennen; eines der härtesten jemals für uns. Mit heftigen Gegenwind in manchen Streckenabschnitten haben wir ja gerechnet; aber dass dieser Gegenwind die ganze Nacht nicht weggeht eher nicht.

Aber Ende gut alles gut und da Jan diesmal 2:30 schneller war als vor 2 Jahren und ich trotz Verdopplung der Teilnehmeranzahl wieder 5ter wurde und diesmal vor mir nur 20 Jahre jüngere Profis und Lizenzfahrer waren, können wir beide mehr als zufrieden sein.

Die Strecke war mal wieder hammerhart und es ist unglaublich wie viele "beats per minute" unsere Räder ausgehalten haben. Abgesehen von meiner Satteltasche die zwischendurch bei 50 km/h und an der Stelle mindestens 100 bpm heruntergefallen ist und den Hinterreifen blockiert hat.

Ich hab die ganze Strecke sogar ohne Sturz geschafft und Jan hatte auch nur einen kleinen Bodenkontakt, was bei diesem oft sehr weichen und rutschigen Untergrund auch verdammt schnell gehen kann.

Erstaunlicherweise war diesmal bei uns beiden die ganze Nacht über die erwartete Müdigkeit überhaupt Problem und teilweise ist es mir sogar gelungen den Mond und den tollen Sternenhimmel zu genießen.

Die gesamte Organisation incl. der Verpflegung war zumindest für uns auch super. Aber leider nicht für alle denn es gab mindestens 2 Teilnehmer, die wegen einer Lebensmittelvergiftung aufgeben mussten. Und am Besten waren natürlich unsere beiden Betreuer Dominic und Tembo sowie von Liz im Ziel empfangen zu werden, wo ich dann erstmal nur noch erschöpft in den Sand gefallen bin.

Und wie immer hat man es Jan nicht wirklich angesehen was er geleistet hat; immerhin hat er diesmal im Ziel zumindest einen leicht ermüdeten Eindruck gemacht.

Jetzt steht es intensives Relaxen und eine erhöhte Nahrungsaufnahme im Mittelpunkt 😀.

Photos from RSV Rifiglio goes Desertdashnamibia's post 09/12/2016

In Kürze geht's los: 369 km durch die Wüste Namib. Es ist brütend heiß und ab der Passhöhe bei km 21 erwartet uns ein heftiger Gegenwind. Also alles wie vor 2 Jahren. Nur dass es diesmal wohl im Internet ab und zu Zwischenzeiten geben soll.

Photos from RSV Rifiglio goes Desertdashnamibia's post 08/12/2016

Last test ride and the consequences: both bikes have to spend one night in the bike hospital. But the doctors promised that they will be in a fantastic condition tomorrow👍

Photos 07/12/2016

These clouds are moving in the direction of the Khomas Hochland......also the direction of the Nedbank Desert Dash route.........lets keep our fingers crossed for some rain.

Photos from The Nedbank Desert Dash's post 07/12/2016

less than 2 days left .... juhu

Photos from RSV Rifiglio goes Desertdashnamibia's post 06/12/2016

can't believe getting of the plane tomorrow and having 30 degrees...

Photos from RSV Rifiglio goes Desertdashnamibia's post 06/12/2016

The Training on ice is over and the adventure Desertdash 2016 starts

Photos 04/06/2016

... race preparation has began!

Photos 01/06/2016

... more supporters are very wellcome ...

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