Andrea Hrovat Speakerin & Teamtrainerin

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Andrea Hrovat Speakerin & Teamtrainerin Unser Leben ist keine Generalprobe. Es darf unser persönliches Meisterstück werden.

𝗗𝗶𝗲𝘀𝗲𝘀 𝗙𝗼𝘁𝗼 𝗶𝘀𝘁 𝗴𝗲𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝘁. 𝗗𝗲𝗻𝗻 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻, 𝗱𝗲𝗻 𝗶𝗰𝗵 𝘁𝗮𝘁𝘀ä𝗰𝗵𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗰𝗼𝗮𝗰𝗵𝗲, 𝘄ü𝗿𝗱𝗲 𝗶𝗰𝗵 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗯𝗶𝘁𝘁𝗲𝗻.Ich wollte eigen...
15/09/2026

𝗗𝗶𝗲𝘀𝗲𝘀 𝗙𝗼𝘁𝗼 𝗶𝘀𝘁 𝗴𝗲𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝘁. 𝗗𝗲𝗻𝗻 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻, 𝗱𝗲𝗻 𝗶𝗰𝗵 𝘁𝗮𝘁𝘀ä𝗰𝗵𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗰𝗼𝗮𝗰𝗵𝗲, 𝘄ü𝗿𝗱𝗲 𝗶𝗰𝗵 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗯𝗶𝘁𝘁𝗲𝗻.

Ich wollte eigentlich ein klassisches Coachingbild, auf dem zwei Menschen interessiert gegenübersitzen, um es für meine Homepage verwenden zu können 😉.
Mein Gegenüber beim Shooting war ein Freund meines Fotografen. Er fragte mich, wofür ich die Fotos brauche und was ich beruflich mache.

Er selbst leitet ein kleines Familienunternehmen und erzählte mir, dass früher tagtäglich immer wieder Entscheidungen bei ihm gelandet waren, die eigentlich seine Mitarbeitenden selbst hätten treffen können. Seiner Erfahrung nach ging es dabei meist wirklich nur darum, noch einmal nachzufragen.
Sich noch einmal abzusichern oder noch einmal das Okay vom Chef einzuholen.

Mittlerweile hatte sich jedoch einiges verändert, erzählte mein Fotopartner. Seine Mitarbeitenden kamen deutlich seltener mit Entscheidungen zu ihm und das erleichterte ihm den Arbeitsalltag ungemein 🙏 .

Das weckte meine Neugier 😃 und ich fragte nach, was er verändert hatte. Schließlich sind Entscheidungen und der kurze Moment davor genau mein Thema. 𝗨𝗻𝗱 𝗽𝗹ö𝘁𝘇𝗹𝗶𝗰𝗵 𝘄𝗮𝗿𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝘂𝗻𝗯𝗲𝗮𝗯𝘀𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴𝘁 𝗶𝗻 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗺 𝗲𝗰𝗵𝘁𝗲𝗻 𝗚𝗲𝘀𝗽𝗿ä𝗰𝗵.

Ich gab ihm drei einfache Fragen mit, die er künftig noch ausprobieren könnte:
„𝗪𝗶𝗲 𝘄ü𝗿𝗱𝗲𝘀𝘁 𝗱𝘂 𝗲𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝗲𝗻, 𝘄𝗲𝗻𝗻 𝗱𝘂 𝗺𝗶𝗰𝗵 𝗷𝗲𝘁𝘇𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗳𝗿𝗮𝗴𝗲𝗻 𝗸ö𝗻𝗻𝘁𝗲𝘀𝘁?“
„𝗪𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲 𝗜𝗻𝗳𝗼𝗿𝗺𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗳𝗲𝗵𝗹𝘁 𝗱𝗶𝗿 𝘁𝗮𝘁𝘀ä𝗰𝗵𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗻𝗼𝗰𝗵?“
„𝗪𝗮𝘀 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘀𝘁 𝗱𝘂 𝘃𝗼𝗻 𝗺𝗶𝗿, 𝘂𝗺 𝘀𝗲𝗹𝗯𝘀𝘁 𝗲𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝗸ö𝗻𝗻𝗲𝗻?“

Und mit einem Mal waren wir in diesem Zusammenhang bei einer Unterscheidung, die wir beide spannend fanden: Rücksprache vs. Rückversicherung!

Wir stellten fest, beruflich wie privat macht es einen großen Unterschied, ob mir tatsächlich noch eine Information fehlt oder ob ich mir wünsche, dass jemand anderer meine Entscheidung absichert.

Aus einem gestellten Coachinggespräch wurde ein echtes Gespräch. Und ganz nebenbei entstanden Bilder, die so gar nicht geplant waren 🤣. Danke fürs Einfangen dieser Momente, lieber Alois Endl.

𝗠𝗲𝗶𝗻 𝗘𝗿𝘀𝘁𝗴𝗲𝗯𝗼𝗿𝗲𝗻𝗲𝗿 𝗴𝗶𝗻𝗴 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗴𝗲𝗿𝗻𝗲 𝘃𝗼𝗿𝗻𝗲𝘄𝗲𝗴. 𝗗𝗶𝗲𝘀𝗺𝗮𝗹 𝗵𝗮𝘁 𝗺𝗶𝗰𝗵 𝗯𝗲𝗲𝗶𝗻𝗱𝗿𝘂𝗰𝗸𝘁, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗲𝗿 𝘇𝘂𝗿ü𝗰𝗸𝗴𝗶𝗻𝗴.Hans-Peter, mein Erstgebo...
10/09/2026

𝗠𝗲𝗶𝗻 𝗘𝗿𝘀𝘁𝗴𝗲𝗯𝗼𝗿𝗲𝗻𝗲𝗿 𝗴𝗶𝗻𝗴 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗴𝗲𝗿𝗻𝗲 𝘃𝗼𝗿𝗻𝗲𝘄𝗲𝗴. 𝗗𝗶𝗲𝘀𝗺𝗮𝗹 𝗵𝗮𝘁 𝗺𝗶𝗰𝗵 𝗯𝗲𝗲𝗶𝗻𝗱𝗿𝘂𝗰𝗸𝘁, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗲𝗿 𝘇𝘂𝗿ü𝗰𝗸𝗴𝗶𝗻𝗴.

Hans-Peter, mein Erstgeborener, war das Kind, mit dem auch sein Vater und ich zum ersten Mal das Elternsein lernen mussten.
Wir nahmen uns viel Zeit für ihn. Wirklich viel.

Dann kamen drei weitere Kinder dazu und Hans-Peter wurde großer Bruder.
Eine Rolle, die ihm durchaus gefiel. Vorneweg gehen, die Richtung vorgeben und seinen Geschwistern gelegentlich erklären, wie der Hase läuft. Hans-Peter war sehr selbstbewusst unterwegs. Oder sagen wir so: An seinem Führungsanspruch gab es für ihn wenig Zweifel 😅.

Vergangenes Wochenende habe ich ihn wieder vorneweg gehen sehen. Und wenig später etwas beobachtet, das mich beeindruckt und gleichzeitig sehr berührt hat:
¾ meiner Kinder und ich wanderten auf einen Berg in Niederösterreich.
1.600 Höhenmeter waren unser Ziel.
Anna-Sophie, Hans-Peters Schwester, kam dabei an ihre Grenze.

Und plötzlich war Hans-Peter nicht mehr derjenige, der vorne ging und uns sagte, wie weit es noch war. Wie steil es noch werden würde. Wie lange wir noch brauchen würden.

𝗡𝗲𝗶𝗻, 𝗲𝗿 𝗴𝗶𝗻𝗴 𝘇𝘂𝗿ü𝗰𝗸.
Matthäus, der Jüngste, übernahm die Führung.
Hans-Peter nahm seiner Schwester den Rucksack ab.
Passte sein Tempo ihrem an und blieb hinter ihr.

𝗜𝗰𝗵 𝗴𝗶𝗻𝗴 𝗲𝗶𝗻 𝗦𝘁ü𝗰𝗸 𝘃𝗼𝗿 𝗱𝗲𝗻 𝗯𝗲𝗶𝗱𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝘄𝗮𝗿 𝗲𝗶𝗻𝗳𝗮𝗰𝗵 𝗻𝘂𝗿 𝗯𝗲𝗿ü𝗵𝗿𝘁.

Vielleicht, weil ich in diesem Moment etwas gesehen habe, das ich als Mutter nur schwer in Worte fassen kann: Aus meinem Erstgeborenen ist ein Mann geworden, der spürt, wenn jemand neben ihm Unterstützung braucht.

Wir sprechen oft davon, voranzugehen.
Von Tempo. Von Zielen. Davon, andere mitzuziehen.

𝗔𝗯𝗲𝗿 𝘃𝗶𝗲𝗹𝗹𝗲𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘇𝗲𝗶𝗴𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗲𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗦𝘁ä𝗿𝗸𝗲 𝗺𝗮𝗻𝗰𝗵𝗺𝗮𝗹 𝗴𝗲𝗻𝗮𝘂 𝗶𝗺 𝗚𝗲𝗴𝗲𝗻𝘁𝗲𝗶𝗹.
𝗜𝗺 𝗭𝘂𝗿ü𝗰𝗸𝗴𝗲𝗵𝗲𝗻.
Darin, jemandem ein Stück des Weges den Rucksack abzunehmen.
Und darin, das eigene Tempo so lange zu verändern, bis der andere seines wiedergefunden hat.

Vielleicht war es genau das, was uns vier an diesem Tag als Familienteam ans Ziel gebracht hat 💛 💪 🥾.

„𝗪𝗮𝘀, 𝘄𝗲𝗻𝗻 𝗲𝗿 𝗺𝗶𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗛𝗮𝗮𝗿𝗲 𝘇𝘂 𝗸𝘂𝗿𝘇 𝘀𝗰𝗵𝗻𝗲𝗶𝗱𝗲𝘁?“𝗨̈𝗯𝗲𝗿 𝟮𝟬𝟬 𝗞𝗶𝗹𝗼𝗺𝗲𝘁𝗲𝗿. 𝗙ü𝗿 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗙𝗿𝗶𝘀𝗲𝘂𝗿𝗯𝗲𝘀𝘂𝗰𝗵.Gestern fuhr ich gemeinsam m...
06/08/2026

„𝗪𝗮𝘀, 𝘄𝗲𝗻𝗻 𝗲𝗿 𝗺𝗶𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗛𝗮𝗮𝗿𝗲 𝘇𝘂 𝗸𝘂𝗿𝘇 𝘀𝗰𝗵𝗻𝗲𝗶𝗱𝗲𝘁?“
𝗨̈𝗯𝗲𝗿 𝟮𝟬𝟬 𝗞𝗶𝗹𝗼𝗺𝗲𝘁𝗲𝗿. 𝗙ü𝗿 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗙𝗿𝗶𝘀𝗲𝘂𝗿𝗯𝗲𝘀𝘂𝗰𝗵.

Gestern fuhr ich gemeinsam mit meiner Tochter Anna-Sophie nach Wels.
Vor sieben Wochen saß ich selbst zum ersten Mal auf diesem Frisierstuhl.
Empfohlen von Bekannten.

Roman, mein neuer Friseur. 𝗘𝗶𝗻 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵, 𝗱𝗲𝗻 𝗶𝗰𝗵 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗸𝗮𝗻𝗻𝘁𝗲.

Während er meine Haare betrachtete, sagte er: „Ich schneide total gern. Aber ich sehe dich nicht mit kurzen Haaren.“
Gott sei Dank. Das beruhigte mich.

Als es um die Farbe ging, fragte er mich nichts.
Er entschied.
Sein Mitarbeiter trug die Farbe auf.

Kurz bevor Roman mit dem Schneiden begann, musste ich die Frage einfach stellen, was gewesen wäre, wenn die Farbe doch nicht zu mir gepasst hätte.

Roman lächelte: „𝗗𝗮𝗻𝗻 𝗵ä𝘁𝘁𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗴𝗲𝘄𝘂𝘀𝘀𝘁, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝘄𝗶𝗿 𝗱𝗮𝘀 𝗻ä𝗰𝗵𝘀𝘁𝗲 𝗠𝗮𝗹 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲 𝗽𝗿𝗼𝗯𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻.“

Dieser Satz hat mich beeindruckt. Nicht, weil er das Risiko ausgeschlossen hätte.
Sondern weil er es längst mitbedacht hatte.
Er traf mit seiner Erfahrung eine klare Entscheidung. Und gleichzeitig wusste er, dass er in sechs Wochen neu entscheiden kann.
Genau diese Klarheit hat mich beeindruckt.

Denn wie oft warten wir auf die perfekte Sicherheit, bevor wir entscheiden?
Dabei gibt es sie so gut wie nie.

Das Ergebnis in meinem Fall?
Ich hatte noch nie eine Frisur, mit der ich mich so wohlgefühlt habe.

Gestern saß Anna-Sophie auf dem Frisierstuhl neben mir.
Mit ihren langen Haaren.
Ein wenig aufgeregt.
Ein wenig voller Vorfreude.
Und ich musste lächeln.
Vor sieben Wochen saß ich genauso da.

𝗜𝗰𝗵 𝗳𝗿𝗲𝘂𝗲 𝗺𝗶𝗰𝗵, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗮𝘂𝗰𝗵 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗧𝗼𝗰𝗵𝘁𝗲𝗿 𝗴𝗲𝘀𝘁𝗲𝗿𝗻 𝗯𝗲𝗶 𝗥𝗼𝗺𝗮𝗻 𝗲𝗿𝗹𝗲𝗯𝗲𝗻 𝗱𝘂𝗿𝗳𝘁𝗲, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗴𝘂𝘁𝗲𝗘𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗮𝗿𝗮𝘂𝗳 𝘄𝗮𝗿𝘁𝗲𝗻 𝗺ü𝘀𝘀𝗲𝗻, 𝗯𝗶𝘀 𝗷𝗲𝗱𝗲𝘀 𝗥𝗶𝘀𝗶𝗸𝗼 𝘃𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵𝘄𝘂𝗻𝗱𝗲𝗻 𝗶𝘀𝘁.

„𝗠𝗮𝗺𝗮, 𝗶𝗰𝗵 𝗺ö𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗻𝗲𝗯𝗲𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗦𝗰𝗵𝘂𝗹𝗲 𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗲𝗶𝗻 𝗯𝗶𝘀𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗚𝗲𝗹𝗱 𝘃𝗲𝗿𝗱𝗶𝗲𝗻𝗲𝗻.“Diesen Satz hörte ich von meinem jüngsten S...
04/08/2026

„𝗠𝗮𝗺𝗮, 𝗶𝗰𝗵 𝗺ö𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗻𝗲𝗯𝗲𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗦𝗰𝗵𝘂𝗹𝗲 𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗲𝗶𝗻 𝗯𝗶𝘀𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗚𝗲𝗹𝗱 𝘃𝗲𝗿𝗱𝗶𝗲𝗻𝗲𝗻.“
Diesen Satz hörte ich von meinem jüngsten Sohn Matthäus bereits im vergangenen Jänner. Er besuchte gerade die 5. Klasse Gymnasium und wollte neben der Schule am Wochenende in einer Bäckerei arbeiten.

Er bewarb sich.
Das Gespräch verlief gut.
Doch dann kam die Ernüchterung:
In Österreich muss zuerst die neunjährige Schulpflicht abgeschlossen sein. Also durfte er noch nicht anfangen.

Die Antwort der Bäckerei hat mich berührt:
„Wenn du es wirklich möchtest, heben wir dir die Stelle auf, bis du die 5. Klasse abgeschlossen hast.“

Matthäus konnte es kaum erwarten.
Zuerst die letzten Monate bis zum Zeugnis.
Dann die Sprachreise nach Malta.
Und jetzt ist es endlich so weit.

Seit seiner Rückkehr arbeitet er in der Bäckerei. Und wenn im September die Schule wieder beginnt, arbeitet er dort am Wochenende.

Als Mutter freut mich das nicht nur, weil er sich jetzt neben der Schule ein wenig Geld dazuverdient.
Es freut mich, weil ich etwas anderes beobachte: 𝗘𝗿 𝗵𝗮𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗱𝘂𝗿𝗰𝗵 𝗲𝗶𝗻 𝗛𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻𝗶𝘀 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘃𝗼𝗻 𝘀𝗲𝗶𝗻𝗲𝗺 𝗪𝘂𝗻𝘀𝗰𝗵 𝗮𝗯𝗯𝗿𝗶𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗹𝗮𝘀𝘀𝗲𝗻 😃.

Wie oft passiert uns Erwachsenen das Gegenteil?
Ein Impuls ist da.
Eine Idee.
Ein Traum.
Dann kommt das erste Hindernis.
Und schnell wird aus einem „Jetzt“ ein „Vielleicht später.“

𝗠𝗮𝗻𝗰𝗵𝗺𝗮𝗹 𝗶𝘀𝘁 𝗪𝗮𝗿𝘁𝗲𝗻 𝘀𝗶𝗻𝗻𝘃𝗼𝗹𝗹. Dann nämlich, 𝘄𝗲𝗻𝗻 𝗯𝗲𝗿𝗲𝗶𝘁𝘀 𝗸𝗹𝗮𝗿 𝗶𝘀𝘁, 𝘄𝗮𝗻𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗲𝗿𝘀𝘁𝗲 𝗦𝗰𝗵𝗿𝗶𝘁𝘁 𝗺ö𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵 𝘄𝗶𝗿𝗱.

💭 Kannst du dem zustimmen oder bist du anderer Meinung?

𝗪𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲𝘀 𝗪𝗼𝗿𝘁 𝗯𝗲𝘀𝗰𝗵𝗿𝗲𝗶𝗯𝘁 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝗻 𝗠𝗼𝗺𝗲𝗻𝘁?Stell dir vor, du weißt genau, was zu tun wäre. Das Gespräch. Die Bewerbung. Der A...
31/07/2026

𝗪𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲𝘀 𝗪𝗼𝗿𝘁 𝗯𝗲𝘀𝗰𝗵𝗿𝗲𝗶𝗯𝘁 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝗻 𝗠𝗼𝗺𝗲𝗻𝘁?
Stell dir vor, du weißt genau, was zu tun wäre.

Das Gespräch.
Die Bewerbung.
Der Anruf.
Der erste Schritt.

Und trotzdem tust du es nicht.

💭 Wie würdest du diesen Moment in einem Wort beschreiben?



Fotocredit Alois Endl

𝗡𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗘𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝘂𝗻𝗴 𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺.𝗦𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗸𝘂𝗿𝘇𝗲 𝗠𝗼𝗺𝗲𝗻𝘁 𝗱𝗮𝘃𝗼𝗿.Der Augenblick zwischen Impuls und Entscheidung.Wi...
30/07/2026

𝗡𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗘𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝘂𝗻𝗴 𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺.
𝗦𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗸𝘂𝗿𝘇𝗲 𝗠𝗼𝗺𝗲𝗻𝘁 𝗱𝗮𝘃𝗼𝗿.

Der Augenblick zwischen Impuls und Entscheidung.

Wir überlegen.
𝗢𝗯𝘄𝗼𝗵𝗹 𝘄𝗶𝗿 𝘃𝗶𝗲𝗹𝗲𝘀 𝗹ä𝗻𝗴𝘀𝘁 𝘄𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻.

Wir wägen ab.
𝗢𝗯𝘄𝗼𝗵𝗹 𝘄𝗶𝗿 𝗯𝗲𝗿𝗲𝗶𝘁𝘀 𝘀𝗽ü𝗿𝗲𝗻, 𝘄𝗼𝗵𝗶𝗻 𝗲𝘀 𝘂𝗻𝘀 𝘇𝗶𝗲𝗵𝘁.

Wir drehen uns noch einmal im Kreis.
𝗢𝗯𝘄𝗼𝗵𝗹 𝗱𝗶𝗲 𝗥𝗶𝗰𝗵𝘁𝘂𝗻𝗴 𝗹ä𝗻𝗴𝘀𝘁 𝗸𝗹𝗮𝗿 𝗶𝘀𝘁.

Nicht, weil uns Wissen fehlt.
Sondern weil der Zweifel für einen Moment sehr laut ist.

Und genau dadurch passiert es:
Gespräche werden nicht geführt.
Chancen werden nicht genutzt.
Ideen bleiben unausgesprochen.

Und dann gibt es diese anderen Momente:
Der Impuls, Eis zu holen, ist da.
Anna-Sophie, meine Tochter, neben mir.

Kein Abwägen. Kein Kreis.

Einfach, weil wir uns entschieden haben.

💭 Wie siehst du diesen Moment vor der Entscheidung? Ähnlich oder ganz anders? Ich freu mich auf deine Sicht(weise) 😃.

Liebe Grüße aus dem heißen Wien,
Andrea

Gestern hatte ich ein Fotoshooting in Linz.Es war von Anfang an vertraut, es wurde gelacht, es gab leichte und tiefgründ...
22/07/2026

Gestern hatte ich ein Fotoshooting in Linz.
Es war von Anfang an vertraut, es wurde gelacht, es gab leichte und tiefgründige Gespräche.

Und es gab Schnappschüsse.

Ich glaube, die besten Bilder entstehen genau dort, wo wir aufhören, uns zu bemühen.

Fotocredit: Alois Endl

Wer bist du?
17/07/2026

Wer bist du?

Odysseus zog in den Krieg. Und ließ seinen Sohn zurück.Er wusste: Ich werde nicht da sein.Also bat er einen Freund, sich...
15/07/2026

Odysseus zog in den Krieg. Und ließ seinen Sohn zurück.
Er wusste: Ich werde nicht da sein.

Also bat er einen Freund, sich um ihn zu kümmern. Ihn zu begleiten. Ihn zu stärken. Ihn auf seinem Weg zu halten.
𝗦𝗲𝗶𝗻 𝗡𝗮𝗺𝗲 𝘄𝗮𝗿 𝗠𝗲𝗻𝘁𝗼𝗿.

Seitdem nennen wir Menschen so, die uns begleiten.
Nicht, weil sie alles besser wissen. Sondern weil sie da sind.
Wenn wir zweifeln.
Wenn wir uns verlieren.
Wenn wir "Kreise drehen".

Ich habe selbst seit über 20 Jahren eine Mentorin an meiner Seite.
Brigitte (auf dem Foto) gibt selten Antworten.
Sie zeigt manchmal Zusammenhänge in meinem Leben auf.
Sie hört zu. Stellt Fragen.
Manchmal nervt sie.

Doch genau dann passiert etwas.
Ich schaue genauer hin.
Erkenne.
Und bleibe dran.
Auch, wenn es unangenehm wird.

Vielleicht ist genau das die eigentliche Rolle eines Mentors: Nicht die Antwort zu liefern. Sondern den Moment zu halten, in dem wir selbst erkennen, was wir längst wissen.

Was Brigitte mir all die Jahre gegeben hat und immer noch gibt, versuche ich weiterzugeben: einen Raum, in dem Menschen erkennen, was sie längst wissen.

Vielleicht ist es kein Zufall, dass ich genau jetzt – mit all dem, was 53 Lebensjahre mit sich bringen – für eine Woche in einer Wiener Schauspielschule stehe.
Um einzutauchen.
Brigitte hat mich all die Jahre immer wieder darauf aufmerksam gemacht, wo dieser Wunsch längst Teil meines Lebens war … 𝗶𝗰𝗵 𝗴𝗹𝗮𝘂𝗯𝗲, 𝗱𝗮𝘀 𝗵𝗮𝘁 𝗶𝗵𝗻 𝗴𝗲𝗻ä𝗵𝗿𝘁.

Ich wünsche auch dir jemanden, der genau das für dich tut 💛 .

Andrea

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